Anne Nesbet — Wir gegen die Wildnis

20.April 2026

Wir gegen die Wild­nis” ist ein Aben­teu­er­ro­man der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Anne Nes­bet, der in Kali­for­ni­en spielt und zwei Geschwis­ter und deren Cou­sin in den Mit­tel­punkt stellt, die auf einer Wan­der­tour mit ihrer Fami­lie zwei Näch­te allei­ne zel­ten dür­fen und von einem Erd­be­be­ben über­rascht wer­den. Der Weg zurück zu ihren Eltern ist abge­schnit­ten und sie müs­sen eine län­ge­re, viel anspruchs­vol­le­re Rou­te quer durch die Ber­ge wagen. Doch nicht nur wil­de Tie­re und gefähr­li­che Weg­ab­schnit­te, son­dern auch ihre all­mäh­lich zur Nei­ge gehen­den Essens­vor­rä­te, machen das Über­le­ben in der Wild­nis zu einem Wett­lauf gegen die Zeit… Dass die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Anne Nes­bet regel­mä­ßig lan­ge Wan­der­tou­ren in die Ber­ge unter­nimmt, das merkt man! Sehr leben­di­ge und authen­ti­sche Natur­be­schrei­bun­gen, die Lust auf einen Aus­flug ins Grü­ne machen. Sehr aben­teu­er­lich, unter­halt­sam und bewe­gend geschrie­ben. Mit Figu­ren, die einem rasch ans Herz wach­sen und die über sich hin­aus­wach­sen. Das per­fek­te Lese­fut­ter für Gipfelstürmer:innen ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 11-jäh­ri­ge Vivi­an, ihres Zei­chens äußerst aben­teu­er­lus­tig und auf­ge­weckt, freut sich rie­sig auf die bevor­ste­hen­den Feri­en. Denn sie darf gemein­sam mit ihrer

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Stefanie Höfler — Bis der Regen Feuer fängt

19.März 2026

Die viel­fach für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis nomi­nier­te, deut­sche Autorin Ste­fa­nie Höf­ler hat ein neu­es Buch ver­öf­fent­licht. “Bis der Regen Feu­er fängt” spielt im Jahr 2065. Eine Dys­to­pie, ein Selbst­fin­dungs­ro­man, aber zugleich auch die Geschich­te einer Fami­lie, einer ers­ten Lie­be und der Suche nach einer Wahr­heit, die alles auf den Kopf stel­len wird. Toni­as Bru­der ist ver­schwun­den. Dafür ist Sol in ihrem Leben auf­ge­taucht, in die sie sich ver­liebt hat. Doch ihre Lie­be ist non­kon­form, darf eigent­lich nicht sein, in einer Welt, in der die Men­schen mit­tels Kame­ras und einem Sen­sor am Hand­ge­lenk per­ma­nent über­wacht wer­den. Des­halb bricht Tonia eines Tages aus. Aus dem Sys­tem. Sie ver­schwin­det im Wald. In die Zone, in der eigent­lich nie­mand sein darf. Und trifft auf Leon­hard. War­um hat er die glei­chen Nar­ben an der Hand wie sein Bru­der? Bald erfährt Tonia von einer Stu­die, einem Expe­ri­ment, einer Wahr­heit, die so erschre­ckend ist, dass sie alles für immer ver­än­dern wird… Ein Roman, der unauf­ge­regt und ruhig star­tet und dann immer mehr in einen Lese­sog zieht! Ein­dring­lich, inten­siv und bril­lant. Mit einer sehr bild­rei­chen, inten­si­ven Spra­che. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Toni redet nie viel, ist oft sehr still. Noch stil­ler ist hin­ge­gen ihre Mut­ter gewor­den, seit ihr Bru­der Rudi ver­schwun­den ist. “Mei­ne Mut­ter geht seit Wochen kaum noch aus dem Haus. Meist liegt sie auf dem Sofa, in eine Decke gewi­ckelt, durch Bewe­gungs­lo­sig­keit getarnt, stumm. Ich weiß nicht genau, wann sie auf­ge­hört hat zu arbei­ten. Drei Wochen, vier Wochen nach Rudis Ver­schwin­den, fünf?” (Zitat aus “Bis der Regen Feu­er fängt” S.23) Es gab einen Streit mit

