Vor allem für Jungs

Jason Reynolds — Long way down

Kasimira4.Dezember 2019

Der ame­ri­ka­ni­sche, mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Autor Jason Rey­nolds hat mit “Long way down” ein Buch in ganz außer­ge­wöhn­li­cher Wei­se ver­fasst: ein Roman in Vers­form. Eine Geschich­te über einen toten Bru­der, Rache, Gewalt und eine Ent­schei­dung, die in einem Fahr­stuhl getrof­fen wird und alles ver­än­dert. Von Stock­werk zu Stock­werk stei­gen neue Men­schen hin­zu, die dem Prot­ago­nis­ten zu den­ken geben. Ein unge­wohn­tes, inten­si­ves, ein­drucks­vol­les Lese­er­leb­nis. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Wills Bru­der Shawn wur­de erschos­sen. “Es ist ges­tern Abend passiert./ Jemand ist ihm vom Laden aus gefolgt/ hat ihn überrascht/ hat ihn zwei­mal in die Brust geschossen/ genau vorm Haus […] Aber ich weiß/ dass es die Dark Suns waren./ Riggs und so./ Muss so sein.” (Zitat aus “Long way down” S.102). Will, der sich ein Zim­mer mit ihm geteilt hat, greift nach Shawns Waf­fe. Die, die er in der Schub­la­de ver­steckt hat. Von Waf­fen hat er kei­ne Ahnung. Aber die Regeln, die kennt er. Wenn jemand zu Unrecht getö­tet wird, dann muss er … Weiterlesen!

Karen M.McManus — Two can keep a secret

Kasimira1.Dezember 2019

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Karen M.McManus legt mit “Two can keep a secret” end­lich neu­en Lese­stoff vor! Nach ihrem Erfolgs­ti­tel “One of us is lying”der jetzt auch für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis nomi­niert wur­de (Preis der Jugend­ju­ry), ihn aber doch nicht bekom­men hat — nun ein neu­er Thril­ler, der in eine ame­ri­ka­ni­sche Klein­stadt ent­führt, in der vor vie­len Jah­ren ein Mäd­chen ver­schwand und ein zwei­tes ermor­det wur­de. Unauf­ge­klär­te Fäl­le, bis der Schre­cken erneut zurück­zu­keh­ren scheint und mys­te­riö­se Dro­hun­gen den Ort in Auf­ruhr ver­set­zen. Was ist damals wirk­lich gesche­hen? Und geht es jetzt wie­der von vor­ne los? Span­nend und mit­rei­ßend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Echo Ridge. Ein klei­nes Städt­chen in Ver­mont. Hier­hin ver­schlägt es die Zwil­lin­ge Ezra und Elle­ry, als ihre tablet­ten­süch­ti­ge Mut­ter voll­trun­ken in ein Juwe­lier­ge­schäft hin­ein­fährt und für vier Mona­te in eine Ent­zugs­kli­nik muss. Bei ihrer Groß­mutter, die die bei­den das letz­te Mal vor zehn Jah­ren gese­hen haben, wer­den sie nun woh­nen. Doch die dunk­len Schat­ten der Ver­gan­gen­heit sind immer noch prä­sent. Denn vor drei­und­zwan­zig Jah­ren ist dort Sarah ver­schwun­den, die Zwil­lings­schwes­ter ihrer Mut­ter Sadie. Die­se ver­ließ… Weiterlesen!

Antje Babendererde — Schneetänzer

14.November 2019

End­lich mal wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Autorin Ant­je Baben­der­er­de! “Schnee­tän­zer” heißt ihr aktu­el­les Werk, das den Leser mit­ten in die kana­di­sche Wild­nis ver­schlägt, wo neben der Suche eines Jun­gen nach sei­nem Vater auch eine zar­te Lie­bes­ge­schich­te ihren Anfang nimmt. Ein sanft erzähl­tes Buch, mit einer schö­nen Spra­che und der Lieb­lings­the­ma­tik der Autorin: India­ner. Sehr toll vor allem für Jungs zu lesen! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Vier Wochen vor den Abitur­prü­fun­gen haut er ab: der 18-jäh­ri­ge Jakob. Denn seit aus­ge­rech­net sein ver­hass­ter Stief­va­ter ihm im Streit eine Wahr­heit an den Kopf gewor­fen hat, von der er bis­her nichts wuss­te, ist alles anders. “Mum hat­te mir jah­re­lang weis­ge­macht, ich wäre die Fol­ge eines One-Night-Stands. […] Und am nächs­ten Mor­gen, als sie aus ihrem Mari­hua­na-Rausch erwacht war, hät­te er bereits das Wei­te gesucht. Damit hat­ten sich alle wei­te­ren Fra­gen erüb­rigt.” (Zitat aus “Schnee­tän­zer” S.10) Doch Jakobs Vater ist kein One-Night-Stand gewe­sen, son­dern ein India­ner und sie hat sogar 4 Jah­re lang… Weiterlesen!

