Hardcover

Penny Joelson — Ein kleines Wunder würde reichen

Penny Joelson Ein kleines Wunder würde reichen6.Juni 2018

Die bri­ti­sche Auto­rin Pen­ny Joel­son hat in den Roman ‘Ein klei­nes Wun­der wür­de rei­chen” vor allem ihre Erfah­run­gen in der Arbeit mit schwer­be­hin­der­ten Kin­dern und Jugend­li­chen ein­flie­ßen las­sen. In ihren Roman stellt sie ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das unter Zereb­ral­pa­re­se lei­det, einer durch eine Hirn­schä­di­gung aus­ge­lös­te Läh­mung und unver­hofft einen Hin­weis zum Täter eines Mord­falls erhält. Nur ohne spre­chen zu kön­nen, stellt es eine gewis­se Her­aus­for­de­rung dar, einen Böse­wicht zu über­füh­ren. Ein sehr fein­füh­lig, ruhi­ges und authen­tisch geschrie­be­nes Buch! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Jem­ma ist 14 Jah­re. Sie hat eine schwe­re Zereb­ral­pa­re­se“Das bedeu­tet, dass ich kei­ne Kon­trol­le über mei­ne Arme und Bei­ne habe — und auch über sonst nichts. Ich kann nicht selbst­stän­dig essen. Ich kann nicht ohne Hil­fe auf die Toi­let­te gehen. Ich kann mich nicht bewe­gen, brau­che immer jeman­den, der mich mit einer Vor­rich­tung hoch­hebt oder im Roll­stuhl schiebt. Und ich kann nicht spre­chen.” (Zitat aus “Ein klei­nes Wun­der wür­de rei­chen” S.12ff) Jem­mas Eltern, die sie “Mom” und “Dad” nennt, sind nicht ihre ech­ten Eltern. Seit sie zwei Jah­re alt ist, lebt sie als Pfle­ge­kind bei ihnen. Ihre bio­lo­gi­sche Mut­ter hat sie… Weiterlesen!

Nic Stone — Dear Martin

Nic Stone - Dear Martin4.Juni 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Nic Stone hat mit “Dear Mar­tin” einen Roman geschrie­ben, der sich mit beson­de­ren The­men aus­ein­an­der­setzt. Eine Geschich­te über Ras­sis­mus im heu­ti­gen Ame­ri­ka, über Respekt­lo­sig­keit und den Ver­such eines Jugend­li­chen all das zu ver­ste­hen, indem er Mar­tin Luther King — sei­nem Idol — Brie­fe schreibt. Bewe­gend, hoch­bri­sant und nach­denk­lich machend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Jus­ty­ce McAl­lis­ter ist 17 Jah­re alt. Er besucht die letz­tes Klas­se der Bra­sel­ton Pre­pa­ra­to­ry Ace­de­my in Atlan­ta. Er schreibt traum­haf­te Noten, hat ein Voll­sti­pen­di­um und ernst­haf­te Aus­sich­ten auf Yale, eine der renom­mier­tes­ten Uni­ver­si­tä­ten der Welt. Er ist Mit­glied in einem Debat­tier­club. Und er ist schwarz. Seit einem hal­ben Jahr setzt sich Jus­ty­ce mit den Reden von Mar­tin Luther King aus­ein­an­der und schreibt Brie­fe, über Din­ge, die ihn beschäf­ti­gen. Ihn bewegt zum Bei­spiel das Schick­sal eines Jugend­li­chen namens She­mar Car­son, der in sei­nem Alter und eben­falls schwarz war, und von einem wei­ßen Poli­zis­ten vor Kur­zem erschos­sen wur­de. Nun wur­de auch Jus­ty­ce von einem Poli­zis­ten bru­tal… Weiterlesen!

