Kathleen Glasgow — The Glass Girl

11.März 2025

Von der ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­le­rin Kath­le­en Glas­gow soll­te wirk­lich jeder ein­mal etwas gele­sen haben! Vor allem ihr neu­es­tes Werk “The Glass Girl” ist mal wie­der rich­tig gelun­gen und inten­siv erzählt! Sie stellt ein jun­ges Mäd­chen, in den Mit­tel­punkt, die mit aller­lei Pro­ble­men kämpft. Bel­las Eltern sind geschie­den, ihre Groß­mutter ist ver­stor­ben und ihr ers­ter Freund hat mit ihr Schluss gemacht, weil sie “zu viel” ist. Heim­lich ertränkt Bel­la ihre Sor­gen in Alko­hol. Wird immer raf­fi­nier­ter dar­in, ihre Sucht vor ihren Mit­men­schen zu ver­ber­gen. Doch dann geht sie eines Tages zu weit… Die Geschich­te einer Sucht, vol­ler Verz­weil­fung und Hef­tig­keit. Herz­zer­rei­ßend und unheim­lich ein­dring­lich erzählt. Die­ses Buch geht wirk­lich an die Sub­stanz! Und es macht gleich­zei­tig Hoff­nung und heilt. Ganz ganz gro­ße Lese­emp­feh­lung! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Tus­con. Ari­zo­na. Hier lebt die 15-jäh­ri­ge Bel­la mit ihrer klei­nen, sie­ben­jäh­ri­gen Schwes­ter Ric­ci. Da ihre Eltern geschie­den sind, woh­nen sie eine Woche bei ihrer Mut­ter und dann wie­der eine Woche bei ihrem Vater. Bel­la hat die Strei­te­rei­en ihrer Eltern so satt. Ver­sucht sich aber stän­dig anzu­pas­sen, unauf­fäl­lig zu sein, alles rich­tig zu machen. Mit ihren Freun­din­nen hängst sie

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Annette Mierswa — Unsere blauen Nächte: Wir trinken, bis die Welt erwacht

18.Juli 2023

Die deut­sche Autorin Annet­te Miers­wa hat sich in ihrem neu­en Roman “Unse­re blau­en Näch­te: Wir trin­ken, bis die Welt erwacht” eines höchst wich­ti­gen The­mas ange­nom­men: Alko­hol­sucht bei Jugend­li­chen. Sie erzählt die Geschich­te eines Jun­gen, der regel­mä­ßig mit sei­ner Cli­que fei­ern geht und sich betrinkt. Bis die Din­ge eines Nachts außer Kon­trol­le gera­ten und die Poli­zei am nächs­ten Tag vor sei­ner Tür steht. Nun muss Oscar Sozi­al­stun­den auf einem Gna­den­hof ableis­ten. All­mäh­lich kommt er dazu sein Leben zu über­den­ken… Ein Buch über Alko­hol­miss­brauch, Abhän­gig­keit und fal­sche Freund­schaf­ten. Unter­halt­sam und bewe­gend erzählt. Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Oscar, der aus ver­mö­gen­den Ver­hält­nis­sen stammt, ist gera­de 16 Jah­re alt gewor­den. Ein Grund zu fei­ern, für ihn und sei­ne Freun­de: Flin­te — sein bes­ter Freund, Julia — des­sen Freun­din, die Oscar auch ganz toll fin­det, Bel­la — mit der Oscar eine Nacht ver­brach­te, an die er sich nicht mehr erin­nert und Dr.Korn — der eigent­lich Den­nis heißt und schon etwas älter ist. “Lasst uns sau­fen, solan­ge die Tan­nen grün sind.” Julia und Dr. Korn lach­ten sich schlapp über den Witz — bis Julia sich plötz­lich zur Sei­te dreh­te und ohne Vor­war­nung in die Wala­chai kotz­te. Okay, da waren wir also schon. Bedeu­te­te meis­tens, dass es schon spät war…” (Zitat S.12) Nun kann Oscar end­lich selbst

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Antje Babendererde — Julischatten

Antje Babendererde Julischatten5.Januar 2015

Wer den neu­en Roman der deut­schen Autorin Ant­je Baben­der­erde “Juli­schat­ten” in den Hän­den hält (jetzt als Taschen­buch), wird als ers­tes wohl gedacht haben: Wow — dies­mal hat­te uns die Autorin aber viel zu erzäh­len! Das Buch ist wohl das Umfang­reichs­te, das sie je geschrie­ben hat und umfasst gan­ze 475 Sei­ten! Jede Men­ge Lese­stoff für die zahl­rei­chen Fans die­ser bereits sehr bekann­ten und belieb­ten, deut­schen Autorin, deren Kern­the­ma­tik India­ner, meist ver­bun­den mit einer Lie­bes­ge­schich­te, sind. Zu emp­feh­len ist die­ser Roman für Leser ab 14 Jah­ren und natür­lich auch für Erwach­se­ne.

