Hardcover

Brigitte Glaser — 8 Tage im Juni

Brigitte Glaser 8 Tage im Juni31.Juli 2013

Sozi­al­dra­ma meets Love­sto­ry — so könn­te man das Jugend­buch “8 Tage im Juni” von der deut­schen Autorin Bri­git­te Gla­ser umschrei­ben. Eine Geschich­te zwei­er völ­lig unter­schied­li­cher Wel­ten, die auf­ein­an­der­pral­len und den­noch in der Lie­be eine Gemein­sam­keit fin­den. Ein Buch mit viel Lokal­ko­lo­rit: es spielt in Köln! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Jen­ny hat es nicht leicht. Die 14-Jäh­ri­ge lebt in armen Ver­hält­nis­sen in der “roten Burg”, einem Abstei­ger­haus in Köln. Ihre Mut­ter traut sich auf­grund Panik­at­ta­cken kam mehr aus dem Haus und Jen­ny muss sich nicht nur um ihren klei­nen Bru­der, son­dern meist auch um den Haus­halt küm­mern. Geld für die anste­hen­de Klas­sen­fahrt ist auch nicht da. Jeden Tag war­tet sie auf die Zuzah­lung vom Job­cen­ter. Lovis hin­ge­gen lebt in ver­mö­gen­den Ver­hält­nis­sen in einem rei­che­ren Köl­ner Stadt­teil. Als er eines Abends von drei Schlä­ger­ty­pen zuerst ver­prü­gelt und dann vor die Bahn gestos­sen wird, tref­fen Jen­ny und Lovis das ers­te Mal auf­ein­an­der: sie ret­tet ihn vor dem her­an­fah­ren­den Zug gera­de noch recht­zei­tig zurück auf den Bahn­steig. Aber Jen­ny, die einen der Schlä­ger als ihren alten Sand­kas­ten­freund wie­der­erkannt hat, flüch­tet… Weiterlesen!

Rhiannon Lassiter — Der 13. Gast

Rhiannon Lassiter Der 13.Gast30.März 2013

Der 13. Gast” von der bri­ti­schen Autorin Rhi­an­non Las­si­ter ist eine schön schau­ri­ge Gru­sel­ge­schich­te über ein altes Her­ren­haus, Geis­ter und unauf­ge­klär­te Mor­de. Ein Mys­te­ry­thril­ler mit unheim­lich viel Atmo­sphä­re. Für Jugend­li­che ab 13 und für Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Eva wohnt allein mit ihrem Groß­va­ter in einem rie­si­gen Her­ren­haus, das immer mehr zer­fällt und vor sich hin­mo­dert. Die Instand­hal­tungs­kos­ten sind ein­fach zu hoch. Eva ist in der Schu­le eine Außen­sei­te­rin und wird von ihren Mit­schü­lern geär­gert. Die fin­den sie son­der­bar, weil sie so unkon­ven­tio­nel­le Klei­dung trägt und merk­wür­di­ge Din­ge erzählt. Eva hat jedoch auch eine beson­de­re Gabe: sie nimmt Geis­ter wahr und deren unheil­vol­le Akti­vi­tä­ten: selt­sa­me Geräu­sche, ver­stell­te Möbel und Schrit­te, die sie ver­fol­gen. An ihrem 16. Geburts­tag rei­sen ihre drei Tan­ten plus Fami­li­en­an­hang an und wol­len die Lage des Hau­ses bespre­chen. Doch an der Fest­ta­fel beach­tet Eva nie­mand. Es ist sogar nicht ein­mal für sie gedeckt wor­den! Dann kommt die Fami­lie auch noch auf die ver­rück­te Idee… Weiterlesen!

Hervé Jaouen — Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?

Hervé Jaouen Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?23.März 2013

Par­don, Mon­sieur, ist die­ser Hund blind?” von dem fran­zö­si­schen Autoren Her­vé Jaou­en ist eine bezau­bern­de Fami­li­en­ge­schich­te, in deren Mit­tel­punkt die an Alz­hei­mer erkrank­te Oma steht, die für eini­ge Tur­bu­len­zen sorgt. Höchst amü­sant zu lesen! Für Jugend­li­che ab 12 und Erwach­se­ne.

