Vor allem für Jungs

Adam Silvera — More happy than not

Kasimira23.März 2022

More hap­py than not” ist das vier­te Buch des ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­toren Adam Sil­ve­ra, das im Deut­schen erscheint, aber tat­säch­lich eigent­lich sein Debüt­ro­man. Der Autor, der mit sei­nem Buch “Am Ende ster­ben wir sowie­so” inter­na­tio­nal gro­ßen Erfolg fei­er­te, erzählt hier die Geschich­te eines Jun­gen, der mit den Höhen und Tie­fen des Erwach­sen­wer­dens klar­kom­men muss und auf eine von einem Insti­tut ange­bo­te­ne Mög­lich­keit stößt, unlieb­sa­me Erin­ne­run­gen aus­zu­lö­schen. Doch las­sen sich Gefüh­le wirk­lich für immer aus­schal­ten? Ein Roman über das Ver­ges­sen, über Ver­lust, Lie­be und die Suche nach der eige­nen (sexu­el­len) Iden­ti­tät. Eine Geschich­te, die sich erst all­mäh­lich ent­fal­tet und sehr auf all­täg­li­che Beson­der­hei­ten kon­zen­triert, dann aber umso inten­si­ver und emo­tio­na­ler wird und mit über­ra­schen­den Wen­dun­gen auf­war­tet. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Im Leben des 16-jäh­ri­gen Adam geht gera­de alles drun­ter und drü­ber. Sein Vater hat sich vor ein paar Mona­ten das Leben genom­men und auch Adam hat einen Sui­zid­ver­such hin­ter sich. “Ich dach­te die gan­ze Zeit, dass ich ihm kein guter Sohn war, und mei­ne Mom war fest davon über­zeugt, dass er sich umge­bracht hat, weil er unglück­lich war, und das hat mich irgend­wie auf die Idee gebracht, ich wäre auch glück­li­cher, wenn ich tot wäre […] Wahr­schein­lich war’s eine Art Hil­fe­ruf, weil ich nicht mehr wei­ter­wuss­te.” (Zitat aus “More hap­py than not” S.71) Doch jetzt hat sich Adam wie­der gefan­gen, auch wenn sich die Freund­schaft zu sei­nem bes­ten Freund Bren­dan durch die Ereig­nis­se irgend­wie ver­än­dert hatWeiterlesen!

Sam Thompson — Der Junge, der mit den Wölfen spricht

Kasimira6.März 2022

Der Jun­ge, der mit den Wöl­fen spricht” ist das ers­te Kin­der­buch des bri­ti­schen Autoren Sam Thomp­son und wur­de für den Boo­ker Pri­ze — den wich­tigs­ten bri­ti­schen Lite­ra­tur­preis — nomi­niert. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der wegen sei­nes Stot­terns gemobbt wird und durch Zufall in einer Par­al­lel­welt lan­det, in der er einem spre­chen­den Wolf hilft, der von ein paar beson­ders tyran­ni­schen Füch­sen unter­drückt wird. Er lernt sei­ne Stim­me zu erhe­ben, mutig zu sein und für Frei­heit zu kämp­fen. Ein Roman wie eine Fabel, klug und vol­ler Weis­heit erzählt. Mit einer schö­nen Spra­che und einer tol­len Bot­schaft. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Als Silas auf sei­nem Weg von der Schu­le nach Hau­se einem Wolf begeg­net, staunt er nicht schlecht. “Der Wolf stand mit­ten auf dem Weg und beob­ach­te­te ihn. Sein Kopf war auf Höhe von Silas’ Brust. Noch nie war er einem wil­den Tier so nahe gekom­men.” (Zitat aus “Der Jun­ge, der mit den Wöl­fen spricht” S.6) Der Wolf scheint ver­letzt zu sein, er hat etwas Spit­zes in sei­ner Pfo­te ste­cken. Silas hilft ihm und wird kurz nach­dem der Wolf in ein angren­zen­des Wald­grund­stück ver­schwun­den ist, plötz­lich von mehrerenWeiterlesen!

