Mobbing

Elizabeth Woods — Böse, böse

Elizabeth Woods Böse, böse11. März 2016

Böse, böse” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Eliza­beth Woods ist die Geschich­te über Mob­bing und Freund­schaft, die Gren­zen über­schrei­tet, die nie­mals hät­ten über­schrit­ten wer­den dür­fen. Vor allem das Ende des Buches wird den Leser sehr über­ra­schen, wenn nicht sogar scho­ckie­ren! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Die 17-jäh­ri­ge Cara fühlt sich oft ein­sam. Ihre Eltern sind bei­de Anwäl­te und haben kaum Zeit für sie. In der Schu­le ist sie nicht beson­ders beliebt. Eher unschein­bar und unbe­deu­tend für ihre Mit­schü­ler. Aus der Fer­ne him­melt sie Ethan an, der mit dem It-Girl Alexis eine On-off-Bezie­hung führt. Bis Cara sich in ihrer Mit­tags­pau­se plötz­lich an einem Stück­chen Karot­te ver­schluckt und es aus­ge­rech­net Ethan ist, der sie mit einem Ers­te-Hil­fe-Griff vor dem Ersti­cken ret­tet. Die­se Auf­merk­sam­keit behagt vor allem Alexis nicht, die Cara bei jeder Gele­gen­heit schi­ka­niert, so wie sie und ihre bes­te Freun­din Sid­ney es schon seit Ewig­kei­ten tun. Doch Cara erhält Unter­stüt­zung von uner­war­te­ter Sei­te: ihre bes­te Freun­din aus Kind­heits­zei­ten, die sie durch einen Umzug jah­re­lang nicht gese­hen hat, taucht wie­der in der Stadt auf. Und Zoe weiß sich zu hel­fen. Als Ers­tes ver­passt sie Cara eine … Weiterlesen!

Astrid Frank — Unsichtbare Wunden

Astrid Frank Unsichtbare Wunden10.März 2016

Unsicht­ba­re Wun­den” von der deut­schen Autorin Astrid Frank ist ein Roman über ein hoch­bri­san­tes The­ma: Mob­bing. Vor dem Hin­ter­grund eines töd­li­chen Unfalls, der viel­leicht kei­ner war, erzählt sie die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens, das unver­hofft zum Opfer wird. Eine authen­ti­sche Schil­de­rung, von der Ent­ste­hung bis hin zu ihrem dra­ma­ti­schen Ende. Äußerst packend und ergrei­fend geschrie­ben. Ein Buch, das man so schnell nicht aus den Hän­den legen wird! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Sep­tem­ber 2013. Zu ihrem 13. Geburts­tag erhält Anna, deren Mut­ter vor fünf Jah­ren an einem Tumor gestor­ben ist, von ihrem Vater ein Tage­buch. “Für dei­ne Geheim­nis­se”, hat Papa gesagt, als ich dich [das Tage­buch] aus dem Geschenk­pa­pier gewi­ckelt habe. “Ich habe doch gar kei­ne Geheim­nis­se, habe ich geant­wor­tet. “Noch nicht”, hat Papa gesagt. “Aber mit 13 bekommt man wel­che.” (Zitat aus “Unsicht­ba­re Wun­den” S.7) Und all­mäh­lich gibt es dann doch ein paar Din­ge, die Anna ihrem Tage­buch anver­traut. Din­ge, die sie ihrem Vater nicht erzählt. Wie sich in der Schu­le… Weiterlesen!

