Vor allem für Mädchen

Liz Kessler — Meine Liebe ist jetzt

2.November 2019

Die bri­ti­sche Schrift­stel­le­rin Liz Kess­ler, die vor allem durch ihre “Emi­ly”-Roma­ne erfolg­reich wur­de, hat mit “Mei­ne Lie­be ist jetzt” ihr ers­tes Jugend­buch geschrie­ben. Eine Geschich­te über eine ganz beson­de­re Lie­be zu einem Geist und einem Mäd­chen zwi­schen zwei Jungs und zwei Rea­li­tä­ten. Ein rich­tig schö­ner Schmö­ker, der sich zu lesen lohnt! Eine außer­ge­wöhn­li­che Lie­bes­ge­schich­te. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Als Joe auf dem Boden sei­nes Zim­mers erwacht und nicht nur sein Bett, son­dern auch sei­ne gan­zen Möbel und Sachen ver­schwun­den sind, glaubt er zunächst an einen äußerst üblen Scherz sei­nes Bru­ders. Hat der ein­fach alles aus­ge­räumt, um ihn zu ärgern? Und war er selbst ges­tern fei­ern? Hat er sich die Kan­te gege­ben und erin­nert sich des­we­gen nicht mehr an alles? Alles kommt Joe so komisch vor. Doch als er dann sei­ne Hand nach der Tür­klin­ke aus­streckt und die­se nicht mehr rich­tig grei­fen kann, schwant ihm Böses. Auch als er plötz­lich sei­ne Eltern mit einem Umzugs­wa­gen das Haus ver­las­sen sieht. War­um las­sen sie ihn allein zurück? War­um sieht ihn sein Bru­der, der so merk­wür­dig… Weiterlesen!

Kathy Tailor — Disappeared

21.Oktober 2019

Disap­peared” ist das ers­te Buch der deut­schen Autorin Kathy Tailor. Ein Thril­ler, der in ein abge­le­ge­nes Inter­nat ent­führt, in wel­chem das plötz­li­che Ver­schwin­den eines Mäd­chens gro­ße Rät­sel auf­gibt. Eine Geschich­te über Intri­gen, Geheim­nis­se und eine ver­bo­te­ne Lie­be zu einem Leh­rer. Unter­halt­sam und span­nend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Vor gut einem hal­ben Jahr ist Frey­as Mut­ter gestor­ben. Sie hat­te einen Herz­in­farkt und lag danach im Koma, aus wel­chem sie nie wie­der erwach­te. Seit­dem hat Freya immer wie­der hef­ti­ge Alp­träu­me. Die­se hal­ten auch an, als sie in das Inter­nat Hohen­hau­sen kommt. Ihr Vater, der sich — um sei­ne Trau­er zu ver­ar­bei­ten — lie­ber in Arbeit stürzt und wenig Zeit für sei­ne Toch­ter hat, hält es für das Bes­te und hat sie dort­hin geschickt. Freya freun­det sich mit ihrer Zim­mer­nach­ba­rin und Außen­sei­te­rin Ter­ri an. Die Zicken der Schu­le Maria und Anna, allen vor­an die ein­ge­bil­de­te Cora, deren Vater viel Ein­fluss hat, lernt sie eben­falls schnell ken­nen. Doch dann ver­schwin­detWeiterlesen!

Ava Reed — Die Stille meiner Worte

15.Oktober 2019

Die Stil­le mei­ner Wor­te” der deut­schen Autorin und Blog­ge­rin Ava Reed ist nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Ein Roman, der nicht nur mit einem bild­schö­nen Cover ver­zau­bert, son­dern vor allem mit der kraft­vol­len, poe­ti­schen Spra­che! Eine Geschich­te über das Zer­bre­chen, über Trau­er und Schuld. Und über einen ganz beson­de­ren Ort, um all dies zu ver­ar­bei­ten. Ein her­aus­ra­gen­des, äußerst ergrei­fen­des Buch. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Han­nah ist in tie­fer Trau­er ver­sun­ken. “Alles in mir schmerzt. Es ist die Art von Schmerz, die so stark ist, dass man ihn nicht mehr zei­gen kann, weil er eine Gren­ze über­schrit­ten hat. Die Art, die man nicht her­aus­las­sen kann, weil jeder Schrei, jedes Wort und jede Trä­ne zu wenig wären für ihn.” (Zitat aus “Die Stil­le mei­ner Wor­te” S.11) Han­nah spricht nicht mehr. Sie bringt kein ein­zi­ges Wort mehr her­aus. Seit Izzy tot ist. Ihre Zwil­lings­schwes­ter. Denn nun wird sie nie wie­der ganz sein. “Du bist gegan­gen und du hast so viel mit­ge­nom­men. Es ist, als hät­test du mir mein Wor­te genom­men, mei­ne Spra­che und Stim­me. Als hät­test du mir Weiterlesen!