Christian Linker — Y‑Game: Sie stecken alle mit drin

Kasimira14.Februar 2022

Y‑Game: Sie ste­cken alle mit drin” ist das neu­es­te Jugend­buch des deut­schen Autoren Chris­ti­an Lin­ker. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der zum Außen­sei­ter gewor­den ist und sei­ne Freun­de dadurch beein­dru­cken will, dass er ein Alter­na­te Rea­li­ty Game, das in sei­ner Stadt zu spie­len scheint, als Ers­tes lösen will und dabei in gro­ße Gefahr gerät. Denn was steckt wirk­lich hin­ter dem Spiel? Was ist Lüge? Was ist Rea­li­tät? Ein höchst aktu­el­ler Thril­ler und ein span­nen­des, unter­halt­sa­mes Gedan­ken­ex­pe­ri­ment. Das “Ere­bos” der Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker;-) Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung, da es jede Men­ge Dis­kus­si­ons­stoff bie­tet. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Als er zu sei­nen Kum­pels stößt, die sich irgend­et­was auf einem Han­dy anschau­en und abge­wim­melt wird, wird es Janusz das ers­te Mal bewusst: “Es ist mir bis­her nie so deut­lich auf­ge­fal­len wie in die­sem Augen­blick: Ver­dammt, ich gehö­re gar nicht dazu! Wann fing das an? Kam das schlei­chend? War das schon immer so? Ich bin Luft für die drei.” (Zitat aus “Y‑Game: Sie ste­cken alle mit drin” S.9) Sei­ne Freun­de schei­nen ihn nicht mehr dabei­ha­ben zu wol­len und sie haben offen­bar ein mys­te­riö­ses Alter­na­te Rea­li­ty Game ent­deckt, das sie lösen wol­len. Ein Unbe­kann­ter, der selt­sa­me Hin­wei­se streut. Hin­wei­se, die nicht nur vir­tu­ell zu fin­den sind, son­dern offen­bar auchWeiterlesen!

Marlies Slegers — 16x zum Himmel und zurück

Kasimira11.Februar 2022

16x zum Him­mel und zurück” ist ein Kin­der­buch und eine Neu­erschei­nung der nie­der­län­di­schen Autorin Mar­lies Sle­gers. Sie erzählt die Geschich­te eines Jun­gen, der ein Jahr nach dem Tod sei­nes Vaters von genau die­sem eine Kis­te vol­ler Bot­schaf­ten und Auf­ga­ben, die er zu erfül­len hat, erhält. Etwas, das sein gan­zes Leben auf den Kopf stel­len wird. Ein bezau­bern­der, herz­er­wär­men­der Roman, der sich zwar mit erns­ten The­men wie Tod und dem Ster­ben all­ge­mein aus­ein­an­der­setzt, aber auch mit einer char­man­ten Leich­tig­keit und von einem ganz beson­de­ren Prot­ago­nis­ten erzählt wird, des­sen Art ein­fach berührt. Ein Wohl­fühl­buch und ein Lese­ereig­nis, das man defi­ni­tiv nicht ver­pas­sen soll­te! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Pel­le ist 12 Jah­re alt. Und lebt mit sei­ner Mut­ter nun allein. “Men­schen ster­ben nur ein­mal, und mein Vater ist da kei­ne Aus­nah­me. Seit einem Jahr ist er nicht mehr da.” (Zitat aus “16x zum Him­mel und zurück” S.7) Er hat­te Krebs. Ohne ihn ist das Leben viel trau­ri­ger gewor­den. “Am liebs­ten wäre ich unsicht­bar. Dann wür­de mich nie­mand fra­gen, ob ich bei die­sem Thea­ter­stück mit­ma­chen möch­te. Dann wür­de mich nie­mand die gan­ze Zeit löchern, ob es mir gut geht. Und wie es Mama geht.” (Zitat S.12) Denn seit Papas Tod ist sei­ne Mut­ter manch­mal auch nicht mehr rich­tig anwe­send. Unter­nimmt kaum mehr etwas, außer zu… Weiterlesen!

