Schlagwort Archiv: Wald

Patricia Schröder — Blind Walk

Patricia Schröder Blind walk12.September 2016

Blind Walk” von der deut­schen Auto­rin Patri­cia Schrö­der ist ein sou­ve­rän erzähl­ter Thril­ler über das Über­le­ben einer Grup­pe in der wil­den Natur, Ver­trau­en und Miss­trau­en und einer unheil­vol­len Gefahr, die ihnen droht. Unter­halt­sam und fes­selnd geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Lida und ihr drei Jah­re älte­rer Freund Jesper neh­men an einem soge­nann­ten “Blind Walk” teil. Aus­ge­setzt mit­ten in der Natur ver­su­chen sie sich mit nur weni­gen Hilfs­mit­teln und in einer Grup­pe von Frem­den zurück in die mensch­li­che Zivi­li­sa­ti­on zu schla­gen. Ihre Mut­ter hat Lida ange­lo­gen. Sie wür­de bei einer Freun­din über­nach­ten. Zudem muss Jesper die Ver­ant­wor­tung für sie über­neh­men, da sie noch nicht voll­jäh­rig ist und an dem Event sonst nicht teil­neh­men dürf­te. Vier Mäd­chen und drei Jungs umfasst die Grup­pe. Vor den ande­ren behaup­tet Jesper Lida sei sei­ne Cou­si­ne, weil das sonst die Grup­pen­dy­na­mik stö­re. Und auch sonst ver­hält er sich irgend­wie merk­wür­dig. Doch dann über­schla­gen sich plötz­lich die Ereig­nis­se. Der Ver­an­stal­ter, der sie im Wald aus­ge­setzt hat, taucht auf. Tot. Einer der Jungs … Weiterlesen!

Tanja Heitmann — In einer Sommernacht wie dieser

Tanja Heitmann In einer Sommernacht wie dieser24.August 2016

Die deut­sche Auto­rin Tan­ja Heit­mann, die vor allem durch ihre roman­ti­schen Fan­ta­sy­bü­cher bekannt gewor­den ist, hat mit “In einer Som­mer­nacht wie die­ser” einen rea­lis­ti­schen Roman geschrie­ben, der mit Thril­ler­ele­men­ten durch­wo­ben ist. Eine Geschich­te über die Lie­be, die Lei­den­schaft für etwas und die Gefahr, die dahin­ter­ste­cken kann. Eine gelun­ge­ne, atmo­sphä­ri­sche Lek­tü­re mit einem wun­der­schö­nen Cover! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Leo­nie, genannt Leo, staunt nicht schlecht, als sie in der neu­en Vil­la ihres Vaters am Pots­da­mer See ankommt, um dort die Som­mer­fe­ri­en zu ver­brin­gen und ein Bau­ar­bei­ter vom Dach her­ab­fällt. Sei­nen Schmer­zen nach scheint er sich den Arm gebro­chen zu haben, doch der har­sche, unfreund­li­che Bau­un­ter­neh­mer will davon nichts wis­sen. “Die Bull­dog­ge mus­ter­te sie abfäl­lig. “Hör mal, du kannst so viel Fräu­lein Dok­tor spie­len, wie du willst. Aber nicht hier und nicht jetzt. Wenn ich sage, der Mann hat nix, dann hat der nix.” “Ja, klar”, sag­te Leo, um dann dem untä­tig her­um­ste­hen­den Taxi­fah­rer zuzu­ru­fen: “Wenn Sie nicht sofort einen Kran­ken­wa­gen holen, zei­ge ich Sie wegen unter­las­se­ner Hil­fe­leis­tung an, ver­stan­den?” (Zitat S.8) Den Taxi­fah­rer pfeift der Bau­un­ter­neh­mer zurück, den Ver­letz­ten schickt er davon. Auch als Leo­nie ihm sagt, dass … Weiterlesen!

Antonia Michaelis — Solange die Nachtigall singt

 Antonia Michaelis Solange die Nachtigall singt1.September 2014

Solan­ge die Nach­ti­gall singt” von der deut­schen Auto­rin Anto­nia Michae­lis ist nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Rich­tig bekannt gewor­den ist die deut­sche Auto­rin durch den “Mär­chen­er­zäh­ler”. Erzäh­le­risch gese­hen kommt das hier vor­ge­stell­te Buch die­sem am nächs­ten. Ein sprach­ge­wal­ti­ger, mär­chen­haf­ter Roman über Lie­be, Natur, Schön­heit und düs­te­re Geheim­nis­se. Ab 15 Jah­ren emp­foh­len. Abso­lu­ter Lese­tipp! Mein Jah­res-High­light !!