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Cornelia Franz — Scheinland

11.März 2026

Schein­land” ist ein Roman der deut­schen Autorin Cor­ne­lia Franz, die einen jun­gen Mann in den Mit­tel­punkt stellt, der sein Abitur mit Best­no­ten abge­schlos­sen hat, aber noch nicht wirk­lich weiß, was er mit sei­nem Leben anfan­gen soll. Dani­el eckt oft an, ist unan­ge­passt und anders. Doch dann lernt er den Öko­bau­ern Stef­fen ken­nen, der einen eige­nen Hof hat, auf dem er mög­lichst selbst­ver­sor­gend leben will. Mit Stef­fen kann Dani­el auch über kon­tro­ver­se The­men dis­ku­tie­ren. Aber dann macht Stef­fen immer wie­der merk­wür­di­ge Bemer­kun­gen. Und war­um besitzt er meh­re­re Waf­fen, obwohl er nicht jagen geht? Schließ­lich stellt sich her­aus: Stef­fen ist ein Nazi und plant schein­bar etwas Gro­ßes. Was soll Dani­el jetzt tun…? Ein sehr ein­dring­lich erzähl­ter Roman über wich­ti­ge The­men: Rechts­extre­mis­mus und poli­ti­sche Radi­ka­lie­rung, aber auch Zivil­cou­ra­ge und Ver­ant­wor­tung. Sehr flüs­sig geschrie­ben, am Ende fast wie ein Thril­ler. Ide­al als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Dani­el ist ein Nerd. Das fin­det zumin­dest sei­ne klei­ne Schwes­ter. “Rich­tig nett konn­te es manch­mal mit Dani­el sein. Aber eigent­lich war er ihr ein Rät­sel, weil er so ein Nerd war. Mathe- und Phy­sik­ge­nie, Abi mit eins Kom­ma null, kaum Freun­de, kei­ne Dates, jeden­falls soweit sie wuss­te. Immer mach­te er irgend­wie sein eige­nes Ding.” (Zitat aus “Schein­land” S.9) Er hat schon immer sei­nen eige­nen Kopf gehabt, hin­ter­fragt vie­les und schwimmt gegen den Strom. Nun hat er

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Ferdinand von Schirach — Alexander

1.März 2026

Der bekann­te deut­sche Best­sel­ler­au­tor und Jurist Fer­di­nand von Schi­rach hat sein ers­tes Jugend­buch (ab 10 Jah­ren) her­aus­ge­bracht! “Alex­an­der” ent­führt in ein klei­nes, anti­kes Städ­chen namens Kalis­te, in dem ein König sich mit sei­nem Nach­barn stritt. Wor­um es in dem Streit ging, weiß man gar nicht mehr so genau, aber der König begann einen Krieg gegen das Nach­bar­kö­nig­reich, bei dem es vie­le Ver­lus­te gab. Auch Alex­an­ders Vater, der ihm auf sei­ne Kin­der­zim­mer­wand einen rie­sen­gro­ßen Ele­fan­ten gemalt hat, und auch ande­re Tie­re, die nachts über ihn wach­ten, ist im Krieg gefal­len. Nach dem Ende jenes Macht­kamp­fes wur­de der König, den man als Tyrann ent­larv­te, samt sei­nen Minis­tern aus der Stadt gejagt. Die Hälf­te von Kalis­te war abge­brannt und zer­stört, auch Alex­an­der muss­te mit sei­ner Mut­ter zu sei­ner Tan­te zie­hen. Er ver­miss­te sein Kin­der­zim­mer mit dem Dschun­gel an den Wän­den. Die Stadt­be­woh­ner beschlos­sen, dass so ein Krieg nie wie­der gesche­hen dür­fe. Dafür woll­ten sie künf­tig “gerech­te” Geset­ze. Und weil jeder der Bewoh­ner von Kalis­te in gewis­ser Wei­se vor­ein­ge­nom­men war, beschlos­sen sie, dass ein Kind, das noch ganz unschul­dig war, die­se Geset­ze in der Haupt­stadt suchen soll­te. Um auch das klügs­te Kind zu fin­den, stell­ten sie

