Schlagwort Archiv: Essstörung

Lara Schützsack — Und auch so bitterkalt

Lara Schützsack Und auch so bitterkalt18.Mai 2016

Lara Schütz­sack hat mit “Und auch so bit­ter­kalt” ein ganz beson­de­res Buch geschrie­ben. Die Geschich­te zwei­er Schwes­tern. Eine Fami­li­en­ge­schich­te? Viel mehr als das: Das Psy­cho­gramm einer beson­de­ren Bezie­hung. Ein Tanz auf dem Draht­seil. Rikant, fas­zi­nie­rend und extra­va­gant! Ein Lese-High­light. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Erzählt wird die Geschich­te kom­plett aus der Per­spek­ti­ve von Mali­na, Luc­in­das jün­ge­rer Schwes­ter. Sie ver­ehrt Luc­in­da, lauscht ihren aus­ge­dach­ten Geschich­ten über das Fan­ta­sie­land Tenebri­en, macht bei all ihren aus­ge­fal­le­nen Vor­schlä­gen mit (wie zum Bei­spiel auf der kaput­ten Eisen­bahn­brü­cke lie­gen und in den Him­mel schau­en). Doch Luc­in­da ist kein gewöhn­li­ches Mäd­chen. Neben ihrer Fan­ta­sie und ihrer eige­nen Art zu den­ken, hat sie auch eine dunk­le Sei­te. Eine, die sie nie­man­dem zei­gen will. Stundenlang… Weiterlesen!

Siobhan Vivian — Nur eine Liste

Siobhan Vivian Nur eine Liste22.Juli 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Siob­han Vivi­an hat ein wirk­lich auf­rüt­teln­des Buch geschrie­ben: “Nur eine Lis­te”. Der Roman setzt sich mit den The­men Schön­heit, Selbst­fin­dung und Freund­schaft an einer ame­ri­ka­ni­schen High­school aus­ein­an­der. Ein Buch mit ganz viel Wahr­heit und ganz viel Tie­fe! Und einer wun­der­schö­nen Bot­schaft: Steh zu dir selbst, denn du wirst um dei­ner selbst Wil­len geliebt, nicht auf­grund dei­nes Aus­se­hens! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 und inter­es­sier­te Erwachsene.

Sie erscheint in jedem Schul­jahr. Authen­ti­fi­ziert durch einen gestoh­le­nen Prä­ge­stem­pel der Schu­le: Die LISTE. Auf ihr ste­hen acht Namen. Zwei in jedem der vier Jahr­gän­ge. Einer, der die schöns­te und einer, der die häss­lichs­te Schü­le­rin bezeich­net. Wer die Lis­te erstellt, das weiß nie­mand. Doch sie hängt direkt nach den Som­mer­fe­ri­en an jedem Spind, an jedem schwar­zen Brett — unüber­seh­bar. Und sie ver­än­dert das Leben aller Betrof­fe­nen, ob häss­lich, ob schön — unwi­der­ruf­lich. Auch wenn die neue Schul­di­rek­to­rin die­ser Tra­di­ti­on nun ein Ende set­zen will…

Nur eine Lis­te” bie­tet ein Kalei­do­skop vol­ler Geschich­ten — denn es setzt jeweils an dem Tag aus allen acht Per­spek­ti­ven an, an dem die Mäd­chen ihren eige­nen Namen… Weiterlesen!

Lilly Lindner — Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Lilly Lindner Was fehlt, wenn ich verschwunden bin3.März 2015

Ein zutiefst ergrei­fen­des Buch und zugleich ihr ers­tes Jugend­buch hat die deut­sche Autorin Lil­ly Lind­ner geschrie­ben: “Was fehlt, wenn ich ver­schwun­den bin”. Über die Bezie­hung zwei­er Schwes­tern, die ein­an­der alles bedeu­ten, über die Geschich­te einer Mager­sucht, über Wort­ge­wand­heit und Klug­heit und über die Sehn­sucht ver­stan­den zu wer­den. Trau­rig und humor­voll zugleich. Mit Tief­gang und einer Spra­che, die so außer­ge­wöhn­lich schön ist, dass man sich am liebs­ten die Sät­ze sei­ten­wei­se bunt anma­len möch­te. Ein Lese­er­leb­nis, das sich den­fi­nitv lohnt! Nicht nur für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, son­dern auch für Erwachsene.

Ber­lin. Pho­be ist neun Jah­re alt. In ihrer Fami­lie ist nichts mehr so wie es war. Denn ihre gro­ße Schwes­ter April ist nicht mehr da. Die 16-jäh­ri­ge ist in einer Kli­nik wegen Mager­sucht, wobei Pho­be noch nicht so ganz ver­ste­hen kann, was genau das ist. Aber eines weiß sie: sie ver­misst ihre Schwes­ter ganz schreck­lich! “Mei­ne lie­be, lie­be April — wenn du nur bald gesund wirst und end­lich wie­der bei uns bist. Ohne dich sind wir näm­lich nicht ganz. […] Eine hal­be Mama. Ein hal­ber Papa. Und nur noch ein klei­nes Stück ich. Ohne dich bin ich näm­lich nicht ein­mal halb.” (Zitat aus “Was fehlt, wenn ich ver­schwun­den bin”, S. 38). Und des­halb schreibt Phoe­be ihrer Schwes­ter mit größ­tem Eifer Brie­fe. Mona­te­lang. Ohne jemals… Weiterlesen!

