Katya Balen — Wünsche an die Wellen

17.September 2024

Wer von der bri­ti­schen Autorin Katya Balen noch nie­mals etwas gele­sen hat, soll­te dies defi­ni­tiv nach­ho­len! „Wün­sche an die Wel­len“ ist ihr neu­es­tes Jugend­buch und erzählt die Geschich­te von Zofia und Tom, deren jewei­li­ge Eltern­tei­le sich inein­an­der ver­lie­ben und die – obwohl sie an ihrem jet­zi­gen Leben am liebs­ten nichts ändern wür­den – nun zusam­men unter einem Dach leben müs­sen. Tom ist lei­se und hat vor vie­len Din­gen Angst. Zofia ist laut und oft vol­ler Wut. Die bei­den kön­nen sich nicht aus­ste­hen. Als dann auch noch ein Baby unter­wegs ist, geht alles drun­ter und drü­ber… Ein klei­ner lite­ra­ri­scher Juwel! Mit einer äußerst kraft­vol­len und bild­rei­chen Spra­che. Vor allem die Gefüh­le ihrer Prot­ago­nis­ten und deren Ent­wick­lung beschreibt die Autorin so unfass­bar behut­sam und authen­tisch — hier ist das Lesen eine wah­re Freu­de! Ein sehr erns­tes und manch­mal auch trau­ri­ges Buch, aber den­noch ver­söh­nend und hoff­nungs­voll und mut­ma­chend. Äußerst lesens­wert! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eng­land. Hier lebt die 11-jäh­ri­ge Zofia, deren Vater ursprüng­lich aus Polen kommt. Ihre Mut­ter ist bei der Geburt gestor­ben und seit­dem gibt es Zofia und ihren Vater nur im Dop­pel­pack. Sie leben in einem klei­nen Cot­ta­ge direkt am Meer und haben auch einen sehr ähn­li­chen Geschmack. Zofia ist mit ihrem Leben rund­her­um zufrie­den. „So wie unser Leben im Moment ist, kann es blei­ben, ich wür­de nichts dar­an ändern wol­len.“ (Zitat aus “Wün­sche an die Wel­len” S.9) Nur manch­mal ist das Mäd­chen, das wäh­rend eines Unwet­ters auf die Welt gekom­men ist, ein wenig sehr tem­pe­ra­ment­voll und laut und unge­stüm. „Das Wet­ter wüte­te, und ich auch. Ein so zor­ni­ges Baby habe sie noch nie gese­hen, sag­te die Heb­am­me, und auf allen Fotos aus jener Zeit bin ich eine puter­ro­te Wut­ku­gel mit geball­ten Fäus­ten und einem weit auf­ge­ris­se­nen, brül­len­den Mund. Manch­mal fühlt es sich so an, als wäre damals der Sturm in mich hin­ein­ge­fah­ren. Dad sagt das auch, an Tagen, an denen ich her­um­brül­le, durchs Haus pol­te­re, ein­fach zu laut bin, außer Rand und Band.“ (Zitat S.7) Zofia hat einen Hund namens Pablo und eine Kat­ze namens Fri­da. Sie liebt das Meer und trai­niert regel­mä­ßig das Schwim­men. „Der Strand ist wild. Der Wind zerrt am Was­ser wie an Papier, wei­ßes Kon­fet­ti liegt ver­streut auf den Wel­len. Auch das Meer ist wild, und es gehört mir. Ich kann spü­ren, wie das Salz in der Luft sich auf mei­ne Haut legt und mei­ne Haa­re zu Locken dreht.