Romane

Alice Kuipers — Sommerdunkle Tage

Alice Kuipers - Sommerdunkle Tage2.September 2018

Es ist schon eine Wei­le her, dass die bri­ti­sche Autorin Ali­ce Kui­pers (“Sehen wir uns mor­gen?” mit vie­len Prei­sen aus­ge­zeich­net) etwas von sich hat hören las­sen. “Som­mer­dunk­le Tage” heißt ihr neu­es­ter Roman, der die Geschich­te einer wie­der­auf­le­ben­den Freund­schaft erzählt, die von dunk­len Geheim­nis­sen über­schat­tet wird. Ein berüh­rend erzähl­tes Buch, das sich lang­sam ent­fal­tet und unter des­sen Ober­flä­che es mehr und mehr bro­delt. Mit einem uner­war­te­ten Ende. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Eden­vil­le. Hier lebt die 16-jäh­ri­ge Cal­lie, die für die Schü­ler­zei­tung arbei­tet und jetzt gera­de Som­mer­fe­ri­en hat. Doch kei­ner ihrer Freun­de ist daheim. Alle sind ver­reist und ihre Mut­ter hat sie dazu ange­hal­ten, sich doch einen Feri­en­job zu suchen, dem sie eher wider­wil­lig nach­geht. Umso über­rasch­ter ist Cal­lie, als im Haus neben­an Ivy mit ihrer Mut­ter und einem neu­en Freund wie­der­auf­taucht. “Ich bin unfä­hig, ein ein­zi­ges Wort her­aus­zu­brin­gen, weil Ivy Foulds durch mei­nen Flur tän­zelt […] und mich inmit­ten einer rie­si­gen Par­füm­wol­ke sofort umarmt. Sie riecht genau wie immer, Vanil­le, mit einer etwas schwe­ren Note, wie ein dunk­ler Wald. Ihr Haar kit­zelt an mei­nem Gesicht, und im ers­ten Moment muss ich schwer gegen den Kloß in mei­nem Hals anschlu­cken. Ich erwi­de­re ihre Umar­mung ganz fest. Ivy ist zier­lich, fast zer­brech­lich, wie ein Vogel, aber den­noch kräf­tig.” (Zitat S.20) Ivy war damals ihre bes­te Freun­din. Bis sie von einem Tag auf den ande­renWeiterlesen!

Antonia Michaelis — Tankstellenchips: Ein Heldenepos

Antonia Michaelis Tankstellenchips24.August 2018

Die deut­sche Autorin und Sprach­vir­tuo­sin Anto­nia Michae­lis hat wie­der ein neu­es Buch geschrie­ben: “Tank­stel­len­chips: Ein Hel­den­epos” und zeigt sich damit von einer ganz neu­en Sei­te. Ent­stan­den ist eine Som­mer­ge­schich­te mit Tief­gang; ein Road­mo­vie, bei dem man zwei Jungs quer durch Deutsch­land folgt und dabei unge­mei­nen Spaß hat. Ein Roman vol­ler Klug­heit, Iro­nie, Charme und Esprit. Für Fans von “Tschick” und alle ande­ren, die ein­fach rich­tig gut unter­hal­ten wer­den wol­len! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Sie kom­men bei­de aus einem Heim. Der 8-jäh­ri­ge Davy aus einem Kin­der­heim, aus dem er abge­hau­en ist. Und der 18-jäh­ri­ge Shayan aus einem Flücht­lings­heim. Schon seit einem Jahr lebt der Ira­ner mit dem Drei-Tage­bart und dem Stroh­hut auf dem Kopf in Deutsch­land. Doch jetzt droht ihm die Abschie­bung und er will von Use­dom aus drin­gend nach Köln fah­ren, denn dort war­tet eine letz­te Hil­fe auf ihn: sei­ne Inter­net­be­kannt­schaft Lay­la, deren Vater Anwalt ist und der ihm viel­leicht noch hel­fen könn­te. Doch bevor er los­fah­ren kann, trifft Shayan, der nur Sean genannt wird, auf Davy. Sie beob­ach­ten bei­de zufäl­lig ein paar Kri­mi­nel­le beiWeiterlesen!

