Die britisch-amerikanische Autorin Alexia Casale hat einen neuen Roman geschrieben. “Sing if you can’t dance” stellt ein chronisch erkranktes Mädchen in den Mittelpunkt, das ihren Traum vom Tanzen aufgeben musste und fortan an einer Singgruppe teilnimmt. Wenn sie schon nicht tanzen kann, dann doch zumindest singen. Aber mit ihrer harschen Art eckt sie ordentlich an und der bunt zusammengewürfelte Haufen von Teilnehmer:innen ist ihr nicht gerade wohlgesonnen. Und dann ist da auch noch Ren, ihr neuer Mitschüler, für den sie unerwartet Gefühle entwickelt und der sein ganz eigenes Päckchen zu tragen hat. Werden sie sich zusammenraufen und den großen Auftritt auf einem Festival antreten können? Eine Romance mit einer zunächst eher unsympathischen Protagonistin, die aber eine glaubhafte Wandlung durchmacht und die einem schließlich doch richtig ans Herz wächst. Eine Geschichte über Träume, Musik, erste Liebe, zweite Chancen und vor allem Hoffnung. Dass man sich trotz einer schweren Krankheit nicht unterkriegen lassen darf und dass es manchmal total in Ordnung ist, Hilfe anzunehmen und man nicht immer alles alleine schaffen muss. Mit viel trockenem Humor erzählt. Für Jugendliche ab 14 Jahren und für interessierte Erwachsene.
Die 16-jährige Ven hat es nicht leicht. Denn ihr großer Traum vom Tanzen ist geplatzt. Weil sie krank geworden ist. Chronisch krank. Und es gibt bisher keine Hoffnung auf Heilung. “Für mich gibt es kein Tanzen mehr. An einen Körper, der noch alles macht, was ich von ihm will, kann ich mich jetzt nur noch wehmütig zurückerinnern. So muss es einem gehen, wenn man alt wird, ich aber bin doch noch nicht mal erwachsen.” (Zitat aus “Sing if you can’t dance” S.16) Sie benutzt nun einen Gehstock und kommt nur noch langsam voran. Manchmal wird sie ohnmächtig, weil ihr

