Frank Maria Reifenberg — Stay alive: Das ist kein Spiel

Kasimira1.November 2022

“Stay ali­ve: Das ist kein Spiel” ist ein (Sci-Fi-)Thriller des deut­schen Autoren und Viel­schrei­bers Frank Maria Rei­fen­berg, der sich beson­ders für die Lese­för­de­rung von Jungs ein­setzt. Mit sei­nem aktu­el­len Werk dürf­te die­ser För­de­rung nichts mehr im Wege ste­hen (wobei das Buch auch pri­ma für Mäd­chen geeig­net ist), denn es ent­führt sei­ne Leser*innen zu einer Cli­que von Jugend­li­chen, die an einem von einer KI gesteu­er­ten Com­pu­ter­spiel teil­neh­men, das auf der gan­zen Welt begeis­tert gespielt wird. Der Gewin­ner erhält zum Schluss 7 Mil­lio­nen Euro! Die End­run­de fin­det auf einer ein­sa­men Insel statt. “Ere­bos” meets “Herr der Flie­gen” plus eine klei­ne Pri­se “Fluch der Kari­bik”;-) Cool, aben­teu­er­lich und span­nend erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren, die nor­ma­ler­wei­se nicht so viel lesen.

Sie sind zu fünft. Und sie sind ver­dammt gut, in dem, was sie tun: Zocken. Hun­ter, der ein begna­de­ter Hacker ist: “Manch­mal hat er das Gefühl, sei­ne Fin­ger füh­ren ein Eigen­le­ben, jeden­falls wenn er ein Smart­phone oder eine Kon­so­le in der Hand hält und zockt. Sei­ne Fin­ger reagie­ren schein­bar schnel­ler, als die Signa­le in sei­nen klei­nen grau­en Zel­len ankom­men.” (Zitat aus “Stay ali­ve: Das ist kein Spiel” S.8). Joey, der vor allem über eine stra­te­gi­sche Bega­bung ver­fügt. Mag­gie, die Kind rei­cher Eltern ist und ihnen die gan­zen Lap­tops besorgt hat. Rebel, die skru­pel­los ist. Und Jaden, der einen her­vor­ra­gen­den Instinkt hat und im Lösen von Rät­seln unschlag­bar ist. Jetzt haben sie sich bei einem Spiel ange­mel­det, das sich eigent­lich gar nicht spielen

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Barry Jonsberg — Das ist kein Spiel

Kasimira9.März 2020

Mit sei­nem neu­en Taschen­buch beweist der aus­tra­li­sche Autor Bar­ry Jons­berg, dass er auch anders kann: “Das ist kein Spiel” ist dies­mal kein Roman mit erns­tem, aber humor­vol­lem Hin­ter­grund, son­dern ein Thril­ler gewor­den. Zum Glück ist die Ernst­haf­tig­keit und der Humor geblie­ben;-) Eine Fami­li­en­ge­schich­te über einen uner­war­te­ten Lot­to­ge­winn, eine noch uner­war­te­te Ent­füh­rung und einen Jun­gen, der mit­hil­fe von Logik, mathe­ma­ti­schen Fähig­kei­ten und der Spiel­theo­rie ver­sucht den Böse­wicht zu über­füh­ren. Gelun­gen erzählt und höchst unter­halt­sam! Ein ech­tes Lese­ver­gnü­gen. Für Jungs (und Mäd­chen) ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 16-jäh­ri­ge Jamie liebt sei­ne klei­ne, 7‑jährige Schwes­ter Phoe­be über alles. Zu ihrem sechs­ten Geburts­tag hat er ihr einen Schlaf­an­zug mit mathe­ma­ti­schen For­meln dar­auf geschenkt. Den trägt sie seit­dem immer: “Eini­ge Glei­chun­gen waren ver­blasst, und das Gewe­be war vol­ler klei­ner Knöt­chen, aber auch das mach­te ihr nichts aus. Phoe­be inter­es­sier­te sich nicht für Mathe­ma­tik. Sie inter­es­sier­te sich für Geschich­ten. Und sie inter­es­sier­te sich für mich, ihren Bru­der, und des­halb lieb­te sie den Schlaf­an­zug.” (Zitat aus “Das ist kein Spiel” S.16) Daher ist es auch kein Wun­der, dass

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