“ (Zitat S.20) Am liebs­ten möch­te Zofia den etwas wei­ter ent­fernt lie­gen­den „Fitschi“-Felsen ein­mal errei­chen, so wie ihr Vater einst vor lan­ger Zeit und dort eine Flag­ge his­sen, zum Beweis ihrer Kon­di­ti­on. Doch dafür muss sie noch viel üben. Als Zofi­as Vater eines Tages ver­kün­det, dass er eineKasimira Frau ken­nen­ge­lernt hat, wird ihre Welt jedoch völ­lig auf den Kopf gestellt. Genau­so wie Toms Welt, der eben­falls 11 Jah­re alt ist und des­sen Mut­ter, die in einem Kran­ken­haus arbei­tet, sich frisch ver­liebt hat. In Zofi­as Vater. Tom hat Angst vor vie­len Din­gen, beson­ders vor der Dun­kel­heit. „…der Raum um mich her­um ist fins­ter, voll von Ruß und Tin­te und Schat­ten. Die wehen umher, nei­gen und stre­cken sich, grei­fen zu, schlit­tern, schlüp­fen in neue Gestal­ten, lösen sich von den Rän­dern her auf und deh­nen sich. Mei­ne Fin­ger zucken. Mit jedem Atem­zug ist mei­ne Lun­ge prall­voll von der dunk­len, schmut­zi­gen Luft. Ich ver­su­che, lang­sa­mer zu atmen, das Schwar­ze weg­zu­sto­ßen. Mir mein eige­nes Licht zu sein. Mein Herz krümmt sich in mei­ner Brust.“ (Zitat S.10) Auch kann er von der Schu­le aus nicht allei­ne nach Hau­se gehen und bleibt statt­des­sen in einem Hort, bis sei­ne Mut­ter ihn abholt. Mit den ande­ren Kin­der spricht er nicht. Wenn sei­ne Mut­ter Nacht­dienst hat, passt eine Nach­ba­rin auf ihn auf. Vor zwei Jah­ren haben sie noch mit Toms Vater zusam­men­ge­wohnt, an den er unschö­ne Erin­ne­run­gen hat. „Als er und Mum noch zusam­men waren, leb­ten wir in einem Haus. Da gab es zwar vie­le Zim­mer, aber wie ein gro­ßesKasimira Haus fühl­te es sich trotz­dem nicht an, weil Dad es irgend­wie immer schaff­te, jeden Zen­ti­me­ter in Beschlag zu neh­men, wäh­ren ich selbst immer mehr zusam­men­schrumpf­te. Ich glau­be, seit­dem bin ich nie wie­der zu mei­ner eigent­li­chen Grö­ße zurück­ge­kehrt. […] Ich bin klein geblie­ben und immer stil­ler gewor­den, aber gefun­den hat er uns trotz­dem jedes Mal.“ (Zitat S.22) Die Schat­ten der Ver­gan­gen­heit haben Tom und sei­ne Mut­ter hin­ter sich gelas­sen. Auch wenn Tom unter vie­len Ängs­ten seit­dem lei­det, ist er zufrie­den so wie es ist. Bis sei­ne Mut­ter ihm ver­kün­det, dass sie und Zofi­as Vater zusam­men­zie­hen wol­len. In das klei­ne Cot­ta­ge am Meer, in dem auch Tom nun leben muss. Zofia mit ihrer lau­ten Art kann er über­haupt nicht lei­den. „…ihre Arme fan­gen die Luft ein wie Wind­müh­len­flü­gel, sie redet so viel und drückt auch ohne Wor­te ganz viel aus, sie ist ein Tor­na­do aus Tönen und Bewe­gung und Ener­gie.“ (Zitat S.98) Genau­so wenig wie Zofia ihn lei­den kann. Bald wird ihr Zusam­men­le­ben auf eine har­te Pro­be gestellt, als Zofia einen beson­de­ren Wunsch ausspricht…