Sie ist eine fei­ne, edle Dame, die Wert legt auf gutes Beneh­men und bis­her noch in ihrem eige­nen Haus leben konn­te: die Oma der 13-jäh­ri­gen Véro und ihrem Bru­der Guil­lau­me. Doch nun, da die alte Frau ihren Gas­herd hat bren­nen las­sen und dabei das Haus ver­ließ, um Rosen zu schnei­den, ändert sich das lei­der zwangs­wei­se. Denn — so hat der Arzt es fest­ge­stellt: Oma­ma (wie sie von allen genannt wird) lei­det unter Alz­hei­mer! Also muss Véro ihr Zim­mer mit Bad räu­men und in die ande­re Hälf­te des Dach­ge­schos­ses zie­hen. Das ist jedoch noch das gerings­te Pro­blem, da Oma­ma bald nachts durchs Haus geis­tert, Geschirr zer­bricht und Schrän­ke durch­wühlt, um ihre heiß­ge­lieb­te Bro­sche zu fin­den, die ihr abhan­den gekom­men ist. Auch hor­tet sie Rol­len mit Klo­pa­pier und Sil­ber­be­steck unter ihrem Bett und bedient sich… Weiterlesen!

Megan Crewe — Wir sind verbannt

Megan Crewe WIr sind verbannt8.März 2013

Die kana­di­sche Autorin Megan Crewe hat mit “Wir sind ver­bannt” einen dys­to­pi­schen Thril­ler geschrie­ben, der an die Sub­stanz geht. Eine unheim­lich rea­lis­tisch erzähl­te Geschich­te über eine Viru­s­epi­de­mie auf einer klei­nen Insel. Beklem­mend. Erschre­ckend. Dra­ma­tisch. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Die 16-jäh­ri­ge Kae­lyn, die mit ihrer Fami­lie auf einer klei­nen, nord­ame­ri­ka­ni­schen Insel lebt, möch­te sich neu erfin­den. Ihre Eltern, sie und ihr ein Jahr älte­rer, homo­se­xu­el­ler Bru­der Drew haben zwi­schen­zeit­lich fünf Jah­re lang in Toron­to gewohnt, ehe sie wie­der in ihre alte Hei­mat gezo­gen sind. Und in Toron­to hat­te Kae­lyn kei­ner­lei Freun­de. Sie ver­stand sich mit den Tie­ren im Zoo und denen in der Tier­kli­nik immer bes­ser als mit Men­schen. Dies soll sich nun ändern. Anknüp­fend an alte Freund­schaf­ten beschließt Kae­y­lin sich nun offe­ner zu zei­gen. Als sie mit ihrer Mit­schü­le­rin Rachel ein Refe­rat vor­be­rei­ten muss, pas­siert jedoch etwas Selt­sa­mes: sie tref­fen auf Rachels Vater, der sich ein Bein gebro­chen hat und zudem noch erkäl­tet ist und die­ser ver­hält sich Kae­y­lin gegen­über so unmög­lich, dass sie das Haus flucht­ar­tig ver­lässt. Er schmeißt ihr Wahr­hei­ten und Läs­te­rei­en über ihre Fami­lie an den Kopf, mit denen sie im Leb­tag nicht gerech­net hät­te. Kur­ze Zeit spä­ter pas­siert ihr das Glei­che mit… Weiterlesen!

Stephan Sigg — Das hohe Lied der Liebe

Stephan Sigg Das hohe Lied der Liebe5.März 2013

Eine Lie­bes­er­klä­rung an die Lie­be — das ist Ste­pan Siggs neu­es­tes Buch “Das hohe Lied der Lie­be”. Eine Samm­lung des Schwei­zer Autoren vol­ler Geschich­ten, Gedich­te und Gebe­te über das höchs­te aller Gefüh­le. Hier ist nichts ver­staubt und tro­cken, hier wer­den flot­te Geschich­ten aus dem All­tag Jugend­li­cher erzählt, die vor allem eines ver­mit­teln: Lie­be ist ein groß­ar­ti­ges Geschenk! Ein tol­les Prä­sent zur Kon­fir­ma­ti­on. Emp­foh­len ab 13 Jah­ren.

Ein Kalei­do­skop vol­ler Moment­auf­nah­men. Das ers­te Mal ver­liebt sein. Aus Lie­be Din­ge tun, die man nor­ma­ler­wei­se nie tun wür­de. Mut haben, jeman­dem sei­ne Lie­be zu geste­hen. Sei­ne Lie­be ver­heim­li­chen. Angst vor Ent­täu­schun­gen haben. Unge­dul­dig war­ten auf die Lie­be. Ein Risi­ko ein­ge­hen und die Gefahr ver­letzt zu wer­den in Kauf neh­men. Eifer­süch­tig sein und  Lie­bes­kum­mer haben. Von der Lie­be über­rascht und ver­zau­bert wer­den.

