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Christine Seifert — Profile: Die Prognose

Christine Seifert Profile: Die Prognose15.Oktober 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Chris­ti­ne Sei­fert hat mit “Pro­fi­le: Die Pro­gno­se” einen Roman geschrie­ben, der sich der span­nen­den Fra­ge stellt: was wäre, wenn ein Pro­gramm berech­nen könn­te, wel­che Per­son zum nächs­ten Straf­tä­ter wer­den wird? Vor dem Hin­ter­grund eines Amok­laufs erzählt die Auto­rin die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens, deren Schu­le zur Test­schu­le gewor­den ist. Inter­es­sant, aber mit erzäh­le­ri­schen Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Okla­ho­ma. Die 16-jäh­ri­ge Daph­ne ist mal wie­der die Neue an der Schu­le. Schon die neun­te Schu­le: nach zig Umzü­gen mit ihrer Mut­ter, einer Neu­ro­wis­sen­schaft­le­rin, hat sie Erfah­rung mit dem Ein­ge­wöh­nen. Doch an der Quiet High erwar­tet sie plötz­lich etwas völ­lig Unge­wöhn­li­ches: sie gerät mit­ten in einen Amok­lauf hin­ein! Glück­li­cher­wei­se befin­det sie sich gera­de in einem fens­ter­lo­sen Neben­raum des Che­mie­la­bors, als der Täter den Raum stürmt. “Mei­ne Angst wächst, weil ich nicht sehen kann, was alle sehen kön­nen. Wäre es nicht bes­ser, wenn ich die Augen des Amok­läu­fers sehen könn­te, den Lauf der Waf­fe, die Angst in den Augen des Mäd­chens, das so laut schreit, das ich mei­ne eige­nen Gedan­ken nicht mehr höre?” (Zitat aus “Pro­fi­le: Die Pro­gno­se”, S.18). Jes­se, ein Mit­schü­ler, der vor der Türe steht, bit­tet sie instän­dig im Raum zu blei­ben. Bis er schließ­lich zu ihr her­ein­kommt, in der Hoff­nung, dass der Amok­läu­fer sie nicht bemerkt. Doch das tut er… Weiterlesen!

Marie-Aude Murail — 3000 Arten Ich liebe dich zu sagen

Marie-Aude Murail 3000 Arten Ich liebe dich zu sagen 30.April 2015

Mal wie­der ein neu­es Buch der fran­zö­si­schen Best­sel­ler­au­to­rin Marie-Aude Murail: “3000 Arten Ich lie­be dich zu sagen” ist ein Roman über die Lei­den­schaft zum Thea­ter, die Schau­spie­le­rei, Freund­schaft und amou­rö­se Ver­hält­nis­se. Gewohnt humor­voll erzählt mit lie­bens­wert skiz­zier­ten Figu­ren. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und ange­hen­de Schau­spie­ler;-)

In der sieb­ten Klas­se machen sie das ers­te Mal Bekannt­schaft mit dem Thea­ter: die zwei Jun­gen Bas­ti­en und Nevil­le und das Mäd­chen Chloé. Ihre ein wenig durch­ge­knall­te Fran­zö­sisch­leh­re­rin Madame Plan­tié nimmt sie mit in ein Thea­ter. Das löst Unter­schied­li­ches bei den Drei­en aus und nimmt jeden auf sei­ne eige­ne Wei­se gefan­gen. In der ach­ten Klas­se wer­den sie zwar in jeweils unter­schied­li­che Klas­sen gesteckt, sehen sich aber in der Thea­ter-AG, an der sie alle unab­hän­gig von­ein­an­der teil­neh­men, wie­der. Danach ist nur noch Chloé an der Schu­le, das Leben trennt die drei von­ein­an­der und führt sie durch eini­ge Zufäl­le wie­der zusam­men: Jah­re spä­ter in einer Schau­spiel­schu­le. Doch dann kommt ihnen die Lie­be in den Weg. Bas­ti­en ist an Chloé inter­es­siert, die jedoch hegt Gefüh­le für Nevil­le…Weiterlesen!