Matthew Quick — Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen

Matthew Quick - Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen16.Mai 2018

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Mat­thew Quick, der vor allem durch sein ers­tes Buch “Sil­ver Linings” (Ver­fil­mung mit Jen­ni­fer Lawrence) bekannt wur­de, hat einen neu­en Jugend­ro­man geschrie­ben: “Schild­krö­ten­we­ge oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen”. Ein Auf­ruf zu mehr Indi­vi­dua­li­tät und über den Mut, sei­nen eige­nen Weg zu gehen und auch mal gegen den Strom zu schwim­men, aber eben­so über den Preis die­ses Anders­seins. Sehr unter­halt­sam und mit viel Klug­heit erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­sen.

Das Leben der jun­gen Nanet­te wird völ­lig auf den Kopf gestellt, als ihr Lieb­lings­leh­rer Mr Gra­ves ihr zu Weih­nach­ten ein Buch schenkt: “Es war ein Taschen­buch mit dem Titel Der Kau­gum­mi-Kil­ler, ein Roman von Nigel Boo­ker. Der Rücken der zer­fle­der­ten Aus­ga­be wur­de von Kle­be­band zusam­men­ge­hal­ten, die Sei­ten waren ziem­lich ver­gilbt.[…] “Ich habe das Buch gele­sen, als ich in dei­nem Alter war, und es hat mein Leben ver­än­dert”, erklär­te Mr Gra­ves.” (Zitat S.10) “Der Kau­gum­mi-Kil­ler” erzählt die Geschich­te eines Jun­gen, der sich in ein Mäd­chen ver­liebt, das einer Schild­krö­te (namens “der unpro­duk­ti­ve Ted”) ihre Sor­gen erzählt. Zunächst ist sie sau­er, weil er … Weiterlesen!

Elisabeth Herrmann — Zartbittertod

Elisabeth Herrmann - Zartbittertod8.Mai 2018

Die deut­sche Best­sel­ler­au­to­rin Eli­sa­beth Herr­mann legt einen neu­en All-Age-Thril­ler vor und ent­führt sei­ne Leser in ein dunk­les Stück deut­scher Geschich­te: die Kolo­ni­al­zeit in Deutsch-Süd­west­afri­ka. Ver­bun­den mit der Fami­li­en­tra­di­ti­on einer Scho­ko­la­den­ma­nu­fak­tur stellt sie ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das sich auf die Spu­ren der Ver­gan­gen­heit ihres Urgroß­va­ters begibt und Schreck­li­ches her­aus­fin­det. Inter­es­san­te The­men, span­nen­de Umset­zung — ein äußerst unter­halt­sa­mes Lese­ver­gnü­gen! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Mei­ßen. Eine Stadt in Sach­sen. Hier lebt die 19-jäh­ri­ge Mia mit ihren zwei Brü­dern und ihren Eltern, die eine klei­ne Cho­co­la­te­rie betrei­ben. Fami­li­en­tra­di­ti­on seit der Urgroß­va­ter Jakob Arn­holt sie gegrün­det hat. Über ihn weiß man lei­der nur wenig. Aber es hängt ein Foto von ihm und dem Mann, der ihn aus­ge­bil­det hat, in dem Laden­ge­schäft von Mias Fami­lie. “Das links ist Gott­lob Her­der und rechts dein Urgroß­va­ter Jakob Arn­holt.” “Ich weiß.” Mia kann­te die Namen. Sie wuss­te sogar, wo das Foto auf­ge­nom­men wor­den war: in Lüne­burg, kurz vor dem ers­ten Welt­krieg. Dort hat­te Jakob eine Leh­re als Zucker­bä­cker gemacht, und zwar bei Her­der, dem Grün­der einer der größ­ten deut­schen Scho­ko­la­den­fa­bri­ken.” (Zitat S.11ff) Jakob war schwarz. Er kam mit Gott­lieb Her­der von Deutsch-Süd­west­afri­ka nach Deutsch­land. War­um, das weiß nie­mand. Nur dass er… Weiterlesen!