Katarina von Bredow — Ich will endlich fliegen, so einfach ist das

Katarina von Bredow Ich will endlich fliegen, so einfach ist das7.März 2016

Ich will end­lich flie­gen, so ein­fach ist das” von der belieb­ten, schwe­di­schen Autorin Kata­ri­na von Bre­dow lässt den Leser ein­tau­chen in eine Welt von ers­ter Lie­be, ers­tem Mal, alten und neu­en Freund­schaf­ten und alles, was zum Erwach­sen­wer­den sonst noch so dazu­ge­hört! Sen­si­bel und gleich­zei­tig ein­fach mit­rei­ßend erzählt. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwach­se­ne, die sich zurück­er­in­nern möch­ten;-)

Ven­de­la ist fünf­zehn und das ers­te Mal so rich­tig ver­liebt. Nils sorgt für flat­tern­de Gefüh­le in ihrem Bauch. Doch ist er wirk­lich an ihr inter­es­siert? So wie sein Freund Lukas an Ven­de­las bes­ten Freun­din Ton­ja? Die Zwei haben gera­de ihr ers­tes Mal zusam­men erlebt und sind nun wohl zusam­men. Das könn­te aller­dings auch die Freund­schaft zwi­schen Ven­de­la und Ton­ja, die sich schon seit Ewig­kei­ten ken­nen, ver­än­dern. Gibt es Ton­ja und Lukas bald nur noch im Dop­pel­pack? Dann gibt es da auch noch Sil­ja, die Neue in der Klas­se. Sie ist frech, nicht auf den Mund gefal­len und pro­vo­ziert auch mal ger­ne. Ihre unbe­re­chen­ba­re Art ver­wirrt Ven­de­la, zieht sie… Weiterlesen!

Carolin Philipps — For your eyes only: 4YEO

Carolin Philipps For your eyes only 4YEO5.März 2016

Die deut­sche Autorin Caro­lin Phil­ipps hat mit “For your eyes only: 4YEO einen Roman über ein wich­ti­ges, aktu­el­les, hoch­bri­san­tes The­ma geschrie­ben: die Gefahr der Ver­brei­tung inti­mer Fotos über sozia­le Netz­wer­ke. Eine Geschich­te über einen Skan­dal, über (Cyber-)Mobbing und die Fol­gen für die Betrof­fe­nen. Erschre­ckend. Äußerst rea­lis­tisch und sehr flüs­sig erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 14-jäh­ri­ge Lil­ly kennt ihren vier Jah­re älte­ren Nach­barn Jan­nis schon seit Ewig­kei­ten. Ihre Eltern sind eng mit­ein­an­der befreun­det. Jan­nis ist der Schwarm aller Mäd­chen und für Lil­ly wie ein gro­ßer Bru­der. Er ist mit Ober­zi­cke Jeni­fer zusam­men, die zu Lil­ly nicht gera­de freund­lich ist. Denn Jeni­fer ist irre eifer­süch­tig, auf jedes weib­li­che Wesen, mit dem Jan­nis mehr als ein paar Wor­te wech­selt. Das ist auch der Grund dafür, war­um die­se sich schließ­lich von ihr trennt und mehr Zeit mit Lil­ly ver­bringt. Ihre Gefüh­le für­ein­an­der ändern sich und sie wer­den ein Paar. Doch dann steht die Abschluss­fei­er von Jan­nis’ Klas­se an. Eine Woche Mal­lor­ca. Eine Woche getrennt von­ein­an­der. Es ist Jeni­fer, die jedoch dabei sein wird und die ent­schie­de­ne Plä­ne… Weiterlesen!