Das Cover ist sehr schön gestal­tet, passt her­vor­ra­gend zum Set­ting der Geschich­te. Der Roman wird in rela­tiv kur­zen und über­sicht­li­chen Kapi­teln erzählt, sowohl aus Zofi­as, als auch aus Toms Sicht in der Ich-Per­spek­ti­ve. Die schnel­len Wech­sel för­dern den Lese­fluss und las­sen einen nur so über die Sei­ten flie­gen. “Wün­sche an die Wel­len”  ist ein Klein­od, ein her­vor­ra­gen­des Stück Jugend­li­te­ra­tur, das man so schnell nicht ver­ges­sen wird. Dafür sor­gen vor allem die facet­ten­rei­chen und prä­zi­se aus­ge­ar­bei­te­ten und in die Tie­fe gehen­den Cha­rak­te­re. Zwei höchst fas­zi­nie­ren­de Per­sön­lich­kei­ten, die äußerst gegen­sätz­lich schei­nen: „Ich trin­ke mei­nen Kakao, wäh­rend Tom in die­sem ver­ängs­tig­ten, unter­wür­fi­gen klei­nen Schwei­gen dasitzt. Mit jeder Sekun­de, die er län­ger still bleibt, wer­de ich lau­ter und lau­ter, ein­fach nur um den Raum zwi­schen uns mit irgend­et­was zu fül­len, mit irgend­ei­nem Geräusch oder Gere­de oder Wör­tern, damit das Gewicht von dem, was da gera­de pas­siert kei­ne Chan­ce hat, sich auf uns zu legen. Je lau­ter ich bin, umso klei­ner wird er. Er kau­ert sich immer mehr auf sei­nem Stuhl zusam­men, bis es mir so vor­kommt, als bestün­de er aus Flüs­sig­keit und wür­de bald ver­duns­ten.“ (Zitat S.41ff) Und doch beschreibt die Autorin immer wie­der Par­al­le­len zwi­schen den bei­den 11-Jäh­ri­gen. Gleich Sät­ze, die sie den­ken wie „Dann sage ich mir: So wie unser Leben im Moment ist, kann es blei­ben, ich wür­de nichts dar­an ändern wol­len.“ (Zitat S.19) oder ähn­li­che Din­ge, die sie aus­hal­ten und dabei zäh­len. Zofia, die in der Bade­wan­ne das Luft­an­hal­ten übt und die Sekun­den her­un­ter­zählt, die sie schafft. Und Tom, der Angst vor der Dun­kel­heit hat und nur mit Lichts nachts schla­fen kann, es aber immer mal wie­der ein paar Minu­ten licht­los pro­biert. „Eine Minu­te und drei­zehn Sekun­den, so lan­ge habe ich heu­te ohne Licht durch­ge­hal­ten.“ (Zitat S.11) Um sich zu beru­hi­gen fal­tet er oft mit sei­nen Fin­gern Papier. Schafft klei­ne Kunst­wer­ke, die er in Kar­tons auf­be­wahrt. Die Gefüh­le ihrer Prot­ago­nis­ten beschreibt Katya Balen außer­or­denllich sen­si­bel, vor allem die Zwie­späl­tig­keit man­cher Emp­fin­dun­gen. „Ich füh­le mich wie mit­ten durch­ge­ris­sen. Als wäre ich ein Stück Papier, das ent­lang einer exak­ten Linie in zwei Tei­le geteilt wur­de. Zwei Toms. Einer von ihnen will, dass Mum glück­lich ist. Der ande­re will, dass ich glück­lich bin. Und ich weiß nicht, wie ich die zwei Tei­le wie­der zusam­men­set­zen kann.“ (Zitat S.49) Vor allem die trot­zi­ge, ver­schlos­se­ne Zofia, die zwar laut ist, aber nicht mit ihren Gefüh­len umge­hen kann, reagiert sehr hef­tig auf den Ein­zug von Tom und sei­ner Mut­ter. Als Tom in der Schu­le schnell Anschluss fin­det, passt ihr dies gar nicht.„Er hat mein Leben rui­niert, aber ich war zuerst hier. Das hier sind mei­ne Freun­de, das hier ist mei­ne Schu­le, und es ist mein Haus und mein Dad und mein Hund und mein Leben.