Ursula Poznanski — Erebos 3

15.August 2025

Dass die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski tat­säch­lich noch eine wei­te­re Fort­set­zung von “Ere­bos” schreibt, war eine gro­ße Über­ra­schung die­ses Jahr. Und nun ist er da, der drit­te Teil: “Ere­bos 3”. Nick Dun­mo­re ist wie­der zurück und das hoch­in­tel­li­gen­te Spiel Ere­bos eben­falls. Taucht eines Tages ein­fach auf sei­nem Com­pu­ter auf. Er soll wie­der spie­len. Als ob Nick den sel­ben Feh­ler noch ein­mal machen wür­de. Doch Ere­bos ist erpres­se­risch und gemein wie eh und je und bald ist Nick in den Fän­gen des Spiels erneut gefan­gen. Er soll ein Rät­sel lösen. Etwas suchen, von dem er nicht weiß, was es ist. Die Zei­chen sei­en über­all. Aber Nick kommt ein­fach nicht dar­auf, was Ere­bos von ihm und den ande­ren Spie­lern will… Sou­ve­rän erzählt, aber nicht ganz so stark wie die ers­ten bei­den Tei­le. Man tappt lan­ge im Dun­keln — eben­so wie die Haupt­fi­gur — was etwas frus­triert. Tem­po­reich und unter­halt­sam ja, aber ein­fach nicht so mit­rei­ßend wie die Vor­gän­ger­ti­tel. Für Nost­al­gie-Fans der Rei­he — Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Nick Dun­mo­re schlägt sich mehr recht als schlecht durch. Als Foto­graf erhält er nicht ganz so vie­le Auf­trä­ge, wie er ger­ne hät­te und sein Kon­to­stand ist alles ande­re als pri­ckelnd. Wenn es nicht bald bes­ser läuft, muss er sich einen Neben­job in einem Super­markt oder als Kell­ner suchen, was ihn nicht wirk­lich begeis­tert. Doch plötz­lich wird

Wei­ter­le­sen

Ursula Poznanski — Scandor

19.August 2024

Die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski lie­fert wie­der neu­en Lese­stoff im Jugend­buch. Was wäre ein Som­mer ohne einen aktu­el­len Thril­ler von ihr?;-) “Scan­dor” lädt die Leser:innen zu einem beson­de­ren Gedan­ken­ex­pe­ri­ment ein. Was, wenn du eine gro­ße Men­ge Geld gewin­nen könn­test, aber du kein ein­zi­ges Mal lügen darfst? Zwei Jugend­li­che stel­len sich die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Wett­be­werb, an dem ins­ge­samt 100 Kan­di­da­ten teil­neh­men. Mit­tels eines am Arm befes­tig­ten, hoch­mo­der­nen Lügen­de­tek­tors wird jede Lüge augen­blick­lich auf­ge­deckt und ent­schei­det über den sofor­ti­gen Aus­schluss von der Chall­enge. Doch nicht jeder der Teilnehmer:innen spielt mit fai­ren Mit­teln… Span­nend, fas­zi­nie­rend und sehr unter­halt­sam. Aller­dings nicht ganz so fes­selnd wie ihre Vor­gän­ger­ti­tel (z.B. “Ora­cle” oder “Cryp­tos”). Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Der 19-jäh­ri­ge Phil­ipp möch­te sei­ne Kom­mi­li­to­nin Raf­fae­la beein­dru­cken und näher ken­nen­ler­nen. Des­halb nimmt er die Mün­ze an, die sie ihm gibt. Hier­auf ist ein Bar­code, der zu einer Web­site führt und zur Teil­nah­me an einem Wett­be­werb. Raf­fae­la trau­te sich die Teil­nah­me nicht zu, Phil­ipp macht ihret­we­gen mit. Aber auch auf­grund des hohen Preis­gel­des, das ihn defi­ni­tiv lockt. “Fünf Mil­lio­nen, das bedeu­te­te, er wür­de sich eine Woh­nung kau­fen kön­nen. Ach was, ein Haus. Oder er konn­te ins Aus­land gehen und dort stu­die­ren. Nach New York viel­leicht. Außer­dem konn­te er dann den öden Jeans-Job an den Nagel hän­gen und sich aufs Stu­di­um kon­zen­trie­ren. Fünf Mil­lio­nen waren mehr als nur genug, um alle Löcher, die sein Leben auf­wies, stop­fen zu kön­nen.” (Zitat aus “Scan­dor” S.12ff) Es gibt noch ein kur­zes Bewer­bungs- und Test­ge­spräch, bei dem er an einen Lügen­de­tek­tor ange­schlos­sen wird und schließ­lich kommt die