Johanna Nilsson — Hass gefällt mir

Johanna Nilsson Hass gefällt mir26.Februar 2016

Die schwe­di­sche Autorin Johan­na Nils­son hat mit “Hass gefällt mir” einen Roman geschrie­ben, der mit (Cyber-) Mob­bing und der damit ver­bun­de­nen Eigen­dy­na­mik von Grup­pen und Selbst­jus­tiz aus­ein­an­der­setzt. Äußerst rea­li­täts­nah und erschre­ckend. Hef­tig. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Bor­län­ge. Schwe­den. Die 15-jäh­ri­ge Jon­na fühlt sich eher als Außen­sei­te­rin, die ver­sucht nicht auf­zu­fal­len, um nicht zum “Hack­ob­jekt des Schul­jah­res” (Zitat aus “Hass gefällt mir” S.12) zu wer­den. Denn Gemobbt wer­den, das “…ist kein Ver­gnü­gen. Da muss man jeder­zeit mit Zusam­men­stö­ßen beim Hal­len­ho­ckey rech­nen oder Klo­schüs­seltau­fe bei gedrück­tem Spül­knopf. Oder man muss dafür ble­chen, dass man nicht ver­kloppt wird, und kann nie sicher sein, dass das Rad nicht einen Plat­ten hat.” (Zitat S.12). Vor unge­fähr vier Mona­ten hat sie jedoch die wun­der­schö­ne Glo­ria ken­nen­ge­lernt, die zwar beim Kas­ten­sprin­gen im Schul­sport eine Nie­te ist, aber genau­so ein gro­ßer Bücher­fan ist wie Jon­na. Glo­ria hat sogar einen eige­nen Blog, den jedoch nur Jon­na liest. Und sie ist ver­liebt in den coo­len Robin aus der Par­al­lel­klas­se, den Star der Schu­le. Beliebt sind die bei­den Mäd­chen nicht unbe­dingt: sie ran­gie­ren… Weiterlesen!

Sharon M. Draper — Out of my mind: Mit Worten kann ich fliegen

Sharon M. Draper - Out of my mind Mit Worten kann ich fliegen

23.Februar 2016

Nor­ma­ler­wei­se begin­ne ich eine Rezen­si­on ganz anders, aber bei “Out of my mind: Mit Wor­ten kann ich flie­gen” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Sharon M. Dra­per muss ich eine Aus­nah­me machen. Ich lese in der Woche im Durch­schnitt zwei bis drei Bücher, im Jahr unge­fähr 120 Titel. Davon bekom­men nur maxi­mal 1–3 Bücher im Jahr einen Ehren­platz im Regal. “Mit Wor­ten kann ich flie­gen” wird die­ses Jahr (bezieht sich auf die Hard­co­ver­aus­ga­be, März 2014) einen davon erhal­ten! Ein aus­ge­spro­chen berüh­ren­der Roman. Eine Geschich­te, die — und das ist mir wirk­lich noch nie pas­siert — mir sogar beim Lesen die Freu­den­trä­nen in die Augen getrie­ben hat — und mir auch nach dem Ende der Lek­tü­re so schnell nicht aus dem Kopf gegan­gen ist. Ich schrei­be dies sel­ten, aber die­ses Buch ist defi­ni­tiv eines, das gele­sen wer­den soll­te ! Für Jugend­li­che allen Alters (frü­hes­tens ab 11 Jah­ren) und beson­ders für Erwach­se­ne.

Melo­dy ist elf Jah­re alt. Sie kann nicht allei­ne essen, nicht auf Toi­let­te gehen, nicht lau­fen und vor allem nicht spre­chen. Sie lei­det schon seit frü­hers­ter Kind­heit an einer zere­b­ra­len Kin­der­läh­mung und muss in einem Roll­stuhl fest­ge­schnallt wer­den. Das Leben für sie und ihre Eltern ist nicht immer ein­fach. Doch Melo­dy ist ein erstaun­li­ches Kind. Sie ist super intel­li­gent, hat ein foto­gra­phi­sches Gedächt­nis und liebt die Magie der Wör­ter, auch wenn sie selbst nur ein­zel­ne Lau­te von sich geben kann. Von vie­len wird sie schlicht­weg unter­schätzt und für dumm gehal­ten. Vor­ur­tei­le und Ableh­nung prä­gen… Weiterlesen!