Lilly Lindner — Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Lilly Lindner Was fehlt, wenn ich verschwunden bin3.März 2015

Ein zutiefst ergrei­fen­des Buch und zugleich ihr ers­tes Jugend­buch hat die deut­sche Auto­rin Lil­ly Lind­ner geschrie­ben: “Was fehlt, wenn ich ver­schwun­den bin”. Über die Bezie­hung zwei­er Schwes­tern, die ein­an­der alles bedeu­ten, über die Geschich­te einer Mager­sucht, über Wort­ge­wand­heit und Klug­heit und über die Sehn­sucht ver­stan­den zu wer­den. Trau­rig und humor­voll zugleich. Mit Tief­gang und einer Spra­che, die so außer­ge­wöhn­lich schön ist, dass man sich am liebs­ten die Sät­ze sei­ten­wei­se bunt anma­len möch­te. Ein Lese­er­leb­nis, das sich den­fi­nitv lohnt! Nicht nur für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, son­dern auch für Erwach­se­ne.

Ber­lin. Pho­be ist neun Jah­re alt. In ihrer Fami­lie ist nichts mehr so wie es war. Denn ihre gro­ße Schwes­ter April ist nicht mehr da. Die 16-jäh­ri­ge ist in einer Kli­nik wegen Mager­sucht, wobei Pho­be noch nicht so ganz ver­ste­hen kann, was genau das ist. Aber eines weiß sie: sie ver­misst ihre Schwes­ter ganz schreck­lich! “Mei­ne lie­be, lie­be April — wenn du nur bald gesund wirst und end­lich wie­der bei uns bist. Ohne dich sind wir näm­lich nicht ganz. […] Eine hal­be Mama. Ein hal­ber Papa. Und nur noch ein klei­nes Stück ich. Ohne dich bin ich näm­lich nicht ein­mal halb.” (Zitat aus “Was fehlt, wenn ich ver­schwun­den bin”, S. 38). Und des­halb schreibt Phoebe ihrer Schwes­ter mit größ­tem Eifer Brie­fe. Mona­te­lang. Ohne jemals… Weiterlesen!

Kiera Cass — Selection

Kiera Cass Selection19.Januar 2015

Selec­tion” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Kie­ra Cass ist der ers­te Teil einer Tri­lo­gie. Ein dys­to­pi­scher Roman über Klas­sen­un­ter­schie­de, Armut und einem ganz beson­de­ren Cas­ting. Ein traum­haf­tes, mär­chen­haf­tes, aber auch rebel­li­sches Buch — eine Mischung aus “Aschen­put­tel” und “Die Tri­bu­te von Panem” (aber ohne Gewalt). Roman­tisch und packend erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Eine Welt in der Zukunft. Die Men­schen wer­den in ein Kas­ten­sys­te­me nach Zah­len ein­ge­teilt. Die Zah­len 1–8 wer­den hier­bei ver­ge­ben, von reich bis arm. Die Fami­lie der 17-jäh­ri­gen Ame­ri­ca ist auf eine 5 ein­ge­stuft und hat oft finan­zi­el­le Eng­päs­se. Auch die Kin­der müs­sen mit­ar­bei­ten, so schreibt es das Gesetz vor. Ihre klei­ne Schwes­ter May und ihr Vater malen Bil­der, die sie zum Ver­kauf anbie­ten und Ame­ri­ca und ihre Mut­ter hal­ten sich mit Musik­auf­trit­ten über Was­ser. Zwei älte­re Geschwis­ter sind bereits aus­ge­zo­gen und nur Ame­ri­cas klei­ner Bru­der Gerad hat noch kein künst­le­ri­sches Talent ent­deckt.
Als eines Tages das Königs­haus des Lan­des Illeá, in dem sie leben, zu einem Cas­ting auf­ruft, um für den Prin­zen eine Frau zu fin­den, kommt für ihre Fami­lie alters­mä­ßig nur Ame­ri­ca in Fra­ge. Nur wider­wil­lig lässt sich das Mäd­chen von ihrer Mut­ter über­zeu­gen, dar­an teil­zu­neh­men. Schließ­lich liebt Ame­ri­ca bereits… Weiterlesen!

