Schlagwort Archiv: Der Märchenerzähler

Antonia Michaelis — Das Institut der letzten Wünsche

Antonia Michaelis Das Institut der letzten Wünsche26.Feburar 2017

Das Insti­tut der letz­ten Wün­sche” von der deut­schen Sprach­künst­le­rin Anto­nia Michae­lis ist jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Ein Buch, das sich mit nichts weni­ger aus­ein­an­der­setzt als mit dem Tod und der Lie­be. Wort­ge­wal­tig, beson­ders — hin­rei­ßend! Gewürzt mit einer Pri­se Iro­nie, die den Leser schmun­zeln lässt und einer Por­ti­on Ernst­haf­tig­keit, die nach­denk­lich macht. Der Lese­tipp für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und vor allem Erwach­se­ne (der Roman ist in einem Ver­lag für Erwach­se­ne erschie­nen).

Die jun­ge Mat­hil­da lebt in Ber­lin. Eigent­lich woll­te sie Ärz­tin wer­den, bis sie gemerkt hat, dass das doch nichts für sie ist. Sie hat ihr Stu­di­um abge­bro­chen und arbei­tet nun seit einem Jahr in einem ganz beson­de­rer Insti­tut. Dem Insti­tut der letz­ten Wün­sche. Zusam­men mit Inge­borg erfüllt sie Men­schen, die sich an sie wen­den und die in den nächs­ten sechs Mona­ten ster­ben wer­den, einen letz­ten Wunsch. Das kann ein vor­ge­zo­ge­nes Weih­nachts­fest sein, der Wunsch nach Schnee­flo­cken im Früh­ling, nach einem Kon­zert einer bereits ver­stor­be­nen Sän­ge­rin, einem Spie­le­abend in einer Stu­den­ten WG oder eine Fahrt ins Welt­all. Mat­hil­da und Inge­borg machen das Unmög­li­che mög­lich. Dabei impro­vi­sie­ren sie jede Men­ge und las­sen sich viel ein­fal­len. Doch dann ver­liebt sich Mat­hil­da aus­ge­rech­net in Bir­ger, einer ihrer Kli­en­ten. Für ihn soll sie… Weiterlesen!

Antonia Michaelis — Solange die Nachtigall singt

 Antonia Michaelis Solange die Nachtigall singt1.September 2014

Solan­ge die Nach­ti­gall singt” von der deut­schen Autorin Anto­nia Michae­lis ist nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Rich­tig bekannt gewor­den ist die deut­sche Autorin durch den “Mär­chen­er­zäh­ler”. Erzäh­le­risch gese­hen kommt das hier vor­ge­stell­te Buch die­sem am nächs­ten. Ein sprach­ge­wal­ti­ger, mär­chen­haf­ter Roman über Lie­be, Natur, Schön­heit und düs­te­re Geheim­nis­se. Ab 15 Jah­ren emp­foh­len. Abso­lu­ter Lese­tipp! Mein Jah­res-High­light !!

Der 18-Jäh­ri­ge Jari hat soeben sei­ne Tisch­ler­leh­re im väter­li­chen Betrieb abge­schlos­sen und darf nun drei Wochen lang sei­ne Frei­heit genie­ßen. An der tsche­chisch-deutsch-pol­ni­schen Gren­ze will er auf Wan­der­schaft gehen und in der Ein­sam­keit des Wal­des sein Glück suchen. In einer Gale­rie lernt er zuvor die gleich­alt­ri­ge Jascha ken­nen, ein ver­krüp­pel­tes, furcht­bar häss­li­ches Mäd­chen, das der Gale­ris­tin regel­mä­ßig Gemäl­de lie­fert. Da sie den glei­chen Weg in den Wald hat, beglei­tet Jari sie. Bis Jascha auf ein­mal aus ihren Klei­dern schlüpft und mit einem Male das schöns­te Mäd­chen, das Jari je gese­hen hat, vor ihm steht. Die Leu­te müs­sen nicht alles über sie wis­sen, so Jaschas Erklä­rung, wäh­rend sie ihm anbie­tet eine Nacht in ihrem Haus im Wald zu ver­brin­gen, damit sie dort nicht so allei­ne ist. Ein Platz für eine Nacht in ihrem Bett, denkt Jari und geht auf das ver­lo­cken­de Ange­bot ein. Doch in dem Haus… Weiterlesen!