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Maja Ilisch — Die verborgenen Bilder

18.Februrar 2026

Die ver­bor­ge­nen Bil­der” ist ein Roman der deut­schen Autorin Maja Ilisch. Ein Umzug, der nicht sein müss­te. Nach der Tren­nung ihrer Eltern ist die 12-jäh­ri­ge Frie­de­ri­ke, genannt Frie­ke, äußerst frus­triert. Muss sie doch das gelieb­te Eltern­haus ver­las­sen. Aber in der neu­en Woh­nung ent­de­cken sie unter der Tape­te eini­ge fas­zi­nie­ren­de Zeich­nun­gen. Bald fin­det Frie­ke her­aus, dass wenn sie die­se berührt, sie in die Ver­gan­gen­heit rei­sen kann — in das Zim­mer jenes gleich­alt­ri­gen Mäd­chens, das die Gesich­ter gezeich­net hat. Eine Freund­schaft über Zeit­gren­zen hin­weg ent­steht. Frie­ke fühlt sich wohl in ihrer idyl­li­schen Zweit­fa­mi­lie, in der sie bedin­gungs­los und herz­lich auf­ge­nom­men wird, wann immer sie zu Besuch ist. Doch es ist das Jahr 1928 und bald merkt Frie­ke, dass die Idyl­le trügt… Ein sehr wich­ti­ger Roman, der Jugend­li­chen die NS-Zeit näher­bringt, aber auch die Gefah­ren und Aus­wir­kun­gen bis in die heu­ti­ge Zeit the­ma­ti­siert. Bewe­gend, mit­rei­ßend und sehr unter­halt­sam geschrie­ben. Auch ide­al als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die Welt der 12-jäh­ri­gen Fre­de­ri­ke, genannt Frie­ke, steht plötz­lich Kopf, als ihre Eltern sich tren­nen. Ihr Vater ist aus­ge­zo­gen. Hat eine neue Bezie­hung. Noch dazu mit einem Mann. Frie­ke ver­steht es nicht. Fühlt sich ver­ra­ten und ver­letzt. Mit ihrem Vater will sie vor­erst nichts mehr zu tun haben. Dann müs­sen sie auch noch

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Lisa Fipps — Starfish

12.Februar 2026

Star­fi­sh” ist das Debüt der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lisa Fipps. Eine Geschich­te über ein 11-jäh­ri­ges Mäd­chen, das auf­grund ihres Gewichts regel­mä­ßig gemobbt wird. Sogar ihre eige­ne Mut­ter spot­tet regel­mä­ßig über sie und zwingt Ellie dazu stän­dig irgend­wel­che Diä­ten aus­zu­pro­bie­ren. Selbst ihre Geschwis­ter machen sich über sie lus­tig. Als ihre bes­te Freun­din weg­zieht und ein neu­es Mäd­chen in der Nach­bar­schaft auf­taucht, schöpft Ellie Hoff­nung. Auch die The­ra­peu­tin, zu der ihr Vater sie bringt, ist gar nicht mal so schlimm wie sie dach­te. Mit ihr zusam­men­en gelingt es Ellie all­mäh­lich zu sich selbst zu fin­den und dem Mob­bing um sie her­um die Stirn zu bie­ten… Ein herz­er­wär­men­der Roman, der kom­plett im Vers­maß geschrie­ben ist und der Mut macht, zu sich selbst zu ste­hen. Eine Geschich­te über Aus­gren­zung, Body­s­ha­ming, Freund­schaft und Selbst­lie­be. Bewe­gend und sehr berüh­rend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Texas. Der Rück­zugs- und Wohl­fühlort der 11-jäh­ri­gen Ellie ist ihr Pool im Gar­ten. Dort im Was­ser fühlt sie sich wohl, kann ganz sie selbst sein. Sie streckt sich aus, ihre Arme, ihre Bei­ne; fühlt sich wie ein See­stern und bean­sprucht genau­so viel Raum, wie sie braucht. Denn in der Welt außer­halb des Pools gibt es

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Frank Schwieger — Trümmerkinder: Wie wir die Nachkriegszeit erlebten

