Katja Brandis — Vulkanjäger

Katja Brandis Vulkanjäger13.Juli 2015

Einen rich­tig schö­nen Aben­teu­er­ro­man hat Kat­ja Bran­dis geschrie­ben: “Vul­kan­jä­ger”eine Geschich­te, die bereits auf den ers­ten paar Sei­ten fes­selt. Vul­kan­aus­brü­che, Natur pur und jede Men­ge Action ver­bun­den mit wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grund und einem Zeit­sprung ins Jah­re 2020 — ein gelun­ge­nes Lese­er­leb­nis für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren! Jetzt neu als Taschen­buch.

Jan ist über­glück­lich : sein Vater — ein bekann­ter Vul­ka­no­lo­ge — nimmt ihn mit auf einer sei­ner zahl­rei­sen Rei­sen. Nor­ma­ler­wei­se sehen sich die Zwei eher sel­ten und jetzt sind sie die gesam­ten Som­mer­fe­ri­en zusam­men unter­wegs. André, so heißt sein Vater, will einen Doku­men­tar­film über Men­schen und Vul­ka­ne dre­hen. Ihre Rei­se führt sie zunächst nach Nea­pel, wo Jan eine inter­es­san­te Bekannt­schaft in einem Sou­ve­nir­la­den macht: Giui­la, ein jun­ges, ita­lie­ni­sches Mäd­chen, in das er sich augen­blick­lich ver­liebt. Sie spricht auch flie­ßend Deutsch und ver­bringt mit ihm schö­ne Tage, bis André sein nächs­tes Rei­se­ziel anvi­siert: Hawaii. Dort nähert sich Jan, der eine Neben­rol­le des Fil­mes wird, erst­mals einem akti­ven Vul­kan — ein beein­dru­cken­des Erleb­nis. Mit spe­zi­el­len Hand­schu­hen kann er sogar Lava in sei­nen Hän­den hal­ten! Doch bei einem erneu­ten Dreh muss Jan buch­stäb­lich am eige­nen Leib erfah­ren, wie risi­ko­reich sein Vater ist. Selbst ein ande­rer Mit­ar­bei­ter warnt ihn vor sei­ner Ein­satz­be­reit­schaft…

Vulkanjäger BrandisDer Roman, eben­so wie ver­gan­ge­ne Titel von Kat­ja Bran­dis (gemein­sam mit Hans-Peter Zie­mek) spielt in der nahen Zukunft: im Jah­re 2020. Inter­es­san­te Details war­ten auf den Leser: Bei­spiels­wei­se nennt man Handys/Smartphones nun Com­mu­ni­ca­ter, Face­book wur­de unlängst von einem ande­ren Anbie­ter an Beliebt­heit über­trof­fen und auf einem Flug läuft eine Ver­fil­mung des Jugend­buch­best­sel­lers Ere­bos” (von Ursu­la Pozn­an­ski). Das alles ist sehr fas­zi­nie­rend zu lesen.

Vul­kan­jä­ger” wird durch­ge­hend aus der Sicht von Jan geschrie­ben und ist mit einem sehr ange­neh­men Erzähl­ton ver­se­hen. Nichts Über­flüs­si­ges prägt den Text und schon der ers­te Abschnitt zieht sei­ne Leser gleich in einen Sog. Wis­sen­schaft­lich fun­diert, lehr­reich, ohne mit Wis­sen zu über­for­dern. Im Anhang sind wich­ti­ge Fach­be­grif­fe näher erläu­tert und die Autorin beschäf­tigt sich mit der Fra­ge, was Fik­ti­on ist und was wirk­lich so pas­siert sein könn­te.

Dir gefällt die­ses Buch? Die bes­ten Alter­na­ti­ven sind Ruf der Tie­fe” und Schat­ten des Dschun­gels” von der­sel­ben Autorin (zusam­men mit deLesealternativenm Wis­sen­schaft­ler Hans-Peter Zie­mek). Rich­tig toll ist auch Und kei­ner wird dich ken­nen” von Kat­ja Bran­dis.

Dich inter­es­siert das The­ma “Vul­ka­ne”? Im Jugend­buch gibt es dazu lei­der kaum lie­fer­ba­re Roma­ne. Die Ein­zi­gen sind 12:48. Die Kata­stro­phe beginnt” von Jona­than Lenz und Im Schat­ten des Vesuv” von Eilis Dil­lon.

Sach­bü­cher wer­den hin­ge­gen jede Men­ge Titel ange­bo­ten, wie z.B. “Vuka­ne — Feu­er aus der Tie­fe” (Was ist was), “Vul­ka­ne & Erd­be­ben” (Insi­der-Wis­sen, Oetin­ger Ver­lag), “Vul­ka­ne — Feu­er und Asche über Pom­pe­ji” (Aben­teu­er!, Gers­ten­berg Ver­lag).

Bibliografische Angaben:
Schilder was wo wer wannVerlag: Beltz & Gelberg
ISBN: 978-3-407-81159-2
Erscheinungsdatum: 13.Juli 2015
Einbandart: Hardcover
Preis: 16,95€
Seitenzahl: 365
Übersetzer: -
Originaltitel: -
Originalverlag: -
Originalcover: -

Kasimiras Bewertung:

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