John Boyne — Der Junge im gestreiften Pyjama

John Boyne Der Junge im gestreiften Pyjama1. Janu­ar 2015

Der Jun­ge im gestreif­ten Pyja­ma” des iri­schen Auto­ren John Boy­ne ist fast schon ein moder­ner Klas­si­ker, wenn es um das The­ma “Holo­caust” geht. Ein bemer­kens­wer­ter Roman, der den Autor in aller Welt (es wur­de in 46 Spra­chen über­setzt!) bekannt mach­te und über­all sehr gute Kri­ti­ken bekam. Das wahr­lich beson­de­re an dem Roman: er erzählt die Geschich­te aus der Sicht eines 9-jäh­ri­gen Jun­gen, der den Ernst der Situa­ti­on um sich her­um gar nicht so rich­tig begreift, ihn sei­nem Leser aber dadurch unwei­ger­lich umso näher bringt. Ein Roman über das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger in Ausch­witz, eine Geschich­te über Freund­schaft und Mensch­lich­keit. Inten­siv, nach­denk­lich machend, über­aus bewe­gend! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Bru­no ist neun Jah­re alt. Er ist klug, höf­lich und ver­sucht immer ehr­lich zu sich zu sein. Er lebt mit sei­ner Mut­ter, sei­nem Vater, einem erfolg­rei­chen Mann, des­sen Beruf er sich aber nicht so recht erklä­ren kann und sei­ner Schwes­ter, die für ihn ein hoff­nungs­lo­ser Fall ist, in Ber­lin. Am liebs­ten rutscht er das Trep­pen­ge­län­der hin­un­ter oder spielt mit sei­nen drei bes­ten Freun­den. Bis der Vater eines Tages… Weiterlesen!

Robert M. Sonntag — Die Scanner

Rob M. Sonntag Die Scanner27.November 2014

Der deut­sche Autor Robert M. Sonn­tag hat eine fas­zi­nie­ren­de Zukunfts­ge­schich­te über die Buch­bran­che geschrie­ben: “Die Scan­ner” heißt der dys­to­pi­sche Roman und gewährt sei­nem Leser einen Ein­blick in eine mög­li­che Welt ohne gedruck­te Bücher in einer kom­plett ver­netz­ten Welt. Eine Schre­ckens­vi­si­on für Buch­händ­ler, Ver­le­ger und Lite­ra­tur­agen­ten. Ein Anstoß, um nach­zu­den­ken, ein The­ma vol­ler Aktua­li­tät — über eine Bran­che, die sich im Umbruch befin­det. Für Erwach­se­ne und für Jugend­li­che ab 14.

Im Jah­re 2035. Der jun­ge Rob und sein bes­ter Freund Jojo arbei­ten als Buch­agen­ten für Scan AG, ein Toch­ter­un­ter­neh­men von Ultra­netz, das die Welt über Mobril kom­plett mit­ein­an­der ver­netzt. Mobril, das sind Bril­len, die wie Son­nen­bril­len aus­se­hen und Smart­pho­nes und Com­pu­ter kom­plett ersetzt haben — alles funk­tio­niert nun über Mobril. Die Scan AG hat es sich zur Auf­ga­be gemacht die gan­ze Welt papier­frei zu machen. Alle gedruck­ten Aus­ga­ben, ob Zei­tung, Buch oder Zeit­schrift sol­len digi­ta­li­siert wer­den und im Ultra­netz für jeden jeder­zeit und vor allem kos­ten­frei ver­füg­bar sein! Hier­für bie­ten Rob und Jojo den weni­gen Leu­ten, die sich noch mit Buch fin­den las­sen, Geld an. Hin­ter­her wer­den die gedruck­ten Bücher von ihnen über die Mobril ein­ge­le­sen und bei Nomos — ihrem Chef — abge­ge­ben, um dann ver­brannt zu wer­den. Doch eines Tages tref­fen sie im Metro­g­lei­ter auf einen selt­sa­men, altenWeiterlesen!

