Morton Rhue — The Good War

13.Januar 2024

End­lich mal wie­der etwas Neu­es von dem ame­ri­ka­ni­schen Autoren Mor­ton Rhue! Der Autor, der vor allem durch “Die Wel­le” bekannt wur­de, legt nach 6 Jah­ren Ver­öf­fent­li­chungs­pau­se (im Deut­schen) Lese­stoff nach, der tat­säch­lich an sei­nen eins­ti­gen Best­sel­ler erin­nert. “The Good War” ent­führt sei­ne Leser:innen an eine ame­ri­ka­ni­sche Schu­le, in der es seit Kur­zem eine E‑S­port-AG gibt. Mit aus­ge­stat­te­ten Hoch­leis­tungs­rech­nern dür­fen die Schüler:innen dort zocken. Sie spie­len ein Spiel namens “The Good War”, in wel­chem sie als Ach­sen­mäch­te und als Allier­te in zwei Grup­pen gegen­ein­an­der antre­ten. Es wird in neun Run­den gespielt, die sich über meh­re­re Mona­te erstre­cken. Doch was als Spiel beginnt, wird bald bit­te­rer Ernst und die Fron­ten der bei­den Grup­pen ver­här­ten sich. Zudem fan­gen die “Ach­sen­mäch­te” auf ein­mal an sich als Nazis zu ver­klei­den und mit deut­schem Akzent zu spre­chen. Bald gerät alles außer Kon­trol­le… Ein höchst mit­rei­ßen­des, packen­des Lese­er­leb­nis über sich ent­wi­ckeln­de Grup­pen­dy­na­mi­ken, das außer­dem über die Deut­sche Geschich­te nach­den­ken lässt. Per­fek­tes Klas­sen­lek­tü­re-Mate­ri­al! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Sie sind zu Viert in ihrer Grup­pe der neu gegrün­de­ten E‑Sport-AG. Caleb, ein sehr enga­gier­ter Jun­ge, der schon ger­ne mal als Stre­ber bezeich­net wird, und der sich zusam­men mit einer Leh­re­rin maß­geb­lich für För­de­rungs­gel­der und die Grün­dung der AG ein­ge­setzt hat. Emma, die eher schüch­tern und zurück­hal­tend ist und heim­lich für

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Frank Maria Reifenberg — Stay alive: Das ist kein Spiel

Kasimira1.November 2022

“Stay ali­ve: Das ist kein Spiel” ist ein (Sci-Fi-)Thriller des deut­schen Autoren und Viel­schrei­bers Frank Maria Rei­fen­berg, der sich beson­ders für die Lese­för­de­rung von Jungs ein­setzt. Mit sei­nem aktu­el­len Werk dürf­te die­ser För­de­rung nichts mehr im Wege ste­hen (wobei das Buch auch pri­ma für Mäd­chen geeig­net ist), denn es ent­führt sei­ne Leser*innen zu einer Cli­que von Jugend­li­chen, die an einem von einer KI gesteu­er­ten Com­pu­ter­spiel teil­neh­men, das auf der gan­zen Welt begeis­tert gespielt wird. Der Gewin­ner erhält zum Schluss 7 Mil­lio­nen Euro! Die End­run­de fin­det auf einer ein­sa­men Insel statt. “Ere­bos” meets “Herr der Flie­gen” plus eine klei­ne Pri­se “Fluch der Kari­bik”;-) Cool, aben­teu­er­lich und span­nend erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren, die nor­ma­ler­wei­se nicht so viel lesen.

Sie sind zu fünft. Und sie sind ver­dammt gut, in dem, was sie tun: Zocken. Hun­ter, der ein begna­de­ter Hacker ist: “Manch­mal hat er das Gefühl, sei­ne Fin­ger füh­ren ein Eigen­le­ben, jeden­falls wenn er ein Smart­phone oder eine Kon­so­le in der Hand hält und zockt. Sei­ne Fin­ger reagie­ren schein­bar schnel­ler, als die Signa­le in sei­nen klei­nen grau­en Zel­len ankom­men.” (Zitat aus “Stay ali­ve: Das ist kein Spiel” S.8). Joey, der vor allem über eine stra­te­gi­sche Bega­bung ver­fügt. Mag­gie, die Kind rei­cher Eltern ist und ihnen die gan­zen Lap­tops besorgt hat. Rebel, die skru­pel­los ist. Und Jaden, der einen her­vor­ra­gen­den Instinkt hat und im Lösen von Rät­seln unschlag­bar ist. Jetzt haben sie sich bei einem Spiel ange­mel­det, das sich eigent­lich gar nicht spielen

