Kasimiras Lieblingsbücher

Marie-Aude Murail — Vielleicht sogar wir alle

Marie-Aude Murail Vielleicht sogar wir alle19.März 2012

Mit dem Titel “Viel­leicht sogar wir alle” hat die fran­zö­si­sche Best­sel­ler­au­to­rin Marie-Aude Murail eine bezau­bern­de Fami­li­en­ge­schich­te geschrie­ben (etwas, was es in der aktu­el­len Jugend­li­te­ra­tur eher sel­te­ner gibt), die zu berüh­ren weiß und den Leser schmun­zeln und stau­nen las­sen wird. Inter­es­san­ter­wei­se ist sie aus den Per­spek­ti­ven der Eltern und Kin­der geschrie­ben und gibt daher einen fas­zi­nie­ren­den, höchst amü­san­ten Ein­blick in den All­tag einer ganz nor­ma­len Fami­lie, die eben aus die­sem ver­sucht aus­zu­bre­chen. Zu emp­feh­len für alle Fans von Marie-Aude Murail natür­lich und sol­che, die noch nie etwas von ihr gele­sen haben und ein­fach gut unter­hal­ten wer­den möch­ten! Ab 12 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Fami­lie Doi­nel — das sind Vater, Mut­ter, die 14-jäh­ri­ge Char­lie und ihr klei­ner Bru­der Este­ban. Fami­li­en­merk­mal: eine graue Haar­sträh­ne, die gene­tisch vor­pro­gram­miert zu sein scheint und ca. im Jugend­al­ter auf­taucht (aller­dings nur väter­li­cher­seits).

Este­ban, der jüngs­te Fami­li­en­spross, geht in die drit­te Klas­se und ist ein hoch­in­tel­li­gen­tes Kind, wes­we­gen er auch eine Klas­se über­sprin­gen durf­te. In sei­ner Frei­zeit erfin­det er am liebs­ten die ver­schie­dens­ten Din­ge: einen Zeit­trans­por­ter, der mit einem Hirn­wel­len-Sen­sor ver­bun­den ist, einen Nanoro­bo­ter, den man durch die Nase schiebt und der das Blut… Weiterlesen!

Michael Grant — Gone: Verloren

Michael Grant Gone: Verloren27.Februar 2012

Gone: Ver­lo­ren” ist der ers­te Band der erfolg­rei­chen, sechs­tei­li­gen “Gone”-Rei­he von dem ame­ri­ka­ni­schen Auto­ren Micha­el Grant. Ein Thril­ler mit Sci­ence-Fic­tion-Ele­men­ten, der von einer plötz­li­chen Welt ohne Erwach­se­ne erzählt. Unfass­bar span­nend! Eine der bes­ten, ner­ven­zer­rei­ßen­den, fes­selnds­ten Thril­ler-Rei­hen, die ich je gele­sen habe! Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Per­di­do Beach. Eine (fik­ti­ve) Stadt in Süd­ka­li­for­ni­en. Sam wird bald 15. Und eines Tages — es ist ein ganz nor­ma­ler Schul­tag — sitzt Sam in sei­ner Schul­klas­se und puff! ist der Leh­rer ver­schwun­den, hat sich in Luft auf­ge­löst, ein­fach so! Auch ein paar ande­re Mit­schü­ler sind ver­schwun­den und Sam erfährt auch bald war­um: jeder, der das Alter 15 erreicht bezie­hungs­wei­se älter als 15 ist, löst sich in Luft auf. War­um, das weiß kei­ner. Eine Stadt ohne Erwach­se­ne: Klein­kin­der, Babys und Jugend­li­che ganz auf sich allein­ge­stellt! Zudem taucht rund um die Orts­gren­ze eine unsicht­ba­re Mau­er auf: die Kinder/Jugendlichen kom­men auch nicht raus! Sam und sei­ne Freun­de ver­su­chen… Weiterlesen!

Kimberly Derting — Ruf der verlorenen Seelen

Kimberly Derting Ruf der verlorenen Seelen31.Januar 2012

Ruf der ver­lo­re­nen See­len“ der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Kim­ber­ly Der­ting ist ein span­nen­der Thril­ler über ein Mäd­chen mit einer über­sinn­li­chen Gabe. Sie kann Tote auf­spü­ren! Der bereits zwei­te Teil der “Body­fin­der”-Rei­he, der aber auch völ­lig unab­hän­gig zu lesen ist. Die Geschich­te ist sehr flott und flüs­sig zu lesen und zieht den Leser sofort in sei­nen Bann. Zu emp­feh­len ist der Thril­ler ab 14 Jah­ren, dürf­te aber auch Erwach­se­ne anspre­chen.

Frisch ver­liebt in ihren bes­ten Freund Jay, ist Vio­let momen­tan eigent­lich mehr als glück­lich. Wäre da nicht ihre über­sinn­li­che Gabe tote Men­schen wahr­zu­neh­men, die ihr mal wie­der einen Strich durch die Rech­nung macht und ihr mehr Pro­ble­me berei­tet als ihr lieb ist. Bei einer Shop­ping­tour mit ihrer Freun­din Chel­sea erspürt Vio­let einen toten Jun­gen, in einem Con­tai­ner ver­bor­gen. Sie hin­ter­lässt einen anony­men Anruf bei der Poli­zei. Doch eine Mit­ar­bei­te­rin des FBIs ent­larvt sie und stellt unan­ge­neh­me Fra­gen. Woher wuss­te sie, dass sich in dem ver­schlos­se­nen Con­tai­ner ein Toter befand? Als dann auch noch selt­sa­me Droh­an­ru­feWeiterlesen!