Und Ant­je Baben­de­re­de schafft es auch mit die­sem Wäl­zer erneut den Leser in ihren Bann zu zie­hen und ein­tau­chen zu las­sen in die Welt der 17-jäh­ri­gen Simo­na, die von allen nur Sim genannt wer­den will. Nach einer Alko­hol­ver­gif­tung, die sie ihren letz­ten Geburts­tag zwangs­wei­se im Kran­ken­haus ver­brin­gen ließ, haben ihre Eltern genug von ihr. Ent­we­der Ent­gif­tung in einer Kli­nik oder nach Ame­ri­ka zu Tan­te Jo, die in einem India­ner­re­ser­vat namens Pine Ridge lebt. Sim ent­schei­det sich für Letz­te­res und wird kon­fron­tiert mit einem völ­lig ande­ren Lebens­stil. Sie — die sich allein schon her­vor­hebt durch ihre auffällige

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Dianne Touchell — Zwischen zwei Fenstern

Dianne Touchell - Zwischen zwei Fenstern12.Dezember 2014

“Zwi­schen zwei Fens­tern” von der aus­tra­li­schen Autorin Dian­ne Tou­ch­ell ist ein kunst­voll gestal­te­tes Buch, wel­ches Geheim­nis­se unter dem Schutz­um­schlag und im Buch­in­nen­de­ckel ver­birgt. Es erzählt von Lie­be, Fami­lie, Nähe und Distanz. Es ist scho­nungs­los und anders. Beson­ders. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Er nennt sie Maud, weil er ihren Namen nicht kennt. Sie nennt ihn Cree­py, weil ihn alle so unheim­lich fin­den. Er ist ein Außen­sei­ter, ver­sucht in der Schu­le nicht auf­zu­fal­len. Sie lei­det an Tricho­t­il­lo­ma­nie, das heißt, sie reißt sich stän­dig Haa­re aus. Am Kopf, an den Augen, in der Scham­ge­gend. Maud und Cree­py woh­nen gegen­über von­ein­an­der. Er beob­ach­tet sie oft durchs Fens­ter. Er hat sich in sie ver­liebt. Wür­de es aber nie wagen, ihr sei­ne Lie­be zu geste­hen. Sei­ne Eltern geben ihm ein schlech­tes Bei­spiel eines Ehe­le­bens vor, wel­ches eher einem Rosen­krieg gleicht. Sei­ne Mut­ter trinkt tags­über stän­dig heim­lich Alko­hol. Sein Vater rich­tet den Hund ab, um ihm im Kampf gegen sei­ne Frau als Waf­fe zu miss­brau­chen. Doch an dem Tag, an dem Cree­py beob­ach­tet, wie Mauds Vater dem Mäd­chen eine Ohr­fei­ge ver­passt, nimmt er das ers­te Mal mit einem geschrie­ben Schild Kon­takt zu ihr auf. Und das ver­än­dert alles…

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Lola Renn — Drei Songs später

Lola Renn Drei Songs später19.Februar 2013

“Drei Songs spä­ter” von der deut­schen Autorin Lola Renn ist ein kurz­wei­li­ger, inter­es­sant geschrie­be­ner Roman über gro­ße Träu­me, Tanz und fami­liä­re Pro­ble­me. Erschie­nen im Bloo­moon Ver­lag, dem neu­en Imprint von arsEdi­ti­on. Für Jugend­li­che ab 12.

Die 15-jäh­ri­ge Zeta möch­te unbe­dingt Tän­ze­rin wer­den! Doch ihre Eltern glau­ben nicht an sie, der cho­le­ri­sche Vater möch­te lie­ber, dass sie ihr Abitur mit Bra­vour meis­tert und die Mut­ter hält ohne­hin meis­tens zu ihrem Mann. Vor allem ihre schlech­te Mathe­ma­tik­no­te sorgt bei Zetas Vater regel­mä­ßig für Wut­aus­brü­che. Sie nimmt doch schon Nach­hil­fe! War­um ist sie denn immer noch so schlecht? Doch Mathe will ein­fach nicht in Zetas Kopf hin­ein. Am liebs­ten wäre sie auf ein musi­sches Inter­nat gegan­gen, aber das erlaub­ten ihre Eltern, die bei­de ger­ne in den Alko­hol flüch­ten, nicht. Über­haupt hat sie es zur Zeit sehr schwer zu Hau­se. Wegen jeder Klei­nig­keit ras­tet ihr Vater

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Peter Pohl — Meine Freundin Mia

Peter Pohl Meine Freundin Mia8.März 2012

“Mei­ne Freun­din Mia” von dem schwe­di­schen Schrift­stel­ler Peter Pohl ist nicht nur die Geschich­te einer Freund­schaft, son­dern auch eine Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Alko­ho­lis­mus in der Fami­lie. Bewe­gend geschrie­ben. Geeig­net für Kin­der ab 10 Jah­ren, die auch bereit sind, sich mit ein wenig erns­te­ren The­men zu befas­sen und für Erwachsene.

Der Roman spielt in Schwe­den. Laut einer Sta­tis­tik leben 20% aller Kin­der in einer Fami­lie, in der ent­we­der ein Eltern­teil oder bei­de ein Alko­hol­pro­blem haben. Auch die 11-jäh­ri­ge Lena, die Haupt­fi­gur des Buches, hat eine Mut­ter, die Alko­ho­li­ke­rin ist. Sie muss stets vor­sich­tig sein, in wel­chem Zustand sich ihre Mut­ter momen­tan befin­det. Da kann es zum Bei­spiel auch ein paar Schlä­ge geben, wenn sie ver­gisst die Haus­tü­re abzu­schlie­ßen. Um ihren fünf­jäh­ri­gen Bru­der Ola muss sich Lena meis­tens küm­mern und ihn zur Vor­schu­le brin­gen. Dass sie dann meis­tens selbst zu spät zur Schu­le kommt, ist lei­der häu­fig der Fall. Lügen, um bei­spiels­wei­se die Vor­schul­leh­re­rin zu beru­hi­gen, kom­men ihr mitt­ler­wei­le ganz leicht über die Lip­pen. Lenas bes­te Freun­din Mia weiß nichts von den Pro­ble­men, mit denen Lena tag­täg­lich zu kämp­fen hat. Mia ist immer so gut drauf und erzählt so lus­ti­ge Geschich­ten über ihre vie­len Geschwis­ter. Doch dann

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