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Christian Linker — Y‑Game: Sie stecken alle mit drin

Kasimira14.Februar 2022

“Y‑Game: Sie ste­cken alle mit drin” ist das neu­es­te Jugend­buch des deut­schen Autoren Chris­ti­an Lin­ker. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der zum Außen­sei­ter gewor­den ist und sei­ne Freun­de dadurch beein­dru­cken will, dass er ein Alter­na­te Rea­li­ty Game, das in sei­ner Stadt zu spie­len scheint, als Ers­tes lösen will und dabei in gro­ße Gefahr gerät. Denn was steckt wirk­lich hin­ter dem Spiel? Was ist Lüge? Was ist Rea­li­tät? Ein höchst aktu­el­ler Thril­ler und ein span­nen­des, unter­halt­sa­mes Gedan­ken­ex­pe­ri­ment. Das “Ere­bos” der Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker;-) Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung, da es jede Men­ge Dis­kus­si­ons­stoff bie­tet. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Als er zu sei­nen Kum­pels stößt, die sich irgend­et­was auf einem Han­dy anschau­en und abge­wim­melt wird, wird es Janusz das ers­te Mal bewusst: “Es ist mir bis­her nie so deut­lich auf­ge­fal­len wie in die­sem Augen­blick: Ver­dammt, ich gehö­re gar nicht dazu! Wann fing das an? Kam das schlei­chend? War das schon immer so? Ich bin Luft für die drei.” (Zitat aus “Y‑Game: Sie ste­cken alle mit drin” S.9) Sei­ne Freun­de schei­nen ihn nicht mehr dabei­ha­ben zu wol­len und sie haben offen­bar ein mys­te­riö­ses Alter­na­te Rea­li­ty Game ent­deckt, das sie lösen wol­len. Ein Unbe­kann­ter, der selt­sa­me Hin­wei­se streut. Hin­wei­se, die nicht nur vir­tu­ell zu fin­den sind, son­dern offen­bar auch

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Ursula Poznanski — Erebos 2

27.September 2019

Die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski hat — nach einem ver­meint­li­chen April­scherz — tat­säch­lich Ernst gemacht und die Fort­set­zung von ihrem Erfolgs­ti­tel “Ere­bos” geschrie­ben. “Ere­bos 2” setzt zehn Jah­re spä­ter ein und lässt ein Com­pu­ter­spiel erneut in den Mit­tel­punkt tre­ten, das grö­ße­ren Ein­fluss auf das reel­le Leben eini­ger Men­schen nimmt. Bedroh­lich, gefähr­lich — Ere­bos ist noch böser und intel­li­gen­ter gewor­den! Im Zeit­al­ter der sozia­len Medi­en und tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten ist sein Ein­fluss­be­reich gera­de­zu gren­zen­los… Span­nend und ein Muss für alle Fans des Thril­lers, der 2011 mit dem Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis aus­ge­zeich­net wur­de. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Nick ist mitt­ler­wei­le erwach­sen gewor­den. Neben dem Stu­di­um ver­dient er sich als Hoch­zeits­fo­to­graf etwas Geld dazu. Gera­de hat er einen neu­en Auf­trag erhal­ten, als er auf sei­nem Han­dy plötz­lich ein merk­wür­di­ges Icon ent­deckt. Ein rotes E. Eines, das er ganz sicher nicht instal­liert hat. “Nein, kein Irr­tum. Es gab eine neue Anwen­dung auf sei­nem Smart­phone — wobei das Wort neu sich falsch anfühl­te. Nick kann­te die­ses Icon. Es war genau das Sym­bol, das er als Schü­ler eine Zeit lang auf sei­nem Desk­top gehabt hat­te, bevor das dazu­ge­hö­ri­ge Pro­gramm sich selbst gelöscht hat­te. Dies­mal hat­te es sich eigenständig

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