Lucinde Hutzenlaub — Ich bin V wie Vincent

8.September 2019

Die deut­sche Autorin Lucin­de Hutzen­laub hat mit “Ich bin V wie Vin­cent” einen Roman geschrie­ben, der sich auf bewe­gen­de Art und Wei­se mit dem The­ma Mob­bing aus­ein­an­der­setzt. Ein Jun­ge, der nach einem Umzug als Neu­er in der Klas­se zum Außen­sei­ter wird und durch eine beson­de­re Metho­de es schafft auf die­se Miss­stän­de auf­merk­sam zu machen. Ein wich­ti­ges Buch, das Mut macht, zu sich selbst zu ste­hen, den Mund auf­zu­ma­chen und sich nicht unter­krie­gen zu las­sen! Unter­halt­sam und mit­rei­ßend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Milo ist nicht wirk­lich glück­lich dar­über mit sei­ner Fami­lie von Nami­bia, wo er auf eine deut­sche Schu­le gegan­gen ist, nun gleich ganz nach Deutsch­land zu zie­hen. Doch sein Vater hat sei­nen Job als Inge­nieur ver­lo­ren und jetzt steht ein beruf­li­cher Neu­an­fang bevor. Milo ver­misst sei­ne Freun­de, das regel­mä­ßi­ge Bas­ket­ball­spie­len unter der Son­ne Afri­kas und über­haupt hat er sich das Leben hier ganz anders vor­ge­stellt. Denn in der Schu­le trifft er auf Max. Max, der in sei­ne Klas­se geht und ihm den Schul­all­tag bald zur Höl­le macht. “Oh Gott. In was war er da nur rein­ge­ra­ten? Eines war auf jeden Fall völ­lig klar: Sie hat­tenWeiterlesen!

Nicki Thornton — Hotel der Magier

30.August 2019

Die bri­ti­sche Buch­händ­le­rin und Autorin Nicki Thorn­ton stell­te sich — als sie ihren Debüt­ro­man “Hotel der Magi­er” schrieb, fol­gen­de Fra­ge: “Was wür­de pas­sie­ren, wenn Magi­er der Mit­tel­punkt einer Detek­tiv­ge­schich­te wären?”. Mit dem Resul­tat gewann sie nicht nur einen Schreib­wett­be­werb, son­dern ihr Buch wur­de auch zum Über­ra­schungs­er­folg in Eng­land. Eine tur­bu­len­te Geschich­te, die in ein abge­le­ge­nes, klei­nes Hotel ent­führt und bei einem Tref­fen von Magi­ern einen Mord pas­sie­ren lässt. Fan­ta­sie­voll, mys­te­ri­ös und recht unter­halt­sam. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren.

Seth lebt im Hotel “Zur letz­ten Chan­ce”. Er ist dort Küchen­jun­ge. Sei­ne Mut­ter ist bei der Geburt gestor­ben und sein Vater, ehe­mals der Chef­koch des Hotels, hat sich aus dem Staub gemacht. Laut Tif­fa­ny, der Toch­ter des gries­grä­mi­gen und gei­zi­gen Inha­ber­paars, soll er sich wert­vol­les Eigen­tum unter den Nagel geris­sen haben und ist des­halb in Ungna­de gefal­len. Des­halb erhält Seth auch kei­ner­lei Lohn und muss hart schuf­ten. Und wird von Tif­fa­ny in jedem erdenk­li­chen Moment schi­ka­niert. Doch nun steht … Weiterlesen!

Alex Gino — George

Alex Gino George28.August 2019

Alex Gino hat mit “Geor­ge” ein ganz außer­ge­wöhn­li­ches Buch geschrie­ben. Eine herz­er­wär­men­de Geschich­te über das Anders­sein und den Mut, zu sich selbst zu ste­hen. Und über ein Tabu­the­ma in der Jugend­li­te­ra­tur: Trans­se­xua­li­tät. Ein Jun­ge, der sich selbst als Mäd­chen fühlt und es eines Tages wagt, dies sei­ner Umwelt zu geste­hen. Authen­tisch und sehr ergrei­fend. Ein Roman, der erzählt wer­den muss­te. Für Jugend­li­che jeg­li­chen Alters (frü­hes­tens ab 10 Jah­ren) und Erwach­se­ne.