Wei­ter­le­sen

Ursula Poznanski — Oracle

16.August 2023

Nach­dem die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski ihre Leser*innen tat­säch­lich gan­ze zwei Jah­re war­ten ließ (!) — ist es nun end­lich soweit — ihr neu­es­tes Jugend­buch ist frisch erschie­nen: “Ora­cle”. Ein Thril­ler, mit dem sie sich mal wie­der selbst über­trof­fen hat!! Sie stellt einen Jun­gen in den Mit­tel­punkt ihrer Geschich­te, der als Kind selt­sa­me Visio­nen hat. Der Zei­chen an den Kör­pern ande­rer Men­schen wahr­nimmt. Dunk­le Bal­ken, Nebel­schwa­den und Schat­ten­wür­mer. Jetzt hat er mit­tels Psy­cho­phar­ma­ka und Psy­cho­the­ra­pie alles wie­der im Griff und will ein ver­meint­lich nor­ma­les Stu­den­ten­le­ben begin­nen. Doch plötz­lich stellt sich her­aus, dass eini­ge sei­ner Visio­nen tat­säch­lich wahr gewor­den sind…! Ein unglaub­lich fes­seln­des, span­nend und inten­siv erzähl­tes Buch, das einen wie in einen Bann zieht. Die­se Autorin ver­steht ein­fach ihr Hand­werk! Bes­te Unter­hal­tung für Jung und Alt (frü­hes­tens ab 13 Jahren).

Der 18-jäh­ri­ge Juli­an hat es end­lich geschafft. Er ist von zu Hau­se aus­ge­zo­gen und star­tet in einem Stu­den­ten­wohn­heim ein neu­es Leben. Ein­zi­ge Bedin­gung sei­ner Eltern, die ihn wei­ter­hin finan­zi­ell unter­stüt­zen: er muss die The­ra­pie, die er als Kind begon­nen hat, wei­ter fort­set­zen. “Seit er drei­zehn gewe­sen war, hat­te Son­ja für ihn so etwas wie einen Ret­tungs­an­ker dar­ge­stellt, in einer Welt, die ihn stän­dig erschreck­te. Die ihm Din­ge vor­gau­kel­te, die ande­re nicht sahen, weil sie schlicht und ein­fach nicht da waren.” (Zitat aus “Ora­cle” S.14) Son­ja ist sei­ne The­ra­peu­tin und hat bei ihm eine Psy­cho­se dia­gnos­ti­ziert. Denn Juli­an hat früher

Wei­ter­le­sen

Christian Linker — Y‑Game: Sie stecken alle mit drin

Kasimira14.Februar 2022

“Y‑Game: Sie ste­cken alle mit drin” ist das neu­es­te Jugend­buch des deut­schen Autoren Chris­ti­an Lin­ker. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der zum Außen­sei­ter gewor­den ist und sei­ne Freun­de dadurch beein­dru­cken will, dass er ein Alter­na­te Rea­li­ty Game, das in sei­ner Stadt zu spie­len scheint, als Ers­tes lösen will und dabei in gro­ße Gefahr gerät. Denn was steckt wirk­lich hin­ter dem Spiel? Was ist Lüge? Was ist Rea­li­tät? Ein höchst aktu­el­ler Thril­ler und ein span­nen­des, unter­halt­sa­mes Gedan­ken­ex­pe­ri­ment. Das “Ere­bos” der Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker;-) Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung, da es jede Men­ge Dis­kus­si­ons­stoff bie­tet. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Als er zu sei­nen Kum­pels stößt, die sich irgend­et­was auf einem Han­dy anschau­en und abge­wim­melt wird, wird es Janusz das ers­te Mal bewusst: “Es ist mir bis­her nie so deut­lich auf­ge­fal­len wie in die­sem Augen­blick: Ver­dammt, ich gehö­re gar nicht dazu! Wann fing das an? Kam das schlei­chend? War das schon immer so? Ich bin Luft für die drei.” (Zitat aus “Y‑Game: Sie ste­cken alle mit drin” S.9) Sei­ne Freun­de schei­nen ihn nicht mehr dabei­ha­ben zu wol­len und sie haben offen­bar ein mys­te­riö­ses Alter­na­te Rea­li­ty Game ent­deckt, das sie lösen wol­len. Ein Unbe­kann­ter, der selt­sa­me Hin­wei­se streut. Hin­wei­se, die nicht nur vir­tu­ell zu fin­den sind, son­dern offen­bar auch

