Britische/r Autor/in

Ali Shaws: Der Mann, der den Regen träumt

Ali Shaw Der Mann, der den Regen träumt25.Januar 2013

End­lich wie­der etwas Neu­es von dem eng­li­schen Auto­ren Ali Shaw: “Der Mann, der den Regen träumt” heißt sein neu­es­tes Buch — ein sprach­li­ches Meis­ter­werk, das nach sei­nes­glei­chen sucht. Ein fan­tas­ti­scher Roman vol­ler Magie und Atmo­sphä­re — über die Lie­be, das Wet­ter und die Gewal­tig­keit der Ele­men­te. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 1516 Jah­ren, die eine Freu­de an rich­tig anspruchs­vol­ler, bril­lant erzähl­ter Lite­ra­tur haben!

Als ihr Vater bei einem Tor­na­do ums Leben kommt, gerät die Welt der 29-jäh­ri­gen Elsa völ­lig aus den Fugen. Die New Yor­ke­rin lässt alles hin­ter sich zurück: ihre Mut­ter, zu der sie kaum Kon­takt hat (und wenn dann nur in vor­ge­fer­tig­ten, star­ren Bah­nen), ihren Freund, des­sen Hei­rats­an­trag sie ver­schmäh­te und ihr altes Leben. Einen Neu­be­ginn star­tet sie in Thun­der­s­town, einem weit von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on abge­le­ge­nen klei­nen (fik­ti­ven) Städt­chen, das geprägt ist von der Plan­lo­sig­keit des Wet­ters und vom Minen­bau der ver­gan­ge­nen Gene­ra­tio­nen. Hier glau­ben die Men­schen noch an alte Sagen und Legen­den, die sich um die vier Ber­ge ran­ken, von denen Thun­der­s­town umge­ben ist und um die per­so­ni­fi­zier­te Heim­tü­cke des Wet­ters, wel­ches das Städt­chen einst über­flu­ten ließ. Bei einer Berg­wan­de­rung trifft Elsa auf Finn, der dort in der Ein­sam­keit lebt und dem sie ein über­ra­schen­des Geheim­nis ent­lockt: er trägt das Wet­ter… Weiterlesen!

Brian Conaghan — Der Junge, der es regnen ließ

Brian Conaghan Der Junge, der es regnen ließ18.Dezember 2012

Der Jun­ge, der es reg­nen ließ” von dem eng­li­schen Auto­ren Bri­an Cona­g­han ist ein Jugend­buch über ein hoch bri­san­tes The­ma: Mob­bing und des­sen unvor­her­seh­ba­re Fol­gen. Ide­al als Klas­sen­lek­tü­re geeig­net, weil es viel Spiel­raum für eige­ne Über­le­gun­gen lässt. Für Jugend­li­che ab 14.

Chem ist neu an der Schu­le. Er kommt aus Eng­land und ist erst ganz frisch nach Schott­land gezo­gen. Der Umzug war nicht gewollt, aber not­wen­dig, da sein Vater sei­ne Arbeits­stel­le wech­seln muss­te. Der Jun­ge fällt auf durch sei­nen ande­ren Akzent, über den sich bald die NEDs — die unge­bil­de­ten Straf­tä­ter der Schu­le — lus­tig machen. Auch ist Chem ziem­lich intel­li­gent und ver­fügt über einen viel grö­ße­ren Wort­schatz, als die meis­ten ande­ren Jugend­li­chen in sei­nem Alter. Und obwohl er in der jun­gen Rosie eine Freun­din fin­det, geht das Mob­bing wei­ter und wird immer extre­mer. Bis die Situa­ti­on eska­liert und Chem etwas tut, das nicht mehrWeiterlesen!

Das Thema Tod in der Jugendliteratur

Jenny Downham Bevor ich sterbe20.September 2012

Ster­ben müs­sen wir alle irgend­wann. Gedan­ken über den Tod machen sich meist älte­re Men­schen. Doch — wenn man sich die aktu­el­len Neu­erschei­nun­gen in der Jugend­li­te­ra­tur anschaut: scheint das The­ma Tod die­ses Jahr auch in der Jugend­li­te­ra­tur beson­ders ver­tre­ten zu sein.

Schon an den Best­sel­lern “Bevor ich ster­be” von Jen­ny Down­ham oder “Tote Mäd­chen lügen nicht” von Jay Asher, die — obwohl sie schon vor Jah­ren ver­öf­fent­licht wur­den — noch immer gefragt sind, ist erkenn­bar, dass auch Jugend­li­che sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­set­zen möch­ten. Und das haben nun auch die Ver­la­ge erkannt:

Der Han­ser Ver­lag bie­tet mit John Greens neu­es­tem und bis­her stärks­ten Titel Das Schick­sal ist ein mie­ser Ver­rä­ter” eine Geschich­te über zwei krebs­kran­ke Jugend­li­che, die gleich­zei­tig zum Lachen und zum Wei­nen ver­lei­ten wird.

Inter­es­sant ist auch, dass die­ses Jahr in auf­fal­lend vie­len Roma­nen die Mut­terWeiterlesen!

S.B. Hayes — Die Besessene

S.B. Hayes Die Besessene29.August 2012

Die Beses­se­ne” von der eng­li­schen Auto­rin S.B. Hayes ist ein raf­fi­niert erzähl­ter Psy­cho­thril­ler, der eine Span­nung ent­ste­hen lässt, der man — hat man erst ein­mal ange­fan­gen zu lesen — sich nicht mehr so leicht ent­zie­hen kann! Über eine beson­de­re Art des Stal­kings. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Eines Tages taucht sie auf: Gene­viè­ve, das Mäd­chen mit den selt­sa­men grü­nen Augen. Katy hat ihren Blick erwi­dert, als sie im Bus saß und ein ande­rer Bus mit der ihr frem­den Insas­sin an ihr vor­bei­fuhr. Und von da an ist Gene­viè­ve über­all dort, wo Katy auch ist: als sie mit ihrer neu­en Lie­be Mer­lin einen Kaf­fee trin­ken geht, als sie mit ihren zwei bes­ten Freun­din­nen Zeit auf einem Floh­markt ver­bringt. Sogar ihrer Mut­ter scheint sie an der Haus­tü­re Schmuck ver­kauft zu haben. Doch was noch viel mys­te­riö­ser ist, ist, dass Gene­viè­ve Katy mit ihrem Namen anspricht und offen zu gibt, eine Men­ge über sie zu wis­sen. “Ich bin dein schlimms­ter Alp­traum!” wis­pert das frem­de Mäd­chen ihr gera­de­zu laut­los zu. Und dann beginnt für Katy wirk­lich ein Alp­traum, denn Gene­viè­ve geht plötz­lich auch noch auf ihre Schu­le. Sie freun­det sich mit ihren Freun­din­nen an. Sie imi­tiert sogar ihren Klei­dungs­stil. Intri­gen wer­den gespon­nen und auf ein­malWeiterlesen!

Laura Jarratt — Skin Deep: Nichts geht tiefer als die erste Liebe

 Laura Jarratt Skin Deep: Nichts geht tiefer als die erste Liebe13.August 2012

Skin Deep: Nichts geht tie­fer als die ers­te Lie­be” von der eng­li­schen Auto­rin Lau­ra Jar­ratt ist ein berüh­ren­der Roman über Ent­stel­lung, Aus­gren­zung und dem neu­en Zurecht­fin­den im Leben. Ver­bun­den mit einer wun­der­schö­nen, super roman­ti­schen Lie­bes­ge­schich­te und span­nen­den Kri­mi­ele­men­ten. Für Jugend­li­che ab 14.

Nach einem schwe­ren Auto­un­fall, bei dem ihre bes­te Freun­din starb, ist Jen­nas Gesicht völ­lig ent­stellt. Ver­bren­nun­gen zwei­ten Gra­des. Die obe­re Haut­schicht ist kom­plett zer­stört wor­den. Unüber­seh­ba­re Nar­ben zie­ren das Gesicht der 14-jäh­ri­gen und sie muss ihre Haut täg­lich mit Lotion und Son­nen­creme pfle­gen und schüt­zen. Der Unfall­fah­rer Ste­ve, der mit Jen­na und drei ande­ren im Auto saß, wur­de mit Dro­gen und Alko­hol am Steu­er erwischt, ent­kam aber einer Haft­stra­fe. Das miss­fällt vie­len ansäs­si­gen Bewoh­nern des klei­nes Ört­chens, in dem Jen­na mit ihrem klei­nen Bru­der und ihren Eltern lebt. Des­halb hat Jen­nas Vater sogar eine Initia­ti­ve gegrün­det, die für Ste­ve eine här­te Bestra­fung for­dert und all­ge­mein vor Dro­gen und Alko­hol am Steu­er war­nen will. Jen­na gefällt die­se Auf­merk­sam­keit über­haupt nicht. Sie kann sich selbst kaum mehr ertra­gen. Den Spie­gel in ihrem Bad hat sie kaputt… Weiterlesen!

Laura Summers — Heartbeat away

Laura Summers "Heartbeat away"10.August 2012

Die eng­li­sche Auto­rin Lau­ra Sum­mers hat ein Jugend­buch namens “Heart­beat away” geschrie­ben, das sich mit den The­men Krank­heit, Herz­trans­plan­ta­ti­on und deren phy­si­schen, aber auch psy­chi­schen Fol­gen aus­ein­an­der­setzt. Ein­ge­bun­den in eine klei­ne Lie­bes­ge­schich­te ver­folgt der Leser den Lebens­weg eines jun­gen Mäd­chens, das nach ihrem Spen­der forscht. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Vor zwei Jah­ren hat ein Virus ihr Herz befal­len — jetzt erhält die 14-jäh­ri­ge Becky end­lich ein Spen­der­herz. Doch seit­dem ist alles anders. Sie muss jede Men­ge Tablet­ten schlu­cken, damit ihr Kör­per ihr Herz nicht abstößt. Die­se Medi­ka­men­te schwä­chen jedoch ihr Immun­sys­tem und jede Infek­ti­on könn­te dazu füh­ren, dass ihr Herz ver­sagt. Becky, die frü­her begeis­ter­te Läu­fe­rin war, ver­lässt nun kaum das Haus, aus Angst sich anzu­ste­cken. Ihre Freun­de, die sie zu Thea­ter­stü­cken oder sons­ti­gen Ereig­nis­sen ein­la­den, speist sie mit Not­lü­gen ab. Aber da die Ärz­te mit ihrer gesund­heit­li­chen Ent­wick­lung zufrie­den sind, soll Becky nun auch wie­der zur Schu­le gehen. Doch irgend­wie ist sie dar­über auch ein klein wenig froh, da Schu­le Ablen­kung bedeu­tet. Ablen­kung von den selt­sa­men Bil­dern, die in ihrem Geist urplötz­lich auf­tau­chen. Sie sieht Orte, an denen sie… Weiterlesen!

Anne Cassidy — Die einzige Zeugin

Anne Cassidy Die einzige Zeugin20.März 2012

Mit dem Titel “Die ein­zi­ge Zeu­gin” hat die bri­ti­sche Auto­rin Anne Cas­sidy einen span­nen­den Thril­ler vor­ge­legt, der den Leser sofort in sei­nen Bann zie­hen wird und ihn auf eine Suche nach der Ver­gan­gen­heit schi­cken wird: was ist damals wirk­lich pas­siert? Was hat die jun­ge Haupt­fi­gur Schreck­li­ches erle­ben müs­sen? Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Lau­ren war damals gera­de mal sie­ben Jah­re alt, als es pas­sier­te. Als ihre Mut­ter und ihre klei­ne Schwes­ter star­ben. Als ihr Vater im Gefäng­nis lan­de­te. Was genau geschah, das bleibt zunächst ein Rät­sel. Lau­ren ist nun 17 Jah­re alt. Sie lebt seit zehn Jah­ren bei Jes­si­ca — der Schwes­ter ihrer Mut­ter — und deren Freund Don­ny. Die Zwei sind wie eine Fami­lie für sie, doch jetzt scheint auch die­se zu zer­bre­chen: Don­ny trennt sich von Jes­si­ca, er hat sich in eine ande­re Frau ver­liebt. Dabei sind sie gera­de erst von Corn­wall nach Lon­don gezo­gen, sogar ganz in die Nähe des alten Hau­ses, in dem Lau­rens Kind­heit jäh ein Ende fand. Natür­lich kommt sie nicht umhin sich das Haus noch ein­mal anzu­se­hen. Erin­ne­run­gen holen sie ein. Und plötz­lich erfährt Lau­ren auch von einem Brief ihres Vaters. Und nicht nur einem: Jah­re­lang hat ihr Vater ihr immer wie­der Brie­fe aus dem Gefäng­nis geschickt. Und in einem steht, dass er ihr nicht die Schuld gibt, an dem, was damals pas­siert ist. Ihr die Schuld gibt? Aber wie­so? Lau­ren, die… Weiterlesen!

Ali Shaw — Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Ali Shaw Das Mädchen mit den gläsernen Füßen16.Januar 2012

Der bri­ti­sche Autor Ali Shaw hat mit “Das Mäd­chen mit den glä­ser­nen Füßen” einen wun­der­ba­ren, außer­ge­wöhn­li­chen Roman geschrie­ben. Ein sprach­li­ches Meis­ter­werk! Zu Recht wur­de die­ses Buch bereits in mehr als 18 Län­dern ver­kauft und hat zahl­rei­che Preise/Nominierungen erhal­ten. Geeig­net für erwach­se­ne Leser und Jugend­li­che ab 15, die auch an anspruchs­vol­le­rer Lite­ra­tur eine Freu­de haben.

Isa kehrt auf die Insel zurück, auf der sie ihre Som­mer­fe­ri­en ver­bracht hat. Denn sie hat ein gro­ßes, sehr selt­sa­mes Pro­blem: ihre Füße haben sich nach und nach in Glas ver­wan­delt! Eine kau­zi­ger, älte­rer Mann, der in der Ein­öde noch viel selt­sa­me­re Insek­ten züch­tet, könn­te ihr letz­te Ret­tung sein. Was weiß er über das Glas? Kann er ihr hel­fen? Doch dann lernt Isa Midas ken­nen, einen äußerst zurück­ge­zo­gen leben­den jun­gen Mann, in den sie sich ver­liebt. Aber Midas hat eine Mau­er um sich her­um errich­tet. Berüh­run­gen und Nähe sind ihm fremd. Wird Isa sein Herz erobern, ehe es zu spät ist und das Glas… Weiterlesen!

Lucy Christopher — Isla Schwanenmädchen

Lucy Christopher Isla Schwanenmädchen29.November 2011

Die bri­tisch-aus­tra­li­sche Auto­rin Lucy Chris­to­pher hat mit „Isla Schwa­nen­mäd­chen“ eine wun­der­schö­ne Vater-Toch­ter-Geschich­te geschrie­ben. Ein Buch über die Magie des Flie­gens, über die Freund­schaft zu einem ganz beson­de­ren Schwan, über und einen Vater, der wie­der gesund wird! Nomi­niert wur­de der Roman auch für den Waterstone’s Pri­ze. Und gewann 2010 den Bran­ford Boa­se Award. Ab 10 Jah­ren zu emp­feh­len, aber auch für Jugend­li­che und Erwach­se­ne.

Isla und ihr Vater lie­ben es jedes Jahr, wenn es kalt wird, die Schwä­ne zu beob­ach­ten. Doch die­se Jahr ist etwas anders: der Schwarm fliegt ver­se­hent­lich in neu errich­te­te Strom­lei­tun­gen hin­ein. Ein paar der Vögel ster­ben und einer scheint den Weg zu sei­ner Sip­pe nicht mehr zurück­zu­fin­den. Ihn trifft Isla am See des Kran­ken­hau­ses wie­der, in das ihr Vater nach einem Zusam­men­bruch ein­ge­lie­fert wird. Ihr Vater hat Pro­ble­me mit sei­nem Herz. Der ein­sa­me Schwan hat Pro­ble­me mit dem Flie­gen. Isla, die ver­sucht mit der Krank­heit ihres Vaters, der Angst und Sor­ge um ihn fer­tig­zu­wer­den, kommt auf die Idee… Weiterlesen!