Kyle Lukoff — Wovon ich träume
Der amerikanische Autor und Transmann Kyle Lukoff, der auch als Schulbibliothekar und Buchhändler arbeitete, schreibt vor allem für ein jüngeres Publikum über das Thema Transidentität. In den Mittelpunkt dieses Romans stellt er ein Mädchen, das einen ganz besonderen Sommer erlebt. Nach dem Tod ihres Onkels versucht sie das Rätsel um das spukende Haus zu lösen, in dem sie lebt und wird gleichzeitig mit ihren widersprüchlichen Gefühlen, sich wie ein Mädchen fühlen zu müssen, konfrontiert. Eine Geschichte über eine Außenseiterin, über Freundschaft und die Suche nach der eigenen Identität, besonders gelungen kombiniert mit einer Geistergeschichte. Ein äußerst behutsam und ruhig erzählter Roman, der sich sehr einfühlsam dem Thema Transidentität annimmt. Lesetipp! Für Jugendliche ab 10 Jahren und interessierte Erwachsene.
Die 11-jährige Mücke lebt in Vermont auf dem Land, ganz weit abgelegen in einem Haus, in dem es spukt. “Unser Haus sieht auch wie ein Spukhaus aus: naturbelassenes, über die Jahre verwittertes Holz, eine aufwenig geschnitzte Tür, spitze Giebel, die in alle Himmelsrichtungen aus dem Dach ragen, und hohe Fenster, hinter denen man schemenhafte Gestalten zu sehen sind.” (Zitat aus “Wovon ich träume” S.7) Da gibt es zum Beispiel eine Stelle im Wohnzimmer, die immer eiskalt ist und an der mal jemand gestorben sein muss. Türen und Fenster, die einfach so auf und zugehen. Oder das Gefühl unsichtbarer Hände, die einem über… Weiterlesen!







