Monatliches Archiv: Februar 2025

Sarah M. Kempen — Lichterloh: Stadt unter RuĂź

26.Februar 2025

“Lich­ter­loh: Stadt unter Ruß” ist der ers­te Band einer geplan­ten dys­to­pi­schen Tri­lo­gie mit Steam­punk-Ele­men­ten von der deut­schen Autorin Sarah M.Kempen. Sie ent­fĂĽhrt in eine Welt, in der der Him­mel ver­dun­kelt ist vor lau­ter RuĂź, wel­cher von der Koh­le stammt, die von der Bevöl­ke­rung per­ma­nent ver­brannt wird. Die Luft­qua­li­tät ist vor allem in den ärmen Vier­teln sehr schlecht. Die meis­ten arbei­ten in Maschi­nen­fa­bri­ken und die ange­se­hens­ten Men­schen sind die Indus­tri­el­len und die Schorn­stein­fe­ger, die die Stadt vor der stän­di­gen Brand­ge­fahr bewah­ren. Hier lebt auch Cleo mit ihrer Schwes­ter. Am liebs­ten wĂĽr­de sie die­sen Beruf auch erler­nen, doch er ist nur den Schorn­stein­fe­ger­fa­mi­li­en und ihren Nach­kom­men vor­be­hal­ten. Als sie eines Tages ein Feu­er löscht und ein­ge­sperrt wer­den soll, weil dies nur die Schorn­stein­fe­ger dĂĽr­fen, gibt es laut­star­ke Pro­tes­te und eine Indus­tri­el­le ent­schei­det, dass sie aus­nahms­wei­se auch eine Aus­bil­dung machen darf. Das gefällt vie­len nicht, beson­ders ihrem Aus­bil­der und des­sen Sohn, der sie bei jeder Gele­gen­heit aus­zu­brem­sen ver­sucht… Eine höchst fas­zi­niern­de Welt, die Sarah M.Kempen da erschaf­fen hat! Unter­halt­sam, span­nend und mit einer kämp­fe­ri­schen, taf­fen Hel­din, die sich nicht unter­krie­gen lässt. FĂĽr Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 15-jäh­ri­ge Cleo und ihre älte­re Schwes­ter Gwyn­nie leben in Ruß­stadt. Ihre Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekom­men. Gwyn­nie misst auf einem Turm, in dem die bei­den auch woh­nen, die Ruß­be­las­tung der Stadt und weist mit unter­schied­li­chen Warn­far­ben dar­auf hin. Denn in Ruß­stadt zählt vor allem die Macht der Koh­le, mit der die Bewoh­ner ĂĽber eine Art Rut­schen­sys­tem täg­lich ver­sor­gen. Nur wer Koh­le hat, kann… Weiterlesen!

Kathrin Lena Orso — Die Ponys von Lillasund: Ida und das Ponyglück

23.Februar 2025

“Die Ponys von Lil­la­sund” von der deut­schen Autorin Kath­rin Lena Orso ist der Auf­takt einer neu­er Pfer­de-Rei­he! Band eins heiĂźt â€śIda und das Pony­glĂĽck”. Hier dĂĽr­fen pfer­de­be­geis­ter­te Leser:innen die 9‑jährige Ida auf die idyl­li­sche, schwe­di­sche Insel Lil­la­sund beglei­ten, wo sie mit ihrer Mut­ter die Feri­en auf einem GestĂĽt ver­bringt. FĂĽr Ida geht ein Traum in ErfĂĽl­lung. Sie fin­det dort nicht nur eine neue, bes­te Freun­din, son­dern darf auch mit FlĂłki, einem Island­pferd, regel­mä­ßig aus­rei­ten. Doch zwei Jungs von einem benach­bar­ten Hof sor­gen fĂĽr ordent­lich Furo­re und for­dern die Mäd­chen zu einem Wett­kampf her­aus… Eine sehr unter­halt­sa­me, wun­der­schön illus­trier­te Freund­schafts- und Pfer­de­ge­schich­te. Auf Lil­la­sund wer­den Klein­mäd­chen­träu­me wahr! FĂĽr Kin­der ab 8 Jah­ren bes­tens geeignet.

