Schlagwort Archiv: Drogen

Colleen Hoover — Too late

Kasimira23.August 2020

Too late” von der ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Col­le­en Hoo­ver ist im Imprint des dtv Ver­lags Bold erschie­nen und rich­tet sich an “Digi­tal Nati­ves ab 20”. Eine Drei­ecks­be­zie­hung und die Geschich­te einer Abhän­gig­keit und einer Obses­si­on, wie nur eine Col­le­en Hoo­ver sie erzäh­len kann! Authen­tisch, lei­den­schaft­lich, auf­wüh­lend — ein Buch, das unter die Haut geht und mal wie­der meis­ter­haft erzählt ist. Ich bin immer wie­der höchst erstaunt, wie die­se Autorin sich von Buch zu Buch noch mehr stei­gern kann! Lese­tipp! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Erwach­se­ne ab 18 Jah­ren (dies­mal KEIN Jugend­buch!).

Seit unge­fähr zwei Jah­ren ist Slo­an nun schon mit Asa zusam­men. Er hat sie damals — obwohl er sie noch nicht lan­ge kann­te — bei sich auf­ge­nom­men, als sie buch­stäb­lich auf der Stra­ße saß und nie­man­den mehr hat­te, zu dem sie gehen konn­te. Zurück zu ihrer dro­gen­ab­hän­gi­gen Mut­ter und ihren stän­dig wech­seln­den Lieb­ha­bern, das konn­te sie nicht mehr. Jetzt ist ihr Zuhau­se bei Asa, der ver­mö­gend ist und ein eige­nes Haus besitzt. Er geht wie sie aufs Col­le­ge, auch wenn er dies… Weiterlesen!

Antje Herden — Keine halben Sachen

Kasimira28.April 2019

Die deut­sche Autorin Ant­je Her­den hat mit “Kei­ne hal­ben Sachen” — neben vie­len Kin­der­bü­chern — nun nicht nur ihr ers­tes Jugend­buch ver­fasst, son­dern wur­de für die­ses auch mit dem “Peter-Härt­ling-Preis 2019” aus­ge­zeich­net. Ein Roman über eine Freund­schaft und über den Absturz eines Jun­gen. Authen­tisch, mit­rei­ßend und äußerst bewe­gend geschrie­ben. Mit einem Ende, das deut­lich macht — Ant­je Her­den macht defi­ni­tiv kei­ne hal­ben Sachen;-)! Für Jugend­li­che, die Ernst genom­men wer­den und sich mit dem The­ma Dro­gen aus­ein­an­der­set­zen wol­len. Und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 15-jäh­ri­ge Robin wür­de sich nicht direkt als Ein­zel­gän­ger beschrei­ben, denn er hat ein paar Kum­pels, mit denen er ab und zu abhängt, aber so ganz zuge­hö­rig fühlt er sich nicht: “Sie waren irgend­wie nicht genug. Oder das, was wir sag­ten und taten, war es nicht. Ich fühl­te mich nie hun­dert­pro­zen­tig rich­tig. Nicht mit ihnen. Aber auch mit nie­man­dem sonst. Nicht ein­mal mit mir selbst.” (Zitat S.10) Alles ändert sich in Robins Leben, als Leo plötz­lich vor sei­nem Haus und dann auch noch in sei­ner Klas­se auf­taucht. Er setzt sich auf den frei­en Platz neben ihn. Auf den schon seit drei Jah­ren nie­mand mehr saß. Der ein­zi­ge, freie Platz. Sie fan­gen an sich zu… Weiterlesen!

Annette Moser — Mein Leben für dich

Annette Moser Mein Leben für dich4.April 2013

Die deut­sche Ant­wort auf Simo­ne Elke­les — das ist Annet­te Moser. “Mein Leben für dich” ist ihr neu­es­tes in sich abge­schlos­se­nes Buch. Ein Roman über Lie­be, inne­re Zeris­sen­heit und den gro­ßen Unter­schied zwi­schen Schein und Sein. Roman­tisch und unter­halt­sam! Für Jugend­li­che ab 14.

Mia war elf Jah­re alt, als sie ihre Mut­ter ver­lo­ren hat. Seit­dem hat sie die Zeit in einem Schwei­zer Inter­nat ver­bracht. Doch jetzt will ihr Vater — der Besit­zer einer gro­ßen Luxus-Hotel­ket­te — sich mehr um sie küm­mern und hat beschlos­sen, dass sie bei­de nun in Ham­burg leben wer­den. Das gefällt Mia über­haupt nicht. Auch nicht, dass nun ein Body­guard ihren Baby­sit­ter spie­len soll. Den Ers­ten ver­grault sie. Dann trifft sie auf den jun­gen Simon, ihren neu­es­ten Bewa­cher. Er hat sich eigent­lich als Park­haus­wäch­ter im Hotel ihres Vaters bewer­ben wol­len und wur­de prompt aus Per­so­nal­man­gel als Body­guard akqui­riert. Simon ‑der Möch­te­gern­gängs­ter — woll­te ursprüng­lich Mit­glied in der Ban­de von Rick wer­den, der auch sein älte­rer Bru­ders Ben ange­hört. Doch sei­ne ers­te Ein­stiegs­auf­ga­be (ein Auto zu kna­cken) miss­lang ihm und bei der Flucht wur­de Ben von der Poli­zei geschnappt und nicht er. Des­halb sitzt sein Bru­der nun im Gefäng­nis. Er ist nicht sau­er auf Simon, viel eher möch­te er, dass der intel­li­gen­te Jun­ge eine sau­be­re Wes­te behält und lie­ber etwas Rich­ti­ges aus sei­nem Leben macht. Simon hat es Ben daher zu ver­dan­ken, dass er zu dem Bewer­bungs­ge­spräch ging und nun Mias Body­guard gewor­den ist. Aber die Pro­ble­me fan­gen erst dann rich­tig an, als die Zwei sich inein­an­der ver­lie­ben…Weiterlesen!

Jutta Wilke — Schwarz wie Schnee

Jutta Wilke Schwarz wie Schnee17.Oktober 2012

Die deut­sche Autorin Jut­ta Wil­ke hat nach “Wie ein Flü­gel­schlag” einen neu­en Thril­ler für Jugend­li­che geschrie­ben: “Schwarz wie Schnee” — eine Geschich­te über das Ver­ges­sen, das Erin­nern und die bedroh­li­che Gefahr, die damit ver­bun­den ist. Die­se Suche nach sei­ner eige­nen Iden­ti­tät liest sich recht span­nend. Ab 14 Jah­ren.

Sie ist 17 Jah­re. Und sie heißt Kira. Das sagen zumin­dest die Ärz­te und Kran­ken­schwes­tern, als sie nach einem Koma im Kran­ken­haus erwacht. Und die­se frem­de Frau, die immer an ihrem Bett wacht und ihre Mut­ter sein soll. Doch Kira kann sich an nichts erin­nern. Auch an den Unfall mit ihrem Motor­rol­ler, der sie erst hier­her­ge­bracht hat. Auf der glat­ten Stra­ße muss sie weg­ge­rutscht und die Böschung hin­un­ter­ge­fal­len sein. Nur ein Baum hat ver­hin­dert, dass sie in einen Fluss fiel. Alles fühlt sich fremd an. Die Woh­nung ihrer Mut­ter, ihr Zim­mer, ihr Gesicht im Spie­gel, alles. Wer war sie vor­her? Und war­um hat Kira das selt­sa­me Gefühl ver­folgt zu wer­den? Dann spricht sie ein Mäd­chen in ihrem Wohn­haus plötz­lich auf Dro­gen… Weiterlesen!