Schlagwort Archiv: Attentat

C.J. Daugherty — Number 10: Traue nur dir selbst

Kasimira28.Januar 2021

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin und ehe­ma­li­ge Gerichts­re­por­te­rin C.J. Daug­her­ty, die vor allem durch ihre “Night School”-Rei­he bekannt wur­de, legt mit “Num­ber 10: Trau nur dir selbst” einen neu­en Thril­ler nach, der zugleich ein Spin-Off zu “Night School” ist. Und ent­führt an einen fas­zi­nie­ren­den Hand­lungs­ort: den Amts­sitz der neu­en bri­ti­schen Pre­mier­mi­nis­te­rin: in die Dow­ning Street Num­mer 10. Deren Toch­ter, die nach eini­gen Ver­feh­lun­gen unter Haus­ar­rest gestellt wird, kommt dort einem Mord­kom­plott auf die Spur und ver­sucht ihre Mut­ter zu ret­ten. Der ers­te Teil einer Rei­he, die auch eigen­stän­dig gele­sen wer­den kann. Mit einem tol­len Set­ting und jeder Men­ge Span­nung! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor acht Mona­ten hat das nor­ma­le Leben der nun 16-jäh­ri­gen Gray ein jähes Ende gefun­den. Dies war der Moment, in dem ihre Mut­ter von einer gewöhn­li­chen Poli­ti­ke­rin zur Pre­mier­mi­nis­te­rin des Lan­des gewählt wor­den war. “Seit­dem ver­brach­te sie ihr Leben auf dem Rück­sitz eines vier­tü­ri­gen Wagens mit abge­dun­kel­ten Schei­ben, umge­ben von Body­guards in Anzü­gen, die zu sehr damit beschäf­tigt waren, für ihre Sicher­heit zu sor­gen, um mit ihr zu reden. Alles, was sie machen woll­te, war ein Pro­blem. Freun­de tref­fen. Shop­pen. Selbst zu einem Cof­fee­shop zu lau­fen, war ein Rie­sen­pro­blem.” (Zitat S.25) Jeder­zeit könn­te ihre Sicher­heit in Gefahr sein oder die Pres­se auf sie war­ten und sie mit unan­ge­neh­men Schlag­zei­len in den Mit­tel­punkt stel­len. Doch Gray sehnt sich… Weiterlesen!

Tania Witte — Die Stille zwischen den Sekunden

Kasimira25.März 2019

Dass die deut­sche Autorin Tania Wit­te — bekannt aus dem Autorin­nen­duo Ella Blix mit Ant­je Wag­ner (“Der Schein”) — auch her­vor­ra­gend allei­ne erzäh­len kann, das beweist sie in ihrem neu­en Jugend­buch “Die Stil­le zwi­schen den Sekun­den”. Eine Geschich­te über die Nähe, die in Fami­li­en, Freund­schaf­ten und in einer begin­nen­den Lie­be ent­ste­hen und die aber auch genau­so schnell wie­der jäh zer­stört wer­den kann, bei­spiels­wei­se durch die Fol­gen eines Ter­ror­an­schlags. Ein tief­grün­di­ger, bewe­gen­der Roman — ein Kalei­do­skop aus lang­sam ent­ste­hen­dem Ent­set­zen, Tra­gik und Täu­schung. Die­ses Buch wird man defi­ni­tiv so schnell nicht ver­ges­sen! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Han­no­ver. Die 16-jäh­ri­ge Mara ist eher etwas unschein­ba­rer. Ein Sel­fie von sich selbst pos­ten? Nein, so etwas wür­de sie nicht machen. Des­halb schwärmt sie auch nur heim­lich für Chr­i­so. “Chr­i­so hieß eigent­lich Chris­ti­an und ging in die Zwölf, zwei Klas­sen über mir. Seit einem Aus­tausch­jahr in den USA hat­te er einen eige­nen You­tube-Kanal — klar, dass alle ihn bewun­der­ten, als er auf unse­rer Schu­le lan­de­te.” (Zitat S.7) Jedes zwei­te Mäd­chen schwärmt für ihn. Und auch wenn Mara von ihm völ­lig links lie­gen gelas­sen wird und sich nicht ein­mal sicher ist, ob er über­haupt weiß, wie sie heißt, hat­te sie ganz zu BeginnWeiterlesen!

Jan De Leeuw — Babel

Jan De Leeuw - Babel6.Oktober 2018

Der preis­ge­krön­te, bel­gi­sche Autor Jan De Lee­uw hat mal wie­der ein neu­es Buch her­aus­ge­bracht: “Babel” ist ein Roman über das Stre­ben nach Macht und Erfolg, Reich­tum und die Schat­ten­sei­ten, die ein jedes (Bau-)Werk ent­ste­hen lässt. Eine Geschich­te über Ter­ro­ris­mus, Glau­ben und die Zer­brech­lich­keit des Lebens. Mit­ten dar­in ein jun­ges Mäd­chen auf dem Weg nach oben. Ein bril­lan­tes Gesell­schafts­ge­flecht und ein Ent­wick­lungs­ro­man der beson­de­ren Art. Phi­lo­so­phisch ange­haucht, mit Tief­gang und Anspruch erzählt. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und vor allem für Erwachsene.

Der knapp 70-jäh­ri­ge Abra­ham Babel ist einer der ver­mö­gends­ten und ein­fluss­reichs­ten Män­ner des gan­zen Lan­des. Und er hat einen Turm gebaut. Einer so hoch, wie noch nie zuvor. “Als die Bau­plä­ne für den Turm bekannt wur­den, brach ein Sturm von Pro­tes­ten los. […] Man ver­gaß aller­dings: Der Auf­trag­ge­ber war Abra­ham Babel. Und Babels Wil­le war Gesetz. Sei­ne Geg­ner hat­ten zwar recht und zudem die öffent­li­che Mei­nung auf ihrer Sei­te, aber Babel besaß die Mit­tel. Bevor die Stadt sich von dem Schock erholt hat­te, dass die Bau­plä­ne geneh­migt wor­den waren, hat­ten die Arbei­ten bereits begon­nen.” (Zitat aus “Babel” S.11) Jetzt ist “Babel” mit sei­nen 330 Stock­wer­ken das Zen­trum der Macht. Abra­ham Babel hat für Weiterlesen!