“ (Zitat S.97) Sie fühlt sich über­flüs­sig, unge­liebt — in der eige­nen Fami­lie. Denn ihre abwei­sen­de Hal­tung gegen­über den neu­en Fami­li­en­mit­glie­dern gefällt beson­ders ihrem Vater nicht, wor­un­ter ihr Vater-Toch­ter-Ver­hält­nis lei­det. “Wün­sche an die Wel­len” ist stel­len­wei­se auch eine etwas trau­ri­ge, schmerz­vol­le Geschich­te. Eine, die unter die Haut geht und wahn­sin­nig berührt. „Irgend­wie kann ich mich selbst nicht lei­ser stel­len. Ich ver­su­che ein­fach, so viel Krach wie mög­lich zu machen, um in mir drin etwas abzu­stel­len, was ganz furcht­bar laut an mir nagt. Dad wit­zelt oft, bei mir sei wohl der Laut­stär­ke­reg­ler kaputt, aber genau­so fühlt es sich heu­te tat­säch­lich an. Ich füh­le mich, als wäre irgend­et­was an mir kaputt­ge­gan­gen.“ (Zitat S.117) Wie geht man mit den eige­nen Gefüh­len um? Wie schafft man es, zu sich selbst zu ste­hen und mutig zu sein? Katya Balen stellt unter­schwel­lig die rich­ti­gen Fra­gen und lie­fert nach und nach Ant­wor­ten. Sehr gelun­gen ist die all­mäh­li­che Annä­he­rung zwi­schen Zofia und Tom, die von Höhen und Tie­fen geprägt ist und in dem genau rich­ti­gen Tem­po pas­siert. Das The­ma “Wün­sche” ist ein wesent­li­cher Bestand­teil des Buches. Beruht auf einer Geschich­te, die Zofia von ihrem Vater erzählt bekommt. „Eine sehr alte Geschich­te, die er von sei­ner Urgroß­mutter hat und in der es dar­um geht, dass ein Mensch, der wirk­lich mit dem Meer ver­bun­den ist und es ver­steht – sein Brül­len und sein Schwei­gen, sein Salz und sei­ne Gischt, sei­ne Tie­fen und Untie­fen -,dass so ein Mensch bei den Wel­len einen Wunsch frei hat, und die­ser Wunsch wird ihm auch erfüllt.“ (Zitat S.24) Auch Tom erfährt von einer Mög­lich­keit, einen Wunsch frei zu haben, die vor allem am Ende der Geschich­te eine gro­ße Rol­le spielt und herz­er­wär­mend und nahe­zu trä­nen­rüh­rend beschrie­ben wird. In dem Roman wer­den auch sehr erns­te The­men ange­pro­chen (hier hät­te man über eine Trig­ger­war­nung nach­den­ken kön­nen, die lei­der fehlt), beson­ders in Bezug auf Tom, der ein dunk­les Stück Ver­gan­gen­heit hin­ter sich hat, wel­ches immer mal wie­der sanft her­vor­schim­mert, wenn Tom von sei­nem Vater erzählt. Eine Wahr­heit, die sich nach und nach erst ent­blät­tert. „Als ich sie­ben war und wir zum ers­ten Mal mit­ten in der Nacht von zu Hau­se weg­ge­lau­fen sind, da war ich so vol­ler Panik und Käl­te, dass ein Samen­körn­chen die­ser Angst sich in mein Rück­grat gepflanzt und es nie wie­der ver­las­sen hat. Es hat Wur­zeln gebil­det, ist gewach­sen und hat sich um mei­ne Kno­chen gewi­ckelt, bis ich nicht mehr wuss­te, wo die Angst ende­te und wo ich anfing.“ (Zitat S.26ff) Den­noch kommt die Geschich­te hier ohne Bru­ta­li­tät aus und deu­tet nur an. Was neben der Skiz­zie­rung der Cha­rak­te­re und deren sen­si­ble Ent­wick­lung die größ­te Stär­ke des Buches ist, ist die Spra­che der Autorin. „Ich las­se ihn ein­fach reden, bis er all sei­ne Wör­ter auf­ge­braucht hat, dann ste­he ich wort­los auf und gehe mit Pablo an den Strand […]. Ein win­zi­ges Samen­körn­chen Sor­ge stapft durch mei­nen Hin­ter­kopf, aber ich zer­quet­sche es, bevor es anfan­gen kann her­um­zu­brül­len. Ich ste­he mit vom Wind zer­zaus­ten Haa­ren auf mei­nem vom Wind gepeitsch­ten Strand und sehe zu, wie die ster­ben­de Son­ne Licht­staub auf dem Meer aus­streut.“ (Zitat S.36) Sprach­ge­wal­tig und poe­tisch und von solch schö­nen Bil­dern durch­zo­gen, dass man sich immer wie­der Sät­ze unter­strei­chen möch­te. Das Ende des Romans ist über­aus pas­send und klingt genau­so aus, wie man es sich wünscht.

