Schlagwort Archiv: erste Liebe

Rainbow Rowell — Eleanor & Park

Rainbow Rowell Eleanor und Park12.Dezember 2016

Ein rich­tig tol­les Buch hat die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Rain­bow Rowell geschrie­ben: “Elea­nor & Park”. Aus­ge­zeich­net mit dem Bos­ton Glo­be Horn Book Award und dem Printz Award. Die Geschich­te einer Annä­he­rung, die so behut­sam und berüh­rend erzählt wird wie man es sel­ten in der Jugend­li­te­ra­tur erlebt! Ein äußerst loh­nens­wer­ter Roman. Neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Elea­nor ist 16. Sie hat rote, locki­ge Haa­re und ein paar Pfun­de zu viel auf den Rip­pen. Ein Jahr lang hat sie bei einer frem­den Fami­lie gelebt. Jetzt ist sie wie­der zurück­ge­kehrt. In der Schu­le wird sie von ande­ren Mäd­chen geär­gert. Im Schul­bus weiß sie gar nicht, wo sie sich hin­set­zen soll. Eine fes­te Ord­nung, die jeden Tag die glei­che ist. Ein lee­rer Platz, auf den sie sich nicht set­zen darf, weil ande­re Schü­ler behaup­ten, der gehö­re einem ande­ren. Der Bus­fah­rer, der meckert, dass sie sich end­lich set­zen soll. Und so ist es schließ­lich Park — der manch­mal auch auf­pas­sen muss, dass er nicht in die Schuss­li­nie gerät — der sie anfährt, sich neben ihn zu set­zen. Eine hal­be Stun­de fah­ren sie also jeden Tag zusam­men, neben­ein­an­der sit­zend, hin zur Schu­le und eine hal­be Stun­de wie­der zurück. Sie spre­chen nicht mit­ein­an­der. Und doch bemerkt Park bald, dass Elea­nor sei­ne Comics mit­liest. Eines Tages wagt er es… Weiterlesen!

Maja Hjertzell — Henrietta, mein Geheimnis

Maja Hjertzell Henrietta, mein Geheimnis9.März 2016

Die schwe­di­sche Autorin Maja Hje­rt­zell hat mit “Hen­ri­et­tas Geheim­nis” einen Roman geschrie­ben, den der Kos­mos Ver­lag mit “Lieb­lings­buch 2016” beti­telt hat. Eine Geschich­te über die ers­te Lie­be, extre­me Schüch­tern­heit und den Mut, sich auf etwas Unbe­re­chen­ba­res ein­zu­las­sen. Erzählt aus der Per­spek­ti­ve eines Jun­gen. Sen­si­bel, poe­tisch und erfri­schend anders. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Möwe ist eher der unschein­ba­re Typ. Er schreibt gute Noten, geht sel­ten auf Par­tys. Er beob­ach­tet ger­ne Vögel und liebt das Foto­gra­fie­ren. Und er ist seit Ewig­kei­ten in Hen­ri­et­ta ver­liebt. “Hen­ri­et­tas Bli­cke sind wie Licht­re­fle­xio­nen, wie klei­ne Blit­ze. Wenn mich so ein Blick zufäl­lig trifft, wenn ich in sei­ne Bahn gera­te, möch­te ich am liebs­ten in Ohn­macht fal­len, ihn auf­fan­gen und abtau­chen, weg­ren­nen und nie mehr zurück­keh­ren, alles zugleich.” (Zitat S.11) Aber bis auf ein paar ver­ein­zel­te Wor­te ist zwi­schen ihnen noch nie etwas pas­siert. Möwe him­melt ger­ne aus der Fer­ne an. Er spei­chert jede Begeg­nung mit ihr ab — selbst ein zufäl­li­ges Neben­ein­an­der­sit­zen auf einer Bank ist für ihn von gro­ßer Bedeu­tung — und erin­nert sich regel­mä­ßig an die­se Momen­te zurück, die er sam­melt, wie einen Schatz. Einen ers­ten Schritt wagen? Unmög­lich, dennWeiterlesen!

Laura Buzo — Wunder wie diese

Laura Buzo Wunder wie diese22.Februar 2014

Das Buch “Wun­der wie die­se” von der aus­tra­li­schen Autorin Lau­ra Buzo (jetzt neu als Taschen­buch) ver­spricht auf dem Klap­pen­text sehr viel und kann die­se Ver­spre­chun­gen in der Geschich­te selbst lei­der nicht hal­ten, da man von gänz­lich ande­ren Schwer­punk­ten aus­geht. Abge­se­hen davon han­delt es sich um eine ganz net­te, unter­halt­sa­me Erzäh­lung, die den Leser in die Welt einer Super­markt­ket­te ent­führt, in der sich ein jun­ges Mäd­chen in ihren wesent­lich älte­ren Vor­ge­setz­ten ver­liebt. Für Jugend­li­che ab 14.

Ame­lia ist 15 und gera­de erst ihre Zahn­span­ge los gewor­den. Da ihre Eltern nicht gera­de viel Geld haben, arbei­tet sie seit kur­zem in einer Super­markt­ket­te. Seit­dem ist sie unsterb­lich in den 21-jäh­ri­gen Chris ver­liebt, der ihr nächs­ter Vor­ge­setz­ter ist. Mit ihm kann sie sich wun­der­bar unter­hal­ten. Jedoch muss sie ver­dammt viel ein­ste­cken, weil Chris ihr von sei­ner Suche nach der gro­ßen Lie­be — die für ihn nicht sie, son­dern meist älte­re, attrak­ti­ve­re Frau­en sind — stets aus­führ­lichst berich­tet. Das tut natür­lich weh. Aber trotz­dem ist jedes Zusam­men­tref­fen mit ChrisWeiterlesen!

Veronika Rotfuß — Mücke im März

Veronika Rotfuß Mücke im März9.März 2012

Mit einem wun­der­schön design­ten Schutz­um­schlag ist Vero­ni­ka Rofuß’ Jugend­buch “Mücke im März” jetzt erschie­nen. Ein Roman, der sich mit dem The­ma Alz­hei­mer beschäf­tigt und die Geschich­te einer ers­ten Lie­be schil­dert. Geeig­net ist das Buch der deut­schen Autorin für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren, die bereit sind sich auch mal mit einem etwas erns­te­ren The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen und mal ein Buch lesen wol­len, in dem nicht immer alles nur “Hei­le Welt” ist.

Die 15-jäh­ri­ge Mücke hat sich das ers­te Mal so rich­tig ver­liebt. In Yurik, den Jun­gen mit den zwei unter­schied­lich lan­gen Bei­nen, der sogar sei­ne Pom­mes mit ihr teilt und ein­fach etwas ganz Beson­de­res für sie ist. Doch Mücke kennt auch ein ande­res Leben außer ers­ter Lie­be und Nach­mit­ta­gen mit ihrer bes­ten Freun­din Nora auf den Dächern der Stadt: ein Leben zu Hau­se mit ihrer Fami­lie. Denn Mückes Mut­ter lei­det an Alz­hei­mer. Sie ist erst 47, aber aus­ge­rech­net sie gehört zu dem gerin­gen Pro­zent­satz an Men­schen, die es auch in jün­ge­ren Jah­ren tref­fen kann. Der All­tag ist für Mücke und ihren klei­nen Bru­der Jan nicht leicht. Ihre Mut­ter erkennt sie manch­mal nicht. Jetzt hat sie Jan sogar ange­grif­fen. Längst küm­mert sich eine Pfle­ge­kraft … Weiterlesen!