Endlich mal wieder ein realistisches Jugendbuch von der deutschen Autorin Ava Reed! Während sie früher jährlich neuen Lesestoff für ihre jüngeren Leser*innen herausbrachte, hat sie ihre Fans nun tatsächlich ganze drei Jahre (!) warten lassen. Wir verzeihen ihr dies ausnahmsweise;-) — sie hat in der Zwischenzeit jede Menge New Adult Romances veröffentlicht — und freuen uns auf das aktuelle Werk, in dem sie auf ihre ganz eigene feinfühlige, authentische Art und Weise die Geschichte eines Jungen erzählt, der nach traumatischen Erfahrungen in seiner Familie, einem Alltag voller Drogen und körperlicher Gewalt, vom Jugendamt in eine Pflegefamilie auf einen Bauernhof gesteckt wird. Dort trifft Mika auf die gleichaltrige Joanna, die ebenfalls als Pflegekind dort in heimliger Atmosphäre lebt und die sich ihm vorsichtig anzunähern versucht. Die Mauern, die er um sich herum errichtet hat, um sich zu schützen, werden langsam brüchig… Eine Geschichte über das Zerbrechen und über das Heilen. Über Zusammenhalt, Liebe und Familie, die so viel mehr als “nur ein Wort mit sieben Buchstaben” sein kann. Ein herzerwärmender, wunderschön geschriebener Roman, der Hoffnung macht und so behutsam und liebevoll erzählt wird, dass man ihn so schnell nicht mehr vergessen wird! Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.
Mit Mühe und Not hat der 17-jährige Mika seinen Realschulabschluss geschafft. Weitermachen will er nicht mehr. Den Traum vom Architekturstudium hat er ohnehin aufgegeben. Zu teuer. Aber auch eine Ausbildung zu machen wird schwierig. Denn er kann seine Mutter unmöglich allein lassen. “Dieses Mal ist es kein Plan, es ist ein Traum, denn ich weiß noch nicht, wie alles weitergehen soll. Kann ich meine Mutter im Stich lassen, sobald ich achtzehn bin? Kann ich eine Ausbildung machen und neu anfangen, ohne mich von meinem Zuhause zulösen?” (Zitat S.10 aus “Nur ein Wort mit sieben Buchstaben”). Nachdem sein Vater seinen Beruf als Polizist aufgeben musste, versank er zunehmend in



