Außenseitersein

Kira Gembri — Wenn du dich traust

Kira Gembri Wenn du dich traust15.Januar 2017

Wenn du dich traust” von der deut­schen Auto­rin Kira Gem­bri beschäf­tigt sich mit einem The­ma, das in der Jugend­li­te­ra­tur immer mal wie­der auf­taucht: einer Zwangs­stö­rung. Sie lässt hier­bei ein Mäd­chen, wel­ches hier­un­ter lei­det auf einen äußerst chao­ti­schen, kri­mi­nel­len, jun­gen Mann sto­ßen. Lie­bes­ge­schich­te und Selbst­fin­dungs­trip inklu­si­ve. Unter­halt­sam, wit­zig und roman­tisch erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Frau­en­held und Dro­gen­dea­ler Jay hat sich in einer Psych­ia­trie, in der er sei­ne Sozi­alstun­den ableis­ten muss, beim Geld­klau­en erwi­schen las­sen. Aus­ge­rech­net von einer Pati­en­tin. Von Lea, die an einer Zwangs­stö­rung lei­det. Immer wie­der muss sie alles Mög­li­che zäh­len, kann manch­mal gar nicht mehr damit auf­hö­ren. Ver­schie­de­ne Ritua­le erlau­ben es ihr nicht eher ins Bett zu gehen, ehe sie bei­spiels­wei­se hun­dert Mal den Herd kon­trol­liert oder sämt­li­che Strom­ste­cker aus ihren Steck­do­sen befreit hat. Stän­dig ver­sucht sie ihre Fami­lie vor allen mög­li­chen Hor­ror­vi­sio­nen, die sie sich aus­malt, zu beschüt­zen. Als sie jedoch in einer Not­si­tua­ti­on nicht ein­mal ihrem klei­nen Bru­der hel­fen kann, weil sie so in ihren Zwän­gen gefan­gen genom­men wird, legen ihre Eltern ihr Nahe sich in eine psych­ia­tri­sche Kli­nik zu bege­ben. Doch dort möch­te Lea nicht sein. Und weil sie auch nicht nach Hau­se zurück­kann, nötigt sie Jay zu einem Deal: Sie ver­rät… Weiterlesen!

Lynda Mullaly Hunt — Wie ein Fisch im Baum

Lynda Mullaly Hunt - Wie ein Fisch im Baum

18.Dezember 2016

Die ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­le­rin Lyn­da Mulla­ly Hunt hat mit “Wie ein Fisch im Baum” einen wirk­lich ganz beson­de­ren Roman geschrie­ben. Über ein jun­ges Mäd­chen, das an Leg­asthe­nie lei­det, und lie­ber rebel­lisch und auf­müp­fig ist, anstatt ihr Geheim­nis preis­zu­ge­ben. Bis sie an einen Leh­rer gerät, der hin­ter ihre Fas­sa­de schaut. Eine herz­er­grei­fen­de Geschich­te über Freund­schaft, Zivil­cou­ra­ge und den Mut, zu sich selbst zu ste­hen und anders zu sein. Ein klu­ges, bewe­gen­des Buch mit star­ken Cha­rak­te­ren. Für alle Fans von “Wun­der” und “Mit Wor­ten kann ich flie­gen”. Für Jugend­li­che von 10–14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 11-jäh­ri­ge Ally fühlt sich ein­sam. Freun­de hat sie nicht wirk­lich. Die Schu­le mag sie gar nicht: “Ich habe mich selbst gezeich­net, wie ich aus einer Kano­ne geschos­sen wer­de. Das wäre ein­fa­cher, als zur Schu­le zu gehen. Weni­ger qual­voll.” (Zitat aus “Wie ein Fisch im Baum” S.8) Das Lesen und Schrei­ben fällt ihr äußerst schwer. Im Grun­de kann sie es nicht wirk­lich. “Sie­ben Schu­len in sie­ben Jah­ren, und sie sind alle gleich. Immer wenn ich mein Bes­tes tue, heißt es, dass ich mir nicht genug Mühe gebe. Zu nach­läs­sig sei. Schlam­pi­ge Recht­schrei­bung hät­te. […] Und die Kopf­schmer­zen. Ich bekom­me immer Kopf­schmer­zen, wenn ich zu lan­ge die dunk­len Buch­sta­ben auf den grell­wei­ßen Sei­ten anschaue.” (Zitat S.8) Ally lei­det unter Leg­asthe­nie. Doch das weiß das jun­ge Mäd­chen nicht. Damit kei­ner her­aus­fin­det, wo ihre… Weiterlesen!