Kelly Oram — Cinder & Ella: Happy End — und dann?

13.Oktober 2019

End­lich lie­fert die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Kel­ly Oram, die mit “Cin­der & Ella” einen Wahn­sinn­s­er­folg lan­de­te, Nach­schub! “Cin­der & Ella: Hap­py End — und dann?” ist der zwei­te Teil der nun abge­schlos­se­nen Rei­he des moder­nen Mär­chens über ein Mäd­chen, die sich nach eini­gen Schick­sals­schlä­gen in DEN Prin­zen schlecht­hin ver­liebt hat — einen berühm­ten Hol­ly­wood­schau­spie­ler. Nun sind sie zusam­men und das Hap­py End scheint greif­bar — oder etwa doch nicht? Eine unter­halt­sa­me, berüh­ren­de, bezau­bern­de Lek­tü­re über die Lie­be, über uner­war­te­te Berühmt­heit und das Selbst­wert­ge­fühl. Eine Fort­set­zung, die zwar an den ers­ten Band nicht her­an­kommt, aber trotz­dem schön zu lesen ist! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Cin­der, ali­as Bri­an, und Ella sind nun ein Paar. Ich konn­te es noch immer nicht fas­sen, dass er aus­ge­rech­net mich zu der­je­ni­gen aus­er­ko­ren hat­te, die er mit die­sem Blick bedach­te. Seit einer Woche waren wir nun offi­zi­ell ein Paar, und die Tat­sa­che, dass ich auf ein­mal mit einem der hei­ßes­ten Film­stars des Lan­des zusam­men war, traf mich noch immer regel­mä­ßig wie ein Schlag.” (Zitat aus “Cin­der & Ella: Hap­py End — und dann?” S.8) Ella kann ihr Glück kaum fas­sen. Alles ist neu und gleich­zei­tig doch ver­traut und schön. Aber dann kommt Bri­an ihr… Weiterlesen!

Annette Mierswa — Not your girl

30.September 2019

Not your girl” ist das zwei­te Jugend­buch der deut­schen Autorin Annet­te Miers­wa, die sich stets mit wich­ti­gen The­men beschäf­tigt und die­se äußerst jugend­nah, rea­lis­tisch und zugleich unheim­lich packend in einen Roman ein­bin­det. Das aktu­el­le Buch ist ein Bei­trag zur #metoo Bewe­gung, das ein jun­ges Mäd­chen zwi­schen der Sehn­sucht nach Erfolg durch eine Model­kar­rie­re und deren Schat­ten­sei­ten beglei­tet. Sexu­el­le Beläs­ti­gung und sexu­el­le Über­grif­fe auch in ihrem pri­va­ten Umfeld — damit muss ein ver­meint­li­ches taf­fes und star­kes Mäd­chen erst ein­mal klar kom­men. Äußerst bewe­gend geschrie­ben! Für (rei­fe) Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

An ihrer Bitch-Atti­tü­de hat die 15-jäh­ri­ge Kathin­ka, genannt Tin­ka, hart gear­bei­tet. Sie ist cool, sie ist ‑ange­sagt. Sie weiß, was sie will. Die Jungs ste­hen auf sie. Ihr ers­tes Mal hät­te Tin­ka auf zahl­rei­chen Par­tys im Alko­hol­rausch bereits pas­sie­ren kön­nen, hät­te ihre bes­te Freun­din Vivi­an nicht ein­ge­grif­fen und sie aus die­sen Situa­tio­nen geret­tet. Den­noch hat Tin­ka gro­ße Angst davor, will nichts falsch machen und gleich­zei­tig mög­lichst erfah­ren wir­ken. Lie­ber mit einem anony­men Frem­den in der Dis­ko, den sie hin­ter­her… Weiterlesen!

Kathrine Nedrejord — Lass mich!

