Janet Clark — Singe, fliege, Vöglein, stirb

Janet Clark Singe, fliege, Vöglein, stirb12.April 2014

Einen neu­en Psy­cho­thril­ler hat die Mün­che­ner Autorin Janet Clark geschrie­ben: “Sin­ge, flie­ge, Vög­lein, stirb”, das von der Auf­ma­chung wie­der sehr stark an die (unab­hän­gig zu lesen­den) Vor­gän­ger “Schweig still, süßer Mund” und “Sei lieb und büße” erin­nert. Eine Geschich­te über Tier­schutz, einen Brand­an­schlag, Mord und Ver­trau­en. Flott her­un­ter­zu­le­sen und sehr unter­halt­sam! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Ina und Aaron. Seit vier Mona­ten sind sie ein Paar. Die 18-jäh­ri­ge Ina arbei­tet in einem Tier­heim, Aaron stu­diert. Ein Brand in einem che­mi­schen Labor bringt Tur­bu­len­zen in ihren All­tag. Denn Casey — die Toch­ter des Labor­be­sit­zers, die dort unglück­li­cher­wei­se einen toten Wach­mann ent­deckt hat — ist aus­ge­rech­net Aarons Nach­hil­fe­schü­le­rin. Und zum Leid­we­sen von der total eifer­süch­ti­gen Ina, scheint die­se sehr an Aaron inter­es­siert zu sein, dem sie all ihr Leid beich­tet. Auch, dass sie einen Ver­dacht hat, wer der Brand­stif­ter gewe­sen sein könn­te. Einen Ver­dacht hat auch die Poli­zei. Janosch, ein bekann­ter Tier­schüt­zer, soll es gewe­sen sein. Dass die­ser plötz­lich in Inas Klei­der­schrank auf­taucht, ist für die­se höchst über­ra­schend. Er ist unschul­dig und muss­te drin­gend unter­tau­chen. Da Ina ihm noch einen Gefal­len schul­det, fiel sei­ne Wahl auf sie. Natür­lich darf Aaron hier­von nichts erfah­ren. Doch dann wird Casey plötz­lich tot auf­ge­fun­den…

Sin­ge, flie­ge, Vög­lein, stirb” wird abwech­selnd aus der Sicht von Ina und Aaron erzählt. Die Spra­che ist sehr ein­fach und schlicht, aber prä­gnant. Man kommt gut mit und kann sich in die bei­den Haupt­fi­gu­ren gut hin­ein­ver­set­zen. Span­nung ent­steht sehr rasch und hält sich auch kon­stant, eine der größ­ten Qua­li­tä­ten von Janet Clarks Thril­lern. Gute Unter­hal­tung! Pas­send sind auch die vie­len rät­sel­haf­ten Andeu­tun­gen, die wäh­rend der Geschich­te fal­len. Denn sowohl Ina, als auch Aaron haben Geheim­nis­se vor­ein­an­der, die zunächst nicht ein­mal vor dem Leser gelüf­tet wer­den. Da macht das Mitra­ten Spaß! (Aller­dings, das muss ich den­noch zuge­ben, ist “Sin­ge, flie­ge, Vög­lein, stirb” der mini­mal schwä­che­re Thril­ler im Ver­gleich zu den zwei­en davor, die fand ich ein­fach noch einen Tick fes­seln­der!).

LesealternativenLese­al­ter­na­ti­ven sind natür­lich von der­sel­ben Autorin “Schweig still, süßer Mund” und Sei lieb und büße” oder zum Bei­spiel die Erd­beer­pflü­cker”-Rei­he von Moni­ka Feth. Rich­tig schön span­nend zu lesen sind auch die Thril­ler von Todd Stras­ser (bekannt unter dem Psyeud­onym Mor­ton Rhue, z.B. “Die Wel­le”): “Wish u were dead”, “Dying for Beau­ty” und Blood on my hands”. Du möch­test lie­ber etwas Aktu­el­les lesen? Neu als Taschen­buch erschie­nen sind zum Bei­spiel Wie ein Flü­gel­schlag” von Jut­ta Wil­ke und “Mein böses Herz” von Wulf Dorn.

Bibliografische Angaben:
Schilder was wo wer wannVerlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-7752-3
Erscheinungsdatum: 10.März 2014
Einbandart: Broschur
Preis: 12,00€
Seitenzahl: 336
Übersetzer: -
Originaltitel: -
Originalverlag: -
Originalcover: -
Der Trailer zum Buch:

Kasimiras Bewertung:

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