Der deutsche Journalist, Politikwissenschaftler und Autor Martin Schäuble legt neuen Lesestoff vor. In seinem dystopischen Roman “Godland: Dein ewiges Leben hat einen Preis” schildert er eine vom Klimawandel zerstörte Welt in der Zukunft, in der sich die reichen Menschen digital in die paradiesische Welt “Godland” hochladen können, um dort ein Leben frei von Kriegen, Krankheiten und Naturkatastrophen führen zu können. Yolanda und ihr Vater haben hingegen kein Geld für den Upload. Sie müssen zwanzig Dienstjahre auf einer Serverinsel arbeiten, um anschließend einen kostenlosen Zugang zu “Godland” zu erhalten und werden von der künstlichen Intelligenz “Godmother” überwacht und umsorgt. Aber ist die KI wirklich vertrauenswürdig? Ein spannendes, äußerst faszinierendes Gedankenexperiment über virtuelle Ersatzwelten, Kontrolle und Überwachung. Und dem Wunsch ein selbstbestimmte Leben zu führen. Eine Geschichte, die sich definitiv zu lesen lohnt! Ganz klare Leseempfehlung!! Für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene.
Die Erde ist von Naturkatastrophen und Umweltgiften nahezu zerstört. Doch die Menschen haben eine Möglichkeit gefunden weiterhin zu existieren. “Wer genug Geld hatte, verließ das irdische Chaos, verabschiedete sich von seinem Körper und lebte digital weiter. Geräte scannten ihre Gehirne, die Rechner speicherten das Bewusstsein. Nun simulieren Prozessoren ihr digitales Leben. In Godland lebt jeder ohne Trinkwasser, und das ewig.” (Zitat S.9) Jeder möchte nach Godland, doch nur die Reichen können es sich auch leisten. Die 15-jährige Yolanda und ihr Vater gehören nicht dazu. Sie leben auf einer schwimmenden Insel mit