Nicki Thornton — Hotel der Magier

Kasimira14. Dezem­ber 2021

Die bri­ti­sche Buch­händ­le­rin und Autorin Nicki Thorn­ton stell­te sich — als sie ihren Debüt­ro­man “Hotel der Magi­er” schrieb, fol­gen­de Fra­ge: “Was wür­de pas­sie­ren, wenn Magi­er der Mit­tel­punkt einer Detek­tiv­ge­schich­te wären?”. Mit dem Resul­tat gewann sie nicht nur einen Schreib­wett­be­werb, son­dern ihr Buch wur­de auch zum Über­ra­schungs­er­folg in Eng­land. Eine tur­bu­len­te Geschich­te, die in ein abge­le­ge­nes, klei­nes Hotel ent­führt und bei einem Tref­fen von Magi­ern einen Mord pas­sie­ren lässt. Fan­ta­sie­voll, mys­te­ri­ös und recht unter­halt­sam. Neu als Taschen­buch erschie­nen. Der ers­te Teil einer Tri­lo­gie. Für Jugend­li­che ab 10 Jahren.

Seth lebt im Hotel “Zur letz­ten Chan­ce”. Er ist dort Küchen­jun­ge. Sei­ne Mut­ter ist bei der Geburt gestor­ben und sein Vater, ehe­mals der Chef­koch des Hotels, hat sich aus dem Staub gemacht. Laut Tif­fa­ny, der Toch­ter des gries­grä­mi­gen und gei­zi­gen Inha­ber­paars, soll er sich wert­vol­les Eigen­tum unter den Nagel geris­sen haben und ist des­halb in Ungna­de gefal­len. Des­halb erhält Seth auch kei­ner­lei Lohn und muss hart schuf­ten. Und wird von Tif­fa­ny in jedem erdenk­li­chen Moment schi­ka­niert. Doch nun steht … Weiterlesen!

Neal Shusterman — Game Changer

Kasimira6.November 2021

Game Chan­ger: Es gibt unend­lich vie­le Mög­lich­kei­ten, alles falsch zu machen” ist das neu­es­te Buch des ame­ri­ka­ni­schen Autoren Neal Shus­ter­man. Ein in sich abge­schlos­se­ner Roman mit Sci­ence-Fic­tion-Ele­men­ten, der einen Jugend­li­chen in den Mit­tel­punkt stellt, der durch den Zusam­men­stoß bei einem Foot­ball­spiel in eine ande­re Dimen­si­on kata­pul­tiert wird. Und dies nicht nur ein­mal, son­dern meh­re­re Male und auf völ­lig ver­än­der­te Umstän­de trifft, wie zum Bei­spiel plötz­li­chen Reich­tum oder die Wie­der­ein­füh­rung der Ras­sen­tren­nung. Eine Geschich­te vol­ler Mög­lich­kei­ten. Gesell­schafts­kri­tisch. Nach­denk­lich machend. Ziem­lich schräg. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Bei einem Foot­ball­spiel pas­siert es — der jun­ge Ash stößt mit jemand ande­rem zusam­men und lan­det in einer ande­ren Dimen­si­on. Nur, dass er das zunächst noch nicht begreift. Da ist nur die­ses komi­sche Gefühl in sei­nem Inne­ren. “Nun, dies war wie ein plötz­li­cher Schub von Phan­tom­käl­te. Kein Luft­zug und auch kein fieb­ri­ges Frös­teln — eher so, als ob mein Blut durch Eis­was­ser ersetzt wor­den wäre, aber nur für den Bruch­teil einer Sekun­de. Dann war das Gefühl wie­der ver­flo­gen, und ich lag auf dem Boden” (Zitat aus “Game Chan­ger” S.17) Doch dann muss er fest­stel­len, dass etwas anders ist. Sämt­li­che Stopp­schil­der sind auf ein­mal blau. Auch die… Weiterlesen!

