Humor

T.S. Easton — Ben Fletchers total geniale Maschen

T.S. Easton - Ben Fletchers total geniale Maschen23. August 2016

Ein rich­tig coo­les Buch hat der bri­ti­sche Autor T.S. Eas­ton geschrie­ben: “Ben Flet­chers total genia­le Maschen”. Im Tage­buch­stil berich­tet ein Jugend­li­cher aus sei­nem Leben, das eine über­ra­schen­de Wen­dung nimmt, als er auf­grund eines Miss­ver­ständ­nis­ses in einem Strick­kurs lan­det. Total wit­zig und amü­sant geschrie­ben! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Ein her­vor­ra­gen­des Lese­er­leb­nis für Jungs ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 17-jäh­ri­ge Ben Flet­cher liebt Mathe­ma­tik. Er liest und schreibt ger­ne. Und ist ein Orga­ni­sa­ti­ons­ge­nie. Aber er hat drei Freun­de, die ihn dum­mer­wei­se immer in Schwie­rig­kei­ten brin­gen: “Sie sind kei­ne schlech­ten Ker­le. Sie sind ein­fach bloß dumm. Unnö­tig zu erwäh­nen, dass sie nie auf mich hören. Aus irgend­ei­nem Grund aber bin am Ende immer ich es, der dafür zah­len muss.” (Zitat aus “Ben Flet­chers total genia­le Maschen” Seite14). Die letz­te Dumm­heit, in die er hin­ein­ge­ra­ten ist, hat Ben sogar zu einer 12-mona­ti­gen Bewäh­rungs­stra­fe “ver­hol­fen”. Im Aus­tausch mit sei­ner Bewäh­rungs­hel­fe­rin, die bald gro­ße Stü­cke auf ihn hält, erfährt er von sei­nen Auf­la­gen. Er soll Weiterlesen!

Barry Jonsberg — Das Blubbern von Glück

Barry Jonsberg Das Blubbern von Glück9.August 2016

Erfri­schend anders das ist “Das Blub­bern von Glück” von dem aus­tra­li­schen Autoren Bar­ry Jons­berg, das die herz­er­wär­men­de Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens erzählt, die ver­sucht ihr Umfeld glück­lich zu machen. Wie ihr das gelingt und mit wel­chen Schwie­rig­kei­ten sie zu kämp­fen hat, das beschreibt die Haupt­fi­gur selbst auf sehr sym­pa­thi­sche Wei­se. Für Jugend­li­che (frü­hes­tens ab 10 Jah­ren) und Erwach­se­ne, die mal ein Buch lesen wol­len, das rich­tig gute Lau­ne macht! :-) Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen.

Can­di­ce ist ein ganz beson­de­res Mäd­chen. Sie ist zwölf Jah­re alt und sehr cle­ver. Sie lebt in Aus­tra­li­en. Sie mag eigent­lich alle Men­schen, auch wenn die­se sie nicht mögen. Nur Freun­de hat sie lei­der kei­ne. Alles, was sie macht, macht sie sehr genau. Manch­mal mag sie nicht reden, dann schreibt sie lie­ber auf, was sie sagt. Beson­ders gegen­über Frem­den. Sie hat einen Gold­fisch namens Erd­fer­kel-Fisch. Als ein neu­er Jun­ge namens Dou­glas in ihre Klas­se kommt, freun­det sie sich mit ihm an, weil er auch irgend­wie anders ist. Dou­glas behaup­tet aus einer ande­ren Dimen­si­on zu kom­men, in der er am liebs­ten wie­der zurück­rei­sen wür­de. Er weiß nur noch nicht so genau wie. Sein Pro­blem ist die Schwer­kraft. Von einem Baum her­un­ter­zu­sprin­gen reicht nicht, es müss­te schon höher etwas sein. Can­di­ce weiß auch noch nicht so genau wie sie ihrem neu­en Freund hel­fen könn­te. Dabei möch­te sie ger­ne so vie­len Men­schen in ihre Umge­bung glück­lich machen. Ihre Mut­ter, die krank und manch­mal viel zu trau­rig ist. Ihren Vater, der … Weiterlesen!

