“Lost in the Wild” von der deutschen Autorin Antje Leser ist ein Survival-Thriller, der in die Berge entführt. Dort möchte eine Gruppe Jugendlicher, die gerade das Abitur geschafft haben, ein paar Tage wildcampen. Das Abenteuer ruft. Doch es ruft zu laut. Das Wetter ist miserabel und dann erwischt sie auch noch ein Bergrutsch. Einer von ihnen verletzt sich dabei schwer. Weit ab von der menschlichen Zivilisation und ohne Handyempfang kämpfen sie ums Überleben. Bis sie in der Wildnis auf ein paar Prepper treffen, die sich in den Bergen auf die vermeintliche Apokalypse vorbereiten. Die vermeintliche Rettung scheint nahe. Aber das ist sie nicht. Denn die Gruppe spielt nach ihren ganz eigenen Regeln. Und der Kampf ums Überleben hat für die Jugendlichen gerade erst wieder begonnen… Ein Thriller, der sich sehr flott und unterhaltsam liest. Der aber an manchen Stellen auch heftig und nichts für Zartbesaitete ist. Aber aufgrund seiner besonderen Thematik ideal auch für eine Klassenlektüre ist und für einigen Diskussionsstoff sorgen wird. Für Jugendliche ab 14 Jahren und interessierte Erwachsene.
Sie haben frisch das Abitur geschafft. Fünf beste Freunde. Nun hat der Outdoor-begeisterte Timo eine Tour für sie alle geplant. Mitten in die Einsamkeit der Berge. Über die Schwarzbachklamm steigen sie ein. Sein Freund Jasper hätte lieber eine Städtetour gewollt und ist von dem Trip nicht gerade überzeugt. “Diese gigantische Berglandschaft, noch dazu diese unheimliche Stille. Das alles lastete auf ihm. Er fühlte sich der Natur förmlich ausgeliefert. Noch dazu die Unsicherheit über mögliche Gefahren.” (Zitat aus “Lost in the Wild” S.19) Was, wenn das Wetter umschwingt? Wenn plötzlich

