Sabine Städing — Anna und die flüsternden Stimmen

Sabine Städing Anna und die flüsternden Stimmen20.August 2012

Die deut­sche Autorin Sabi­ne Stä­ding hat mit “Anna und die flüs­tern­den Stim­men” einen soli­de erzähl­ten Mys­te­ry-Thril­ler geschrie­ben. Über einen alten Fluch, den wan­deln­den Geist eines Ver­stor­be­nen und eine ers­te, gro­ße Lie­be. Für Mäd­chen ab 12 Jah­ren.

Da ihre Eltern von Aus­lands­ur­lau­ben nicht viel hal­ten, müs­sen die 15-jäh­ri­ge Anna und ihr klei­ner Bru­der Joschi nur 90 Minu­ten von Ham­burg ent­fernt an der Ost­see ihren Urlaub ver­brin­gen. Der Feri­en­ort heißt Qual, ein klei­nes (fik­ti­ves) Kaff direkt am Meer. Als sie jedoch den etwa gleich­alt­ri­gen Tjark ken­nen­lernt, scheint sich die Aus­sicht auf einen schö­nen Urlaub doch noch ein­zu­stel­len. Anna lernt das Segeln bei ihm und macht end­lich ihren Segel­schein. Aber dann gesche­hen selt­sa­me Din­ge, die sie nur Tjark anzu­ver­trau­en wagt: sie hört flüs­tern­de Stim­men, eine merk­wür­dig geklei­de­te Gestalt eines alten Man­nesin einem Frack erscheint vor ihrem Fens­ter und ihre Staf­fe­lei, die sie mit­ge­nom­men hat, zeigt auf ein­mal ein ganz ande­res Bild, als das, das sie gemalt hat. Als dann ihre Eltern und ihr Bru­der wäh­rend einer Auto­fahrt den alten Mann eben­falls wahr­neh­men und er sogar mit dem Fin­ger auf Anna zeigt, Sabine Städing Anna und die flüsternden Stimmenbeschließt sie das Geheim­nis um ihn zu lüf­ten. Und plötz­lich fällt ihr ein, wo sie die­sen Mann schon ein­mal gese­hen hat: er ist der Ehren­bür­ger von Qual und hat in dem nun leer ste­hen­den Sana­to­ri­um neben Annas Feri­en­haus gear­bei­tet. Das Pro­blem: er ist schon seit 100 Jah­ren tot! Anna muß einen Geist gese­hen haben. Zusam­men mit Tjark begin­nen sie das Geheim­nis um den alten Mann zu lüf­ten und sie erfah­ren Schreck­li­ches…

Vie­le Geis­ter, viel schwar­ze Magie, vie­le alte Hexen­ge­schich­ten spie­len in dem Roman eine Rol­le. Teil­wei­se wirkt die Geschich­te lei­der etwas kon­stru­iert. Eine klei­ne Lie­bes­ge­schich­te ist dabei. Span­nung gibt es schub­wei­se und gegen Ende dann eine gan­ze Men­ge! Leich­te Lek­tü­re, ganz nett erzählt mit jede Men­ge Gru­sel­ef­fek­ten. Her­aus­ra­gend gestal­tet und auf jeden Fall einen Hin­gu­cker wert, ist jedoch das Cover!Lesealternativen

Wenn dir der Erzähl­stil von Sabi­ne Stä­ding gefällt, kannst du auch noch wei­te­re Bücher von ihr lesen. Sie hat eine Tri­lo­gie über ein Mäd­chen geschrie­ben, das ent­deckt hat, dass sie eine Hexe ist. Die Rei­he heißt “Magno­lia Steel” und die Ein­zel­bän­de hei­ßen Hexen­däm­me­rung”, “Hexen­flüs­tern” und Hexen­ne­bel”. Die Rei­he ist ab 10 Jah­ren. Zwei gru­se­li­ge Alter­na­ti­ven zu “Anna und die flüs­tern­den Stim­men” sind Der Schat­ten an mei­ner Wand” von Kers­tin L. Hahn und Das unsicht­ba­re Mäd­chen” von Cha­ris Cot­ter.

Bibliografische Angaben:
Schilder was wo wer wannVerlag: Boje
ISBN: 978-3-414-82114-0
Erscheinungsdatum: 17.August 2012
Einbandart: Hardcover
Preis: 12,99€
Seitenzahl: 256
Übersetzer: -
Originaltitel: -
Originalverlag: -
Originalcover: -

Kasimiras Bewertung:

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