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Annette Mierswa — Instagirl

Annette Mierswa - Instagirl24.September 2018

Die deut­sche Autorin Annet­te Miers­wa hat neben eini­gen Kin­der­bü­chern nun ihr ers­tes Jugend­buch geschrie­ben. In “Ins­ta­girl” setzt sie sich mit wich­ti­gen The­men aus­ein­an­der: der Suche nach Aner­ken­nung in sozia­len Netz­wer­ken, der Ver­än­de­rung des Schön­heits­bil­des und der gefähr­li­chen Beein­flus­sung eines Mäd­chens durch eine fal­sche Freund­schaft. Ein wich­ti­ges und bewe­gend erzähl­tes Buch, das den Nerv der Zeit trifft und ide­al für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re ist. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ham­burg. Das Leben der jun­gen Isa­bel­le, die von ihren Freun­den nur Isi genannt wird, steht seit dem Aus­zug ihres Vaters völ­lig auf dem Kopf. Wäh­rend sie sich zuvor wegen der laut­star­ken Strei­te­rei­en der Eltern regel­mä­ßig mit Kopf­hö­ren, lau­ter Musik und meist Besu­chen ihrer bes­ten Freun­din Yara aufs Dach ver­zo­gen hat, hilft nun auch das nicht mehr. Ihr Vater ist weg. Lebt jetzt in Tokio. Und ihre Mut­ter hat auch schon einen neu­en Lover, der zudem noch gegen Isis gelieb­ten Hasen all­er­gisch ist. Alles zer­bricht, und auch ihre Schwär­me­rei für ihren bes­ten Freund Matteo erweist sich als Rein­fall. Aus Frust pro­biert sich Isi an einem neu­en Sty­ling. “Ich steck­te sie hoch und pro­bier­te die Schu­he an. […] Sie saßen per­fekt. Und Per­fek­ti­on war mein Ziel. Per­fek­ti­on wür­de mir Halt geben. Das Make-up auf­zu­tra­gen fühl­te sichWeiterlesen!

Johanna Nilsson — Hass gefällt mir

Johanna Nilsson Hass gefällt mir26.Februar 2016

Die schwe­di­sche Autorin Johan­na Nils­son hat mit “Hass gefällt mir” einen Roman geschrie­ben, der mit (Cyber-) Mob­bing und der damit ver­bun­de­nen Eigen­dy­na­mik von Grup­pen und Selbst­jus­tiz aus­ein­an­der­setzt. Äußerst rea­li­täts­nah und erschre­ckend. Hef­tig. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Bor­län­ge. Schwe­den. Die 15-jäh­ri­ge Jon­na fühlt sich eher als Außen­sei­te­rin, die ver­sucht nicht auf­zu­fal­len, um nicht zum “Hack­ob­jekt des Schul­jah­res” (Zitat aus “Hass gefällt mir” S.12) zu wer­den. Denn Gemobbt wer­den, das “…ist kein Ver­gnü­gen. Da muss man jeder­zeit mit Zusam­men­stö­ßen beim Hal­len­ho­ckey rech­nen oder Klo­schüs­sel­tau­fe bei gedrück­tem Spül­knopf. Oder man muss dafür ble­chen, dass man nicht ver­kloppt wird, und kann nie sicher sein, dass das Rad nicht einen Plat­ten hat.” (Zitat S.12). Vor unge­fähr vier Mona­ten hat sie jedoch die wun­der­schö­ne Glo­ria ken­nen­ge­lernt, die zwar beim Kas­ten­sprin­gen im Schul­sport eine Nie­te ist, aber genau­so ein gro­ßer Büch­er­fan ist wie Jon­na. Glo­ria hat sogar einen eige­nen Blog, den jedoch nur Jon­na liest. Und sie ist ver­liebt in den coo­len Robin aus der Par­al­lel­klas­se, den Star der Schu­le. Beliebt sind die bei­den Mäd­chen nicht unbe­dingt: sie ran­gie­ren… Weiterlesen!

