Anna Woltz — Atlas, Elena und das Ende der Welt
“Atlas, Elena und das Ende der Welt” ist der neueste Roman der niederländischen Autorin Anna Woltz (mit britischen Wurzeln). Er erzählt die Geschichte eines Mädchens, die Mist gebaut hat und nun für einen Monat zu ihrer Tante und deren neuen, unbekannten Familie aufs Land ziehen muss. Dort trifft sie auf den Außenseiter und Eigenbrötler Atlas, der nicht wirklich Lust auf den Besuch seiner Cousine hat. Warum hat er sein Fenster mit Holz verbarrikadiert? Warum schleicht er sich nachts immer nach draußen? Und warum hortet die Familie unendlich viele Kisten mit Weihnachtsschmuck im Haus? Ein Sommer voller Geheimnisse und eine Freundschaft, die sich langsam entwickelt. Berührend und eindringlich erzählt. Ein Buch mit ernsten Themen, dessen Geschichte sich nach und nach entfaltet und dazu aufruft, richtig hinzusehen und mit Vorurteilen aufräumt. Für Jugendliche ab 11 Jahren und interessierte Erwachsene.
Die 13-jährige Elena muss während der Sommerferien für einen ganzen Monat zu ihrer Tante Maud aufs Land. Einer Tante, zu der sie bisher nur wenig Kontakt hatte. Doch ihre Mutter ist auf einem Selbstfindungstrip in Indien und Elena hat Mist gebaut, weshalb sie nun dorthin geschickt wurde. Begeistert ist sie nicht. “Das hier ist das Ende der Welt. Ich stehe auf einem schmalen Bahnsteig und ohne Handy kann ich nichts machen, als mich umzusehen. Lange Sonnenstrahlen durchschneiden den Nebel, ich höre den Zug noch in den Gleisen sirren, die feuchte Luft fühlt sich in meinen kurzen Haaren neu und kalt an.” (Zitat aus “Atlas, Elena und das Ende der Welt” S.7) Tante Maud hat einen neuen Lebensgefährten namens Ivar, der zwei Kinder mit in die Familie brachte: Die 11-jährige Kennedy und den 14-jährigen Atlas. Letzterer soll Elena… Weiterlesen!