Wei­ter­le­sen

Ursula Poznanski — Thalamus

Ursula Poznanski - Thalamus11.März 2020

“Tha­la­mus” von der öster­rei­chi­schen Autorin Ursu­la Pozn­an­ski ist ein Thril­ler, der sei­ne Leser in eine abge­le­ge­ne Kli­nik ent­führt, die sich auf Trau­ma­pa­ti­en­ten spe­zia­li­siert hat. Ein Ort, an dem nichts ist, wie es scheint und an dem den Pati­en­ten selt­sa­me Din­ge pas­sie­ren. Ein wirk­li­cher Page­tur­ner. Hier hat sich die Autorin mal wie­der selbst über­trof­fen! Für alle, die packen­de Bücher lie­ben und drin­gend mal wie­der eine Geschich­te in einem Rutsch durch­le­sen möch­ten. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Ab 14 Jah­ren emp­foh­len und für Erwachsene.

Nach einem Unfall mit dem Motor­rol­ler lan­det der 17-jäh­ri­ge Timo im Mark­wald­hof, einer Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­nik, die beson­de­re Erfol­ge mit Trau­ma­pa­ti­en­ten erzielt. Er hat eini­ge Ver­let­zun­gen erlit­ten, vor allem aber ein Schä­del­hirn­trau­ma, das gro­ße Aus­wir­kun­gen auf sei­nen All­tag hat. Er kann nicht mehr rich­tig spre­chen: “Die Erkennt­nis sicker­te lang­sam in Timos Bewusst­sein ein, und ihm wur­de inner­lich kalt. Etwas war kaputt­ge­gan­gen, die Ver­bin­dung zwi­schen sei­nen Gedan­ken und der Fähig­keit, sie aus­zu­drü­cken, exis­tier­te nicht mehr. […] Er ver­such­te es noch ein­mal. Mit etwas ganz Ein­fa­chem, sei­nem Namen näm­lich. Timo. Ti-mo. “Daaaaaauuuu-” Ent­setzt brach er ab.” (Zitat S.14) Sei­ne Fein­mo­to­rik erlaubt es ihm auch nicht etwas

Wei­ter­le­sen

Ursula Poznanski — Erebos 2

27.September 2019

Die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski hat — nach einem ver­meint­li­chen April­scherz — tat­säch­lich Ernst gemacht und die Fort­set­zung von ihrem Erfolgs­ti­tel “Ere­bos” geschrie­ben. “Ere­bos 2” setzt zehn Jah­re spä­ter ein und lässt ein Com­pu­ter­spiel erneut in den Mit­tel­punkt tre­ten, das grö­ße­ren Ein­fluss auf das reel­le Leben eini­ger Men­schen nimmt. Bedroh­lich, gefähr­lich — Ere­bos ist noch böser und intel­li­gen­ter gewor­den! Im Zeit­al­ter der sozia­len Medi­en und tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten ist sein Ein­fluss­be­reich gera­de­zu gren­zen­los… Span­nend und ein Muss für alle Fans des Thril­lers, der 2011 mit dem Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis aus­ge­zeich­net wur­de. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Nick ist mitt­ler­wei­le erwach­sen gewor­den. Neben dem Stu­di­um ver­dient er sich als Hoch­zeits­fo­to­graf etwas Geld dazu. Gera­de hat er einen neu­en Auf­trag erhal­ten, als er auf sei­nem Han­dy plötz­lich ein merk­wür­di­ges Icon ent­deckt. Ein rotes E. Eines, das er ganz sicher nicht instal­liert hat. “Nein, kein Irr­tum. Es gab eine neue Anwen­dung auf sei­nem Smart­phone — wobei das Wort neu sich falsch anfühl­te. Nick kann­te die­ses Icon. Es war genau das Sym­bol, das er als Schü­ler eine Zeit lang auf sei­nem Desk­top gehabt hat­te, bevor das dazu­ge­hö­ri­ge Pro­gramm sich selbst gelöscht hat­te. Dies­mal hat­te es sich eigenständig