Sarah Darer Littman — Die Welt wär besser ohne dich

Sarah Darer Littman Die Welt wär besser ohne dich24.Januar 2016

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Sarah Darer Litt­man hat mit “Die Welt wär bes­ser ohne dich” einen Roman geschrie­ben, der an die Sub­stanz geht. Eine Geschich­te über Cybermob­bing und des­sen Fol­gen, Eifer­sucht und Freund­schaft. Wahn­sin­nig authen­tisch und sehr bewe­gend geschrie­ben. Ein Buch, das man so schnell nicht ver­ges­sen wird! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Syd­ney hat ein wich­ti­ges Vor­spre­chen in der Schu­le vor sich. Sie will eine Haupt­rol­le in “Die Schö­ne und das Biest” ergat­tern und ihre ner­vi­ge, älte­re Schwes­ter Lara blo­ckiert mal wie­der das Bad! Schon seit vier­zig Minu­ten hat sie sich dar­in ein­ge­schlos­sen. Auch ihre Mut­ter ist Syd­ney nicht wirk­lich eine Hil­fe. Sie, die Mit­glied des Stadt­rats ist und vor einer wich­ti­gen Wahl steht, möch­te lie­ber unge­stört arbei­ten, als sich in die Strei­te­rei­en zwi­schen Syd­ney und Lara ein­zu­mi­schen. Also häm­mert Syd­ney noch ein­mal wütend an die Bade­zim­mer­tü­re. “In die­sem Moment mel­det sich das ers­te lei­se Unbe­ha­gen, ein mul­mi­ges Gefühl, dass heu­te irgend­et­was anders ist. […] Doch es ist nicht die ver­schlos­se­ne Türe, die mich beun­ru­higt. Lara schließt sich immer im Bade­zim­mer ein. Es ist die Stil­le. Die Tat­sa­che, dass sie mich nicht durch die Tür hin­durch anschreit. “Lara?” Mei­ne wach­sen­de Sor­ge ver­drängt die Wut. “Ist alles okay bei dir?” Nichts. Nicht mal das kleins­te plät­schern­de Geräusch. Mit einem Anflug von Panik has­te ich die Trep­pe hin­un­ter und stol­pe­re fast auf den letz­ten Stu­fen. “Mum — ich glau­be, mit Lara stimmt etwas nicht”! (Zitat aus “Die Welt wär bes­ser ohne dich” S.12). Und tat­säch­lich, Syd­neys Schwes­ter, die vor eini­ger Zeit unter Depres­sio­nen litt, liegt bewusst­los… Weiterlesen!

Tom Leveen — Ich hätte es wissen müssen

Tom Leveen Ich hätte es wissen müssen29.Juli 2015

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Tom Leve­en hat mit “Ich hät­te es wis­sen müs­sen” einen Roman geschrie­ben, der sich mit den The­men Schuld, Mob­bing und Sui­zid aus­ein­an­der­setzt. Ein auf­wüh­len­des, packen­des Buch, das auf jeden Fall nach­denk­lich machen wird! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Im Leben der 16-jäh­ri­gen Vic­to­ria, die von allen Tori genannt wird, ist nichts mehr so, wie es ein­mal war. Das Auto ihrer Mut­ter wur­de mit einem Zie­gel­stein beschä­digt, die Pres­se lun­gert vor dem Haus der Fami­lie her­um, ihr Bru­der Jack spricht kaum ein Wort mehr mit ihr und ihre Eltern haben ihr den Lap­top und das Smart­pho­ne weg­ge­nom­men. Tori soll nicht mit­be­kom­men, was man Schlim­mes im Inter­net über sie schreibt. Über sie und die sechs ande­ren Jugend­li­chen, die einen Jun­gen durch (Cyber-)Mobbing in den Sui­zid getrie­ben haben. Jetzt hat Tori nur noch ein altes, klapp­ba­res Han­dy. Doch auf genau die­sem ruft sie am Abend vor der Gerichts­ver­hand­lung ein Jun­ge, namens Andrew an, der behaup­tet die­se Num­mer ganz zufäl­lig gewählt zu haben und sich umbrin­gen will. Aus­ge­rech­net bei Tori! Das kann nur ein schlech­ter Scherz sein. Sie legt auf. Doch kurz dar­auf… Weiterlesen!

Jay Asher, Carolyn Mackler — Wir beide, irgendwann

 Jay Asher Carolyn Mackler Wir beide irgendwann17.November 2014

End­lich etwas Neu­es von dem ame­ri­ka­ni­schen Erfolgs­au­toren Jay Asher, bekannt durch“Tote Mäd­chen lügen nicht”. “Wir bei­de, irgend­wann” ist nach über­stan­de­ner Schreib­blo­cka­de in Zusam­men­ar­beit mit der Jugend­buch­au­torin Caro­lyn Mack­ler ent­stan­den und beschäf­tigt sich mit dem Blick in die Zukunft, Face­book und der Suche nach der Lie­be. Nun frisch als Taschen­buch bei cbt erschie­nen. Ein schö­ner Schmö­ker! Für Jugend­li­che ab 12.