Mit in sich abge­schlos­se­nen, teil­wei­se leicht vor­her­seh­ba­ren Kurz­ge­schich­ten (was das Lese­ver­gnü­gen den­noch nicht min­dert!) unter­hält Ste­phan Sigg sei­ne jugend­li­chen Leser. Die Tex­te schaf­fen viel Raum für eige­ne Gedan­ken und durch ihren gro­ßen All­tags­be­zug auch die Mög­lich­keit sich in man­chen Epi­so­den selbst wie­der­zu­er­ken­nen. Am Ende von “Das hohe Lied der Lie­be” wird… Weiterlesen!

Lola Renn — Drei Songs später

Lola Renn Drei Songs später19.Februar 2013

Drei Songs spä­ter” von der deut­schen Autorin Lola Renn ist ein kurz­wei­li­ger, inter­es­sant geschrie­be­ner Roman über gro­ße Träu­me, Tanz und fami­liä­re Pro­ble­me. Erschie­nen im Bloo­moon Ver­lag, dem neu­en Imprint von arsE­di­ti­on. Für Jugend­li­che ab 12.

Die 15-jäh­ri­ge Zeta möch­te unbe­dingt Tän­ze­rin wer­den! Doch ihre Eltern glau­ben nicht an sie, der cho­le­ri­sche Vater möch­te lie­ber, dass sie ihr Abitur mit Bra­vour meis­tert und die Mut­ter hält ohne­hin meis­tens zu ihrem Mann. Vor allem ihre schlech­te Mathe­ma­tikno­te sorgt bei Zetas Vater regel­mä­ßig für Wut­aus­brü­che. Sie nimmt doch schon Nach­hil­fe! War­um ist sie denn immer noch so schlecht? Doch Mathe will ein­fach nicht in Zetas Kopf hin­ein. Am liebs­ten wäre sie auf ein musi­sches Inter­nat gegan­gen, aber das erlaub­ten ihre Eltern, die bei­de ger­ne in den Alko­hol flüch­ten, nicht. Über­haupt hat sie es zur Zeit sehr schwer zu Hau­se. Wegen jeder Klei­nig­keit ras­tet ihr Vater… Weiterlesen!

Ali Shaws: Der Mann, der den Regen träumt

Ali Shaw Der Mann, der den Regen träumt25.Januar 2013

End­lich wie­der etwas Neu­es von dem bri­ti­schen Autoren Ali Shaw: “Der Mann, der den Regen träumt” heißt sein neu­es­tes Buch — ein sprach­li­ches Meis­ter­werk, das nach sei­nes­glei­chen sucht. Ein fan­tas­ti­scher Roman vol­ler Magie und Atmo­sphä­re — über die Lie­be, das Wet­ter und die Gewal­tig­keit der Ele­men­te. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 1516 Jah­ren, die eine Freu­de an rich­tig anspruchs­vol­ler, bril­lant erzähl­ter Lite­ra­tur haben!

Als ihr Vater bei einem Tor­na­do ums Leben kommt, gerät die Welt der 29-jäh­ri­gen Elsa völ­lig aus den Fugen. Die New Yor­ke­rin lässt alles hin­ter sich zurück: ihre Mut­ter, zu der sie kaum Kon­takt hat (und wenn dann nur in vor­ge­fer­tig­ten, star­ren Bah­nen), ihren Freund, des­sen Hei­rats­an­trag sie ver­schmäh­te und ihr altes Leben. Einen Neu­be­ginn star­tet sie in Thun­der­s­town, einem weit von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on abge­le­ge­nen klei­nen (fik­ti­ven) Städt­chen, das geprägt ist von der Plan­lo­sig­keit des Wet­ters und vom Minen­bau der ver­gan­ge­nen Genera­tio­nen. Hier glau­ben die Men­schen noch an alte Sagen und Legen­den, die sich um die vier Ber­ge ran­ken, von denen Thun­der­s­town umge­ben ist und um die per­so­ni­fi­zier­te Heim­tü­cke des Wet­ters, wel­ches das Städt­chen einst über­flu­ten ließ. Bei einer Berg­wan­de­rung trifft Elsa auf Finn, der dort in der Ein­sam­keit lebt und dem sie ein über­ra­schen­des Geheim­nis ent­lockt: er trägt das Wet­ter… Weiterlesen!