Ally Condie — Die Ankunft

Ally Condie Die Ankunft27.November 2014

End­lich ist er da — der drit­te Band der Tri­lo­gie um Cas­sia & Ky: “Die Ankunft” von Ally Con­die, nun als Taschen­buch! Das gro­ße Fina­le die­ser dys­to­pi­schen Rei­he über Lie­be, wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen und eine Seu­che, die alles zu zer­stö­ren droht. Sprach­lich schön erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwach­se­ne.

Die Zei­chen meh­ren sich und dann wird es einem nach dem ande­ren klar: Es geht los. Die Erhe­bung beginnt. Die Wider­ständ­ler grei­fen an!

Xan­der, der Funk­tio­när gewor­den ist, aber im Geis­te Mit­glied der Erhe­bung ist, beob­ach­tet bei einer fei­er­li­chen Namens­ge­bung eines Kin­des, dass des­sen Geschwis­ter­chen selt­sa­me Krank­heits­sym­pto­me ent­wi­ckelt hat. Die Seu­che, das Zei­chen des Auf­stands, gegen die die Erhe­bung ein Heil­mit­tel hat, scheint nun aus­zu­bre­chen. Es ist soweit!

Cas­sia, die aus den Äuße­ren Pro­vin­zen zurück in die Stadt geschleust wur­de, hat den für sie vor­ge­se­hen Job einer Sor­tie­re­rin ange­tre­ten. Bei einem bestimm­ten Sor­tier­vor­gang, so wur­de sie von der Erhe­bung ange­wie­sen, soll sie sich absicht­lich falsch ent­schei­den. Eines Abends… Weiterlesen!

Meg Rosoff — Was ich von dir weiß

Meg Rosoff Was ich von dir weiß30.Oktober 2014

Die preis­ge­krön­te, ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Meg Rosoff hat einen neu­en Roman geschrie­ben: „Was ich von dir weiß“ erzählt von Freund­schaft, vom Fin­den und Ver­lo­ren­ge­hen. Ein Road­mo­vie. Eine Fami­li­en­ge­schich­te. Und gleich­zei­tig noch viel mehr als das. In stil­len, ruhi­gen Tönen geschrie­ben, mit viel Tie­fe und Klug­heit erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und beson­ders für Erwach­se­ne.

Mila ist 12 Jah­re alt. Sie ist ein sehr klu­ges und gewitz­tes Mäd­chen, hat eine Spür­na­se fast wie ein Hund. Nach solch einem wur­de sie sogar benennt. Es war der Hund ihres Groß­va­ters, der einst Mila hieß, an des­sen Namen der Vater sich damals erin­ner­te. Jetzt ist das Mäd­chen mit ihrem Vater — einem etwas zer­streu­ten Mann, der als Über­set­zer arbei­tet — auf Rei­se gegan­gen. Sie wol­len sei­nen bes­ten Freund Mat­thew in Ame­ri­ka besu­chen. Und obwohl die­ser – wie sie kurz zuvor von sei­ner Frau tele­fo­nisch erfah­ren — spur­los ver­schwun­den ist, machen sich die bei­den den­noch von Lon­don aus auf den Weg. Susan­na, die Frau von Mat­thew, scheint ihren Mann jedoch nicht wirk­lich zu ver­mis­sen. Sie hat erst ein Baby bekom­men. Manch­mal tele­fo­niert sie heim­lich mit… Weiterlesen!