28.September 2019

Lass mich!” von der nor­we­gi­schen und sami­schen Autorin Kath­ri­ne Nedre­jord ist ein Roman über das Erwach­sen­wer­den, über Freund­schaft und Mani­pu­la­ti­on und die ers­te Lie­be, die vie­les im Leben einer Her­an­wach­sen­den ver­än­dern kann. Inklu­si­ve vie­ler Ein­bli­cke in die sami­sche Kul­tur. Ein­fühl­sam und mit viel Gespür für die Prot­ago­nis­tin erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Tana. Ein klei­nes Ört­chen in Nor­we­gen. Anna und Aman­da ken­nen sich schon seit dem Kin­der­gar­ten: “Ich hat­te Mühe, Freund­schaf­ten zu schlie­ßen, bis plötz­lich Aman­da auf­tauch­te, hat Mama mir erzählt. […] “Wir wer­den bei­de bes­te Freun­din­nen.”, sag­te sie. Glau­be ich jeden­falls. Ich erin­ne­re mich nicht mehr genau, aber Aman­da sagt, dass es so gewe­sen ist.” (Zitat aus “Lass mich!” S.18) Nun ist Anna 15 Jah­re alt und immer noch Aman­das bes­te Freun­din, obwohl die­se jeder­zeit ande­re Freun­din­nen haben könn­te, da sie so beliebt ist. Anna ist zurück­hal­tend und oft unsi­cher. Sie ver­steckt sich lie­ber hin­ter ihren Büchern, liebt das Lesen über alle Maße. “Aman­da geht auf Par­tys und ziehtWeiterlesen!

Alexia Meyer-Kahlen — Wild soul: Wir sind eins

19.September 2019

Die deut­sche Autorin Ale­xia Mey­er-Kah­len hat sich für ihren Roman “Wild Soul: Wir sind eins” von einem Soci­al-Media-Star inspi­rie­ren las­sen. Tan­ja Rie­din­ger hat an dem Buch mit­ge­ar­bei­tet. Eine Geschich­te über Pfer­de, Schick­sals­schlä­ge und der Über­zeu­gung nie­mals auf­zu­ge­ben und an sei­ne Träu­me zu glau­ben. Bewe­gend und unter­halt­sam. Für pfer­de­be­geis­ter­te Jugend­li­che ab 10 Jah­ren.

Die 15-jäh­ri­ge Saman­tha, genannt Sam, träumt immer wie­der den sel­ben Traum. Sie befin­det sich in der Natur mit­ten in einer Her­de von Wild­pfer­den, die an einem Fluss trin­ken. Und die Pfer­de schei­nen sich an ihrer Anwe­sen­heit nicht zu stö­ren. Als sei sie Teil die­ser Grup­pe. “Zum ers­ten Mal auf­ge­taucht war der Traum, kurz nach­dem ihre Mut­ter Ale­gría gekauft hat­te. An Sams zwölf­ten Geburts­tag. Die knapp vier­jäh­ri­ge Anda­lu­sier­stu­te war damals im Schul­be­trieb des Stal­les mit­ge­lau­fen, in dem Sam und Kati Reit­stun­den nah­men.” (Zitat aus “Wild Soul: Wir sind eins” S.10ff). Um ihr den trä­gen All­tag als Schul­pferd zu erspa­ren und weil Sams Mut­ter davon über­zeugt war, dass… Weiterlesen!

Jenn Bennett — Unter dem Zelt der Sterne

Kasimira2.September 2019

Die in Deutsch­land zwar gebo­re­ne, aber in Ame­ri­ka leben­de Autorin Jenn Ben­nett hat mit “Unter dem Zelt er Ster­ne” bereits ihren drit­ten Roman ver­öf­fent­licht. Eine Som­mer­ge­schich­te, ein Lie­bes­ro­man und ein Sur­vi­valtrip zugleich, der zwei Jugend­li­che aus zwei ver­fein­de­ten Fami­li­en in der Wild­nis auf­ein­an­der­tref­fen lässt. Eine wun­der­ba­re, rund her­um gelun­ge­ne Geschich­te, die Spaß zu lesen macht! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Zorie liebt einen durch­struk­tu­rier­ten, per­fekt geplan­ten All­tag. “Spon­ta­ni­tät wird über­be­wer­tet. […] Hat man das erst mal kapiert, wird das Leben ein­fa­cher. So war das bei mir jeden­falls. Ich pla­ne alles bis ins letz­te Detail” (Zitat S.11) Auch für die letz­ten drei Wochen der Som­mer­fe­ri­en hat sie bereits einen 3‑Punk­te-Plan gefasst: 1.) sie will als Rezep­tio­nis­tin im Well­ness-Oase ihrer Eltern arbei­ten, die dort Mas­sa­ge und Aku­punk­tur anbie­ten 2.) als gro­ße Astro­no­mie-Lieb­ha­be­rin will sie mit ihrem Astro­no­mie-Club einen dem­nächst bevor­ste­hen­den Per­sei­den-Mete­or­strom foto­gra­fie­ren 3.) der Fami­lie Macken­zie mög­lichst nicht begeg­nenWeiterlesen!

