Schlagwort Archiv: Clique

Chris Kaspar — Pride & Pretty: Einen Tod musst du sterben

Kasimira9.April 2022

End­lich wie­der ein neu­er Thril­ler von der deut­schen Autorin Chris Kas­par“Pri­de & Pret­ty: Einen Tod musst du ster­ben” heißt ihr aktu­el­les Werk und stellt neben Mob­bing und dem Aus­tausch von Gos­sip vor allem Rache in den Vor­der­grund. Ein jun­ges Mäd­chen, das sich in eine ange­sag­te Cli­que ein­schleicht, um Ver­gel­tung zu üben und bald dar­auf erpresst wird. Eine schon etwas anspruchs­vol­le­re Geschich­te, die es in sich hat und immer wie­der raf­fi­nier­te Wen­dun­gen nimmt. Span­nungs­tech­nisch auf höchs­tem Niveau — die­ses Buch wird einen so schnell nicht mehr los­las­sen! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Lynn hat es geschafft. Sie, die Neue am Col­le­ge, hat sich in DIE Cli­que der Schu­le ein­ge­schli­chen: die “Pret­ty Pen­nies”, bestehend aus Evie, ihrem Freund Pat und Vin­ce, der ihr Herz höher schla­gen lässt. Doch eigent­lich hat Lynn kei­ne Zeit für amou­rö­se Gefüh­le. “Vin­ce hält mich. Sei­ne Arme sind eine Zwangs­ja­cke, in die ich ich frei­wil­lig habe ein­wi­ckeln las­sen. Ich könn­te mich aus ihr befrei­en, weiß jedoch, dass zu viel davon abhängt, es nicht zu tun. In mir tobt ein Kampf, wie jedes Mal, wenn ich Vin­ce gegen­über­ste­he. Er ist mein Feind, nur mein Herz scheint das anders zu sehen. (Zitat aus “Pri­de & Pret­ty: Einen Tod musst du ster­ben” S.62) Denn sie hat einen Plan. Oder zumin­dest fast. Denn sie will… Weiterlesen!

Philip Le Roy — Die Nacht der Acht

Kasimira12.Mai 2021

Die Nacht der Acht” ist das ers­te Jugend­buch des fran­zö­si­schen Autoren Phil­ip Le Roy. Eine Hor­ror­ge­schich­te, die ihre Leser in ein abge­le­ge­nes Haus in Süd­frank­reich ent­führt, in wel­chem acht Jugend­li­che eine Par­ty fei­ern wol­len. Ein beson­de­res Trink­spiel lässt sie ein­an­der die größ­ten Strei­che spie­len, um sich gegen­sei­tig zu erschre­cken. Doch dann droht das Spiel zu eska­lie­ren, als Ein­zel­ne von ihnen ver­schwin­den… Ein flott erzähl­ter Thril­ler mit jeder Men­ge Gru­sel­mo­men­te und einem hef­ti­gen Fina­le. Für taf­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Der ver­mö­gen­de You­tuber Quen­tin lädt zu einer Par­ty ein. In das abge­le­ge­ne Anwe­sen sei­ner Eltern, die vor­über­ge­hend ver­reist sind. Alle ande­ren sie­ben Mit­glie­der sei­ner Cli­que: die attrak­ti­ve Camil­le, die intel­li­gen­te Marie, die sen­si­ble Léa, die durch­ge­knall­te Mat­hil­de, der über­ge­wich­ti­ge Maxi­me, der auf­rei­ße­ri­sche Meh­di und der schwu­le Juli­en. Sie neh­men kei­ner­lei Mit­glie­der in ihre Cli­que mehr auf und nen­nen sich die “Acht”: “Die Acht” waren exzen­trisch und gehör­ten zu den begab­tes­ten Schü­lern ihres Jahr­gangs. Die Coo­len, sag­ten die­je­ni­gen, die sie benei­de­ten. Idio­ti­sche Wich­tig­tu­er, sag­ten die, denen sie auf die Ner­ven gin­gen. Selbst die Leh­rer waren manch­mal über­for­dert von den unge­wöhn­li­chen Ideen der acht Schü­ler. (Zitat aus “Die Nacht der Acht” S.12) Als Quen­tin vor­schlägt, eine Hor­ror­nacht zu ver­an­stal­ten, sind die anderen Weiterlesen!