Im Jah­re 1996. Die 16-jäh­ri­ge Emma ist gera­de dabei ihren ers­ten Com­pu­ter, den sie von ihrem Vater geschenkt bekom­men hat, zu star­ten und sich ins Inter­net ein­zu­wäh­len, als sie auf ein­mal auf einer ihr völ­lig unbe­kann­ten Sei­te lan­det: Face­book. Was soll denn das sein? Und war­um sind da Bil­der und Kom­men­ta­re über sie zu erken­nen? Bil­der, auf denen sie 15 Jah­re älter ist? Mit ihrem bes­ten Freund Josh, dem sie lei­der letz­tes Jahr einen Korb geben muss­te, da er mehr von ihr woll­te, als sie zu geben bereit war, ver­sucht sie mehr her­aus­fin­den. Will sie da jemand her­ein­le­gen? Doch dann ent­de­cken sie ein Foto auf der Inter­net­sei­te, das Josh von Emma vor kur­zem erst geschos­sen hat und dass sie noch nicht ein­mal ent­wi­ckelt hat! Die Sei­te muss also echt sein. Das ändert alles. Vor allem, als Emma erfährt, dass sie spä­ter arbeits­los und mit einem Mann ver­hei­ra­tet sein wird, der sie zu allem Über­fluss auch noch betrügt! Josh hin­ge­gen wird spä­ter mit dem schöns­ten Mäd­chen der Schu­le … Weiterlesen!

Thomas Feibel — Like me. Jeder Klick zählt

Thomas Feibel Like me. Jeder Klick zählt10.Mai 2013

Like me. Jeder Klick zählt” von dem deutsch-chi­le­ni­schen Autoren Tho­mas Fei­bel ist ein Roman vol­ler Aktua­li­tät. Er beschäf­tigt sich mit Beliebt­heit, Freund­schaft und sozia­len Netz­wer­ken. Rasant erzählt. Ide­al für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Für Jugend­li­che ab 12.

Die 14-jäh­ri­ge Jana ist neu in der Klas­se. Sie sieht super aus. Die Jungs schau­en ihr nach. Ihre Fami­lie ist äußerst ver­mö­gend (mit Vil­la, Swim­ming­pool und Segel­boot). Und das Mäd­chen besitzt ein iPho­ne, mit dem sie per­ma­nent online ist. Ihr gan­zes Leben pos­tet sie auf ON, einem Social Media Net­work. Freun­de: schon über 400. Im “ech­ten” Leben und in der neu­en Schul­klas­se, in die auch die Ich-Erzäh­le­rin Karo geht, ist Jana eher ein wenig abwei­send. So dau­ert es eine Wei­le bis die bei­den Tisch­nach­ba­rin­nen ein­an­der schließ­lich näher kom­men und gemein­sam Mathe mit Karos Schwarm Eddie und dem Stre­ber Ivo ler­nen. Als Jana erfährt, dass ON zur ON-Fern­seh-Show wer­den soll, steckt sie Karo und Eddie mit ihrer Begeis­te­rung an, an einem Wett­be­werb teil­zu­neh­men. Denn wer in dem sozia­len Netz­werk am belieb­tes­ten ist und die meis­ten Punk­te bekommt für auf­re­gen­de Posts, der darf… Weiterlesen!

Agnes Hammer — Ich blogg dich weg!

Agnes Hammer - Ich blogg dich weg!2.April 2013

Ich blogg dich weg!” von Agnes Ham­mer ist ein Jugend­buch über ein hoch­bri­san­tes The­ma: Cybermob­bing. Ein unter­halt­sam erzähl­ter Roman, in des­sen Vor­der­grund eben­falls Freund­schaft und das gemein­sa­me Musik­ma­chen ste­hen. Ide­al für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Für Jugend­li­che ab 12.

Julia singt für ihr Leben ger­ne. Sie hat eine rich­tig gute, sehr emo­tio­na­le Stim­me und mit ihrem Bru­der Noah eine Band gegrün­det: Jase Noju. Die zwei wei­te­ren Mit­glie­der sind Juli­as bes­te Freun­din Jase­mi­ne und deren Zwil­lings­bru­der Sebas­ti­an. Ein ein­ge­spiel­tes Team — bis Noah für ein Jahr nach Eng­land geht und sie drin­gend einen neu­en Schlag­zeu­ger brau­chen. Julia ist über­rascht, als sich Lisa mel­det, ein Mäd­chen, das in der Nach­bar­schaft wohnt und eher ein gothic-mäs­sig geklei­de­ter Außen­sei­ter ist. Aber sie hat Talent und Julia möch­te sie in die Band auf­neh­men. Bis ihre Mut­ter San­dra ihr mit einem Male die kla­re Ansa­ge macht, dass sie mit Lisa bes­ser nichts zu tun haben soll. San­dra ist Kran­ken­schwes­ter und darf ihre Schwei­ge­pflicht daher nicht bre­chen, aber irgend­et­was Ver­werf­li­ches… Weiterlesen!