Die 9‑jährige Ida, die mit ihrer Mut­ter in Ham­burg lebt, freut sich rie­sig, als sie ihre Feri­en in Schwe­den ver­brin­gen darf. Denn ihre Mut­ter, die Schwe­din ist, wur­de von ihrem alten Freund Nils gefragt, ob sie… Weiterlesen!

Yves Grevet — Méto: Schwarze Zone

21.Februar 2025

Dass es aus der â€śMĂ©to”-Rei­he des fran­zö­si­schen Autoren Yves Gre­vet nach Abschluss sei­ner Tri­lo­gie noch ein­mal Lese­nach­schub geben wĂĽr­de — wer hät­te das gedacht?! “MĂ©to: Schwar­ze Zone” ist der neus­te Band der Rei­he. Könn­te aber auch — da MĂ©to nun etwas älter gewor­den ist — auch unab­hän­gig von den Vor­gän­ger­bän­den gele­sen wer­den. Der Jun­ge, der den Geist der Rebel­li­on in sich trägt und sich und ande­re Kin­der aus Häu­sern, in denen sie jah­re­lang gefan­gen gehal­ten und ter­ro­ri­siert wur­den, befreit hat, wird nun vor neue Her­aus­for­de­run­gen gestellt, als sei­ne Schwes­ter ent­fĂĽhrt wird. Um das Löse­geld zu ĂĽber­brin­gen, soll MĂ©to in einem Sarg in die nach dem Drit­ten Welt­krieg kon­ta­mi­nier­te Zone ĂĽber­fĂĽhrt wer­den. Was wird ihn dort erwar­ten? Wird er sei­ne Schwes­ter befrei­en kön­nen? Bald droht er erneut in einem Haus gefan­gen gehal­ten zu wer­den… Wie­der sehr rasant und tem­po­reich zu lesen. Hier gibt es jede Men­ge Action! FĂĽr Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

FĂĽnf­zehn Jah­re nach dem Drit­ten Welt­krieg. Die Welt ist in eine gesun­de Zone und in kon­ta­mi­nier­te Gebie­te ein­ge­teilt. MĂ©to ist mitt­ler­wei­le 17 Jah­re alt und hat sich aus den Schre­cken sei­ner Kind­heit befrei­en kön­nen. Man hat ihm sein Gedächt­nis genom­men, er wuchs in einem Haus auf, das von Gewalt und Unter­drü­ckung geprägt war. Sie waren insgesamt… Weiterlesen!

John Schu — Louder Than Hunger

17.Februar 2025

“Lou­der than Hun­ger” ist ein Roman des ame­ri­ka­ni­schen Autoren John Schu, wel­cher von sei­nen eige­nen Erfah­run­gen als Teen­ager beein­flusst wur­de. Er erzählt die Geschich­te des 13-jäh­ri­gen Jakes, der unter Mager­sucht lei­det, sich dies aber nicht ein­ge­ste­hen will. Er, der in der Schu­le gemobbt wird und am liebs­ten wenig Raum ein­neh­men möch­te, hat eine äuĂźerst lau­te Stim­me in sei­nem Kopf. Eine, die lau­ter als der Hun­ger ist und die ihm sagt, dass er absto­ßend sei und kein Essen ver­die­ne. Schließ­lich lan­det Jake in einer Kli­nik, die er lan­ge Zeit nicht ver­las­sen darf. Bis er all­mäh­lich anfängt, zu hei­len und der Stim­me in sei­nem Kopf etwas ent­ge­gen­zu­set­zen… Ein Vers­ro­man, der mit viel Gestal­tungs­frei­heit und weni­gen Wor­ten pro Sei­te daher­kommt, der unheim­lich ergrei­fend und ein­schla­gend ist. Inten­siv, sprach­ge­wal­tig und ein­dring­lich geschrie­ben. Eine Geschich­te, die wirk­lich unter die Haut geht! FĂĽr Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 13-jäh­ri­ge Jake ist ein AuĂźen­sei­ter. In der Schu­le wird er gemobbt. Freun­de hat er kei­ne. Sei­ne Mut­ter ist stän­dig trau­rig und sein Vater nie da. DafĂĽr ist aber sei­ne Groß­mutter wie eine bes­te Freun­din fĂĽr ihn. Jedes Wochen­en­de darf Jake bei ihr ver­brin­gen — das High­light sei­ner Woche. Vor allem die Lie­be zu… Weiterlesen!