Louisa Reid — In deinem Licht und Schatten

Louisa Reid In deinem Licht und Schatten4.Oktober 2014

Die bri­ti­sche Auto­rin Loui­sa Reid hat mit “In dei­nem Licht und Schat­ten” einen beson­ders bewe­gen­den Roman geschrie­ben. Über eine Schwestern­be­zie­hung, Gewalt in der Fami­lie und das Seh­nen nach Frei­heit. Schon allein das tol­le Cover sticht gera­de­zu ins Auge. Und die Lek­tü­re lohnt sich! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Rebec­ca und Heph­zi­bah sind Zwil­lin­ge. Jedoch glei­chen sich die 16-Jäh­ri­gen wie Tag und Nacht. Rebec­ca hat seit Geburt auf­grund einer Kno­chen­ver­schie­bung ein ent­stell­tes Gesicht und ver­sucht sich mög­lichst unsicht­bar zu machen. Heph­zi­bah (deren Name “Sie ist mei­ne Freu­de” bedeu­tet) ist hin­ge­gen wun­der­schön und extro­ver­tiert. Die Mäd­chen, die ein­an­der blind ver­trau­en und alles für­ein­an­der tun wür­den, leben bei ihren über­aus stren­gen, reli­giö­sen Eltern. Zur Groß­mut­ter und zur Tan­te, die ihnen zu vie­le Frei­hei­ten gewähr­ten, dür­fen sie nicht mehr. Jedes Ver­feh­len in Augen des Vaters — der zugleich Pfar­rer ist und mit unlau­te­ren, schein­christ­li­chen Metho­den ver­sucht an Geld zu kom­men — wird hart bestraft. Auf­grund ihres absto­ßen­den Äuße­ren ist beson­ders Rebec­ca ihm ein Dorn im Auge. Der Vater, der zuwei­len dem Alko­hol frönt, schlägt sie häu­fi­ger als ihre Schwes­ter. Jedoch nur an Stel­len, an denen die blau­en Fle­cke nicht auf­fal­len wür­den. Im Alter von neun Jah­ren hat er Rebec­ca ein­mal die Trep­pe… Weiterlesen!

Marie-Aude Murail — Blutsverdacht

 Marie-Aude Murail Blutsverdacht26.Juni 2014

Die bekann­te, fran­zö­si­sche Schrift­stel­le­rin Marie-Aude Murail legt mit ihrem neu als Taschen­buch erschie­ne­nen “Bluts­ver­dacht”  nun erst­mals einen Thril­ler vor. In gekonn­ter Manier und mit ihrem ganz eige­nen, humor­vol­lem Stil gelingt ihr auch dies! Ein herr­li­ches Lese­ver­gnü­gen für Jung und Alt. Ab 12 Jah­ren.

Eigent­lich woll­te die 14-jäh­ri­ge Ruth ihrer Freun­din Debo­rah nur ein Foto ihrer ver­stor­be­nen Mut­ter Marie-Eve zei­gen. Doch auf einem alten Klas­sen­fo­to bemerkt sie, dass ihr Vater Mar­tin auch auf die­sem Bild ist. Und, dass er die Hand von Eve-Marie hält — der Zwil­lings­schwes­ter ihrer Mut­ter! War ihr Vater zuerst mit ihr zusam­men, ehe er Ruths Mut­ter hei­ra­te­te? Oder haben sie die bei­den nur ver­wech­selt? Debo­rah und Ruth stel­len das Foto ins Inter­net. Damit lösen sie eine Ket­te unvor­her­ge­se­he­ne Reak­tio­nen aus. Denn ver­schie­de­ne Per­so­nen erken­nen sich auf dem Klas­sen­fo­to wie­der und schrei­ben Ruth, die sich als ihren Vater aus­ge­ge­ben hat, zurück. Dadurch erfährt Ruth das Unfass­ba­re: ihre Tan­te Eve-Marie, die auch schon vor Jah­ren gestor­ben ist, ist nicht durch einen Unfall ums Leben gekom­men, sie wur­de ermor­det! Von dem “Kra­vat­ten­mör­der”, der nun hin­ter Git­ter sitzt. Doch ist er wirk­lich… Weiterlesen!