Der 10-jäh­ri­ge Geor­ge geht in die 4.Klasse. Manch­mal wäre er ger­ne jemand anders. Irgend­je­mand. Nur nicht er selbst. In der Schu­le wird er von zwei Jun­gen geär­gert. Mit dem einem von ihnen war er sogar ein­mal befreun­det gewe­sen: “He, da heult irgend­ein Mäd­chen wegen einer toten Spin­ne.” “Das ist kein Mäd­chen. Das ist Geor­ge.” “Wo ist da der Unter­schied?” Geläch­ter ertön­te.” (Zitat aus “Geor­ge” S.20) Aber was für die ande­ren nur ein Witz ist, ist für Geor­ge bit­te­rer Ernst. Er fühlt sich tat­säch­lich wie ein Mäd­chen. Bei Video­spie­len mit sei­nem Bru­der wür­de er am liebs­ten die Prin­zes­sin als Figur wäh­len. Er mag rosa, aber kein blau. “Geor­ge hass­te die Jun­gen­toi­let­te. […] hass­te die blau­en Flie­sen an den Wän­den, die einen immer dar­an erin­ner­ten, wo man war, als ob das ange­sichts der Uri­na­le nicht offen­sicht­lich genug wäre. Der gan­ze Raum war aus­schließ­lich für Jun­gen gemacht, und wenn Jun­gen hier waren, dann rede­ten sie stän­dig über das, was zwi­schen ihren Bei­nen war.” (Zitat S.25) Hin­ter sei­nen alten Spiel­sa­chen hat Geor­ge Weiterlesen!

Antonia Michaelis — Hexenlied

9.August 2019

Hexen­lied” ist das neu­es­te Buch der deut­schen Autorin und Sprach­vir­tuo­sin Anto­nia Michae­lis. Eine Geschich­te über eine Schul­klas­se, die dabei ist ein beson­de­res Thea­ter­stück ein­zu­üben, des­sen Gren­zen zwi­schen Rea­li­tät und Auf­füh­rung lang­sam ver­schwim­men. Inmit­ten ein Mäd­chen, eine Außen­sei­te­rin, die einer Hexe gleicht. Und ein Jun­ge, der dazu­ge­hört und doch irgend­wie nicht. Ein schön cho­reo­gra­fier­ter Roman mit einer außer­ge­wöhn­li­chen Spra­che. Kei­ne Null-acht-fünf­zehn-Geschich­te. Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die Spaß an Geschich­ten mit Anspruch haben und für Erwach­se­ne.

Lilith ist eine Außen­sei­te­rin. “…ein dün­nes Mäd­chen in schwar­zen Jeans und einem zu gro­ßen schwar­zen Strick­pull­over.” (Zitat aus “Hexen­lied” S.12). Sie ist meist für sich. Betei­ligt sich an kei­nen Gesprä­chen. Schreibt aber die bes­ten Noten. Manch­mal sieht man sie mit einem Buch im Pau­sen­hof sit­zen. Tim hin­ge­gen gehört dazu. Er hat Freun­de. Lars, Wen­zel, Nin­on und Otis. Sie spie­len sogar in einer Band. zusam­men. Doch der Schein trügt. “Tim hat­te sich immer Mühe gege­ben, zu sein wie sie. Ein har­tes Stück Arbeit.” (Zitat S.29) Denn Tim ver­birgt ein Geheim­nis vor den ande­ren. Es gibt etwas, das ihnWeiterlesen!

Manfred Theisen — Rot oder Blau: Du hast die Wahl

13.Juli 2019

Der deut­sche Autor Man­fred Thei­sen hat mit “Rot oder Blau: Du hast die Wahl” einen Roman geschrie­ben, der zwei Leh­rer wäh­rend einer Schul­land­heim­fahrt ein poli­ti­sches Expe­ri­ment begin­nen lässt, das all­mäh­lich zu eska­lie­ren droht. Eine Geschich­te über Freund­schaft, Mani­pu­la­ti­on und Macht. The­ma­tisch höchst inter­es­sant, aber teil­wei­se lei­der recht flach geschrie­ben. Für Fans von “Die Wel­le”. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Köln. Jakob ist vom Gym­na­si­um abge­gan­gen und nun in der 9.Klasse der Paul-Klee-Gesamt­schu­le gelan­det. In Mathe ist er gut, aber Deutsch und Eng­lisch sind sei­ne Schwach­punk­te. Wäh­rend er in der Schu­le vor­her zudem Pro­ble­me mit Mob­bing hat­te, so nimmt ihn in der jet­zi­gen Klas­se der belieb­te Max unter sei­ne Fit­ti­che: blaue Augen, Grüb­chen im Kinn und ein Hun­dert­tau­send­dol­lar­lä­cheln. Ihm war nie schlecht, er war nie krank, und er hat­te nie ein schlech­tes Gewis­sen. Jakob moch­te Max nicht son­der­lich, aber Max moch­te ihn. Das reich­te Jakob, denn er war neu in der Klas­se und nicht gera­de der Typ Jun­ge, der sofort über­all Freun­de fand.” (Zitat aus “Rot oder Blau: Du hast die Wahl” S.7) Max ist außer­dem ein bekann­ter Influ­en­cer und… Weiterlesen!