Jessica Brody — Mein Leben voller Fragezeichen

Jessica Brody Mein Leben voller Fragezeichen 31.Mai 2016

Mein Leben vol­ler Fra­ge­zei­chen” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jes­si­ca Bro­dy ver­spricht bes­te Unter­hal­tung! Eine Geschich­te über das Tref­fen (fal­scher) Ent­schei­dun­gen, das kom­plet­te Abge­ben sol­cher an eine anony­me Blog­ge­mein­de und den Tur­bu­len­zen, die dies anrich­ten kann. Humor­voll und sehr flott erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Par­ker, Colo­ra­do. Die 15-jäh­ri­ge Brook­lyn steckt schon wie­der im Schla­mas­sel. “Ich wer­de mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit das Epi­zen­trum des Skan­dals sein … mal wie­der. Man könn­te wohl sagen, dass ich nega­ti­ve Schlag­zei­len wie ein Magnet anzie­he. Zu Kata­stro­phen nei­ge, die einen gewal­ti­gen Medi­en­rum­mel nach sich zie­hen.” (Zitat aus “Mein Leben vol­ler Fra­ge­zei­chen” S.8). Schon als Zwei­jäh­ri­ge ist sie durch Zufall berühmt gewor­den für ihre “Fehl­trit­te”, im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes: sie fiel in einen still­ge­leg­ten, engen Schacht und muss­te in einer stun­den­lan­gen, müh­sa­men Ret­tungs­ak­ti­on, an der die hal­be Welt Anteil nahm, befreit wer­den. Drei­zehn Jah­re spä­ter scheint sie noch immer fal­sche Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und stän­dig für Unheil zu sor­gen. Durch ihren letz­ten Clou hat sie… Weiterlesen!

Arne Svingen — Die Ballade von der gebrochenen Nase

Arne Svingen Die Ballade von der gebrochenen Nase 28.Oktober 2015

Wie Boxen und Musik zusam­men­pas­sen kann (oder auch nicht;-)), das zeigt der nor­we­gi­sche Autor Arne Svin­gen in sei­nem Roman “Die Bal­la­de von der gebro­che­nen Nase”. Er erzählt vom Erwach­sen­wer­den, von Stär­ken und Schwä­chen und dem Mut, zu sich selbst zu ste­hen. Auf beschwing­te und zugleich erns­te Wei­se und mit viel Situa­ti­ons­ko­mik. Ein kurz­wei­li­ges (192S.) und sehr schö­nes Buch! Beson­ders für Jungs ab 12 Jah­ren geeig­net.

Nor­we­gen. Sei­ne Mut­ter hat den 12-jäh­ri­gen Bart nach einer Figur aus den “Simp­sons” benannt. Etwas Gro­ßes soll aus ihm wer­den. Und hart im Neh­men, das soll er am bes­ten auch sein. Des­halb schickt sei­ne Mut­ter, die zuwei­len mal ver­gisst die Strom­rech­nun­gen zu bezah­len und ihr Geld vom Sozi­al­amt bekommt, ihn auch zum Boxen. “Ich glau­be, Mama hät­te ger­ne einen Sohn, der här­ter im Neh­men ist. Des­halb gehe ich zum Boxen. Irgend­wann wirst du mir dafür dank­bar sein, dass du das gelernt hast, sagt Mama immer. Nicht, dass ich jemals Geld­ein­trei­ber oder Auf­trags­kil­ler wer­den möch­te, aber es kann doch sein, dass jemand vor­hat, mich zum Krüp­pel zu schla­gen. Und dann kann es ja sein, dass ich Mama dank­bar bin. Es kommt ein biss­chen dar­auf an, wer gewinnt.” (Zitat aus “Die Bal­la­de von der gebro­che­nen Nase” S.12). Barts gro­ße Lei­den­schaft hin­ge­gen ist das Weiterlesen!

