Die britische Autorin Sarah Ann Juckes hat einen Roman geschrieben über ein absolutes Tabuthema im Jugendbuch! “An meiner Wand ein leuchtend blauer Ozean” ist das erste Jugendbuch überhaupt über ME/CFS, dem Chronischen Fatique Syndrom, unter welchem Millionen Menschen weltweit leiden. Ausgelöst durch eine Viruserkrankung — auch möglich in Folge einer Corona-Infektion — bekommt diese Erkrankung aktuell einen völlig neuen Stellenwert in Forschung und Medizin. Die Autorin stellt ein junges Mädchen in den Mittelpunkt, das seit Jahren unter ME/CFS leidet und ihr Haus nicht mehr verlassen kann. Bettgebunden sehnt Alice sich nach einem Leben, das sie nicht haben kann und beobachtet durch ein Streamingportal die Außenwelt. Bis sie auf den jungen Rowan trifft, der seinen Alltag für sie streamt und ihr völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Doch er weiß nicht, wer sie wirklich ist. Und auch Rowan verbirgt ein Geheimnis. Wird ihre langsam aufkeimende Liebe allen Widrigkeiten standhalten? Bei den besten Büchern möchte man am liebsten unendlich viele Stellen zitieren — dies ist so ein Buch! Unheimlich ergreifend, einfühlsam und mitreißend geschrieben mit einer bildreichen, atmosphärischen Sprache und einer Eindringlichkeit, die ans Herz geht. Eine Geschichte, die demütig und dankbar für die kleinen Dinge des Alltags werden lässt, die das Leid einer Schwerstkranken zeigt, aber gleichzeitig auch unvorstellbare Lust aufs LEBEN macht! Eine authentische Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema und mit einer Erkrankung, über die noch so viel Unwissenheit herrscht. Ein wertvolles, bedeutsames Buch — und ein absolutes Lesehighlight! Für alle Fans von “Drei Schritte zu dir” und “Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt”. Für Jugendliche ab 13 Jahren und für Erwachsene.
Alice ist 17 Jahre alt. Als sie 10 Jahre alt war, hat sie sich in der Schule einen Virus eingefangen, der dort gerade herumging. Ihre Mitschüler*innen wurden wieder gesund, sie selbst kam einfach nicht mehr auf die Beine. Konnte nicht einmal mehr zur Schule gehen. Kleinste Dinge strengen sie bereits an.
