Schlagwort Archiv: Afrika

Andy Mulligan — Liquidator

Andy Mulligan Liquidator19.Mai 2016

Liqui­da­tor” ist ein neu­es Buch von dem bri­ti­schen Autoren Andy Mul­ligan, der mit sei­nem Roman “Trash” erfolg­reich wur­de. Eine Geschich­te über einen erfolgs­gie­ri­gen Kon­zern, einen Ener­gy­drink und eine Grup­pe Jugend­li­cher, die eigent­lich nur in die Berufs­welt hin­ein­schnup­pern möch­te und in das Aben­teu­er ihres Lebens hin­einpur­zelt. Cool, action­reich und sehr span­nend! Ein tol­les Buch für Jungs und Mäd­chen ab 13 Jah­ren, die (viel­leicht) nicht so viel lesen und ein­fach mal rich­tig gut unter­hal­ten wer­den möch­ten! Und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Vicky möch­te am liebs­ten Ent­hül­lungs­jour­na­lis­tin wer­den. Doch als ihre Schu­le ein “Probier’s aus!”-Prak­ti­kum-Pro­jekt anbie­tet und die Schü­ler für drei Tage auf die Arbeits­welt los­lässt, kommt sie zu spät und ihre Traum­stel­le bei einer Zei­tung ist bereits ver­ge­ben wor­den. Übrig bleibt ein Job bei Lock­son & Lock­son, einer gro­ßer Fir­ma vol­ler Anwäl­te, des­sen ein­zi­ger Groß­kun­de momen­tan eine Geträn­ke­fir­ma ist, um deren Lizen­zen sie sich küm­mern. Das Star-Getränk, das momen­tan in aller Mun­de ist, heißt “Liqui­da­tor”: Ich schau­te auf das Eti­kett, wo in Schaum­form der berühm­te Slo­gan zu lesen war: “Für alle, die sie­gen wol­len…” Und wie üblich sah ich mich danach lech­zen. Das Getränk erzeug­te in dir das GefühlWeiterlesen!

Linda Sue Park — Der lange Weg zum Wasser

Linda Sue Park Der lange Weg zum Wasser3.Februar 2016

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Lin­da Sue Park hat mit “Der lan­ge Weg zum Was­ser” einen Roman geschrie­ben, der auf einer wah­ren Geschich­te beruht. Ein­fühl­sam und sehr ergrei­fend erzählt sie die Geschich­te zwei­er Men­schen, die zu unter­schied­li­chen Zei­ten im süd­li­chen Sudan ums Über­le­ben kämp­fen. Ein Buch über die Grund­be­dürf­nis­se des Men­schen, über Flucht, Hoff­nungs­lo­sig­keit, Ängs­te, Nöte und Sor­gen. Und über die Sehn­sucht nach einem bes­se­ren Leben. Ein lesens­wer­tes Buch! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Afri­ka. Süd­li­cher Sudan. 1985. Der 11-jäh­ri­ge Sal­va sitzt gera­de im Schul­un­ter­richt, als die Schüs­se ertö­nen. “Die meis­ten Men­schen, die im Nor­den leb­ten, waren Mos­lems, und die Regie­rung woll­te, dass der gesam­te Sudan zu einem mus­li­mi­schen Land wur­de — zu einem Land, in dem die Regeln des Islam befolgt wür­den. Aber die Men­schen im Süden hat­te ande­re Reli­gio­nen und woll­ten nicht gezwun­gen wer­den, sich zum Islam zu beken­nen. Sie began­nen damit, um die Unab­hän­gig­keit vom Nor­den zu kämp­fen. Die Kämp­fe fan­den über­all im süd­li­chen Sudan statt, und nun war er Krieg auch dort ange­kom­men, wo Sal­va leb­te.” (Zitat aus “Der lan­ge Weg zum Was­ser” S.12) Der Leh­rer ruft den Schü­lern zu, dass sie kei­nes­wegs in ihre Dör­fer zurück, son­dern in den Busch hin­ein­lau­fen sol­len. Weg von sei­ner Fami­lie? Das gefällt Sal­va gar nicht, doch es ist … Weiterlesen!

Louis Jensen — 33 Cent um ein Leben zu retten

Louis Jensen 33 Cent um ein Leben zu retten1.März 2015

Der däni­sche Autor Lou­is Jen­sen hat mit “33 Cent um ein Leben zu ret­ten” einen Roman geschrie­ben, von dem man defi­nitv sagen kann: die­ses Buch muss­te geschrie­ben wer­den! Eine Geschich­te über ehr­li­ches Mit­ge­fühl, aus­ufern­de Selbst­lo­sig­keit und Gerech­tig­keit. Bewe­gend, radi­kal und auf­rüt­telnd. Nicht nur für Jugend­li­che ab 14, son­dern auch (und beson­ders!) für Erwach­se­ne.

Es braucht genau 33 Cent, um den Hun­ger eines Kin­des in Afri­ka einen Tag lang zu stil­len. Ledig­lich 33 Cent. Das erfährt der 14-jäh­ri­ge, däni­sche Ich-Erzäh­ler des Buches, des­sen Name nicht genannt wird, in der Schu­le. Das ver­än­dert sein Leben. Er beschließt für Gerech­tig­keit zu sor­gen. Wenn die Erwach­se­nen das schon nicht hin­krie­gen, dann eben er. Er trifft eine neue Rege­lung, die ihm gestat­tet nur noch jeden zwei­ten Tag in die Schu­le zu gehen. Sei­ne Leh­rer fin­den das nicht gut, bewir­ken aber nichts. Der Rek­tor for­dert ihn eben­falls zum Gespräch: “Was ist los?”, frag­te er. “Weil die ster­ben, des­halb”, sag­te ich (Zitat aus “33 Cent um ein Leben zu ret­ten). Und er muss zum Schul­psy­cho­lo­gen. Der Jun­ge rich­tet eine KHK ein, eine Kas­se für hun­gern­de Kin­der. Dort hin­ein kommt sein Taschen­geld. Doch das reicht nicht. Er fängt anWeiterlesen!