Laila El Omari — Wozu wir fähig sind

Kasimira26.Juli 2020

Wozu wir fähig sind” ist ein Roman der deut­schen Autorin Lai­la El Oma­ri, der eine Cli­que in den Mit­tel­punkt stellt, die uner­war­tet Zuwachs erhält und deren neue Mit­glie­der schein­bar etwas im Schil­de füh­ren. Eine Geschich­te über Freund­schaft, Mani­pu­la­ti­on und Rache. “Der Graf von Mon­te Chris­to” rel­oa­ded. Fas­zi­nie­rend, anders, mit erzäh­le­ri­schen Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Seit fünf Jah­ren sind sie ein Paar. Der belieb­te Patrick und die schö­ne Ali­na. “Ali­na bemerk­te die Bli­cke der Mäd­chen zu Patrick. Das war nicht neu, Patrick hat­te die­se Wir­kung auf sie, und es gab nicht weni­ge, die Ali­nas Freund­schaft such­ten, um ihm nahe zu sein. Sie beweg­te sich in der ruhi­gen Gewiss­heit, dass es für Patrick nie­man­den außer ihr gab, die unan­fecht­ba­re Selbst­si­cher­heit der Besit­zen­den.” (Zitat aus “Wozu wir fähig sind” S.14). Um sich scha­ren sie eine gro­ße Cli­que. Eine Cli­que, zu der plötz­lich auch Alex­an­der gehört. Mit einer Gru­sel­ge­schich­te, die er auf einer Par­ty erzählt, macht er auf sich auf­merk­sam. “Er war irgend­wann ein­fach da, gesell­te sichWeiterlesen!

Lygia Day Peñaflor — All of this is true: Ruhm kann tödlich sein

Lygia Day Peñaflor All of this is true Ruhm kann tödlich sein3.November 2018

All of this is true: Ruhm kann töd­lich sein” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lygia Day Peñaf­lor ist ein Roman über eine berühm­te Schrift­stel­le­rin, die eine Cli­que jun­ger Mäd­chen in ihr Leben lässt, über Geheim­nis­se, Erfolg und die gefähr­li­chen Fol­gen, die sich aus all dem erge­ben kön­nen. Auf eine ganz beson­de­re Art und Wei­se erzählt. Fas­zi­nie­rend. Unter­halt­sam. Anders. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Miri, Soleil und Pen­ny. Befreun­det seit der sieb­ten Klas­se. Zusam­men orga­ni­sie­ren sie regel­mä­ßig Par­tys, für die sie sogar Ein­tritts­gel­der kas­sie­ren. “…unse­re Par­tys waren sen­sa­tio­nell. Die letz­te, die wir auf die Bei­ne gestellt hat­ten, war ein Casi­no­abend. Es gab Spiel­ti­sche und Scho­ko-Poker­spiel­mar­ken. Das kann die nächs­ten Jah­re kei­ner top­pen.” (Zitat aus “All of this is true: Ruhm kann töd­lich sein” S.8) Doch dann kom­men sie auf einer Lesung uner­war­tet ihrer Lieb­lings­au­torin Fati­ma Ro näher. Fati­ma Ro, für die sie alle Drei schwär­men: “Dass sie attrak­tiv ist, ist ja wohl klar. Aber wenn man sie trifft, ist es eher ihre Aus­strah­lung als ihr Aus­se­hen. Sie hat die­se unglaub­li­che Selbst­be­herr­schung, dass man gar nicht anders kann, als sie ein­fach bloß… anstar­ren.” (Zitat S.15) Auch Jonah, der neue Mit­schü­ler, mit dem Weiterlesen!

Daniel Höra — Was wir nicht wollten

Daniel Höra - Was wir nicht wollten5.August 2018 

Was wir nicht woll­ten” ist der neu­es­te Roman von dem deut­schen Autoren Dani­el Höra. Ein Roman über die Tat einer Grup­pe von Jugend­li­chen, die eigent­lich einer Nach­ba­rin nur einen Denk­zet­tel ver­pas­sen woll­ten und plötz­lich in eine Situa­ti­on gera­ten, die außer Kon­trol­le gerät. Eine Geschich­te über Grenz­über­schrei­tung, Ver­ant­wor­tung und Schuld. Nach­denk­lich machend und bewe­gend erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

In einer Sied­lung nahe einer namen­lo­sen Stadt irgend­wo in Deutsch­land. Hier lebt der 13-jäh­ri­ge “Spar­gel” (der des­we­gen so genannt wird, weil er so groß und schlank ist) mit sei­nen Freun­den. Sei­ne Freun­de, das sind Koko, die Anfüh­re­rin ihrer klei­nen Cli­que — das Mäd­chen mit den coo­len Ideen. Schol­le, der Metz­gers­sohn, der im Tor ger­ne kurz mal die Augen zusam­men­kneift, wenn ein Ball auf ihn zufliegt. Bet­ty, deren Fami­lie die Kri­mi­na­li­tät schein­bar im Blut liegt und die selbst auf Bewäh­rung ist. Und Tomis­lav, der von allen nur Tomi genannt wird und des­sen Eltern aus dem Bal­kan kom­men. Zusam­men gehen sie durch Dick und Dünn, auch wenn sie sich manch­mal schon ordent­lich angif­ten. Fie­se Sprü­che und … Weiterlesen!