Rainbow Rowell — Eleanor & Park

Rainbow Rowell Eleanor und Park12.Dezember 2016

Ein rich­tig tol­les Buch hat die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Rain­bow Rowell geschrie­ben: “Elea­nor & Park”. Aus­ge­zeich­net mit dem Bos­ton Glo­be Horn Book Award und dem Printz Award. Die Geschich­te einer Annä­he­rung, die so behut­sam und berüh­rend erzählt wird wie man es sel­ten in der Jugend­li­te­ra­tur erlebt! Ein äußerst loh­nens­wer­ter Roman. Neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Elea­nor ist 16. Sie hat rote, locki­ge Haa­re und ein paar Pfun­de zu viel auf den Rip­pen. Ein Jahr lang hat sie bei einer frem­den Fami­lie gelebt. Jetzt ist sie wie­der zurück­ge­kehrt. In der Schu­le wird sie von ande­ren Mäd­chen geär­gert. Im Schul­bus weiß sie gar nicht, wo sie sich hin­set­zen soll. Eine fes­te Ord­nung, die jeden Tag die glei­che ist. Ein lee­rer Platz, auf den sie sich nicht set­zen darf, weil ande­re Schü­ler behaup­ten, der gehö­re einem ande­ren. Der Bus­fah­rer, der meckert, dass sie sich end­lich set­zen soll. Und so ist es schließ­lich Park — der manch­mal auch auf­pas­sen muss, dass er nicht in die Schuss­li­nie gerät — der sie anfährt, sich neben ihn zu set­zen. Eine hal­be Stun­de fah­ren sie also jeden Tag zusam­men, neben­ein­an­der sit­zend, hin zur Schu­le und eine hal­be Stun­de wie­der zurück. Sie spre­chen nicht mit­ein­an­der. Und doch bemerkt Park bald, dass Elea­nor sei­ne Comics mit­liest. Eines Tages wagt er es… Weiterlesen!

Jasmine Warga — Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga Mein Herz und andere schwarze Löcher8.Dezem­ber 2016

Mein Herz und ande­re schwar­ze Löcher” der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Jas­mi­ne War­ga setzt sich mit einem erns­ten The­ma aus­ein­an­der: Dem Plan zwei­er Jugend­li­cher, frei­wil­lig den Tod zu suchen. Über­rascht wer­den sie von der Lie­be und der Sehn­sucht nach dem Leben. Bewe­gend, roman­tisch, trau­rig und hoff­nungs­voll zugleich! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Aysel ist 16 Jah­re alt. Sie liebt klas­si­sche Musik und begeis­tert sich für Phy­sik. Sie ist Tür­kin und lebt in einem klei­nen Ort in Ken­tu­cky, wobei ihre Mut­ter im Gegen­satz zu ihrem Vater ihre Wur­zeln eher ver­leug­net. Vor eini­ger Zeit hat sie noch unter der Woche bei ihrem Vater und nur am Wochen­en­de bei ihrer Mut­ter gelebt. Doch nun muss sie dau­er­haft bei der neu­en Fami­lie ihrer Mut­ter und ihren zwei Halb­ge­schwis­tern woh­nen. Denn ihr Vater sitzt im Gefäng­nis. Er hat etwas Schreck­li­ches getan und Aysel hat größ­te Angst, eines Tages so zu wer­den wie er. Denn in ihr ist so eine gro­ße Trau­rig­keit. Ein schwar­ze Qual­le, die ihr trüb­sin­ni­ge Gedan­ken schickt und all ihre Trä­nen schluckt. Geweint, das hat sie das letz­te Mal mit 10.