Sarah Darer Littman — Die Welt wär besser ohne dich

Sarah Darer Littman Die Welt wär besser ohne dich24.Januar 2016

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Sarah Darer Litt­man hat mit “Die Welt wär bes­ser ohne dich” einen Roman geschrie­ben, der an die Sub­stanz geht. Eine Geschich­te über Cyber­mob­bing und des­sen Fol­gen, Eifer­sucht und Freund­schaft. Wahn­sin­nig authen­tisch und sehr bewe­gend geschrie­ben. Ein Buch, das man so schnell nicht ver­ges­sen wird! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Syd­ney hat ein wich­ti­ges Vor­spre­chen in der Schu­le vor sich. Sie will eine Haupt­rol­le in “Die Schö­ne und das Biest” ergat­tern und ihre ner­vi­ge, älte­re Schwes­ter Lara blo­ckiert mal wie­der das Bad! Schon seit vier­zig Minu­ten hat sie sich dar­in ein­ge­schlos­sen. Auch ihre Mut­ter ist Syd­ney nicht wirk­lich eine Hil­fe. Sie, die Mit­glied des Stadt­rats ist und vor einer wich­ti­gen Wahl steht, möch­te lie­ber unge­stört arbei­ten, als sich in die Strei­te­rei­en zwi­schen Syd­ney und Lara ein­zu­mi­schen. Also häm­mert Syd­ney noch ein­mal wütend an die Bade­zim­mer­tü­re. “In die­sem Moment mel­det sich das ers­te lei­se Unbe­ha­gen, ein mul­mi­ges Gefühl, dass heu­te irgend­et­was anders ist. […] Doch es ist nicht die ver­schlos­se­ne Türe, die mich beun­ru­higt. Lara schließt sich immer im Bade­zim­mer ein. Es ist die Stil­le. Die Tat­sa­che, dass sie mich nicht durch die Tür hin­durch anschreit. “Lara?” Mei­ne wach­sen­de Sor­ge ver­drängt die Wut. “Ist alles okay bei dir?” Nichts. Nicht mal das kleins­te plät­schern­de Geräusch. Mit einem Anflug von Panik has­te ich die Trep­pe hin­un­ter und stol­pe­re fast auf den letz­ten Stu­fen. “Mum — ich glau­be, mit Lara stimmt etwas nicht”! (Zitat aus “Die Welt wär bes­ser ohne dich” S.12). Und tat­säch­lich, Syd­neys Schwes­ter, die vor eini­ger Zeit unter Depres­sio­nen litt, liegt bewusst­los… Weiterlesen!

Arne Svingen — Die Ballade von der gebrochenen Nase

Arne Svingen Die Ballade von der gebrochenen Nase 28.Oktober 2015

Wie Boxen und Musik zusam­men­pas­sen kann (oder auch nicht;-)), das zeigt der nor­we­gi­sche Autor Arne Svin­gen in sei­nem Roman “Die Bal­la­de von der gebro­che­nen Nase”. Er erzählt vom Erwach­sen­wer­den, von Stär­ken und Schwä­chen und dem Mut, zu sich selbst zu ste­hen. Auf beschwing­te und zugleich erns­te Wei­se und mit viel Situa­ti­ons­ko­mik. Ein kurz­wei­li­ges (192S.) und sehr schö­nes Buch! Beson­ders für Jungs ab 12 Jah­ren geeig­net.

Nor­we­gen. Sei­ne Mut­ter hat den 12-jäh­ri­gen Bart nach einer Figur aus den “Simp­sons” benannt. Etwas Gro­ßes soll aus ihm wer­den. Und hart im Neh­men, das soll er am bes­ten auch sein. Des­halb schickt sei­ne Mut­ter, die zuwei­len mal ver­gisst die Strom­rech­nun­gen zu bezah­len und ihr Geld vom Sozi­al­amt bekommt, ihn auch zum Boxen. “Ich glau­be, Mama hät­te ger­ne einen Sohn, der här­ter im Neh­men ist. Des­halb gehe ich zum Boxen. Irgend­wann wirst du mir dafür dank­bar sein, dass du das gelernt hast, sagt Mama immer. Nicht, dass ich jemals Geld­ein­trei­ber oder Auf­trags­kil­ler wer­den möch­te, aber es kann doch sein, dass jemand vor­hat, mich zum Krüp­pel zu schla­gen. Und dann kann es ja sein, dass ich Mama dank­bar bin. Es kommt ein biss­chen dar­auf an, wer gewinnt.” (Zitat aus “Die Bal­la­de von der gebro­che­nen Nase” S.12). Barts gro­ße Lei­den­schaft hin­ge­gen ist das Weiterlesen!

