Schlagwort Archiv: Bretagne

Julie Leuze — Herzmuschelsommer

Julie Leuze Herzmuschelsommer18.April 2018

Herz­mu­schel­som­mer” von der Stutt­gar­ter Autorin Julie Leu­ze ist ein Roman über die Suche nach den eige­nen Wur­zeln und dem Fin­den der wah­ren Lie­be. Ein Buch, das sei­ne Leser in die raue und mythen­ge­präg­te Bre­ta­gne ver­schlägt. Mit viel Lokal­ko­lo­rit, Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und einer schö­nen Por­ti­on Roman­tik erzählt. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 bezie­hungs­wei­se 15 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Keren­tiezh. Ein klei­nes, (fik­ti­ves) Ört­chen in der Bre­ta­gne. Hier ist die 16-jäh­ri­ge Kim nun gelan­det, um ihre Som­mer­fe­ri­en zu ver­brin­gen. “Eine Frau steigt aus und has­tet auf mich zu. Sie ist da. Lang­sam erhe­be ich mich von mei­nem Kof­fer. Und schon steht sie vor mir, atem­los und strah­lend. Sie ist fünf­und­zwan­zig Jah­re älter als ich, doch im däm­me­ri­gen Abend­licht sieht sie mir so ähn­lich, dass es fast unheim­lich ist.” (Zitat aus “Herz­mu­schel­som­mer” S.10) Denn vor drei Mona­ten haben sie und ihre Eltern durch Zufall erfah­ren, dass Kim nicht ihre leib­li­che Toch­ter ist. Dass sie als Baby in der Kli­nik ver­tauscht wur­de. Mit einem ande­ren Kind, das Mona­te danach ver­stor­ben ist. Ihre bio­lo­gi­schen Eltern woh­nen in der Bre­ta­gne und nach hef­ti­gen Strei­te­rei­en mit ihrer Mut­ter hat Kim beschlos­sen die­se end­lich ken­nen­zu­ler­nen. Sie wird mit offe­nen Armen emp­fan­gen. Und doch hat Kim Schwie­rig­kei­ten… Weiterlesen!

Elke Satzger — Die Klippen von Perronec

Elke Satzger - Die Klippen von Perronec28.August 2016

Die Klip­pen von Per­ron­ec” ist das ers­te Buch der deut­schen Autorin und Redak­teu­rin Elke Satz­ger. Ein Roman, der sei­ne Leser in die Bre­ta­gne ent­führt und mit einer Mischung aus Lie­bes­ge­schich­te und Kri­mi auf­war­tet. Net­te (durch­schnitt­li­che) Unter­hal­tung mit ein paar span­nen­den Momen­ten. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Eigent­lich hat­te Marie sich auf einen Urlaub mit ihrem Schwarm Moritz und ihren Freun­den in Kroa­ti­en gefreut, doch ihre Eltern schi­cken sie zu ihrer Groß­tan­te Sofie in die Bre­ta­gne. Die­se arbei­te­tet als Haus­häl­te­rin auf einem gro­ßen Anwe­sen namens Ker Armor. Auf der Hin­fahrt träumt Marie pas­send zum reg­ne­ri­schen Wet­ter der Gegend von ihrer eige­nen Beer­di­gung und wird beim Auf­wa­chen auf­merk­sam vom Taxi­fah­rer gemus­tert: “Ich bin nicht tot. Ich bin im Hier und Jetzt und zwar in einem muf­feln­den Wagen auf irgend­ei­ner Auto­bahn in Frank­reich und fah­re nach Pa… Pe… — ver­flixt, wie hieß das Kaff doch gleich? … kei­ne Ahnung — also zu Tan­te Sofie, wo ich dann nach drei­ein­halb Wochen ster­be vor… nein, nicht schon wie­der. Ich ster­be nicht. Punkt. Aus. Bas­ta.” (Zitat aus “Die Klip­pen von Per­ron­ec”). Auf dem Anwe­sen, auf dem ihre Tan­te lebens­lan­ges Blei­be­recht genießt, hängt jedoch ordent­lich der Haus­segen schief: Luc Pri­gent — der Vater der Zwil­lin­ge Ced­ric und Yann — hat nach dem Unfall­tod sei­ner Frau neu gehei­ra­tet und Zicke Nol­wenn samt Sohn Tris­tan mit in die Fami­lie gebracht. Sei­ne Frau wür­de auf Ker Armor am liebs­ten ohne die Zwil­lin­ge resi­die­ren und macht ihnen… Weiterlesen!

Hervé Jaouen — Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?

Hervé Jaouen Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?23.März 2013

Par­don, Mon­sieur, ist die­ser Hund blind?” von dem fran­zö­si­schen Autoren Her­vé Jaou­en ist eine bezau­bern­de Fami­li­en­ge­schich­te, in deren Mit­tel­punkt die an Alz­hei­mer erkrank­te Oma steht, die für eini­ge Tur­bu­len­zen sorgt. Höchst amü­sant zu lesen! Für Jugend­li­che ab 12 und Erwach­se­ne.

Sie ist eine fei­ne, edle Dame, die Wert legt auf gutes Beneh­men und bis­her noch in ihrem eige­nen Haus leben konn­te: die Oma der 13-jäh­ri­gen Véro und ihrem Bru­der Guil­laume. Doch nun, da die alte Frau ihren Gas­herd hat bren­nen las­sen und dabei das Haus ver­ließ, um Rosen zu schnei­den, ändert sich das lei­der zwangs­wei­se. Denn — so hat der Arzt es fest­ge­stellt: Oma­ma (wie sie von allen genannt wird) lei­det unter Alz­hei­mer! Also muss Véro ihr Zim­mer mit Bad räu­men und in die ande­re Hälf­te des Dach­ge­schos­ses zie­hen. Das ist jedoch noch das gerings­te Pro­blem, da Oma­ma bald nachts durchs Haus geis­tert, Geschirr zer­bricht und Schrän­ke durch­wühlt, um ihre heiß­ge­lieb­te Bro­sche zu fin­den, die ihr abhan­den gekom­men ist. Auch hor­tet sie Rol­len mit Klo­pa­pier und Sil­ber­be­steck unter ihrem Bett und bedient sich… Weiterlesen!