Siobhan Vivian — Nur eine Liste

Siobhan Vivian Nur eine Liste15.Januar 2013

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Siob­han Vivi­an hat ein wirk­lich auf­rüt­teln­des Buch geschrie­ben: “Nur eine Lis­te”. Der Roman setzt sich mit den The­men Schön­heit, Selbst­fin­dung und Freund­schaft an einer ame­ri­ka­ni­schen High­school aus­ein­an­der. Ein Buch mit ganz viel Wahr­heit und ganz viel Tie­fe! Und einer wun­der­schö­nen Bot­schaft: Steh zu dir selbst, denn du wirst um dei­ner selbst Wil­len geliebt, nicht auf­grund dei­nes Aus­se­hens! Für Jugend­li­che ab 14 und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Sie erscheint in jedem Schul­jahr. Authen­ti­fi­ziert durch einen gestoh­le­nen Prä­ge­stem­pel der Schu­le: Die LISTE. Auf ihr ste­hen acht Namen. Zwei in jedem der vier Jahr­gän­ge. Einer, der die schöns­te und einer, der die häss­lichs­te Schü­le­rin bezeich­net. Wer die Lis­te erstellt, das weiß nie­mand. Doch sie hängt direkt nach den Som­mer­fe­ri­en an jedem Spind, an jedem schwar­zen Brett — unüber­seh­bar. Und sie ver­än­dert das Leben aller Betrof­fe­nen, ob häss­lich, ob schön — unwi­der­ruf­lich. Auch wenn die neue Schul­di­rek­to­rin die­ser Tra­di­ti­on nun ein Ende set­zen will…

Nur eine Lis­te” bie­tet ein Kalei­do­skop vol­ler Geschich­ten — denn es setzt jeweils an dem Tag aus allen acht Per­spek­ti­ven an, an dem die Mäd­chen ihren eige­nen Namen… Weiterlesen!

Zoran Drvenkar, Ole Könnecke — “Du schon wieder”

Zoran Drvenkar Du schon wieder15.Januar 2013

Ein rich­tig tol­les Kin­der­buch haben die deut­schen Autoren Zor­an Drven­kar und Ole Kön­ne­cke her­aus­ge­bracht: “Du schon wie­der” — eine Geschich­te übers Anders­sein und eine beson­de­re Freund­schaft! Mit vie­len Zeich­nun­gen für Kin­der ab 8 Jah­ren.

Der Roman erzählt die Geschich­te zwei­er Fami­li­en, die jeweils einen Jun­gen bekom­men, der zu die­ser über­haupt nicht zu pas­sen scheint. Rocki ist viel, viel grö­ßer als sei­ne Eltern und passt nicht rich­tig unter die Schul­bank. Fre­do hin­ge­gen ist sooo klein, dass man ihn ger­ne über­sieht und nicht wirk­lich zu sei­nen gro­ßen Eltern zu gehö­ren kann. In der Schu­le ist er auch irgend­wie fehl am Platz, er sieht kaum über den Tisch:-( Die Fami­li­en tref­fen und berat­schla­gen sich, was mit ihren Kin­dern zu tun ist. Schließ­lich steht der Ent­schluss fest: ihre Kin­der sol­len… Weiterlesen!

Elizabeth Miles — Im Herzen die Rache

Elizabeth Miles - Im Herzen die Rache2.Januar 2013

Im Her­zen die Rache” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Eliza­beth Miles ist der ers­te Band der “Furien”-Trilogie über das Erwach­sen­wer­den, über Feh­ler, Schuld und uner­war­te­te Ver­gel­tung. Ein packen­der Mys­te­ry-Roman gemischt mit ein wenig grie­chi­scher Mytho­lo­gie. Erfri­schend anders und bit­ter­bö­se! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Drei Mäd­chen kom­men nach Ascen­si­on, einer (fik­ti­ven) Klein­stadt in Mai­ne (Ame­ri­ka). Sie sind wun­der­schön, aber eigent­lich kei­ne Men­schen und haben einen teuf­li­schen Plan. Sie wol­len Rache üben. Denn zwei Bewoh­ner die­ser Stadt müs­sen für ihre Feh­ler­haf­tig­keit bestraft wer­den: Cha­se und Emi­ly.
Em hat sich ver­liebt — und das aus­ge­rech­net in den Freund ihrer bes­ten Freun­din Gab­by! Als die­se mit ihrer Fami­lie ver­reist, kommt es zwi­schen Em und Zach zu einer über­ra­schen­den Annä­he­rung und einem ers­ten Kuss. Obwohl Em ihre begin­nen­de Bezie­hung in vol­len Zügen genießt, fühlt sie sich furcht­bar schlecht, wenn sie an Gab­by denkt. Wie wird ihre Freun­din reagie­ren?
Cha­se hin­ge­gen hat Pro­ble­me damit… Weiterlesen!