Sabine Giebken — Orcasommer

Sabine Giebken - Orcasommer18.August 2018

Eine schö­ne Som­mer­ge­schich­te geschrie­ben — das hat die deut­sche Autorin Sabi­ne Gieb­ken mit ihrem neu­en Buch “Orca­som­mer”. Im Mit­tel­punkt ein Mäd­chen, das nicht nur ihren Vater ken­nen­lernt, son­dern auch eine beson­de­re Bekannt­schaft mit einem Wal macht. Lie­bes­ge­schich­te inklu­si­ve. Fas­zi­nie­rend und ange­nehm erzählt. Leich­te Unter­hal­tung für hei­ße Som­mer­ta­ge. Für Mäd­chen ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Sven­ja fliegt allein nach Kana­da. Nach elf Stun­den und einer gehö­ri­gen Por­ti­on Flug­angst ist sie nun in Van­cou­ver gelan­det, wo sie das ers­te Mal ihren Vater ken­nen­ler­nen wird. Den Mann, den ihre Mut­ter damals in Kali­for­ni­en traf und für einen Som­mer lie­ben lern­te, ehe sich ihre Wege wie­der trenn­ten und jeder in sein eige­nes Leben zurück­kehr­te. Im Inter­net ist Sven­jas Mut­ter vor eini­ger Zeit durch Zufall auf ihn gesto­ßen und jetzt hat Sven­ja end­lich die Chan­ce, ihren Vater zu tref­fen! Zwei Mona­te lang wird sie bei ihm woh­nen. Doch kaum dass sie da ist, erwar­tet sie eine Ent­täu­schung nach der nächs­ten. Ihr Vater… Weiterlesen!

E. Lockhart — Bad Girls

E. Lockhart Bad Girls6. August 2018

Nach ihrem Erfolgs­ti­tel “Solan­ge wir lügen” hat die ame­ri­ka­ni­sche Autorin E.Lockhart nun end­lich wie­der etwas Neu­es her­aus­ge­bracht: “Bad Girls” ist ein Span­nungs­ro­man über eine außer­ge­wöhn­li­che Freund­schaft, eine undurch­schau­ba­re Prot­ago­nis­tin und (min­des­tens) einen Mord. Eine Geschich­te, die inter­es­san­ter­wei­se rück­wärts erzählt wird und in der nichts ist, wie es scheint. Unter­halt­sam und raf­fi­niert erzählt, aber lei­der bei Wei­tem nicht so über­zeu­gend und mit­rei­ßend wie ihr vor­he­ri­ges Buch. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Seit 4 Wochen resi­diert die 18-jäh­ri­ge Jule West Wil­liams bereits im Hotel Playa Gran­de im Feri­en­ort Cabo San Lucas in Mexi­ko. Jule West Wil­liams sah gut genug aus. Sie konn­te weder als häss­lich bezeich­net wer­den noch im all­ge­mei­nen Sinn als heiß. Sie war klein, nur einen Meter fünf­und­fünf­zig und hielt das Kinn immer erho­ben. Ihre Fri­sur wirk­te jun­gen­haft, mit blon­den Sträh­nen vom Fri­seur, bei denen mitt­ler­wei­le der dunk­le Ansatz zu sehen war. Grü­ne Augen, blas­se Haut, hel­le Som­mer­spros­sen.” (Zitat aus “Bad Girls” S.12) Im Fit­ness­raum wird sie von einer Frau namens Noa ange­spro­chen, die sie in ein locke­res Gespräch ver­wi­ckelt. Noa brauch­te eine Aus­zeit von der Pfle­ge ihres kran­ken Vaters und hat des­halb die­ses Hotel auf­ge­sucht. Sie trägt eine Nar­be an ihrem Unter­arm. Jule stellt sich als aus Lon­don kom­mend vor. Dabei ist sie Ame­ri­ka­ne­rin. Sie beherrscht dieWeiterlesen!