Susan Kreller — Das Herz von Kamp-Cornell

15.Februar 2025

“Das Herz von Kamp-Cor­nell” ist der neue Roman der deut­schen Autorin Suan Krel­ler, die viel­fach mit Lite­ra­tur­prei­sen aus­ge­zeich­net wur­de. Die Geschich­te eines Brie­fes, der alles ver­än­dert. â€śZu spät” steht dar­in und fĂĽhrt vier Schwes­tern mit­samt ihren Kin­dern zurĂĽck in das Eltern­haus, wo der Vater im Kran­ken­bett liegt. Eine Ver­gan­gen­heit, die lang­sam ans Licht kommt. War­um haben sie das Haus ihrer Kind­heit ver­las­sen und nicht mehr gewagt es auf­zu­su­chen? Was ist damals gesche­hen? Es sind die Cou­si­nen und Cou­sins, die ver­su­chen das Rät­sel zu lösen. In einem Haus, das nachts selt­sa­me Geräu­sche macht. In dem merk­wĂĽr­di­ge Zei­chen ange­bracht sind und es ein Zim­mer gibt, das nicht benutzt wer­den darf… Ein Roman, der in kei­ne Schub­la­de passt. Des­sen Spra­che meis­ter­haft schön und anspruchs­voll zugleich ist. Eine Geschich­te, die manch­mal schwer zu fas­sen ist, die sprö­de und anders, aber zugleich auch irgend­wie fas­zi­nie­rend ist. Ein lite­ra­ri­sches Kunst­werk, das kein Main­stream und defi­ni­tiv höchst lesens­wert ist. FĂĽr Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Es ist ein Brief, der alles ver­än­dert. In dem nur “zu spät” steht. Ein Brief, der die Mut­ter des 14-jäh­ri­gen Edin bei­na­he panisch wer­den lässt: “Wir mĂĽs­sen… alle anru­fen. Jeden Ein­zel­nen. Alle mĂĽs­sen sie her­kom­men. Schleu­nigst. Es ist Gefahr im Ver­zug.” (Zitat aus â€śDas Herz von Kamp-Cor­nell” S.10) Der Jun­ge staunt nicht schlecht, als er plötz­lich erfährt, dass er eine Fami­lie hat, von der er nichts wuss­te. Dass sei­ne Mut­ter drei Schwes­tern hat, die sie nie… Weiterlesen!

