Alexia Casale — Sing if you can’t dance

20.Juni 2024

Die bri­tisch-ame­ri­ka­ni­sche Autorin Ale­xia Casa­le hat einen neu­en Roman geschrie­ben. “Sing if you can’t dance” stellt ein chro­nisch erkrank­tes Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das ihren Traum vom Tan­zen auf­ge­ben muss­te und fort­an an einer Sing­grup­pe teil­nimmt. Wenn sie schon nicht tan­zen kann, dann doch zumin­dest sin­gen. Aber mit ihrer har­schen Art eckt sie ordent­lich an und der bunt zusam­men­ge­wür­fel­te Hau­fen von Teilnehmer:innen ist ihr nicht gera­de wohl­ge­son­nen. Und dann ist da auch noch Ren, ihr neu­er Mit­schü­ler, für den sie uner­war­tet Gefüh­le ent­wi­ckelt und der sein ganz eige­nes Päck­chen zu tra­gen hat. Wer­den sie sich zusam­men­rau­fen und den gro­ßen Auf­tritt auf einem Fes­ti­val antre­ten kön­nen? Eine Romance mit einer zunächst eher unsym­pa­thi­schen Prot­ago­nis­tin, die aber eine glaub­haf­te Wand­lung durch­macht und die einem schließ­lich doch rich­tig ans Herz wächst. Eine Geschich­te über Träu­me, Musik, ers­te Lie­be, zwei­te Chan­cen und vor allem Hoff­nung. Dass man sich trotz einer schwe­ren Krank­heit nicht unter­krie­gen las­sen darf und dass es manch­mal total in Ord­nung ist, Hil­fe anzu­neh­men und man nicht immer alles allei­ne schaf­fen muss. Mit viel tro­cke­nem Humor erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Ven hat es nicht leicht. Denn ihr gro­ßer Traum vom Tan­zen ist geplatzt. Weil sie krank gewor­den ist. Chro­nisch krank. Und es gibt bis­her kei­ne Hoff­nung auf Hei­lung. “Für mich gibt es kein Tan­zen mehr. An einen Kör­per, der noch alles macht, was ich von ihm will, kann ich mich jetzt nur noch weh­mü­tig zurück­er­in­nern. So muss es einem gehen, wenn man alt wird, ich aber bin doch noch nicht mal erwach­sen.” (Zitat aus “Sing if you can’t dance” S.16) Sie benutzt nun einen Geh­stock und kommt nur noch lang­sam vor­an. Manch­mal wird sie ohn­mäch­tig, weil ihr

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Sera Milano — Nichts wird wie vorher sein

Kasimira10.Juli 2022

Nichts wird wie vor­her sein” ist das ers­te Jugend­buch der bri­ti­schen Autorin Sera Mila­no und erzählt die Geschich­te eines (fik­ti­ven) Ter­ror­an­schlags, der ein Fes­ti­val in einer Klein­stadt völ­lig auf den Kopf stellt. Berich­tet wird dies aus der Sicht von fünf Jugend­li­chen. Ein Kam­mer­spiel. Erschüt­ternd, bewe­gend, hef­tig und mit­rei­ßend. Mit rasch wech­seln­den Per­spek­ti­ven. Ein Thril­ler, der erschre­ckend aktu­ell ist, aber nichts für Zart­be­sai­te­te. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ein klei­nes Städt­chen namens Amber­si­de. Im letz­ten Jahr wur­de das ört­li­che Fes­ti­val abge­sagt. Die­ses Jahr fin­det es wie­der statt. “Dar­um war es die­ses Jahr wie eine Befrei­ung, wie ein kol­lek­ti­ves Auf­at­men, als wir uns ver­sam­mel­ten, um los­zu­zie­hen. Wahr­schein­lich waren genau­so vie­le Leu­te dabei wie sonst auch, aber es fühl­te sich vol­ler an. Alle hin­gen irgend­wie dich­ter auf­ein­an­der. Es herrsch­te ein so kom­pak­tes Gedrän­ge, dass es mir vor­kam, als wür­den unse­re Her­zen im Gleich­takt schla­gen.” (Zitat aus “Nichts wird wie vor­her sein” S.13) Auf die­ses Fes­ti­val gehen auch fünf Jugend­li­che: Vio­let, die eher schüch­tern ist. “Ich mache mir nichts aus Tan­zen. Ich hal­te mich lie­ber am Rand auf, wo ich ande­re beob­ach­ten kann, ohne selbst ins Blick­feld zu gera­ten.” (Zitat S.11) Ellie. Eine Schön­heit, die vol­ler Selbst­be­wusst­sein ist. “Ellie tanzt, als wäre es ihr egal, wenn die gan­ze Welt zuguckt. Aber war­um auch nicht? Wenn sie tanzt, besteht die gan­ze Welt nur aus ihr. Ihr allein.” (Zitat S.11) Pea­ches, die eher eine Außen­sei­te­rin ist und die Tech­nik macht. Hoch über der Fes­ti­val­büh­ne soll sie die Schein­wer­fer aus­rich­ten und hat den bes­ten Über­blick, als plötz­lich etwas passiert

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