Daniel Höra — Was wir nicht wollten

Daniel Höra - Was wir nicht wollten5.August 2018 

Was wir nicht woll­ten” ist der neu­es­te Roman von dem deut­schen Autoren Dani­el Höra. Ein Roman über die Tat einer Grup­pe von Jugend­li­chen, die eigent­lich einer Nach­ba­rin nur einen Denk­zet­tel ver­pas­sen woll­ten und plötz­lich in eine Situa­ti­on gera­ten, die außer Kon­trol­le gerät. Eine Geschich­te über Grenz­über­schrei­tung, Ver­ant­wor­tung und Schuld. Nach­denk­lich machend und bewe­gend erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

In einer Sied­lung nahe einer namen­lo­sen Stadt irgend­wo in Deutsch­land. Hier lebt der 13-jäh­ri­ge “Spar­gel” (der des­we­gen so genannt wird, weil er so groß und schlank ist) mit sei­nen Freun­den. Sei­ne Freun­de, das sind Koko, die Anfüh­re­rin ihrer klei­nen Cli­que — das Mäd­chen mit den coo­len Ide­en. Schol­le, der Metz­gers­sohn, der im Tor ger­ne kurz mal die Augen zusam­men­kneift, wenn ein Ball auf ihn zufliegt. Bet­ty, deren Fami­lie die Kri­mi­na­li­tät schein­bar im Blut liegt und die selbst auf Bewäh­rung ist. Und Tomis­lav, der von allen nur Tomi genannt wird und des­sen Eltern aus dem Bal­kan kom­men. Zusam­men gehen sie durch Dick und Dünn, auch wenn sie sich manch­mal schon ordent­lich angif­ten. Fie­se Sprü­che und … Weiterlesen!

Louise O’Neill — Du wolltest es doch

Louise O'Neill - Du wolltest es doch28.Juli 2018

Du woll­test es doch” von der iri­schen Autorin Loui­se O’Neill wur­de mehr­fach aus­ge­zeich­net und stand in Irland eini­ge Zeit auf Platz 1 der Best­sel­ler­lis­te. Der Roman — der gleich­zei­tig ein Bei­trag zur #metoo-Debat­te ist — stellt ein Mäd­chen in den Vor­der­grund, das Opfer eines sexu­el­len Über­griffs wur­de. Selbst schuld oder nicht? Die Geschich­te ver­langt dem Leser emo­tio­nal eini­ges ab. Und sie regt zum Nach­den­ken an. Hef­tig. Bewe­gend. Wich­tig! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 18-jäh­ri­ge Emma ist wun­der­schön. Und das weiß sie. Nicht nur, weil sie es von ihrer Mut­ter fast jeden Mor­gen gesagt bekommt, son­dern weil sie vor allem vom männ­li­chen Geschlecht stets beson­de­re Bestä­ti­gung bekommt. Weil sie jeden, den sie will, ein­fach haben kann. Auf einer Par­ty, die sie mit ihren drei bes­ten Freun­din­nen Ali, Mag­gie und Jamie besucht, will sie Jack her­um­krie­gen. Und kün­digt dies bereits vor­her im Kreis ihrer Freun­din­nen an. “Du gehst aber nicht so zur Par­ty, oder?”, sagt er. Ich strei­che über mein neu­es Kleid. Es ist schwarz, mit einem Aus­schnitt bis zum Nabel und sehr, sehr kurz.” (Zitat S.72) Doch, das tut Emma, ent­ge­gen des Kom­men­tars ihres Bru­ders. Sie weiß, wie… Weiterlesen!