Dir gefällt Katya Balens Erzähl­stil? Dann lies unbe­dingt noch ihren ers­ten Roman, der ins Deut­sche über­setzt wur­de: “Mein Bru­der und ich und das gan­ze Uni­ver­sum”. Danach folg­te noch “Octo­ber, Octo­ber”. Eine trau­ri­ge und zugleich hoff­nungs­vol­le Geschich­te ist auch “Das Jahr, nach­dem die Welt ste­hen blieb” von Cla­re Fur­niss. Eine her­vor­ra­gen­de LeseLesealternativenalter­na­ti­ve ist vor allem “An Nacht­eu­le von Stern­hai” von Hol­ly Gold­berg Slo­an und Meg Wolit­zer, in wel­chem zwei Mäd­chen die Haupt­rol­le spie­len, deren jewei­li­ge Väter sich inein­an­der ver­lie­ben und die sich auch nicht aus­ste­hen kön­nen. Zwei Fami­li­en, aus denen plötz­lich eine zu wer­den droht? Das fin­dest du in so eini­gen Büchern: “Kicher­erb­sen mit Scho­ko­la­de” von Jana Frey (Rei­he), “Alles easy: Patch­work für Anfän­ger” von Anja Fröh­lich, “Best fri­ends fore­ver: Luca & Vanes­sa” von Hor­ten­se Ull­rich (Rei­he), “Plötz­lich Schwes­tern” von Bet­ti­na Obrecht, “Tau­sche Schwes­ter gegen Zim­mer” von Juma Klie­ben­stein, “Böse Mäd­chen” von Mar­ti­na Dierks und “Glück­lich für Anfän­ger” von Sus­in Niel­sen. Sehr gut könn­te ich mir auch die Neu­erschei­nung “Atlas, Ele­na und das Ende der Welt” von Anna Woltz vor­stel­len, das eben­so sehr kur­ze Kapi­tel aus zwei Per­spek­ti­ven ver­eint und zwei Jugend­li­che zeigt, die mit eige­nen Pro­ble­men im Gepäck ein­an­der all­mäh­lich näher kommen.

Bibliografische Angaben:
Schilder was wo wer wannVerlag: Hanser
ISBN: 978-3-446-28072-4
Erscheinungsdatum: 19.August 2024
Einbandart: Hardcover
Preis: 18,00€
Seitenzahl: 276
Übersetzer*in: Brigitt Kollmann
Illustrator*in: Sydney Smith
Originaltitel: "The Light in Everything"
Originalverlag: Bloomsbury Children's Books

Britisches Originalcover:







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Kasimiras Bewertung:

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(5 von 5 mög­li­chen Punkten)

Die­ser Titel hat es in fol­gen­de Kate­go­rie geschafft: **Kasi­mi­ras Lieb­lings­bü­cher**

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Britisches Originalcover: Homepage von Katya Balen

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