Maren Dammann — Marwani: Mitten ins Herz

22.August 2019

Mar­wa­ni: Mit­ten ins Herz” von der deut­schen Autorin Maren Dam­mann lässt Mäd­chen- und Pfer­de­lieb­ha­ber­her­zen höher schla­gen! Ein Mäd­chen im Roll­stuhl, das nach einem Unfall durch ein unge­zähm­tes Pferd zurück ins Leben fin­det. Ein biss­chen “Ost­wind”, ein biss­chen Lie­bes­ge­schich­te plus das The­ma Behin­de­rung. Unter­halt­sam, ein biss­chen sen­ti­men­tal manch­mal, aber treff­si­cher für die Ziel­grup­pe! Für Mäd­chen ab 11 Jah­ren, die sich nach einer mit­rei­ßen­den Som­mer­lek­tü­re seh­nen.

In dem Leben der jun­gen Mira ist nichts mehr so wie es ein­mal war. Nach einem Auto­un­fall mit ein paar Freun­den spürt sie ihre Bei­ne nicht mehr. “Mach dir kei­ne Hoff­nung. Erspar die die Ent­täu­schung”, hat­te ein Arzt ihr gera­ten und der Phy­sio­the­ra­peut war noch direk­ter gewe­sen: “Stell dich dar­auf ein, dass du dein gan­zes Leben lang auf den Roll­stuhl ange­wie­sen sein wirst.(Zitat aus “Mar­wa­ni: Mit­ten ins Herz” S.21) Da das Woh­nen im drit­ten Stock mit ihrer Behin­de­rung schwer mach­bar ist, zie­hen ihre Eltern mit ihr und Miras jün­ge­ren Schwes­ter Kathie kur­zer­hand… Weiterlesen!

Holly Goldberg Sloan & Meg Wolitzer — An Nachteule von Sternhai

22.Juli 2019

Für den Roman “An Nacht­eu­le von Stern­hai” haben sich zwei groß­ar­ti­ge, ame­ri­ka­ni­sche Autorin­nen zusam­men­ge­tan: Hol­ly Gold­berg Slo­an und Meg Wolit­zer. Her­aus­ge­kom­men ist dabei eine wun­der­ba­re, warm­her­zig erzähl­te Freund­schafts- und Fami­li­en­ge­schich­te über zwei Mäd­chen, die eigent­lich auf kei­nen Fall mit­ein­an­der befreun­det sein wol­len und genau das Gegen­teil errei­chen. Ein aus­ge­spro­chen schö­nes Lese­ver­gnü­gen!! Eine Geschich­te, die ein­fach Spaß zu lesen macht und ein gutes Gefühl hin­ter­lässt. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren (super auch noch für 12-jäh­ri­ge!) und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 12-jäh­ri­ge Avery, die in New York lebt, intro­ver­tiert und äußerst klug ist, erhält eines Tages eine höchst selt­sa­me E‑Mail. Von einem Mäd­chen namens Bett, die weit ent­fernt von ihr wohnt, in Kali­for­ni­en und ihre Adres­se über das Inter­net her­aus­ge­fun­den hat. Betreff: “du kennst mich nicht”. Und dar­in ver­kün­det sie, dass ihre jewei­li­gen Väter, mit denen die bei­den Mäd­chen allei­ne woh­nen, ein­an­der wohl auf einer Bau­mes­se in Chi­ca­go ken­nen­ge­lernt haben. “Ich erklä­re dir jetzt nicht, woher ich das weiß, aber jeden­falls SIND DIE BEIDEN SEITDEM EIN PAAR. Was mich eigent­lich nichts angeht, nur dass es mich plötz­lich DOCH WAS ANGEHT, weil mein Vater aus hei­te­rem Him­mel auf die Idee gekom­men istWeiterlesen!