Antje Wagner — Hyde

Antje Wagner Hyde24.Juli 2018

Die deut­sche Autorin Ant­je Wag­ner beehrt ihre Leser mit einem neu­en Buch! “Hyde” ist ein Roman, der eine Wahr­heit ver­birgt, die sich erst nach und nach ent­blät­tert. Über ein alter­na­ti­ves Leben, das plötz­lich zu Ende ist und ein Mäd­chen, das Rache nimmt. Geheim­nis­voll. Fas­zi­nie­rend. Und sprach­lich — wie gewohnt von der Autorin — gekonnt erzählt. Ein Buch, das rasch gefan­gen nimmt und nicht los­lässt. Bes­te Unter­hal­tung für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne, die eine Freun­de an anspruchs­vol­ler, facet­ten­rei­cher Lite­ra­tur haben!

Hyde. Das Haus hin­ter den Hecken. Mit­ten in der Natur, fern­ab von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on. Hier ist Kat­ri­na mit ihrer Zwil­lings­schwes­ter Zoe und ihrem Vater auf­ge­wach­sen. Hier ver­ber­gen sich das Glück und zugleich die Sor­gen ihrer Kind­heit. Denn bei Dun­kel­heit durf­ten sie das Haus nicht ver­las­sen. “Von Anfang Juni bis Ende Febru­ar hat­ten wir Hyde nicht mehr ver­las­sen dür­fen, sobald es däm­mer­te. […] Das Dun­kel war ver­bo­ten. Es war zu gefähr­lich. Lebens­ge­fähr­lich.” (Zitat S.37) Jetzt ist Kat­ri­na mitt­ler­wei­le 18 Jah­re alt, Tisch­le­rin gewor­den und befin­det sich auf der Walz. Sie reist von Ort zu Ort und ver­dient sich dort Geld, wo ihre Hil­fe benö­tigt wird. Immer ist sie dar­auf ange­wie­sen, von jeman­dem mit dem Auto ein Stück mit­ge­nom­men zu wer­den, so wie zum Bei­spiel von der Radio­mo­de­ra­to­rin und Wahr­sa­ge­rin Jose­fi­ne, die ihr zufäl­lig auchWeiterlesen!

Cecily von Ziegesar — Dark horses

Cecily von Ziegesar Dark horses17.Juli 2018

Dark hor­ses” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin (mit den deut­schen Adels­wur­zeln) Ceci­ly von Zie­ge­sar ist — nach ihrer Erfolgs­rei­he “Gos­sip Girl”ein in sich abge­schlos­se­ner Roman. Eine Geschich­te über Ver­lust, Schuld, Eifer­sucht und die Freund­schaft zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Pferd. Wer hier eine 0–8-15-Pferdegeschichte ver­mu­tet, der wird rasch eines Bes­se­ren belehrt wer­den. Düs­ter, unheil­voll und gran­di­os erzählt! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Mer­ritt ist durch den Tod ihrer Groß­mutter völ­lig aus der Bahn gewor­fen wor­den. Sie hat wochen­lang in der Schu­le gefehlt, ihre Ter­mi­ne beim Psy­cho­lo­gen ein­fach nicht wahr­ge­nom­men und ist auf ihrer neu­en Schu­le immer mehr zur Außen­sei­te­rin gewor­den: “Gran-Jo war der wich­tigs­te Mensch in mei­nem Leben gewe­sen und mit einem Mal war sie nicht mehr da. Tat mir ja leid, dass ich mei­ne Trau­er um sie nicht so abstel­len konn­te.” (Zitat S.13) Mer­ritt betrinkt sich und schmeißt irgend­wel­che Schmerz­ta­blet­ten ein, um sich zu betäu­ben. So auch am Abend vor dem anste­hen­den Col­le­ge-Ein­stu­fungs­test. Wäh­rend des Tests am nächs­ten Tag steht sie dann ein­fach auf und geht. Geht zum Haus ihrer ver­stor­be­nen Groß­mutter und deren eben­falls toten Pferd Noble. Alles übers Rei­ten und über Pfer­de, das hat ihre Groß­mutter ihr bei­gebracht. Bis sie bei einem Unfall Weiterlesen!