Antje Babendererde — Schneetänzer

Kasimira16.Oktober 2021

Schnee­tän­zer” ist ein Roman der deut­schen Autorin Ant­je Baben­der­er­de, der den Leser mit­ten in die kana­di­sche Wild­nis ent­führt, wo neben der Suche eines Jun­gen nach sei­nem Vater auch eine zar­te Lie­bes­ge­schich­te ihren Anfang nimmt. Ein sanft erzähl­tes Buch, mit einer schö­nen Spra­che und der Lieb­lings­the­ma­tik der Autorin: India­ner. Sehr toll vor allem für Jungs zu lesen! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vier Wochen vor den Abitur­prü­fun­gen haut er ab: der 18-jäh­ri­ge Jakob. Denn seit aus­ge­rech­net sein ver­hass­ter Stief­va­ter ihm im Streit eine Wahr­heit an den Kopf gewor­fen hat, von der er bis­her nichts wuss­te, ist alles anders. “Mum hat­te mir jah­re­lang weis­ge­macht, ich wäre die Fol­ge eines One-Night-Stands. […] Und am nächs­ten Mor­gen, als sie aus ihrem Mari­hua­na-Rausch erwacht war, hät­te er bereits das Wei­te gesucht. Damit hat­ten sich alle wei­te­ren Fra­gen erüb­rigt.” (Zitat aus “Schnee­tän­zer” S.10) Doch Jakobs Vater ist kein One-Night-Stand gewe­sen, son­dern ein India­ner und sie hat sogar 4 Jah­re lang… Weiterlesen!

Hansjörg Nessensohn — Mut. Machen. Liebe.

Kasimira28.September 2021

Der deut­sche Schrift­stel­ler und Dreh­buch­au­tor Hans­jörg Nes­sen­sohn leis­tet mit sei­nem Roman “Mut. Machen. Lie­be.” einen wich­ti­gen Bei­trag zum The­ma Diver­si­tät. Vor­der­grün­dig erzählt er die Geschich­te eines Jun­gen, der quer durch Ita­li­en reist und die Bekannt­schaft mit einer quir­li­gen 80-jäh­ri­gen Pil­ge­rin macht, die ihn fort­an beglei­tet. Auf raf­fi­nier­te Wei­se ein­ge­bet­tet fin­det sich jedoch eine Geschich­te inner­halb der Geschich­te wie­der, als die älte­re Dame dem Prot­ago­nis­ten von Enzo und Hel­mut erzählt, die in Köln im Jah­re 1957 leb­ten und sich inein­an­der ver­lieb­ten. In einer Zeit, in der gleich­ge­schlecht­li­che Bezie­hun­gen ver­bo­ten und nach Para­graf 175 des Straf­ge­setz­buchs recht­lich ver­folgt wur­den. Ein Buch über den Mut, man selbst zu sein, an sei­ne Träu­me zu glau­ben und für sei­ne Lie­be zu kämp­fen. Ein unglaub­lich mit­rei­ßen­der, berüh­ren­der, klug erzähl­ter, wich­ti­ger Roman, der sich defi­ni­tiv zu lesen lohnt! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Der 19-jäh­ri­ge Paul ist auf Wan­der­schaft gegan­gen. Quer durch Ita­li­en. Als Pil­ge­rer möch­te er aber trotz­dem nicht bezeich­net wer­den. Eigent­lich will er nur den Kopf frei­krie­gen. Die Idee hat­te er von dem Sän­ger Mark Fors­ter, der in einem Inter­view mal vom Wan­dern geschwärmt hat und wie gut man dabei… Weiterlesen!

