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Jessica Brody — Mein Leben voller Fragezeichen

Jessica Brody Mein Leben voller Fragezeichen 31.Mai 2016

Mein Leben vol­ler Fra­ge­zei­chen” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jes­si­ca Bro­dy ver­spricht bes­te Unter­hal­tung! Eine Geschich­te über das Tref­fen (fal­scher) Ent­schei­dun­gen, das kom­plet­te Abge­ben sol­cher an eine anony­me Blog­ge­mein­de und den Tur­bu­len­zen, die dies anrich­ten kann. Humor­voll und sehr flott erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

Par­ker, Colo­ra­do. Die 15-jäh­ri­ge Brook­lyn steckt schon wie­der im Schla­mas­sel. “Ich wer­de mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit das Epi­zen­trum des Skan­dals sein … mal wie­der. Man könn­te wohl sagen, dass ich nega­ti­ve Schlag­zei­len wie ein Magnet anzie­he. Zu Kata­stro­phen nei­ge, die einen gewal­ti­gen Medi­en­rum­mel nach sich zie­hen.” (Zitat aus “Mein Leben vol­ler Fra­ge­zei­chen” S.8). Schon als Zwei­jäh­ri­ge ist sie durch Zufall berühmt gewor­den für ihre “Fehl­trit­te”, im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes: sie fiel in einen still­ge­leg­ten, engen Schacht und muss­te in einer stun­den­lan­gen, müh­sa­men Ret­tungs­ak­ti­on, an der die hal­be Welt Anteil nahm, befreit wer­den. Drei­zehn Jah­re spä­ter scheint sie noch immer fal­sche Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und stän­dig für Unheil zu sor­gen. Durch ihren letz­ten Clou hat sie… Weiterlesen!

Nana Rademacher — Wir waren hier

Nana Rademacher Wir waren hier26.Januar 2016

Wir waren hier” von der deut­schen Autorin Nana Rade­ma­cher ist ein dys­to­pi­scher Roman über ein zer­stör­tes Ber­lin im Jah­re 2039. Eine Geschich­te übers Über­le­ben, über die Sehn­sucht nach einer bes­se­ren Welt und die einer Lie­be mit­ten in den Zei­ten eines end­lo­sen Krie­ges. Schwer­mü­tig und bewe­gend. Zum Nach­den­ken anre­gend. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Ber­lin. 2039. Eine Mili­tär­re­gie­rung hat die Stadt über­nom­men. Die 15-jäh­ri­ge Anna und ihre Eltern leben in stän­di­ger Angst und Sor­ge. Es herrscht Krieg. Vor Jah­ren hat er begon­nen, Anna weiß nicht ein­mal mehr genau, wer ange­fan­gen hat. Es war irgend­ei­ne Wirt­schafts­kri­se, es waren Natur­ka­ta­stro­phen, es waren Krie­ge um Res­sour­cen. Jetzt ist es von einem Krieg von Staa­ten zu einem Bür­ger­krieg gewor­den. Nir­gend­wo kann man sich mehr sicher füh­len. “Vor einer Woche oder so ging es auf ein­mal wie­der los. Wie ein Vul­kan unter Druck, der plötz­lich aus­bricht. Aber nie ändert sich was. Alles wird nur schlim­mer. Wir ren­nen von Ecke zu Ecke. Sprin­gen, so schnell es geht, über die Schutt­ber­ge. Immer wie­der wird geschos­sen…”(Zitat S.16) Mal gibt es Strom, mal nicht. Mit Nah­rungs­mit­teln wer­den sie nur not­dürf­tig von den Sol­da­ten ver­sorgt. Hun­ger zu haben, das ist an der Tages­ord­nung. Annas Mut­ter ist nur noch… Weiterlesen!

Alice Oseman — Solitaire

Alice Oseman Solitaire15.September 2015

Die eng­li­sche Autorin Ali­ce Ose­man war 17 Jah­re alt, als sie “Soli­taire” schrieb, und noch Schü­le­rin. Sie erzählt die Geschich­te eines äußerst pes­si­mis­ti­schen Mäd­chens. Ein Roman über das Anders­sein, über Freund­schaft und das Lebens­ge­fühl einer Online­ge­ne­ra­ti­on. Vol­ler Zynis­mus und Welt­schmerz. Sehr authen­tisch und äußerst unter­halt­sam! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, die mal kei­ne 0–8‑15-Geschichte lesen wol­len. Und für Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Vic­to­ria Spring, die nur Tori genannt wer­den will, ist wahr­lich kei­ne Opti­mis­tin. Eher im Gegen­teil. “Viel­leicht soll­te ich gleich dazu­sa­gen, dass ich mir stän­dig über alle mög­li­chen Sachen den Kopf zer­bre­che und mir Din­ge vor­stel­le, die mich trau­rig machen.” (Zitat aus “Soli­taire” S.12). Sie hasst Men­schen und die Ober­fläch­lich­keit von Teen­ager­ge­sprä­chen ödet sie an. Über­haupt gibt es sehr vie­les, das sie nicht mag. Ihre ein­zi­ge Freun­din Rebec­ca ist da eine Aus­nah­me. Becky, die immer ver­sucht, sie in die Grup­pe der ande­ren zu inte­grie­ren. “Ich bestel­le eine zucker­freie Zitro­nen­li­mo­na­de und las­se dann den Blick den Tisch ent­lang­wan­dern. Die ande­ren unter­hal­ten sich, es wird gelacht, und das macht mich irgend­wie trau­rig, so als wür­de ich sie von drau­ßen durch eine schmut­zi­ge Fens­ter­schei­be beob­ach­ten.” (Zitat aus “Soli­taire” S.49) Doch Tori fühlt sich als Außen­sei­te­rin und will eine blei­ben. Das Leben langweilt… Weiterlesen!