Wei­ter­le­sen

Ursula Poznanski — Elanus

Ursula Poznanski Elanus27.Februar 2018

Die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski hat ein Jugend­buch ver­öf­fent­licht, das nun neu als preis­wer­te­re Taschen­buch­aus­ga­be erschie­nen ist: “Ela­nus”. Ein Thril­ler über einen äußerst intel­li­gen­ten Jun­gen, der eine eige­ne Droh­ne besitzt, mit der er sei­ne Umge­bung aus­spio­nie­ren kann. Doch man­che Geheim­nis­se sei­ner Mit­men­schen soll­te man lie­ber nicht ken­nen… Hoch­bri­sant, aktu­ell und span­nend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Der 17-jäh­ri­ge Jona hat ein Voll­sti­pen­di­um für die Eli­te-Uni­ver­si­tät in Rothen­heim erhal­ten. Auch wenn er äußerst intel­li­gent für sein Alter ist, hapert es bei ihm manch­mal mit den sozia­len Fer­tig­kei­ten: “Darf ich Sie fra­gen, wie alt Sie sind?” [Fra­ge eines Dozen­ten] “Sieb­zehn und so hoch­be­gabt, dass es kaum noch aus­zu­hal­ten ist. Voll­sti­pen­di­um, per­sön­li­che Ein­la­dung des Rek­tors und des Bei­rats der Schu­le, die wahr­schein­lich hof­fen, sich einen künf­ti­gen Nobel­preis­trä­ger unter die Absol­ven­ten zu holen.” Wie­der ein Satz, den er sich eben­so hät­te ver­knei­fen kön­nen. Ver­dammt, er lern­te es ein­fach nicht.” (Zitat aus “Ela­nus” S.19) Glück­li­cher­wei­se lernt Jona ein Mäd­chen ken­nen, das ihn auf Anhieb ver­zau­bert: Lin­da. Mit gro­ßer Mühe gelingt es ihm sogar, ihre Han­dy­num­mer zu erhal­ten. Denn die­se Num­mer ist der Schlüs­sel für “Ela­nus”, Jonas eigens ent­wi­ckel­te Droh­ne, die

Wei­ter­le­sen

Ursula Poznanski — Aquila

Ursula Poznanski - Aquila17.August 2017

Die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski legt mit “Aqui­la” end­lich wie­der neu­en Lese­stoff vor! Ihr Thril­ler ent­führt in eine der schöns­ten Städ­te Ita­li­ens — nach Sie­na. Eine Geschich­te über ein merk­wür­di­ges Black­out, die Suche nach der Wahr­heit und einen mys­te­riö­sen Todes­fall. Tem­po­reich und span­nend erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 19-jäh­ri­ge Nika stu­diert schon seit eini­gen Mona­ten in Sie­na. Ein Aus­lands­se­mes­ter in Kunst­ge­schich­te. Auch wenn sie das Stu­di­um nicht mit der größ­ten Begeis­te­rung führt, weil sie noch nicht wirk­lich weiß, was sie mit ihrem Leben anfan­gen will. Dafür geht sie mit ihrer Mit­be­woh­ne­rin Jen­ny — eben­falls einer Deut­schen — des Öfte­ren auf Par­tys. Doch als sie an einem Mor­gen nach einer ver­gan­ge­nen Fei­er erwacht, muss sie fest­stel­len, dass dies­mal irgend­et­was anders ist. Sie hat einen lan­gen Krat­zer im Gesicht, der bereits blut­ver­krus­tet ist. Und sie kann sich nicht erin­nern, wie sie 