Manch­mal fra­ge ich, ob mein Herz wie ein schwar­zes Loch ist — eine Mas­se, so dicht, dass dort kein Raum für Licht bleibt. Aber das heißt trotz­dem nicht, dass das schwar­ze Loch Weiterlesen!

Tamara Bach — Vierzehn

Tamara Bach - Vierzehn19.November 2016

Vier­zehn” ist der neue Roman der deut­schen Auto­rin Tama­ra Bach, die für ihre Wer­ke mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net wur­de und auch den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis (für “Mars­mäd­chen”) ihr eigen nen­nen darf. Ihr aktu­el­les Buch erzählt die Geschich­te eines ein­zi­gen Tages und stellt ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das nach den Som­mer­fe­ri­en wie­der zur Schu­le geht und mit eini­gen Ver­än­de­run­gen rech­nen muss. Treff­si­cher und prä­gnant erzählt. Ein kurz­wei­li­ges (112 Sei­ten star­kes), aber sehr inten­si­ves Lese­er­leb­nis! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Beh ist 14. Vor den Som­mer­fe­ri­en war sie län­ge­re Zeit krank und konn­te des­halb auch an der Rei­se nach Polen nicht teil­neh­men. Es ist acht Wochen her, dass sie ihre Freun­de und Mit­schü­ler das letz­te Mal gese­hen hat. Alles fühlt sich auf ein­mal ver­än­dert an. “Han­nah flüs­tert Jea­net­te etwas ins Ohr, so dass man halb mit­be­kommt, “was denn noch mit” flüs­ter­flüs­ter. Jea­net­te mit erns­tem Blick. Ein Nicken von bei­den. Han­nah schaut dich an. Gesicht sagt “Das ver­stehst du nicht”.” (Zitat aus “Vier­zehn” S.15). Die Freun­din­nen behan­deln sie anders. Es gibt vie­les, das Beh ver­passt hat in jener Zeit. Ihre Freun­din Jea­net­te scheint auch den Jun­gen nicht mehr toll zu fin­den, für den sie noch vor den Feri­en geschwärmt hat. Sie haben einen neu­en Leh­rer und eine neue Mit­schü­le­rin, mit dem Namen Maxi­ma, die… Weiterlesen!

William Sutcliffe — Concentr8

William Sutcliffe Concentr82.November 2016

Concentr8” von dem bri­ti­schen Auto­ren Wil­liam Sut­clif­fe ist ein (dys­to­pi­scher) Roman über ein hoch­bri­san­tes The­ma: ADHS. Ein neu­es Medi­ka­ment mit dem Mas­sen behan­delt wer­den, eine Ent­füh­rung und eine Grup­pe von Jugend­li­chen, die durch den Wirk­stoff bis­her ruhig gestellt wur­den, jetzt aber nach dem plötz­li­chen Ver­sie­gen des Medi­ka­ments auf­rüh­re­risch wird, sind zen­tra­le Bestand­tei­le des Buchs. Eine Geschich­te erzählt aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven, äußerst unter­halt­sam und pro­vo­kant! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Lon­don in einer nahen Zukunft. Sie sind zu fünft, als sie den Mann, der aus dem Rat­haus kommt, ent­füh­ren: Der 16-jäh­ri­ge Troy, der in sozi­al schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen auf­ge­wach­sen ist; die schö­ne Karen; der ein­fäl­ti­ge Lee; Femi, der Jun­ge mit dem Gewis­sen und Bla­ze, Troys bes­ter Freund, dem alle irgend­wie fol­gen und der sie anführt, obwohl sie eigent­lich kei­ne Gang sind. “Es fing an, als Lon­don kom­plett durch­ge­dreht ist…[…] Wie sich der Wahn­sinn so schnell aus­brei­te­te, wie jeder davon mit­ge­ris­sen wur­de, wie die Poli­zei schein­bar auf­gab und alles Weiterlesen!

Andrew Norriss — Jessicas Geist

Andrew Norriss Jessicas Geist18.September 2016

Der bri­ti­sche Autor Andrew Nor­riss hat mit “Jes­si­cas Geist” eine über­ra­schend klu­ge Geschich­te über das The­ma Anders­sein geschrie­ben. Ein Roman über Freund­schaft, Ausgrenzung/Mobbing und Sui­zid. Mit einem Geist in der Haupt­rol­le. Ein groß­ar­ti­ges Buch! Unter­halt­sam, sen­si­bel und ein­fach herz­er­wär­mend erzählt. Eine Geschich­te, die man gele­sen haben soll­te. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Eigent­lich will sich Fran­cis in sei­ner Mit­tags­pau­se nur ein ruhi­ges Plätz­chen auf dem Pau­sen­hof suchen. Selbst die eisi­gen Tem­pe­ra­tu­ren drau­ßen schre­cken ihn nicht ab. Er will allei­ne sein. Nach­den­ken. Bis sich auf ein­mal ein unbe­kann­tes Mäd­chen zu ihm setzt. Eines, das nur ein kur­zes Kleid trägt, aber über­haupt nicht zu frie­ren scheint. Höf­lich bie­tet Fran­cis ihr einen Schluck aus sei­nem Ther­mos­be­cher an. “Redest du… redest du mit mir?” frag­te sie. “Ja, sor­ry.” Fran­cis zog den Ther­mos­be­cher wie­der zurück. “Wird nicht noch mal vor­kom­men.” “Und du ver­stehst, was ich sage?” “Ja”, sag­te Fran­cis. “Noch mal sor­ry.” Das Mäd­chen run­zel­te die Stirn. “Aber nie­mand kann mich sehen! Oder hören!” “Nein?” “Außer…” Das Mäd­chen sah ihn ange­strengt an. “Du bist nicht zufäl­lig auch tot, oder?” “Äh, nein, ich glau­be nicht.” (Zitat S.9) Was Fran­cis dar­auf­hin erfährt, ist gera­de­zu unglaub­lich. Denn das Mäd­chen, das sichWeiterlesen!

Alex Gino — George

Alex Gino George25.August 2016

Alex Gino hat mit “Geor­ge” ein ganz außer­ge­wöhn­li­ches Buch geschrie­ben. Eine herz­er­wär­men­de Geschich­te über das Anders­sein und den Mut, zu sich selbst zu ste­hen. Und über ein Tabu­the­ma in der Jugend­li­te­ra­tur: Trans­se­xua­li­tät. Ein Jun­ge, der sich selbst als Mäd­chen fühlt und es eines Tages wagt, dies sei­ner Umwelt zu geste­hen. Authen­tisch und sehr ergrei­fend. Ein Roman, der erzählt wer­den muss­te. Für Jugend­li­che jeg­li­chen Alters (frü­hes­tens ab 10 Jah­ren) und Erwach­se­ne.

Der 10-jäh­ri­ge Geor­ge geht in die 4.Klasse. Manch­mal wäre er ger­ne jemand anders. Irgend­je­mand. Nur nicht er selbst. In der Schu­le wird er von zwei Jun­gen geär­gert. Mit dem einem von ihnen war er sogar ein­mal befreun­det gewe­sen: “He, da heult irgend­ein Mäd­chen wegen einer toten Spin­ne.” “Das ist kein Mäd­chen. Das ist Geor­ge.” “Wo ist da der Unter­schied?” Geläch­ter ertön­te.” (Zitat aus “Geor­ge” S.20) Aber was für die ande­ren nur ein Witz ist, ist für Geor­ge bit­te­rer Ernst. Er fühlt sich tat­säch­lich wie ein Mäd­chen. Bei Video­spie­len mit sei­nem Bru­der wür­de er am liebs­ten die Prin­zes­sin als Figur wäh­len. Er mag rosa, aber kein blau. “Geor­ge hass­te die Jun­gen­toi­let­te. […] hass­te die blau­en Flie­sen an den Wän­den, die einen immer dar­an erin­ner­ten, wo man war, als ob das ange­sichts der Uri­na­le nicht offen­sicht­lich genug wäre. Der gan­ze Raum war aus­schließ­lich für Jun­gen gemacht, und wenn Jun­gen hier waren, dann rede­ten sie stän­dig über das, was zwi­schen ihren Bei­nen war.” (Zitat S.25) Hin­ter sei­nen alten Spiel­sa­chen hat Geor­ge Weiterlesen!

T.S. Easton — Ben Fletchers total geniale Maschen

T.S. Easton - Ben Fletchers total geniale Maschen23. August 2016

Ein rich­tig coo­les Buch hat der bri­ti­sche Autor T.S. Eas­ton geschrie­ben: “Ben Flet­chers total genia­le Maschen”. Im Tage­buch­stil berich­tet ein Jugend­li­cher aus sei­nem Leben, das eine über­ra­schen­de Wen­dung nimmt, als er auf­grund eines Miss­ver­ständ­nis­ses in einem Strick­kurs lan­det. Total wit­zig und amü­sant geschrie­ben! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Ein her­vor­ra­gen­des Lese­er­leb­nis für Jungs ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 17-jäh­ri­ge Ben Flet­cher liebt Mathe­ma­tik. Er liest und schreibt ger­ne. Und ist ein Orga­ni­sa­ti­ons­ge­nie. Aber er hat drei Freun­de, die ihn dum­mer­wei­se immer in Schwie­rig­kei­ten brin­gen: “Sie sind kei­ne schlech­ten Ker­le. Sie sind ein­fach bloß dumm. Unnö­tig zu erwäh­nen, dass sie nie auf mich hören. Aus irgend­ei­nem Grund aber bin am Ende immer ich es, der dafür zah­len muss.” (Zitat aus “Ben Flet­chers total genia­le Maschen” Seite14). Die letz­te Dumm­heit, in die er hin­ein­ge­ra­ten ist, hat Ben sogar zu einer 12-mona­ti­gen Bewäh­rungs­stra­fe “ver­hol­fen”. Im Aus­tausch mit sei­ner Bewäh­rungs­hel­fe­rin, die bald gro­ße Stü­cke auf ihn hält, erfährt er von sei­nen Auf­la­gen. Er soll Weiterlesen!

Jana Frey — Liebeskinder

Jana Frey Liebeskinder19.Juni 2016

Lie­bes­kin­der” ist ein Roman der deut­schen Auto­rin Jana Frey. Ein opu­len­tes Werk, das bes­te Unter­hal­tung bie­tet. Über Freund­schaft, Fami­lie, den Man­gel an Lie­be zu sich selbst und dem Seh­nen nach sel­bi­ger. Ein Buch, zwei Geschich­ten. Meh­re­re Zeit­ebe­nen. Ein Kalei­do­skop bril­lant gezeich­ne­ter Cha­rak­te­re. Bewe­gend und authen­tisch. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Zadoc und Ivo­ry. Sie sind Nach­bars­kin­der. Er stammt aus ärme­ren Ver­hält­nis­sen, der Vater ver­stor­ben, als er 5 Jah­re alt war. Sie ist Toch­ter aus wohl­ha­be­nem Hau­se, hat neben ihren Eltern zwei Geschwis­ter und Aupair-Mäd­chen, die sie betreu­en. Am Ende ihres weit­läu­fi­gen Grund­stücks haben sich Zadoc und Ivo­ry das ers­te Mal getrof­fen, als sie noch ganz klein waren. Ihre Eltern sehen es nicht ger­ne, wenn Ivo­ry sich mit Zadoc trifft. Denn der Jun­ge ist anders als die ande­ren Kin­der. Er hat… Weiterlesen!