Carlie Sorosiak — Mein wildes blaues Wunder

Carlie Sorosiak - Mein wildes blaues Wunder9.Juli 2018

Mit einem bild­hüb­schen Cover war­tet “Mein wil­des blau­es Wun­der” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Car­lie Soro­si­ak auf, der zwei­te Roman von ihr, der ins Deut­sche über­setzt wur­de. Die Geschich­te einer Fami­lie, eines Ver­lusts, eines Som­mers und eines Neu­an­fangs durch die Lie­be. Berüh­rend und sen­si­bel erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

(Der fik­ti­ve Ort) Win­ship. Im Bun­des­staat Mai­ne. Hier lebt die 17-jäh­ri­ge Quinn mit ihren Eltern, ihrer Grand­ma und ihren Geschwis­tern Fern und Reed. “Das hier war mein siche­rer Hafen. Der Som­mer. Zusam­men mit mei­nen Geschwis­tern zwi­schen den Bäu­men zu ste­hen. Wir lagen nur jeweils andert­halb Jah­re aus­ein­an­der, was uns fast zu so etwas wie Dril­lin­gen mach­te. Als wir in der Grund­schu­le Selbst­por­träts malen soll­ten, mal­ten wir uns unab­hän­gig von­ein­an­der alle drei Hand in Hand.” (Zitat S.20ff) Fern ist die Tän­ze­rin, die es liebt sich an Regeln zu hal­ten und alles genau berech­net. Reed ist der küh­le Kopf, der eine Ruhe aus­strahlt, die sogar wil­de Tie­re anzieht, ihm zu ver­trau­en. Quinn hin­ge­gen ist eine her­vor­ra­gen­de Schwim­me­rin und inter­es­siert sich für Mee­res­bio­lo­gie. Die drei Geschwis­ter leben auf “The Hund­reds” — so nennt sich das… Weiterlesen!

Juno Dawson — Clean

6.Juli 2018

Clean” ist das neu­es­te Buch des eng­li­schen Autoren und Trans­gen­der James bzw Juno Daw­son, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Eine Geschich­te über die Macht der Sucht, den Ent­zug in einer Kli­nik und der uner­war­te­ten Freund­schaft meh­re­rer Jugend­li­chen, die alle ihr schwe­res Päck­chen zu tra­gen haben. Mit­rei­ßend und bewe­gend von Anfang an. Und erzäh­le­risch gran­di­os geschrie­ben! Lese­tipp. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge rei­che Hoteler­bin Alex­an­dria, genannt Lexi, ist genau dort gelan­det, wo sie nie­mals hin­woll­te: In einer Ent­zugs­kli­nik. Aus­ge­rech­net ihr Bru­der Niko­lai hat sie dort hin­ver­frach­tet: “Die Schei­ße wird gera­de rich­tig real. O Gott. er hat es mir schon öfters ange­droht. Lex, du brauchst Hil­fe. Ich dach­te jedes Mal, dass er nur Spaß macht. Aber jetzt tut er es wirk­lich. Er steckt mich in eine Kli­nik. Er setzt mich auf Ent­zug.” (Zitat aus “Clean” S.14). Dabei kann Lexi auf gar kei­nen Fall in der Kli­nik blei­ben und mit einer Aus­nüch­te­rung begin­nen. Vor allem, da sie in spä­tes­tens ein paar Stun­den drin­gend einen Kick brau­chen und den hier garan­tiert nicht bekom­men wird! Außer­dem ist sie doch nicht süch­tig. Egal, was ihr Bru­der sagt. “Ich bin hun­dert­pro­zen­ti­ge Par­ty­kon­su­men­tin. Ist doch alles kei­ne gro­ße Sache. […] Ich woll­te bloß ein biss­chen Spaß haben, das schwö­re ich. Ich bin nichtWeiterlesen!