Eva Völler — Kiss & Crime: Zeugenkussprogramm

Eva Völler Kiss & Crime: Zeugenschutzprogramm13.August 2015

Kiss & Crime: Zeu­gen­kuss­pro­gramm” der deut­schen Autorin Eva Völ­ler ist der ers­te Teil einer neu­en Rei­he. Span­nung meets Roman­tik in einem Zeu­gen­schutz­pro­gramm wider Wil­len, in das ein jun­ges Mäd­chen mit ihrer Fami­lie auf­ge­nom­men wird. Flott und unter­halt­sam erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ber­lin-Wil­mers­dorf. Die 17-jäh­ri­ge Emi­ly kommt gera­de von einer Par­ty nach Hau­se, als sie einen Ein­bre­cher im Car­port ihres Grund­stücks ent­deckt. Sie ruft sofort die Poli­zei, doch ehe die­se da ist, keh­ren auch ihre Mut­ter und ihr neu­er Freund Jonas zurück, die eben­falls aus waren. Und der Ein­bre­cher. Er scheint Jonas zu ken­nen und for­dert eine namen­lo­se Sache von ihm zurück. Um sei­ne For­de­rung glaub­haf­ter zu machen, schießt er die­sem ins Bein und auch auf Emi­lys Mut­ter. Als die Poli­zei­si­re­nen erklin­gen, suchen der ver­meint­li­che Ein­bre­cher und ein zwei­ter Täter schnell das Wei­te, ohne das Gewünsch­te erhal­ten zu haben. Mit einen Schock und schwe­ren Ver­let­zun­gen wer­den Emi­lys Mut­ter und Jonas ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Doch es ist nicht das letz­te Mal, dass die Gano­ven Kon­takt zur Fami­lie suchen und so muss Emi­ly schließ­lich von der Poli­zei und einem äußerst gut aus­se­hen­den Per­so­nen­schüt­zer namens Pas­cal erfah­ren, dass… Weiterlesen!

Die Schafgäääng: Lamm über Bord

Christine und Christopher Russell Die Schafgäääng: Lamm über Bord2.Juli 2015

Ein Hoch auf die Schaf­gäääng — Band 3 ist nun als Taschen­buch erschie­nen: “Die Schaf­gäääng: Lamm über Bord” von den bri­ti­schen Autoren Chris­ti­ne und Chris­to­pher Rus­sell. Vor­le­se- und Selbst­le­se­spaß für die gan­ze Fami­lie! Eine kun­ter­bun­te Mischung aus Aben­teu­er­ge­schich­te, Komö­die und Kri­mi. “Glenn­kill” meets “Shaun das Schaf”. Für Kin­der ab 9 Jah­re. Alle drei Bän­de sind auch völ­lig unab­hän­gig von­ein­an­der zu lesen! Du kennst die fünf Krie­ger­scha­fe noch nicht? Na, dann wird es höchs­te Zeit!

Hier ein all­ge­mei­ner Über­blick über die Her­de: Da gibt es zum einen Linux, ein Lin­coln-Lang­woll­schaf­bock, der wun­der­bar komisch rap­pen kann. Oxo, ein mäch­ti­ger Oxford-Schaf­bock, der meis­tens nur ans Fres­sen denkt. Sal­ly, ein Sou­th­down-Schaf, die ab und zu selt­sa­me Ein­ge­bun­gen hat und die Ein­zi­ge, die die “Bal­la­de vom Vlies” (Schaf­pro­phe­zei­un­gen) aus­wen­dig kennt. Jas­mi­ne, ein hüb­sches, klei­nes Jacobs­schaf, die zudem noch super­ei­tel und stets um ihr Aus­se­hen bemüht ist. Und zum Schluss den Jüngs­ten der Grup­pe: Will, das wali­si­sche Bal­wen­lamm. Er ist sehr intel­li­gent und ver­steht sogar die Spra­che der Men­schen, weil er in der Küche sei­ner Besit­ze­rin Ida White (einer älte­ren Dame) und ihres Enkels Todd auf­wach­sen durf­te. Zusam­men leben die Scha­fe auf der Epping­ham Farm. In “Lamm über Bord” ver­las­sen Ida White und Todd die Farm, um einen Ver­wand­ten in Aus­tra­li­en zu besu­chen. Die fünf Scha­fe kom­men wäh­rend­des­sen bei Idas Schwes­ter Rose unter, die am Meer lebt. Dort geht es ihnen zunächst noch recht gut, sie haben genug zu fres­sen, einen schö­nen Stall und auch ihre neue Besit­ze­rin ist ganz freund­lich zu ihnen. Bis sie alle plötz­lich ein selt­sa­mes Weiterlesen!