Andreas Langer — They are everywhere

11.Februar 2025

“They are ever­y­whe­re” von dem deut­schen Autoren Andre­as Lan­ger ist ein Near-Future-Thril­ler, der in das Jahr 2055 ent­fĂĽhrt. Hier lebt die 16-jäh­ri­ge Han­nah, die ihre meis­te Zeit in vir­tu­el­len Rea­li­tä­ten ver­bringt. Weil ihren Eltern das nicht passt, schi­cken sie Han­nah nach Ame­ri­ka auf eine Farm in Ohio, wo sie ihre Feri­en in der “ech­ten Welt” ver­brin­gen soll. Doch die­se Feri­en wer­den “ech­ter”, als sie jemals erwar­tet hät­te, denn plötz­lich machen die Feld­ro­bo­ter dort kei­ne Jagd mehr auf Unkraut und Unge­zie­fer, son­dern Jagd auf Men­schen! Auch der Haus­halts­ro­bo­ter wen­det sich auf ein­mal gegen sie. Wäh­rend ihre Gast­fa­mi­lie den Maschi­nen zum Opfer fällt und stirbt, schafft Han­nah es gemein­sam mit Jar­rett, der einen Feri­en­job auf der Farm ange­nom­men hat, zu flie­hen. Bald erfah­ren sie, dass ein Logik­vi­rus die tech­ni­schen Sys­te­me des Bun­des­staa­tes befal­len hat. Ein har­ter Kampf ums Ăśber­le­ben beginnt, denn eigent­lich ist der tech­ni­sche Fort­schritt fast ĂĽber­all zu fin­den… Ein rasant erzähl­ter Thril­ler, der sehr unter­halt­sam zu lesen ist und sogar mit eini­gen humor­vol­len Tönen, aber auch tief­grĂĽn­di­gen The­men wie die Flucht in vir­tu­el­le Rea­li­tä­ten, ver­se­hen ist. Apo­ka­lyp­se-Lese­fut­ter vom Feins­ten! FĂĽr Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Im Jahr 2055. Die 16-jäh­ri­ge Han­nah ist nicht gera­de erfreut, als sie von ihren Eltern nach Ame­ri­ka auf eine Farm in Ohio geschickt wird. Dort soll sie fern von jeg­li­chen vir­tu­el­len Wel­ten, in denen sie sich viel zu oft auf­hält, ihre Feri­en ver­brin­gen. Ihre sozia­len Kom­pe­ten­zen gehen gegen Null. Sie ist schĂĽch­tern, weiĂź nicht, was sie sagen soll und ist sehr… Weiterlesen!

Sarah Ann Juckes — Jasper und das Lied der Nachtigall

7.Februar 2025

“Jas­per und das Lied der Nach­ti­gall” ist ein Roman der bri­ti­schen Autorin Sarah Ann Juckes. Sie erzählt die Geschich­te des neun­jäh­ri­gen Jas­pers, der mit sei­ner älte­ren Schwes­ter Rosie jedes Jahr auf die Ankunft der Nach­ti­gall in ihrem Gar­ten war­tet. Die­ses Jahr las­sen nicht nur der Vogel, son­dern auch Rosie, die mitt­ler­wei­le stu­diert, auf sich war­ten. Eigent­lich woll­te Rosie an die­sem Wochen­en­de nach Hau­se kom­men. Doch dann erzäh­len ihm sei­ne Eltern, dass Rosie jetzt an einem “bes­se­ren Ort” sei. Das kann nur die Auto­bahn­rast­stät­te sein! Hier wur­de die Nach­ti­gall offen­bar gesich­tet und Jas­per beschlieĂźt sich allei­ne dort­hin auf den Weg zu machen. Unter­wegs begeg­net er eini­gen Men­schen, die auch etwas ver­lo­ren haben… wird er sei­ne Schwes­ter am Ende fin­den? Eine sehr berĂĽh­rend und behut­sam erzähl­te Geschich­te ĂĽber das Suchen, das Fin­den, aber auch das Zuhö­ren. Ăśber die Lie­be zur Natur und ins­be­son­de­re die zu Vögeln und ĂĽber das Ver­ar­bei­ten von Trau­er. Ein Wohl­fĂĽhl­ro­man, der trotz erns­ter The­ma­tik ans Herz geht! FĂĽr Jugend­li­che ab 9 Jah­ren und Vogelliebhaber:innen (mit vie­len Zeich­nun­gen versehen!).

Sus­sex. Im SĂĽden Eng­land. Hier lebt der neun­jäh­ri­ge Jas­per mit sei­nen Eltern. Sei­ne älte­re Schwes­ter Rosie, die schon voll­jäh­rig ist, stu­diert mitt­ler­wei­le und kommt nur noch gele­gent­lich nach Hau­se. Die Geschwis­ter eint vor allem ihre Lie­be zur Natur und zu Vögeln. Gemein­sam gehen sie oft auf Aben­teu­er­su­che und beob­ach­ten die Vögel. Im sei­nem “Buch der Vögel” trägt Jas­per alles dar­über ein. Was sie zusam­men erlebt haben und wel­che Din­ge er… Weiterlesen!

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