Lauren Strasnick — Heartbreak Letters: 16 Gründe, dich zu hassen

Lauren Strasnick - Heartbreak Letters: 16 Gründe, dich zu hassen5.Mai 2018

Heart­break Let­ters: 16 Grün­de, dich zu has­sen” ist das zwei­te Buch der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Lau­ren Stras­nick, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Eine Geschich­te, die teils in Brie­fen erzählt wird, und die Höhen und Tie­fen einer Bezie­hung nach­er­zählt, geprägt von Herz- und Tren­nungs­schmerz. Unter­halt­sam, aber mit lei­der völ­lig unsym­pa­thi­schen Haupt­fi­gu­ren. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Dan und Nata­lie. Sie haben sich unver­hofft ken­nen­ge­lernt. Und lie­ben gelernt. “…als unse­re Blick sich tra­fen, san­gen in mir die Engel und ich wuss­te sofort, dass ich mich in dich ver­lie­ben wür­de. […] Was an dem Tag zwi­schen uns pas­sier­te, war … eine Offen­ba­rung. Eine Revo­lu­ti­on. Ich spür­te schon beim aller­ers­ten zöger­li­chen Blick, wie unse­re See­le mit ein­an­der ver­schmol­zen, unse­re Kör­per zusam­men­pass­ten, und ich schwö­re dir, Dan, ich hab schon in dem Moment Abschluss­ball­klei­der und Freund­schafts­rin­ge vor mir gese­hen, und unse­re gemein­sa­me Zukunft ent­fal­te­te sich wie ein rie­si­ger Bau­plan vor mei­nem inne­ren Auge.” (Zitat aus “Heart­break Let­ters: 16 Grün­de, dich zu has­sen”). Doch sie sind nun kein Paar mehr.Weiterlesen!

Eric Bell — Dieses Leben gehört: Alan Cole

Eric Belle - Dieses Leben gehört: Alan Cole27.April 2018

Die­ses Leben gehört: Alan Cole” ist der Debüt­ro­man des ame­ri­ka­ni­schen Auto­ren Eric Bell und erzählt die Geschich­te eines Jun­gen, der — um nicht von sei­nem fie­sen Bru­der geou­tet zu wer­den — sie­ben ober­fie­se Auf­ga­ben bestehen muss. Ein Roman über den Mut zu sich selbst zu ste­hen, die Über­ra­schung manch­mal mehr zu kön­nen als man denkt und das Glück gute Freun­de zu haben. Ein schrä­ges Buch, das sich als uner­war­tet ergrei­fend und tief­sin­nig her­aus­stellt. Ide­al für Wenig­le­ser. Ab 11 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Penn­syl­va­nia. Der 12-jäh­ri­ge Alan Cole hält sich selbst für einen Feig­ling. Denn gegen sei­nen älte­ren Bru­der Nathan hat er ein­fach kei­ne Chan­ce. Jeden Moment nutzt der Erst­ge­bo­re­ne um ihn zu schi­ka­nie­ren und fer­tig zu machen. Hüpf­kne­te schlu­cken, die Cola kopf­über trin­ken oder sei­ne kom­plet­te Unter­wä­sche mit Hüt­ten­kä­se voll­ge­schmiert vor­fin­den — so etwas pas­siert Alan immer wie­der. Jetzt hat Nathan auch noch her­aus­ge­fun­den, dass Alan ver­liebt ist. Aller­dings in einen Jun­gen! Und weil Nathan so ger­ne sei­ne Spie­le mit ihm spielt, erpresst er Alan sie­ben Auf­ga­ben der “CgC”-Liste (Cole gegen Cole) zu erfül­len. Auf­ga­ben, die sich Nathan für ihn aus­ge­dacht hat: “1.Zum bekann­tes­ten Schü­ler unse­rer Schu­le wer­den 2. Die Schwimm­prü­fung bestehen 3. Jeman­den zum Wei­nen brin­gen 4. Ein Blatt Papier zurück­ho­len, das Nathan ver­steckt hat 5. Dei­nen ers­tenWeiterlesen!

Laura Ruby — Chroniken von York: Die Suche nach dem Schattencode

Laura Ruby - Chroniken von York: Die Suche nach dem Schattencode22.April 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Lau­ra Ruby legt mit “Chro­ni­ken von York: Die Suche nach dem Schat­ten­code” den ers­ten Teil einer Urban-Fan­ta­sy-Tri­lo­gie vor, der sei­ne Leser in ein fik­ti­ves New York der Jetzt­zeit ent­führt und drei Jugend­li­che dabei beglei­tet einen legen­dä­ren Code zu ent­schlüs­seln. Aben­teu­er­reich, fan­ta­sie­voll und unter­halt­sam. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ein New York der Zukunft. Hier leben die 13-jäh­ri­gen Zwil­lin­ge Tess und Theo. Theo ist ein Zah­len­ge­nie. Frü­her hat­te er nachts oft Alp­träu­me, doch die haben ihn glück­li­cher­wei­se wie­der ver­las­sen. Jetzt ist Tess die Ner­vö­se­re, Unru­hi­ge­re der bei­den. Manch­mal hat sie “Anfäl­le”, mur­melt vor sich hin und malt sich die schlimms­ten Sor­gen aus. “Kata­stro­phi­sie­ren” nennt Theo das, der sei­ne Schwes­ter immer wie­der ger­ne auf­zieht, wenn er nicht gera­de gro­ße Tei­le der Woh­nung der Fami­lie in Beschlag nimmt, um für einen Wett­be­werb berühm­te Bau­wer­ke aus Lego­stei­nen nach­zu­bau­en. Dabei ist Tess in vie­lem stär­ker und schnel­ler als Theo, auch wenn sie von ande­ren ger­ne über­se­hen wird. Mit ihnen in dem gro­ßen Haus, das die berühm­ten Morningstars gebaut haben, lebt eben­falls der … Weiterlesen!

Kyra Dittmann — Wild Horse Valley

Kyra Dittmann - Wild Horse Valley15.April 2018

Die deut­sche Auto­rin Kyra Ditt­mann legt mit “Wild Hor­se Val­ley” einen neu­en Pfer­de­ro­man vor. Gestrickt nach dem bewähr­ten Mus­ter ihres ver­gan­ge­nen Buches (“Dark Hor­se Moun­tain”) kom­bi­niert sie Pfer­de, Lie­bes­ge­schich­te und ein düs­te­res Geheim­nis mit­ein­an­der und legt ein unter­halt­sa­mes Buch vor, das die Her­zen von Pfer­de­freun­den und Roman­tik­fans höher schla­gen las­sen wird. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Liver­pool. Hier lebt die jun­ge Abby mit ihrer Mut­ter, seit ihr Vater ver­stor­ben ist. Sie liebt das Ska­ten mit ihrem bes­ten Freund Dan­ny und den Auf­ent­halt in Biblio­the­ken über alle Maße. Doch jetzt hat ihre Mut­ter einen neu­en Mann ken­nen­ge­lernt: “Er lebt auf einem, nun ja… Anwe­sen, einem rich­ti­gen Schloss genau­er gesagt. Er besitzt nicht nur Land, son­dern hat dort auch einen eige­nen Pfer­de­stall. […] In Chil­gro­ve, einem klei­nen Ort süd­lich von Lon­don.” (Zitat S.21) Er heißt Ambro­se und ist ein rich­ti­ger Lord. Bei einem Abend­essen lernt auch Abby ihn ken­nen und erfährt, dass sie in den Feri­en zwei Wochen auf sei­nem Schloss ver­brin­gen wer­den. Eigent­lich hat sie dar­auf nicht beson­ders viel Lust, reißt sich ihrer Mut­ter zulie­be aber zusam­men. Das Schloss ist wirk­lich sehr … Weiterlesen!

Morgan Dark — Secret Zero: Das Spiel beginnt…

Morgan Dark Secret Zero Das Spiel beginnt4.April 2018

Die spa­ni­sche Auto­rin Mor­gan Dark (die über ihre Iden­ti­tät wenig preis­ge­ben will) hat mit “Secret Zero: Das Spiel beginnt…” den ers­ten Teil einer Thril­ler-Rei­he geschrie­ben über einen mys­te­riö­sen Dieb und einen Jun­gen, der uner­war­tet in das Visier der Ermitt­ler gerät und des­sen Leben völ­lig auf den Kopf gestellt wird. Die per­fek­te Lek­tü­re für Jungs, die Action, Span­nung und jede Men­ge über­ra­schen­de Wen­dun­gen lie­ben! Sehr unter­halt­sam. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

In Los Ange­les ist ein Dieb unter­wegs. Und die­ser Dieb ist sogar so gut, dass er sei­ne Taten ankün­digt und trotz­dem bis­her nicht gefasst wur­de. In den letz­ten sechs Mona­ten hat er sich die wert­volls­ten und kost­bars­ten Gegen­stän­de unter den Nagel geris­sen. “Nie­mand wuss­te wie er wirk­lich hieß, denn sei­ne wah­re Iden­ti­tät war nicht bekannt. Die Medi­en hat­ten ihn “Zero” getauft, denn das war der Name, der dem an nächs­ten kam, was man von ihm wuss­te: zero. Nichts.” (Zitat aus “Secret Zero: Das Spiel beginnt…” S.6) An jedem Tat­ort hin­ter­lässt “Zero” eine Sil­ber­mün­ze. Jetzt wur­de auch in Dray­ton — das Inter­nat, auf das der 17-jäh­ri­ge Kyle geht — ein ers­ter Dieb­stahl ver­zeich­net. Denn Dray­ton ist nicht irgend­ein Inter­nat, son­dern… Weiterlesen!

Reiner Engelmann — Der Buchhalter von Auschwitz: Die Schuld des Oskar Gröning

Reiner Engelmann - Der Buchhalter von Auschwitz: Die Schuld des Oskar Gröning30.März 2018

Der deut­sche Autor Rei­ner Engel­mann hat ein wei­te­res Buch über den Holo­caust geschrie­ben“Der Buch­hal­ter von Ausch­witz: Die Schuld des Oskar Grö­ning”. Dies­mal wid­met er sich erst­mals der Per­spek­ti­ve des Täters zu, anstatt nur aus der Sicht des Opfers zu schrei­ben. Er rückt Oskar Grö­ning, der jetzt vor Kur­zem erst ver­stor­ben ist, in den Mit­tel­punkt sei­nes bio­gra­fi­schen Buches. Eine Geschich­te über Schuld, das Leben in Ausch­witz und den Wer­de­gang eines Man­nes, der sich nur als klei­nes “Räd­chen im Getrie­be” sah, nicht aber als Täter. Ein erschre­cken­des, hef­ti­ges — aber ein wich­ti­ges Buch. Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Oskar Grö­ning wur­de in Nien­burg gebo­ren und begann als 17-jäh­ri­ger eine Aus­bil­dung als Bank­kauf­mann. Als Mit­glied der Hit­ler­ju­gend schloss er sich schließ­lich auch der Waf­fen-SS an. Woll­te teil­hal­ben an der Macht, auf der Sie­ger­sei­te ste­hen. Mit 21 Jah­ren erhielt er einen ganz beson­de­ren Auf­trag, der es sogar ver­lang­te, dass er eine Ver­schwie­gen­heits­klau­sel unter­schrieb. Er lan­de­te in Ausch­witz. Dort im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger wur­de erWeiterlesen!