Nora Price — Heute will ich leben

Nora Price Heute will ich leben15.Februar 2014

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Nora Pri­ce hat mit “Heu­te will ich leben” ein Jugend­buch über eine aku­tel­le und wich­ti­ge Pro­ble­ma­tik geschrie­ben. Sie beschäf­tigt sich mit dem The­ma Ess­stö­run­gen. Die­ser sehr bewe­gend erzähl­te Roman ist für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren geeig­net und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Zoe kann nicht ver­ste­hen, was sie hier soll. Hier — in Twin Birch — einer Art Anstalt, in der sich fünf wei­te­re Mäd­chen auf­hal­ten. “Pati­en­tin­nen” wer­den sie genannt. War­um hat ihre Mut­ter sie hier her­ge­bracht? Und gan­ze sechs Wochen soll sie hier blei­ben? Mit ihrem sehr kri­ti­schen und auf­merk­sa­men Blick notiert sie jedes wich­ti­ge Detail in ihr Notiz­buch, um sich über ihre Situa­tio­nen einen Über­blick zu ver­schaf­fen. All­mäh­lich fin­det sie her­aus, dass die ande­ren Mäd­chen an einer Ess­stö­rung lei­den. Aber Zoe doch nicht! Dum­mer­wei­se hat man ihr das Han­dy abge­nom­men und sie kann kei­nen Kon­takt zu ihrer Mut­ter her­stel­len. Schließ­lich kann es sich hier ja nur um ein gro­ßes Miss­ver­ständ­nis handeln…Weiterlesen!

Alyssa B. Sheinmel — Stone girl

Alyssa B. Sheinmel Stone girl28.Januar 2013

Stone girl” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Alys­sa B. Shein­mel ist bei “Hey­ne fliegt” erschie­nen — dem jun­gen Pro­gramm des Hey­ne Ver­lags und erzählt die Geschich­te eines mager­süch­ti­gen Mäd­chens, wel­ches lang­sam einen Weg aus ihrer Krank­heit fin­det. Sen­si­bel erzählt. Für Jugend­li­che ab 15.

Sie heißt Sarah Beth und wird von allen Sethie genannt. Sie ist 17 und fin­det sich viel zu dick. Sogar ihre Mut­ter hat ihrer Mei­nung nach eine bes­se­re Figur. In der Schu­le läuft eigent­lich alles gut, sie schreibt bes­te Noten und ihre Uni­be­wer­bun­gen hat sie auch schon längst fer­tig. Doch in Sethies Kopf dreht sich alles nur ums Dünn­sein. Wie viel darf sie essen? Wie kann sie noch dün­ner wer­den? Ihrem Freund Shaw ver­sucht sie stets alles recht zu machen, sei­ne Mei­nung ist ihr Maß­stab. Doch in der Öffent­lich­keit ihre Hand hal­ten oder sie küs­sen, das will er nicht. Bis sie eines Tages Ben ken­nen­lernt und merkt, … Weiterlesen!

Lilly Lindner — Bevor ich falle

Lilly Lindner Bevor ich falle6. Novem­ber 2012

Bekannt wur­de die deut­sche Autorin Lil­ly Lind­ner durch “Split­ter­fas­ter­nackt”, einem auto­bio­gra­phi­schen Roman. Nun hat sie ein neu­es, dies­mal fik­ti­ves Buch geschrie­ben: “Bevor ich fal­le” über Sui­zid, das Erwach­sen­wer­den, Schuld und Selbst­ver­let­zung. Ein hef­ti­ger, aber sprach­lich her­aus­ra­gen­der Titel. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 16.

Cher­ry war neun Jah­re alt, als ihre Mut­ter sich das Leben nahm. Sie sag­te ihr “Gute Nacht”, mehr­mals sogar (doch Cher­ry tat so, als höre sie nicht) und ver­ließ dann das Zim­mer und sprang direkt aus dem Fens­ter. Im elf­ten Stock. Ein Ver­lust, der uner­setz­bar ist. Nie­mand mehr, der sie lieb­te, der net­te Wor­te zu ihr sag­te, der über­haupt viel mit ihr rede­te. Der Vater schien Cher­ry zu has­sen, er brüll­te sie immer­zu nur an und über­ließ sie meist sich selbst. Doch wie soll­te sie mit den gro­ßen Schuld­ge­füh­len umge­hen? Hät­te sie den schreck­li­chen Tod ihrer Mut­ter ver­hin­dern kön­nen? Irgend­wann beginnt Cher­ry sich selbst zu ver­let­zen und endet in einem Teu­fels­kreis, aus dem sie sich selbst kaum mehr befrei­en kann…… Weiterlesen!