“Scheinland” ist ein Roman der deutschen Autorin Cornelia Franz, die einen jungen Mann in den Mittelpunkt stellt, der sein Abitur mit Bestnoten abgeschlossen hat, aber noch nicht wirklich weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Daniel eckt oft an, ist unangepasst und anders. Doch dann lernt er den Ökobauern Steffen kennen, der einen eigenen Hof hat, auf dem er möglichst selbstversorgend leben will. Mit Steffen kann Daniel auch über kontroverse Themen diskutieren. Aber dann macht Steffen immer wieder merkwürdige Bemerkungen. Und warum besitzt er mehrere Waffen, obwohl er nicht jagen geht? Schließlich stellt sich heraus: Steffen ist ein Nazi und plant scheinbar etwas Großes. Was soll Daniel jetzt tun…? Ein sehr eindringlich erzählter Roman über wichtige Themen: Rechtsextremismus und politische Radikalierung, aber auch Zivilcourage und Verantwortung. Sehr flüssig geschrieben, am Ende fast wie ein Thriller. Ideal als Klassenlektüre oder für eine Buchvorstellung! Für Jugendliche ab 14 Jahren und interessierte Erwachsene.
Daniel ist ein Nerd. Das findet zumindest seine kleine Schwester. “Richtig nett konnte es manchmal mit Daniel sein. Aber eigentlich war er ihr ein Rätsel, weil er so ein Nerd war. Mathe- und Physikgenie, Abi mit eins Komma null, kaum Freunde, keine Dates, jedenfalls soweit sie wusste. Immer machte er irgendwie sein eigenes Ding.” (Zitat aus “Scheinland” S.9) Er hat schon immer seinen eigenen Kopf gehabt, hinterfragt vieles und schwimmt gegen den Strom. Nun hat er





