Schlagwort Archiv: Anna Woltz

Anna Woltz — Atlas, Elena und das Ende der Welt

25.September 2024

Atlas, Ele­na und das Ende der Welt” ist der neu­es­te Roman der nie­der­län­di­schen Autorin Anna Woltz (mit bri­ti­schen Wur­zeln). Er erzählt die Geschich­te eines Mäd­chens, die Mist gebaut hat und nun für einen Monat zu ihrer Tan­te und deren neu­en, unbe­kann­ten Fami­lie aufs Land zie­hen muss. Dort trifft sie auf den Außen­sei­ter und Eigen­bröt­ler Atlas, der nicht wirk­lich Lust auf den Besuch sei­ner Cou­si­ne hat. War­um hat er sein Fens­ter mit Holz ver­bar­ri­ka­diert? War­um schleicht er sich nachts immer nach drau­ßen? Und war­um hor­tet die Fami­lie unend­lich vie­le Kis­ten mit Weih­nachts­schmuck im Haus? Ein Som­mer vol­ler Geheim­nis­se und eine Freund­schaft, die sich lang­sam ent­wi­ckelt. Berüh­rend und ein­dring­lich erzählt. Ein Buch mit erns­ten The­men, des­sen Geschich­te sich nach und nach ent­fal­tet und dazu auf­ruft, rich­tig hin­zu­se­hen und mit Vor­ur­tei­len auf­räumt. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 13-jäh­ri­ge Ele­na muss wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en für einen gan­zen Monat zu ihrer Tan­te Maud aufs Land. Einer Tan­te, zu der sie bis­her nur wenig Kon­takt hat­te. Doch ihre Mut­ter ist auf einem Selbst­fin­dungs­trip in Indi­en und Ele­na hat Mist gebaut, wes­halb sie nun dort­hin geschickt wur­de. Begeis­tert ist sie nicht. “Das hier ist das Ende der Welt. Ich ste­he auf einem schma­len Bahn­steig und ohne Han­dy kann ich nichts machen, als mich umzu­se­hen. Lan­ge Son­nen­strah­len durch­schnei­den den Nebel, ich höre den Zug noch in den Glei­sen sir­ren, die feuch­te Luft fühlt sich in mei­nen kur­zen Haa­ren neu und kalt an.” (Zitat aus “Atlas, Ele­na und das Ende der Welt” S.7) Tan­te Maud hat einen neu­en Lebens­ge­fähr­ten namens Ivar, der zwei Kin­der mit in die Fami­lie brach­te: Die 11-jäh­ri­ge Ken­ne­dy und den 14-jäh­ri­gen Atlas. Letz­te­rer soll Elena… Weiterlesen!

Anna Woltz — Nächte im Tunnel

Kasimira8.September 2022

Näch­te im Tun­nel” ist ein Roman der nie­der­län­di­schen Autorin Anna Woltz (mit bri­ti­schen Wur­zeln). Eine Geschich­te, die wäh­rend des zwei­ten Welt­kriegs in Lon­don spielt und ein Mäd­chen in den Vor­der­grund stellt, die mit ihrem klei­nen Bru­der und dem Rest ihrer Fami­lie regel­mä­ßig nachts Unter­schlupf in einer U‑Bahnstation sucht und die Bekannt­schaft mit zwei ande­ren Jugend­li­chen macht. Vor dem Hin­ter­grund des Krie­ges tei­len sie ihre Sehn­süch­te, Sor­gen und Ängs­te mit­ein­an­der. Mit einer sehr bild­haf­ten und ein­dring­li­chen Spra­che erzählt. Von einer viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Autorin, die ein her­vor­ra­gen­des Gespür für Zwi­schen­tö­ne hat. Erschre­ckend aktu­ell. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

1940. Die 14-jäh­ri­ge Ella lebt mit ihrem klei­nen Bru­der und ihren Eltern in Lon­don. Sie war lan­ge Zeit schwer krank und hat ein stei­fes Bein, das sie stark hin­ken lässt. Nun ist seit einem Jahr auch noch Krieg. “Jede Nacht fal­len Bom­ben. Über­all in Lon­don sieht man rie­si­ge Brän­de und zer­stör­te Häu­ser und viel­leicht auch Tote. Und was machen wir? Wir ste­hen schon seit über vier Stun­den in der Schlan­ge mit einem Kar­ren vol­ler Decken vol­ler Kis­sen und Decken.” (Zitat aus “Näch­te im Tun­nel” S.8) Jeden Tag steht sie bereits früh­zei­tig mit ihrer Mut­ter oder mit ihrem klei­nen Bru­der Rob­bie an der U‑Bahnstation an, um sich einen guten Schlaf­platz für die Nacht zu sichern. Im eige­nen Haus zu schla­fen, ist momen­tan viel zu ris­kant. Beim War­ten lernt sie über ihren Bru­der Rob­bie Jay ken­nen, einen klei­nen Gau­ner, der… Weiterlesen!

Anna Woltz — Für immer Alaska

Kasimira2.Juli 2020

Für immer Alas­ka” von der nie­der­län­di­schen Autorin (mit den bri­ti­schen Wur­zeln) Anna Woltz ist ein Roman über Freund­schaft und das Anders­sein. Über Hilf­lo­sig­keit und Ängs­te. Wun­der­bar ver­packt in eine unter­halt­sa­me und unglaub­lich berüh­ren­de Geschich­te. Ein Buch, das in die Tie­fe geht und unter ande­rem das Tabu­the­ma Epi­lep­sie auf­greift. Der beson­de­re Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 13-jäh­ri­ge Sven ist neu an der Schu­le. Und er hat Gro­ßes vor: “Das ist der Plan für heu­te: in den ers­ten fünf Stun­den etwas der­ma­ßen Groß­ar­ti­ges machen, dass die gan­ze Schu­le sofort weiß, wer ich bin. Sie sol­len mich ken­nen, bevor sie von mir hören. […] Natür­lich will ich nicht gleich am ers­ten Tag von der Schu­le flie­gen. Aber es muss etwas Gro­ßes sein.” (Zitat S.7) Doch dann fällt Sven irgend­wie doch nichts ein und es ist nur ein Witz auf Kos­ten einer ande­ren Mit­schü­le­rin, den er schließ­lich reißt. Auf Kos­ten von Par­ker, die eben­falls neu ist: “Aus mei­ner alten Klas­se sind alle auf eine ande­re Schu­len gegan­gen. Kei­ner hier kennt mich, kei­ner weiß, was die­sen Som­mer gesche­hen ist. Das ist ein Neu­an­fang, sage ich zu mir selbst.” (Zitat S.12) Par­kers Eltern, die ein Foto­gra­fie­ge­schäft betrei­ben, wur­den vor fünf Wochen über­fal­len. Ihr Vater wurdeWeiterlesen!

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