Johannes Herwig — Bis die Sterne zittern

Kasimira14.September 2021

Bis die Ster­ne zit­tern” ist das ers­te Buch des deut­schen Autoren Johan­nes Her­wig und zugleich auch das ers­te Jugend­buch, das die “Leip­zi­ger Meu­ten” in den Mit­tel­punkt einer Geschich­te stellt — Grup­pen von Jugend­li­chen in Leip­zig, die sich von der NS-Ideo­lo­gie distan­zier­ten. Ein inter­es­san­ter, auf­klä­ren­der, poli­tisch-his­to­ri­scher Roman, der nicht nur das Erwach­sen­wer­den in einer schwie­ri­gen Zeit zeigt, son­dern auch Freund­schaft, Mut, Ein­satz­be­reit­schaft und den Kampf um Frei­heit. Bewe­gend und unter­halt­sam geschrie­ben. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne, die sich mit jener Zeit ger­ne aus­ein­an­der­set­zen möch­ten.

Leip­zig. 1936. Die Som­mer­fe­ri­en haben gera­de begon­nen, als der 16-jäh­ri­ge Har­ro uner­war­tet auf der Stra­ße mit der Hit­ler­ju­gend anein­an­der­ge­rät: “Du hast die Fah­ne nicht gegrüßt. […] Ein jeder hat die Fah­ne zu grü­ßen! Ganz gleich, wo er steht.” Die Dop­pel­deu­tig­keit sei­ner Wor­te war dem Hit­ler­jun­gen offen­sicht­lich nicht bewusst. “Wer es nicht tut, wird bestraft!” (Zitat S.15) Denn Har­ro steht tat­säch­lich nicht auf der Sei­te des Nazi­re­gimes. Er — der Sohn von Leh­rer­el­tern, die eben­falls nicht in der Par­tei sind, sich aber eher aus allem raus­hal­ten — will mit der Hit­ler­ju­gend nichts zu tun haben. Glück­li­cher­wei­se kommen Weiterlesen!

Annette Mierswa — Liebe sich, wer kann

Kasimira25.August 2021

Lie­be sich, wer kann” ist der aktu­el­le Roman der deut­schen Autorin Annet­te Miers­wa, die sich stets mit hoch­ak­tu­el­len, bri­san­ten The­men aus­ein­an­der­setzt. In ihrem neu­en Werk stellt sie einen Jun­gen in den Mit­tel­punkt, der unter Panik­at­ta­cken lei­det und es im Leben gene­rell nicht all­zu leicht hat. Er wird über­ra­schend von einem Mäd­chen, die auch eini­ges zu ver­ber­gen hat, zu einer Wan­de­rung ein­ge­la­den. Ein som­mer­li­ches Road­mo­vie, eine Com­ing-of-Age-Geschich­te. Sen­si­bel und trotz­dem mit einer süf­fi­san­ten Iro­nie erzählt. Ide­al für Jugend­li­che, die auf der Suche nach ihrer inne­ren Mit­te sind und ler­nen wol­len zu sich selbst zu ste­hen. Beson­ders für Jungs ab 13 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Jakob hat immer wie­der Panik­at­ta­cken. Ein­mal ist er sogar umge­kippt, als ein Mäd­chen ihm sag­te, dass er schö­ne Augen habe, sich dann aber her­aus­stell­te, dass sie ihn nur ärgern woll­te. “Mein Puls ver­drei­fach­te sich und schlug Pur­zel­bäu­me, mir blieb die Luft weg, als hät­te jemand den Sauer­stoff abge­dreht. Und so sack­te ich direkt vor den Mäd­chen auf den Boden, klapp­te mei­nen Mund auf und zu wie ein Fisch auf dem Tro­cke­nen und dach­te, ich müss­te ster­ben.” (Zitat aus “Lie­be sich, wer kann” S.16) Oft wird er in der Schu­le von ande­ren geär­gert und gede­mü­tigt. Selbst sei­ne Geschwister… Weiterlesen!