Vera Kissel — Was die Welle nahm

6.Juli 2019

Der Roman “Frei­schwim­men” (im Hard­co­ver: “Was die Wel­le nahm“) von der deut­schen Autorin Vera Kis­sel erzählt die Geschich­te eines Jun­gen auf der Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät, auf der Suche nach der Wahr­heit. Über sei­nen Vater, der bei einem Tsu­na­mi in Thai­land ums Leben kam. Ein ein­fühl­sa­mes Por­trät eines Jugend­li­chen, des­sen Leben sich mit einem Schlag ver­än­dert. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Ab 12 Jah­ren.

Lukas ist 14. Er lebt in Ber­lin-Neu­kölln und hat zwei Wochen sturm­frei. So lan­ge ist sei­ne Mut­ter mit ihrem Freund am Boden­see. Er muss sich zwar jeden Tag bei ihr mel­den und auch Oma und Opa ab und zu mal einen Besuch abstat­ten, aber ansons­ten hat er alle Frei­hei­ten. Ent­we­der geht er sei­ne täg­li­chen 3000 Meter schwim­men, bas­telt mit einem Freund an des­sen Auto her­um oder denkt an Anni­ka – das Mäd­chen, in das er ver­liebt ist. Doch dann geschieht etwas, das ihn völ­lig aus der Bahn wirft: auf der Suche nach einem The­ma, über das er mit Mathe­crack Anni­ka reden könn­te, greift er zu einem alten Mathe­ma­tik­buch sei­ner Mut­ter, aus dem ein Brief her­aus­fällt. Ein Brief, der mit der Ver­gan­gen­heit sei­nes ver­stor­be­nen Vaters zu tun hat. Sein Vater, über des­sen Tod stets geschwie­gen wur­de. Lukas war damals vier, als er bei einem Tsu­na­mi… Weiterlesen!

Tom Limes — Voll verkackt ist halb gewonnen

Kasimira29.Juni 2019

Voll ver­kackt ist halb gewon­nen” ist der zwei­te Roman des Köl­ner Autoren Tom Limes. Ein Roman über Schul­ver­sa­ger und eine letz­te ret­ten­de Qua­li­fi­ka­ti­ons­maß­nah­me, in die 4 Jugend­li­che gesteckt wer­den, die auf­ge­hört haben an ihre Träu­me zu glau­ben und die Grün­de dafür, war­um ihr Leben so schwer gewor­den ist, in ein Video packen um mit allen abzu­rech­nen. Und dann doch plötz­lich wie­der Hoff­nung schöp­fen. Flott erzählt und äußerst authen­tisch. Der Autor, der seit Jahr­zehn­ten als Coach mit schul­ge­plag­ten Jugend­li­chen arbei­tet, weiß genau, wovon er schreibt. Eine Geschich­te, die Mut macht! Für Mathe-Muf­fel, Schul­has­ser, Träu­me­ver­lie­rer und für alle ande­ren Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 17-jäh­ri­ge Juli­an war mal im Gym­na­si­um gewe­sen. Doch nun hat er nicht ein­mal mehr sei­nen Haupt­schul­ab­schluss geschafft. Vor allem mit Mathe­ma­tik steht er auf dem Kriegs­fuß. “Ab der Sieb­ten buch­te ich in Mathe ein sta­bi­les Sech­ser­abo und bei einem der­ma­ßen nied­ri­gen mathe­ma­ti­schen Tief­flug konn­te mein so oft gelob­tes “sprach­li­ches Talent” auf Dau­er eben auch nichts mehr wett­ma­chen.” (Zitat aus “Voll ver­kackt ist halb gewon­nen” S.8) Egal wie oft er es ver­sucht hat, auch mit Hil­fe von Leh­rern und The­ra­peu­ten, er ver­steht die Welt derWeiterlesen!