Wei­ter­le­sen

Ursula Poznanski — Die Verratenen

Ursula Poznanski Die Verratenen10. März 2014

“Die Ver­ra­te­nen”  von der öster­rei­chi­schen Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski (“Ere­bos” ‑Gewin­ner des Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­prei­ses 2011) ist nun als Taschen­buch erschie­nen. Der ers­te Teil einer Tri­lo­gie mit dys­to­pi­schen Set­ting. Span­nend und unter­halt­sam. Für Jungs und Mäd­chen glei­cher­ma­ßen. Ab 14 Jah­re und für All-Age-Leser.

Eine Welt in der Zukunft. Die Men­schen leben nun in Sphä­ren: kup­pel­ar­ti­ge, rie­si­ge Kom­ple­xe, in einer hoch­tech­ni­sier­ten Lebens­form. Die­se schüt­zen sie vor der Außen­welt, in der es eisig kalt gewor­den ist. Stän­di­ger Schnee, kaum Son­nen­licht, hef­ti­ge Stür­me und wil­de Tie­re. Den­noch leben Men­schen außer­halb der Sphä­ren: Prims (die Pri­mi­ti­ven) genannt. Und auch die wol­len in die siche­ren Zonen. Kämp­fe, Revol­ten und Über­fäl­le sind an der Tages­ord­nung. Doch noch ist für die Prims kein Platz.
Die jun­ge 18-jäh­ri­ge Ria lebt in Neu-Ber­lin, sie ist eine der beson­ders pri­vi­le­gier­ten Bewoh­ne­rin­nen und besucht dort die Aka­de­mie des Sphä­ren­bun­des. Sie wird dar­in aus­ge­bil­det, Men­schen durch ihre Reden zu über­zeu­gen, um spä­ter zwi­schen den Prims und den Sphä­ren­be­woh­nern ver­mit­teln zu kön­nen. In der “Rei­hung”, einer Auf­lis­tung, die die Stu­den­ten nach Bega­bung und Ehr­geiz ein­teilt, ist Ria auf­grund ihrer Intel­li­genz und ihres Talents in Gesich­tern zu lesen, schon auf Platz 7. Ihr Freund Aurel­jo ist sogar

Wei­ter­le­sen

Søren Jessen — God Game

Søren Jessen God Game6.Dezember 2012

Der Roman “God Game” des däni­schen Autoren Søren Jes­sen wagt ein inter­es­san­tes Gedan­ken­ex­pe­ri­ment: Was wäre, wenn ein Teen­ager mit­tels eines Com­pu­ter­spiels plötz­lich “Gott spie­len” könn­te? Fas­zi­nie­rend und flott erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Es gab mal eine Zeit, in der der jun­ge Mads rich­tig ger­ne gele­sen hat. Nun sind Bücher für ihn völ­lig unin­ter­es­sant gewor­den und er sitzt lie­ber stun­den­lang am PC und spielt Com­pu­ter­spie­le. Sei­ne Eltern, die bei­de als Ärz­te Kar­rie­re machen, haben ohne­hin wenig Zeit für ihn und so kann er ohne­hin meis­tens tun, was er möch­te. In der Schu­le hat er auch etwas nach­ge­las­sen, er hat ein­fach kei­nen Bock mehr. Dum­mer­wei­se zitiert ihn sei­ne Dänisch­leh­re­rin des­we­gen gleich zum Direk­tor, der ihm einen blau­en Brief an sei­ne Eltern mit­gibt. Anstatt ihnen die­sen zu zei­gen, setzt Mads sich jedoch lie­ber an den Rech­ner. Denn in einem Com­pu­ter­la­den hat er vor kur­zem ein neu­es Spiel ent­deckt namens “ALLES”. Dies hat eine aus­ge­zeich­ne­te Gra­fik, braucht zwar etwas lan­ge zum Hoch­la­den, aber die Welt, die sich vor Mads auf­baut, ist das exak­te Spiegelbild

Wei­ter­le­sen

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner