Melissa C. Hill, Anja Stapor — Lupus Noctis

Kasimira26.November 2022

Die deut­schen Autorin­nen Melis­sa C.HillI und Anja Sta­por stam­men tat­säch­lich bei­de aus dem Hand­lungs­ort ihres Thril­lers “Lupus Noc­tis”: Gun­zen­hau­sen. Denn dort liegt ein Bun­ker­kran­ken­haus. Wäh­rend des Kal­ten Krie­ges errich­tet, soll­ten Men­schen hier vor nuklea­ren Angrif­fen geschützt und medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den. In der fik­ti­ven Geschich­te schleicht sich eine Grup­pe Jugend­li­cher in den Bun­ker ein, um an die­sem Ort ein nächt­li­ches Rol­len­spiel zu spie­len. Doch sie schei­nen nicht allei­ne zu sein und dann ist auf ein­mal auch noch der Schlüs­sel zum Aus­gang ver­schwun­den… Ein Thril­ler, der aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven erzählt wird. Mit einem fas­zi­nie­ren­den Set­ting und jeder Men­ge Span­nung. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Theo hat das Rol­len­spiel Lupus Noc­tis erfun­den. Die Spiel­re­geln zusam­men mit sei­nen Freun­den immer aus­ge­feil­ter gestal­tet. Nun hat er wie­der eine neue Spiel­run­de initi­iert. “Dafür ist die Loca­ti­on, in die er die Grup­pe heu­te hin­ein­schmug­geln wird, ein­fach extrem cool. Cool und unheim­lich Die per­fek­te Kom­bi für ein span­nen­des Wochen­en­de. Und für die viel­leicht denk­wür­digs­te Spiel­run­de aller Zei­ten.” (Zitat aus “Lupus Noc­tis” S.14) Denn Theo hat dies­mal einen ganz beson­de­ren Ort für sie her­aus­ge­sucht. Ein altes Bun­ker­kran­ken­haus, tief unter der Erde. Den Schlüs­sel dafür hat er heim­lich von sei­ner Tan­te geklaut, die im Stadt­ar­chiv arbei­tet. Der per­fek­te Platz für ihr

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David Moitet — RC 2722: Gefährliche Freiheit

Kasimira1.August 2021

Der fran­zö­si­sche Autor David Moi­tet bleibt auch in sei­nem neu­en Buch “RC 2722: Gefähr­li­che Frei­heit” sei­nem Grund­the­ma treu und setzt erneut eine durch den Kli­ma­wan­del zer­stör­te Welt in den Mit­tel­punkt. Aber vor allem ein Virus hat sei­nen Anteil dar­an, dass die Men­schen nun in unter­ir­di­schen Schutz­bun­kern leben. Als ein Jun­ge dort selt­sa­me Fuß­spu­ren, die nach “drau­ßen” füh­ren ent­deckt, fin­det er etwas höchst Über­ra­schen­des her­aus. Ein dys­to­pi­scher, in sich abge­schlos­se­ner Roman, der aben­teu­er­lich und sehr span­nend zu lesen ist. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Frank­reich. In einer fer­nen Zeit in der Zukunft. Fünf­hun­dert Meter tief unter der Erde in einem Bun­ker. 2000 Men­schen woh­nen hier, dar­un­ter auch Oli­ver, sein Vater und sein Bru­der Mar­co. Auf der Erd­ober­flä­che kön­nen sie nicht mehr leben. “Da oben sind 99 Pro­zent aller Men­schen tot. Es herrscht ein unsäg­li­ches Cha­os. Es gibt kein Was­ser und kein Essen, nur schreck­li­che Krank­hei­ten und Müll, so weit das Auge reicht.” Sam seufzt. “Das Leben im Bun­ker ist kein Ver­gnü­gungs­park, aber ich habe nie etwas ande­res gekannt.” (Zitat S.23) Obwohl er auf­grund der Tätig­keit sei­nes Vaters ein pri­vi­le­gier­tes Leben hät­te füh­ren kön­nen, hat Oli­ver sich ein eine andere 

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Stephan Knösel — Panic Hotel: Letzte Zuflucht

Kasimira24.Juli 2021

“Panic Hotel: Letz­te Zuflucht” ist der fünf­te Roman des deut­schen Autoren Ste­phan Knö­sel, der erst­mals nicht in sei­ner Hei­mat­stadt Mün­chen spielt, son­dern in Frank­furt am Main. Im Jah­re 2032 ist ein welt­wei­ter ato­ma­rer Krieg aus­ge­bro­chen, der weni­ge rei­che Men­schen in Luxus­bun­ker flüch­ten lässt. Mit­ten im Gesche­hen ein Jun­ge und ein Mäd­chen, deren Lie­be sich zu einem denk­bar ungüns­ti­gen Zeit­punkt ent­wi­ckelt. Ein Kam­mer­spiel. Bewe­gend und unter­halt­sam. Mit klei­nen erzäh­le­ri­schen Schwä­chen. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jungs und Mäd­chen ab 14 Jah­ren glei­cher­ma­ßen gut geeig­net. Und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Durch Kli­ma­wan­del, Dür­re­pe­ri­oden, einen unauf­halt­sa­mem Flücht­lings­strom, der sich vom Süden her nach oben dräng­te, ist es gesche­hen: ein eigent­lich nur von der west­li­chen Alli­anz abge­ge­be­ner Warn­schuss mit Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten den Flücht­lin­gen gegen­über wur­de vom Iran fehl­in­ter­pre­tiert und lös­te einen Gegen­an­griff aus. “So stieß ein Domi­no­stein den nächs­ten um: Der Gegen­an­griff des Iran muss­te ver­gol­ten wer­den — was wie­der­um Russ­land als Ver­bün­de­ten Irans in Zug­zwang brach­te. Danach gab es kein Zurück mehr.” (Zitat aus “Panic Hotel: Letz­te Flucht” S.14) Ein ato­ma­rer Welt­krieg mit unge­ahn­ten Fol­gen. Ein Kampf ums Über­le­ben ent­bricht. Doch es gibt Hoff­nung. Zumin­dest für die

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Morton Rhue — Über uns Stille

Morton Rhue Über uns Stille1.Juli 2013

Der bekann­te ame­ri­ka­ni­sche Autor Mor­ton Rhue setzt sich nun in sei­nem neu­en Roman “Über uns Stil­le” auf äußerst beklem­men­de Wei­se mit den mög­li­chen Fol­gen eines ato­ma­ren Anschlags aus­ein­an­der. Für inter­es­sier­te Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 13 Jah­ren. Sehr gut geeig­net auch als Schul­lek­tü­re!

Der Roman spielt im Jah­re 1962 und spielt mit der Fra­ge Was wäre, wenn? Was wäre, wenn die Kuba­kri­se eska­liert wäre und es tat­säch­lich zu einem ato­ma­ren Angriff auf die USA gekom­men wäre? In Mor­ton Rhue’s neus­tem Buch ist dies nun tat­säch­lich gesche­hen. Geschil­dert wird die­ses furcht­ba­ren Erleb­nis aus der Sicht des jun­gen Scott. Des­sen Vater hat vor­sorg­lich einen Bun­ker auf sein Grund­stück bau­en las­sen, in den nun die gesam­te Fami­lie geflüch­tet ist. Doch auch die Nach­barn fürch­ten um ihr Leben und ver­su­chen sich — ehe Scotts Vater die Türe schlie­ßen kann — in den unter­ir­di­schen Bun­ker zu drän­gen. Eini­ge schaf­fen es noch, dann wird die Klap­pe geschlos­sen. Bei dem Abstieg in den Kel­ler über eine Spros­sen­lei­ter stürzt Scotts Mut­ter jedoch, die sei­nen jün­ge­ren Bru­der Spar­ky auf dem Arm trägt. Edward, genannt Spar­ky, pas­siert nichts. Sei­ne Mut­ter aller­dings trägt eine rie­si­ge Platz­wun­de am Hin­ter­kopf davon und bleibt bewusst­los. Es gibt Eta­gen­bet­ten für sie dort unten, war­me Decken zum Zude­cken. Ein Strah­len­mess­ge­rät und einen Ers­te-Hil­fe-Kof­fer. Das Wich­tigs­te jedoch, das sich eigent­lich nun in dem gro­ßen Tank befin­den soll­te, fehlt: Was­ser. Doch wie sol­len sie ohne etwas zu trin­ken über­le­ben? Und die Nah­rungs­mit­tel sind eigent­lich nur 

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