“Der Riss in unserem Leben” ist ein dystopischer Roman des australischen Autoren Barry Jonsberg. Er stellt zwei Geschwister in den Mittelpunkt, die von ihren reichen Eltern sehr behütet und umwacht aufwachsen und immer aufeinander aufpassen sollen. Als die eineiigen Zwillinge nach Jahren von Fernunterricht und Privatlehrer endlich auf eine richtige Schule gehen dürfen und erste, soziale Kontakte knüpfen, gerät auf einer Klassenfahrt jedoch alles außer Kontrolle, als einer der Zwillinge sich verletzt. Was haben ihnen ihre Eltern verheimlicht? Ein auffallend schön und stimmig erzählter Roman, dessen Geschichte von Anfang an fasziniert und in seinen Bann zieht. Für Jugendliche ab 12 Jahren und interessierte Erwachsene.
Schon als kleine Kinder mussten die Zwillinge Amanda und Aiden ihrer Mutter versprechen, dass sie immer aufeinander achtgeben: “Geschwister sind immer da, um einander aufzufangen, wenn einer fällt. Wenn irgendetwas schief geht — und es muss nichts Großes sein wie ein Feuer, es könnte einfach sein, dass einer von euch traurig ist oder es ihm nicht gut geht -, dann sollte der andere immer da sein und helfen. Immer!” (Zitat aus “Der Riss in unserem Leben” S.9) Amanda, die 3 Minuten älter ist, ist taffer als Aidan, trifft meist die Entscheidungen für sie beide. Aidan ist stiller, schwimmt schneller als Amanda, lässt sie aber immer gewinnen. Jetzt sind sie von Queensland nach Sydney gezogen und dürfen — von ihren Eltern stets sehr überwacht und behütet aufgewachsen — nach Jahren des Fernunterrichts und Privatunterricht auf eine richtige Schule gehen. Vor allem Amanda hat die größten Hoffnungen nun endlich