Louisa Reid — Jeden Tag ein bisschen mehr

Louisa Reid Jeden Tag ein bisschen mehr22.Oktober 2015

Jeden Tag ein biss­chen mehr” von der bri­ti­schen Autorin Loui­sa Reid ist ein rich­tig schö­ner Schmö­ker. Eine Geschich­te über ein jun­ges Mäd­chen, das an einer namen­lo­sen Krank­heit lei­det, über das Anders­sein, das Erwach­sen­wer­den und das Frei­sein. Und die Geschich­te einer auf­kei­men­den Lie­be. Opu­lent (560 Sei­ten!), atmo­sphä­risch und inten­siv. Mit einer teils sehr poe­ti­schen Spra­che. Ich habe schon lan­ge kein Buch mehr gele­sen, das so ergrei­fend geschrie­ben ist. Die­se Autorin (“In dei­nem Licht und Schat­ten”) darf ein­fach kein Geheim­tipp mehr blei­ben! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Audrey, ihr fünf­jäh­ri­ger Bru­der Peter und ihre Mut­ter zie­hen in ein abge­le­ge­nes Haus in einer noch abge­le­ge­ne­ren Klein­stadt. “Ich weiß nicht, was ich erwar­tet hat­te, […] Aber die­ses Haus mit sei­nen schar­fen Kan­ten und lee­ren Fens­tern erin­ner­te mich an mit Paket­band ver­kleb­te Schach­teln, weg­ge­pack­tes Leben, stau­big und ster­bend. Immer­hin war der Gar­ten schön, sep­tem­ber­grün und gol­den. Und der blaue Him­mel erstreck­te sich nach allen Sei­ten ins Unend­li­che.” (Zitat aus “Jeden Tag ein biss­chen mehr” S.16/17). Der Umzug ist ein Neu­an­fang. Ein Ver­such, die Ver­gan­gen­heit zu ver­ges­sen. Eine neue Schu­le. Neue Nach­barn. Neue Fra­gen und weni­ge Ant­wor­ten. Das stellt auch der jun­ge Leo bald fest, der seit Kur­zem bei sei­ner Tan­te neben­an lebt. Audrey redet nicht viel. Mit ihrem klei­nen Bru­der ist sie am liebs­ten für sich. Und doch ist Leo von die­sem Mäd­chen irgend­wie fas­zi­niert. Sein The­ra­peut hat ihm gera­ten, sich … Weiterlesen!

Tom Leveen — Ich hätte es wissen müssen

Tom Leveen Ich hätte es wissen müssen29.Juli 2015

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Tom Leveen hat mit “Ich hät­te es wis­sen müs­sen” einen Roman geschrie­ben, der sich mit den The­men Schuld, Mob­bing und Sui­zid aus­ein­an­der­setzt. Ein auf­wüh­len­des, packen­des Buch, das auf jeden Fall nach­denk­lich machen wird! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Im Leben der 16-jäh­ri­gen Vic­to­ria, die von allen Tori genannt wird, ist nichts mehr so, wie es ein­mal war. Das Auto ihrer Mut­ter wur­de mit einem Zie­gel­stein beschä­digt, die Pres­se lun­gert vor dem Haus der Fami­lie her­um, ihr Bru­der Jack spricht kaum ein Wort mehr mit ihr und ihre Eltern haben ihr den Lap­top und das Smart­pho­ne weg­ge­nom­men. Tori soll nicht mit­be­kom­men, was man Schlim­mes im Inter­net über sie schreibt. Über sie und die sechs ande­ren Jugend­li­chen, die einen Jun­gen durch (Cyber-)Mobbing in den Sui­zid getrie­ben haben. Jetzt hat Tori nur noch ein altes, klapp­ba­res Han­dy. Doch auf genau die­sem ruft sie am Abend vor der Gerichts­ver­hand­lung ein Jun­ge, namens Andrew an, der behaup­tet die­se Num­mer ganz zufäl­lig gewählt zu haben und sich umbrin­gen will. Aus­ge­rech­net bei Tori! Das kann nur ein schlech­ter Scherz sein. Sie legt auf. Doch kurz dar­auf… Weiterlesen!