Elisabeth Herrmann — Die Mühle

Elisabeth Herrmann - Die Mühle21.Februar 2018

Die deut­sche Best­sel­ler-Autorin Eli­sa­beth Herr­mann lie­fert mit “Die Müh­le” - das dies­mal expli­zit als All-Age-Thril­ler aus­ge­wie­sen wird — wie­der span­nen­de Unter­hal­tung für Jung und Alt. In all ihrer erzäh­le­ri­schen Bra­vour ent­führt sie die Leser auf eine Art Klas­sen­tref­fen in die tsche­chi­schen Wäl­der. Schau­platz: eine geheim­nis­vol­le Müh­le. Haupt­dar­stel­ler: eine alte Cli­que, eine Außen­sei­te­rin und das Grau­en, das lang­sam um sich greift. Bril­lant geschrie­ben und fes­selnd von Anfang an. So muss ein Thril­ler sein! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 20-jäh­ri­ge Lana stu­diert in Ber­lin. Zuletzt hat sie in einer Klein­stadt ihr Abitur gemacht, die sie aber schnell wie­der ver­las­sen woll­te. Umso grö­ßer ist die Über­ra­schung, als sie aus­ge­rech­net an ihrer Uni auf John­ny trifft, der damals zwei Klas­sen über ihr war und der IN-Cli­que schlecht­hin ange­hör­te. “Eine leich­te, flat­ter­haf­te Fröh­lich­keit lag über die­ser Grup­pe, ein so unan­ge­streng­tes Selbst­be­wusst­sein, dass ich im ers­ten Moment mit nichts ande­rem als Neid und Eifer­sucht reagie­ren konn­te. Sie hat­ten alles, was mir fehl­te. Sie sahen blen­dend aus, jeder ein­zel­ne von ihnen, und sie hat­ten im Dra­chen­blut der Freund­schaft geba­det, das unver­wund­bar mach­te…” (Zitat aus “Die Müh­le” S.18). Durch Zufall erfährt Lana, dass John­ny — nach Jah­ren ohne Kon­takt zuein­an­der — eine Ein­la­dung zu einem Tref­fen jener Cli­que erhal­ten hat. Doch durch einen Sturz… Weiterlesen!

Clémentine Beauvais — Dreckstück

Clementine Beauvais Dreckstück12.Juni 2017

Die fran­zö­si­sche Autorin Clé­men­ti­ne Beau­vais hat mit “Dreck­stück” ein außer­ge­wöhn­li­ches, kurz­wei­li­ges Buch geschrie­ben über eine Grup­pe gelang­weil­ter Jugend­li­che und eine spon­ta­ne Ent­füh­rung eines schwar­zen Mäd­chens, die außer Kon­trol­le gerät. Beklem­mend. Inten­siv. Hef­tig. Ein Kam­mer­spiel mensch­li­cher Grau­sam­keit. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Paris. David und sei­ne Cli­que sind eigent­lich auf dem Weg zur Schu­le. Sei­ne Cli­que, das sind Flo­ri­an, Gon­zague und die bei­den Mäd­chen Anne-Lau­re und Éli­se. Nicht dabei ist Mar­gue­ri­te, die wegen eines Streiks fest­saß. Mal wie­der haben die Jugend­li­chen kei­ne Lust auf die Schu­le und beschlie­ßen zu schwän­zen. Aus­ge­rüs­tet mit Gerich­ten vom Chi­ne­sen wol­len sie in die Woh­nung von Gon­zague. Bis ihnen ein klei­nes Mäd­chen über den Weg läuft. Schwarz. Mit offen­sicht­li­chen Läu­sen auf dem Kopf. Sie ist mit einer Schul­klas­se, deren Ende sie ein­ge­nom­men hat, unter­wegs zum Schwimm­bad. Als die Jugend­li­chen sie anhal­ten, merkt kei­ner etwas. Die ande­ren Schü­ler gehen ein­fach wei­ter: “Er pack­te das Mäd­chen am Schal und wir­bel­te es mit einem Ruck zu sich her­um, wie einen Fisch an er Har­pu­ne, und sag­te: Du klei­nes Dreck­stück! Du bist jaWeiterlesen!