Mandy Hubbard — Wie ich in High Heels durch die Zeit stolperte

 

Mandy Hubbard Wie ich in High Heels durch die Zeit stolperte20.Mai 2015

Wie ich in High Heels durch die Zeit stol­per­te” der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Man­dy Hub­bard ist eine Zeitreise‑, Lie­bes- und Selbst­fin­dungs­ge­schich­te zugleich. Mit einer lie­bes­wer­ten Prot­ago­nis­tin, die in das Aben­teu­er ihres Lebens gerät und dabei neben­bei noch uner­war­te­tes Selbst­be­wusst­sein fin­det. Frech, zucker­süß, roman­tisch und tur­bu­lent. Ein kurz­wei­li­ges, recht unter­halt­sa­mes Lese­ver­gnü­gen für Mäd­chen ab 12 Jah­ren.

Die 15-jäh­ri­ge Ame­ri­ka­ne­rin Cal­lie (der ers­te Satz des Buches legt nahe, sie sei 16, sie ist aber 15! Über­set­zungs­feh­ler?) ist auf Klas­sen­fahrt in Lon­don. Vor einem Jahr wäre das noch alles rich­tig toll gewe­sen, doch ihre bes­te Freun­din ist weg­ge­zo­gen und sie sitzt nun freun­din­nen­los in der Hotel­bar. Um die It-Girls ihrer Klas­se zu beein­dru­cken ver­sucht das unschein­ba­re und etwas toll­pat­schi­ge Mäd­chen durch ein beson­de­res Par­ty­out­fit zu glän­zen, das sie sich in Lon­don mit der Kre­dit­kar­te ihrer Mut­ter (ein “Not­fall!”) besorgt. Dazu gehö­ren natür­lich auch die pas­sen­den Schu­he. Ein paar 400-Pfund-teu­re High Heels in knall­rot zie­ren ihre Füße, als sie den Rück­weg zum Hotel antritt. Doch sie bleibt im mit dem Absatz am Stra­ßen­bo­den hän­gen und segelt ziem­lich unga­lant zu Boden. Nach­dem ihr Kopf auf unlieb­sa­me Wei­se Bekannt­schaft mit dem Lon­do­ner Stra­ßen­pflas­ter gemacht hat, wird es schwarz um Cal­lie. Sie erwacht… Weiterlesen!

Marie-Aude Murail — 3000 Arten Ich liebe dich zu sagen

Marie-Aude Murail 3000 Arten Ich liebe dich zu sagen 30.April 2015

Mal wie­der ein neu­es Buch der fran­zö­si­schen Best­sel­ler­au­torin Marie-Aude Murail: “3000 Arten Ich lie­be dich zu sagen” ist ein Roman über die Lei­den­schaft zum Thea­ter, die Schau­spie­le­rei, Freund­schaft und amou­rö­se Ver­hält­nis­se. Gewohnt humor­voll erzählt mit lie­bens­wert skiz­zier­ten Figu­ren. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und ange­hen­de Schau­spie­ler;-)

In der sieb­ten Klas­se machen sie das ers­te Mal Bekannt­schaft mit dem Thea­ter: die zwei Jun­gen Bas­tien und Nevil­le und das Mäd­chen Chloé. Ihre ein wenig durch­ge­knall­te Fran­zö­sisch­leh­re­rin Madame Plan­tié nimmt sie mit in ein Thea­ter. Das löst Unter­schied­li­ches bei den Drei­en aus und nimmt jeden auf sei­ne eige­ne Wei­se gefan­gen. In der ach­ten Klas­se wer­den sie zwar in jeweils unter­schied­li­che Klas­sen gesteckt, sehen sich aber in der Thea­ter-AG, an der sie alle unab­hän­gig von­ein­an­der teil­neh­men, wie­der. Danach ist nur noch Chloé an der Schu­le, das Leben trennt die drei von­ein­an­der und führt sie durch eini­ge Zufäl­le wie­der zusam­men: Jah­re spä­ter in einer Schau­spiel­schu­le. Doch dann kommt ihnen die Lie­be in den Weg. Bas­tien ist an Chloé inter­es­siert, die jedoch hegt Gefüh­le für Nevil­le…Weiterlesen!

