Schlagwort Archiv: Bus

Dashka Slater — Bus 57

Kasimira11.März 2019

Die viel­fach aus­ge­zeich­ne­te ame­ri­ka­ni­sche Autorin und Jour­na­lis­tin Dash­ka Sla­ter hat mit “Bus 57” einen Roman geschrie­ben, der zugleich eine Doku­men­ta­ti­on einer sich tat­säch­lich ereig­ne­ten Straf­tat ist. Ein afro­ame­ri­ka­ni­scher Jun­ge zün­det wäh­rend einer Bus­fahrt den Rock einer gleich­alt­ri­gen Per­son, die sich als gen­der­queer bezeich­net, an. Die Autorin geht den Hin­ter­grün­den die­ser wah­ren Bege­ben­heit auf die Spur, beleuch­tet die Geschich­te aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven und lie­fert einen kri­mi­na­lis­ti­schen, teils fast sach­buch­haf­ten Roman. Ein bewe­gen­des, hef­ti­ges Buch, das zum Nach­den­ken anregt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Oak­land, Kali­for­ni­en. Es ist Mon­tag, der 4. Novem­ber 2013. Ein Tag, der das Leben zwei­er Jugend­li­chen für immer, unwi­der­ruf­lich, ver­än­dern wird.
Da ist zum einen Sasha — 16 Jah­re alt — ursprüng­lich auf den Namen Luke getauft, umbe­nannt vor eini­ger Zeit im Rah­men eines Outings: Sasha geht in die zwölf­te Klas­se einer klei­nen, pri­va­ten High­school und iden­ti­fi­ziert sich als agen­der — weder männ­lich noch weib­lich.” (Zitat aus “Bus 57” S.8) Sasha liebt alle Arten von Spie­le: Kar­ten­spie­le, Rol­len­spiel, Brett­spie­le und Video­spie­le. Ist Teil einer Cli­que, die mit Sashas Gen­der­queer­heit kei­ner­lei Pro­blem hat. Eben­so die Eltern sind dem auf­ge­schlos­sen gegen­über und die Schule… Weiterlesen!

Mirjam Mous — Last Exit: Das Spiel fängt gerade erst an

Kasimira9.März 2019

Die nie­der­län­di­sche Autorin Mir­jam Mous legt mit “Last Exit: Das Spiel fängt gera­de erst an” einen span­nungs­ge­la­de­nen Thril­ler vor über eine Klas­sen­fahrt, die jäh ihr Ende fin­det, als eine Bom­be im Bus auf­taucht. Eine action­rei­che, aber gleich­zei­tig tief­grün­di­ge Geschich­te, die man am liebs­ten in einem Rutsch durch­le­sen möch­te! Lese­tipp. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Nie­der­lan­de. Die 8c ist eine Pro­blem­klas­se. Mit ihr möch­te nie­mand unbe­dingt auf Klas­sen­fahrt gehen. Doch schließ­lich neh­men sich die schwan­ge­re Frau Vos und Herr van Pie­re, der Che­mie­leh­rer, den 24 Schü­lern an. Es ist eine Rei­se nach Frank­reich geplant, in die Arden­nen, zum Kanu­fah­ren und Über­le­bens­trai­ning. Denn Muse­ums­be­su­che und Sight­see­ing, das kann man mit die­ser Klas­se ver­ges­sen. Aber kaum sind sie los­ge­fah­ren, erhal­ten die Schü­ler auf ihren Han­dys eine Whats­App-Nach­richt eines Unbe­kann­ten, der sie auf­for­dert eine DVD mit gel­ber Hül­le abzu­spie­len und zwar in den nächs­ten fünf Minu­ten, sonst sei hier bald die Höl­le los. “Es klingt wie ein Droh­brief”, sagt Jes­si­ca und liest die NachrichtWeiterlesen!

Rainbow Rowell — Eleanor & Park

Rainbow Rowell Eleanor und Park12.Dezember 2016

Ein rich­tig tol­les Buch hat die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Rain­bow Rowell geschrie­ben: “Elea­nor & Park”. Aus­ge­zeich­net mit dem Bos­ton Glo­be Horn Book Award und dem Printz Award. Die Geschich­te einer Annä­he­rung, die so behut­sam und berüh­rend erzählt wird wie man es sel­ten in der Jugend­li­te­ra­tur erlebt! Ein äußerst loh­nens­wer­ter Roman. Neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwachsene.

Elea­nor ist 16. Sie hat rote, locki­ge Haa­re und ein paar Pfun­de zu viel auf den Rip­pen. Ein Jahr lang hat sie bei einer frem­den Fami­lie gelebt. Jetzt ist sie wie­der zurück­ge­kehrt. In der Schu­le wird sie von ande­ren Mäd­chen geär­gert. Im Schul­bus weiß sie gar nicht, wo sie sich hin­set­zen soll. Eine fes­te Ord­nung, die jeden Tag die glei­che ist. Ein lee­rer Platz, auf den sie sich nicht set­zen darf, weil ande­re Schü­ler behaup­ten, der gehö­re einem ande­ren. Der Bus­fah­rer, der meckert, dass sie sich end­lich set­zen soll. Und so ist es schließ­lich Park — der manch­mal auch auf­pas­sen muss, dass er nicht in die Schuss­li­nie gerät — der sie anfährt, sich neben ihn zu set­zen. Eine hal­be Stun­de fah­ren sie also jeden Tag zusam­men, neben­ein­an­der sit­zend, hin zur Schu­le und eine hal­be Stun­de wie­der zurück. Sie spre­chen nicht mit­ein­an­der. Und doch bemerkt Park bald, dass Elea­nor sei­ne Comics mit­liest. Eines Tages wagt er es… Weiterlesen!