Ali Shaw — Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Ali Shaw Das Mädchen mit den gläsernen Füßen16.Januar 2012

Der bri­ti­sche Autor Ali Shaw hat mit “Das Mäd­chen mit den glä­ser­nen Füßen” einen wun­der­ba­ren, außer­ge­wöhn­li­chen Roman geschrie­ben. Ein sprach­li­ches Meis­ter­werk! Zu Recht wur­de die­ses Buch bereits in mehr als 18 Län­dern ver­kauft und hat zahl­rei­che Preise/Nominierungen erhal­ten. Geeig­net für erwach­se­ne Leser und Jugend­li­che ab 15, die auch an anspruchs­vol­le­rer Lite­ra­tur eine Freu­de haben.

Isa kehrt auf die Insel zurück, auf der sie ihre Som­mer­fe­ri­en ver­bracht hat. Denn sie hat ein gro­ßes, sehr selt­sa­mes Pro­blem: ihre Füße haben sich nach und nach in Glas ver­wan­delt! Eine kau­zi­ger, älte­rer Mann, der in der Ein­öde noch viel selt­sa­me­re Insek­ten züch­tet, könn­te ihr letz­te Ret­tung sein. Was weiß er über das Glas? Kann er ihr hel­fen? Doch dann lernt Isa Midas ken­nen, einen äußerst zurück­ge­zo­gen leben­den jun­gen Mann, in den sie sich ver­liebt. Aber Midas hat eine Mau­er um sich her­um errich­tet. Berüh­run­gen und Nähe sind ihm fremd. Wird Isa sein Herz erobern, ehe es zu spät ist und das Glas… Weiterlesen!

Lucy Christopher — Isla Schwanenmädchen

Lucy Christopher Isla Schwanenmädchen29.November 2011

Die bri­tisch-aus­tra­li­sche Auto­rin Lucy Chris­to­pher hat mit „Isla Schwa­nen­mäd­chen“ eine wun­der­schö­ne Vater-Toch­ter-Geschich­te geschrie­ben. Ein Buch über die Magie des Flie­gens, über die Freund­schaft zu einem ganz beson­de­ren Schwan, über und einen Vater, der wie­der gesund wird! Nomi­niert wur­de der Roman auch für den Waterstone’s Pri­ze. Und gewann 2010 den Bran­ford Boa­se Award. Ab 10 Jah­ren zu emp­feh­len, aber auch für Jugend­li­che und Erwach­se­ne.

Isla und ihr Vater lie­ben es jedes Jahr, wenn es kalt wird, die Schwä­ne zu beob­ach­ten. Doch die­se Jahr ist etwas anders: der Schwarm fliegt ver­se­hent­lich in neu errich­te­te Strom­lei­tun­gen hin­ein. Ein paar der Vögel ster­ben und einer scheint den Weg zu sei­ner Sip­pe nicht mehr zurück­zu­fin­den. Ihn trifft Isla am See des Kran­ken­hau­ses wie­der, in das ihr Vater nach einem Zusam­men­bruch ein­ge­lie­fert wird. Ihr Vater hat Pro­ble­me mit sei­nem Herz. Der ein­sa­me Schwan hat Pro­ble­me mit dem Flie­gen. Isla, die ver­sucht mit der Krank­heit ihres Vaters, der Angst und Sor­ge um ihn fer­tig­zu­wer­den, kommt auf die Idee… Weiterlesen!

Ursula Poznanski — Saeculum

Ursula Poznanski Saeculum17.Juni 2013

Sae­cu­lum” ist das neu­es­te Taschen­buch der öster­rei­chi­schen Auto­rin Ursu­la Pozn­an­ski. Der Frau, die 2011 den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis in der Kate­go­rie “Preis der Jugend­ju­ry” mit ihrem Thril­ler “Ere­bos” gewann. Ihr neu­er Thril­ler zieht schon mit dem schwar­zen Buch­block (bezieht sich auf die Bro­schur­aus­ga­be) und dem düs­te­ren Cover die Bli­cke auf sich. Eine Geschich­te über ein Rol­len­spiel im Wald, das außer Kon­trol­le zu gera­ten scheint. Span­nend!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren geeig­net. Und auch Erwach­se­nen sehr zu emp­feh­len.

Es sind ins­ge­samt sech­zehn Jugend­li­che, die für fünf Tage die ech­te Welt hin­ter sich las­sen und in einem ver­las­se­nen, weit abge­le­ge­nen Wald wie im 14. Jahr­hun­dert (Jahr­hun­dert =Sae­cu­lum) leben und ein soge­nann­tes Live-Rol­len­spiel spie­len wol­len. Bas­ti­an hat kei­ner­lei Ahnung wie die­ses Spiel ablau­fen wird. Er hat sich von San­dra über­re­den las­sen — einem Mäd­chen, in das er ein wenig ver­liebt ist. Doch dann ver­schwin­den plötz­lich nach­ein­an­der… Weiterlesen!