Lilly Lindner — Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Lilly Lindner Was fehlt, wenn ich verschwunden bin3.März 2015

Ein zutiefst ergrei­fen­des Buch und zugleich ihr ers­tes Jugend­buch hat die deut­sche Autorin Lil­ly Lind­ner geschrie­ben: “Was fehlt, wenn ich ver­schwun­den bin”. Über die Bezie­hung zwei­er Schwes­tern, die ein­an­der alles bedeu­ten, über die Geschich­te einer Mager­sucht, über Wort­ge­wand­heit und Klug­heit und über die Sehn­sucht ver­stan­den zu wer­den. Trau­rig und humor­voll zugleich. Mit Tief­gang und einer Spra­che, die so außer­ge­wöhn­lich schön ist, dass man sich am liebs­ten die Sät­ze sei­ten­wei­se bunt anma­len möch­te. Ein Lese­er­leb­nis, das sich den­fi­nitv lohnt! Nicht nur für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, son­dern auch für Erwach­se­ne.

Ber­lin. Pho­be ist neun Jah­re alt. In ihrer Fami­lie ist nichts mehr so wie es war. Denn ihre gro­ße Schwes­ter April ist nicht mehr da. Die 16-jäh­ri­ge ist in einer Kli­nik wegen Mager­sucht, wobei Pho­be noch nicht so ganz ver­ste­hen kann, was genau das ist. Aber eines weiß sie: sie ver­misst ihre Schwes­ter ganz schreck­lich! “Mei­ne lie­be, lie­be April — wenn du nur bald gesund wirst und end­lich wie­der bei uns bist. Ohne dich sind wir näm­lich nicht ganz. […] Eine hal­be Mama. Ein hal­ber Papa. Und nur noch ein klei­nes Stück ich. Ohne dich bin ich näm­lich nicht ein­mal halb.” (Zitat aus “Was fehlt, wenn ich ver­schwun­den bin”, S. 38). Und des­halb schreibt Phoe­be ihrer Schwes­ter mit größ­tem Eifer Brie­fe. Mona­te­lang. Ohne jemals… Weiterlesen!

Kate de Goldi — Die Anarchie der Buchstaben

Kate de Goldi Die Anarchie der Buchstaben23.Oktober 2014

Die aus­tra­li­sche Autorin und Cori­ne-Preis­trä­ge­rin Kate de Gol­di hat nach „Abends um 10“ ein neu­es Buch geschrie­ben: „Die Anar­chie der Buch­sta­ben“. Sie erzählt die Geschich­te eines Mäd­chens und ihrer Oma, die gemein­sam an einem Alpha­bet­buch über das Alters­heim arbei­ten, in dem die Oma lebt. Kurz­wei­lig, humor­voll und mit einer schö­nen Spra­che und vie­len Zeich­nun­gen ver­se­hen. Ent­ge­gen der Alters­emp­feh­lung von 12 Jah­ren (vom Ver­lag) wür­de ich die­ses Buch jedoch Kin­dern bereits ab 8 Jah­ren emp­feh­len. Die 12 Jah­re sind doch etwas hoch­ge­grif­fen.

Per­ry ist 9 Jah­re alt. Sie möch­te ger­ne Zoo­lo­gin wer­den. Sie malt für ihr Leben ger­ne Bil­der. Und sie ist ein sehr neu­gie­ri­ges Kind. In der Schu­le stellt sie jede Men­ge Fra­gen, so dass die Leh­rer bald mei­nen, dass sie sol­le sich lie­ber aufs Zuhö­ren kon­zen­trie­ren. Da ihre Mut­ter der Mei­nung ist, dass Kin­der auch in ihrer Frei­zeit geför­dert wer­den müs­sen, hat Per­ry ein vol­les Wochen­pro­gramm: Mon­tags spielt sie Kla­vier, diens­tags hat sie För­der­un­ter­richt im Gemein­de­zen­trum, mitt­wochs übt sie Kla­ri­net­te, don­ners­tags geht sie eben­falls ins Gemein­de­zen­trum zu „Musik und Bewe­gung“. Frei­tags darf sie mit dem Sohn der Haus­häl­te­rin spie­len. Sams­tags besucht sie mit ihrem Vater ihre Groß­mutter, die neu­er­dings in einem Alters­heim in ihrer Nähe resi­diert. Sonn­tags ist Fami­li­en­zeit. Als jedoch die Leh­re­rin von… Weiterlesen!