29.Januar 2026

Trüm­mer­kin­der: Wie wir die Nach­kriegs­zeit erleb­ten” ist ein bio­gra­fi­sches Sach­buch des deut­schen Autoren Frank Schwie­ger für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren. Er lässt sie­ben Jun­gen und Mäd­chen unter­schied­li­chen Alters zu Wort kom­men. Sie erzäh­len ihre Geschich­te, wie sie die Nach­kriegs­zeit von 1945 bis 1954 erlebt haben. Wie sie ver­trie­ben wur­den, Flucht und Hun­ger erleb­ten, Käl­te und Angst. Wie sie Tei­le ihrer Fami­lie ver­lo­ren. Wie sie sich ein neu­es Zuhau­se in den Trüm­mern suchen musss­ten. Wie sie heim­lich Koh­le klau­ten. Wie sie aber auch uner­war­tet Mensch­lich­keit in schwe­ren Zei­ten erfuh­ren. Hoff­nung, Zusam­men­halt und ein Miteinander.

Jede Geschich­te beginnt mit einer Zeich­nung der jewei­li­gen Per­son, die erzählt und einem kur­zen Steck­brief, in dem man den Namen, das Geburts­da­tum, die Geschwis­ter und den Wohn­ort erfährt. Vie­le Berich­te erstre­cken sich auch

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Martin Schäuble — Heldentage

22.Januar 2026

Hel­den­ta­ge” ist der neu­es­te Roman des deut­schen Autoren Mar­tin Schäub­le für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Er erzählt die Geschich­te des 15-jäh­ri­gen Niko, der sei­ne Tage mit stän­di­gem Zocken ver­bringt. Ohne sein Han­dy, das geht gar nicht. Pau­sen­los spielt er. Freun­de tref­fen, sich waschen, selbst regel­mä­ßi­ges Essen, dafür hat er kei­ne Zeit. Als ein Streit mit sei­ner Mut­ter eska­liert, sein Han­dy kaputt geht und er sie sogar mit einem Mes­ser bedroht, ist Schluss. Niko muss in eine psych­ia­tri­sche Ein­rich­tung. Dort trifft er auf den eben­so spiel­süch­ti­gen Faris, der sein Han­dy in einem “Herr der Rin­ge”-Buch ver­sucht in die Kli­nik zu schmug­geln und erwischt wird. Ein Licht­blick ist die mit Pier­cings über­se­he­ne May­la, die auf der Akut­sta­ti­on ist und nur sams­tags Aus­gang hat. Als Niko eines Nachts beob­ach­tet, wie sie das Gelän­de ver­lässt, fol­gen Niko und Faris ihr und lan­den in dem Aben­teu­er ihres Lebens. Nicht nur die Poli­zei, son­dern auch ein paar Neo­na­zis sind ihnen bald dicht auf den Fer­sen. Die drei Jugend­li­chen müs­sen über sich hinauswachsen…

Ein Road­trip, ein Aben­teu­er­ro­man, ein Selbst­fin­dungs­trip, eine Freund­schafts­ge­schich­te. Unter­halt­sam und kurz­wei­lig. Ide­al für alle

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Davide Morosinotto — Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten

23.Novem­ber 2025

Gre­ta Gri­mal­di und der Jun­ge aus dem Schat­ten” von dem ita­lie­ni­schen Autoren Davi­de Moro­si­not­to ist ein his­to­ri­scher Kri­mi­nal­ro­man, der sich einem der größ­ten Geheim­nis­se der Deut­schen Geschich­te wid­met: Kas­par Hau­ser, dem “Kind Euro­pas”, einem Fin­del­kind, das eines Tages in Nürn­berg auf­tauch­te und um des­sen Her­kunft sich zahl­rei­che Mythen ran­ken. Wur­de er jah­re­lang in einem dunk­len Kel­ler gefan­gen gehal­ten? Wer war der jun­ge Mann wirk­lich, der sich zu einer Berühmt­heit ent­wi­ckel­te? Ein Hoch­stap­ler? Ein Prinz badi­scher Her­kunft? Der Autor stellt ein jun­ges Mäd­chen namens Gre­ta in den Mit­tel­punkt sei­ner Geschich­te, die mit ihrem bekann­ten Vater Dok­tor Gri­mal­di, der nicht nur Arzt ist, son­dern auch regel­mä­ßig Kri­mi­nal­fäl­le löst, nach Nürn­berg ein­ge­la­den wur­de, wo Kas­par Hau­ser auf­ge­taucht ist. Die­ser hat meh­re­re Mord­dro­hun­gen erhal­ten und die bei­den begin­nen zu ermit­teln… Ein wirk­lich spek­tu­ku­lä­res Buch! Einer der bes­ten his­to­ri­schen Kri­mi­nal­ro­ma­ne, den ich in den letz­ten Jah­ren gele­sen habe! Raf­fi­niert und klug erzählt, sehr gut recher­chiert und höchst span­nend. Mit einer gewief­ter, sym­pa­thi­schen, über­aus intel­li­gen­ten Ermitt­le­rin. Ein groß­ar­ti­ges Lese­er­leb­nis, das sich einem beson­de­ren Mythos auf lite­ra­ri­sche Wei­se nähert. Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der Vater der 14-jäh­ri­gen Gre­ta ist eine klei­ne Berühmt­heit: Dok­tor Gri­mal­di ist nicht nur Arzt, son­dern auch her­vor­ra­gend dar­in Kri­mi­nal­fäl­le zu lösen, wobei Gre­ta ihn stets unter­stüt­zen darf. Nun wer­den die bei­den — die eigent­lich in Sizi­li­en leben, wenn sie nicht gera­de auf Rei­sen sind — nach Nürn­berg ein­ge­la­den. Denn dort ist ein

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Oskar Kroon — Wir zwei gegen die Pissratten

18.November 2025

Wir zwei gegen die Piss­rat­ten” von dem schwe­di­schen Autoren Oskar Kroon wur­de in Schwe­den 2023 als bes­tes Kin­der­buch des Jah­res aus­ge­zeich­net. Es stellt den jun­gen Kaj in den Mit­tel­punkt, der sei­nen älte­ren Bru­der Kris­ter über alles liebt und oft mit ihm zusam­men auf dem Schrott­platz unter­wegs ist, um Din­ge zu sam­meln, mit denen die bei­den einen Robo­ter bau­en wol­len. Kris­ter weiß so viel, ist klug und intel­li­gent. Er kann eigent­lich alles. Doch dann muss Kaj zuse­hen, wie sein älte­rer Bru­der von einer Grup­pe Jugend­li­cher, die Kaj nur die “Piss­rat­ten” nennt, in der Schu­le übelst gemobbt wird. Das gefällt ihm gar nicht. Und weil Kris­ter aus die­ser Mob­bing­sa­che ein­fach nicht mehr allei­ne her­aus­kommt, beschlie­ßen Kaj und sei­ne bes­te Freun­din Nai­ma ihm zu hel­fen. Aber wird ihr aus­ge­klü­gel­ter Rache­plan gelin­gen…? Eine herz­er­wär­men­de, berüh­ren­de Geschich­te über Brü­der­lie­be, das Anders­sein, Mob­bing und Mut. Stim­mungs­voll und mit einer fei­nen Pri­se Humor erzählt. Ein Buch, das sich pri­ma als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung eig­net. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die beson­de­re Lite­ra­tur lieben.

Für Kaj ist sein älte­rer Bru­der Kris­ter der Aller­größ­te. “Er war der Bes­te im Sachen­er­fin­den und der Bes­te im Zeich­nen. Mein Bru­der. Außer­dem konn­te er die bes­ten Papier­flie­ger fal­ten. Ein­mal hat­te er einen gebas­telt, der durchs Fens­ter flog und über die Stra­ße und auf Nai­mas Bal­kon lan­de­te. Kris­ter mein­te, er hät­te ein­fach Glück gehabt, aber wenn das stimm­te, war er auch der Bes­te im Glück­ha­ben.” (Zitat aus “Wir zwei gegen die Piss­rat­ten” S.16) Gemein­sam mit Kajs bes­ter Freun­din Nai­ma sind die Drei meist auf dem Schrott­platz von Nai­mas Papa unter­wegs. Eigent­lich dürf­ten sie

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