Der 18-Jäh­ri­ge Jari hat soeben sei­ne Tisch­ler­leh­re im väter­li­chen Betrieb abge­schlos­sen und darf nun drei Wochen lang sei­ne Frei­heit genie­ßen. An der tsche­chisch-deutsch-pol­ni­schen Gren­ze will er auf Wan­der­schaft gehen und in der Ein­sam­keit des Wal­des sein Glück suchen. In einer Gale­rie lernt er zuvor die gleich­alt­ri­ge Jascha ken­nen, ein ver­krüp­pel­tes, furcht­bar häss­li­ches Mäd­chen, das der Gale­ris­tin regel­mä­ßig Gemäl­de lie­fert. Da sie den glei­chen Weg in den Wald hat, beglei­tet Jari sie. Bis Jascha auf ein­mal aus ihren Klei­dern schlüpft und mit einem Male das schöns­te Mäd­chen, das Jari je gese­hen hat, vor ihm steht. Die Leu­te müs­sen nicht alles über sie wis­sen, so Jaschas Erklä­rung, wäh­rend sie ihm anbie­tet eine Nacht in ihrem Haus im Wald zu ver­brin­gen, damit sie dort nicht so allei­ne ist. Ein Platz für eine Nacht in ihrem Bett, denkt Jari und geht auf das ver­lo­cken­de Ange­bot ein. Doch in dem Haus… Weiterlesen!

Moa Eriksson Sandberg — Und plötzlich war der Wald so still

Moa Eriksson Sandberg - Und plötzlich war der Wald so still25.August 2014

Die schwe­di­sche Auto­rin Moa Eriks­son Sand­berg hat mit „Und plötz­lich war der Wald so still“ einen Roman über das sen­si­ble Alter des Erwach­sen­wer­dens geschrie­ben. In einem abge­schie­de­nen Dorf in Schwe­den, in dem die Idyl­le jäh durch­bro­chen wird, als ein Mäd­chen ver­schwin­det. Authen­tisch erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

Han­na wohnt mit ihren Eltern und ihrem klei­nen Bru­der Dag in einem klei­nen 300-See­len­dorf in Rydöb­ruk (Schwe­den). Mit ihren zwei bes­ten Freun­din­nen Jon­na und Sabi­na geht sie oft im angren­zen­den Wald in einem See schwim­men. Eine neue Fami­lie ist in das Dorf gezo­gen, sie kommt aus Polen und beson­ders der eine der bei­den Brü­der hat es Han­na irgend­wie ange­tan. Jan­ek heißt er und hat schö­ne blaue Augen. Han­na ist gera­de 12 Jah­re alt gewor­den. Mit ihren bes­ten Freun­din­nen und deren Müt­ter haben sie Geburts­tag gefei­ert. Nur Han­nas Vater war lei­der nicht da. Mal wie­der. Die Nach­richt, dass ein Mäd­chen ver­schwun­den ist, zieht sich bis zum Geburts­tags­kaf­fee­trin­ken. Lin­da heißt sie. Sie ist schon etwas älter als Han­na und ihre Freun­din­nen. Man hat einen zer­fetz­ten Pullover… Weiterlesen!

Saskia Sarginson — Zertrennlich

Saskia Sarginson Zertrennlich2.August 2014

Zer­trenn­lich” von Sas­kia Sarg­in­son ist das hoch­ge­lob­tes Debüt einer eng­li­schen Auto­rin. Ein Psy­cho­gramm einer ganz beson­de­ren Schwestern­be­zie­hung vor dem Hin­ter­grund eines schreck­li­chen Ereig­nis­ses in der Jugend der zwei Mäd­chen. Sprach­ge­wal­tig und bril­lant erzählt. Ein her­aus­ra­gen­des Buch! Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Isol­te und Vio­la sind Zwil­lings­schwes­tern. Seit ihre Mut­ter die Hip­pie- Kom­mu­ne ver­las­sen hat, in der sie eini­ge Zeit gelebt haben, woh­nen sie in einem Häus­chen mit­ten im Wald. Glück­se­lig­keit pur. Tage in der Natur. Ent­de­ckun­gen, Frei­heit. Die auf­re­gen­de Freund­schaft zu den zwei Jun­gen aus der Nach­bar­schaft, die eben­falls Zwil­lin­ge sind. Aben­teu­er. Aber auch Beschwer­lich­keit und Sor­gen prä­gen ihren All­tag. Wenn die Zie­ge geschlach­tet wer­den muss und die Mut­ter mal wie­der einen über den Durst trinkt. Wenn die ehe­ma­li­gen Hip­pie­freun­de zu Besuch kom­men oder der neue Freund der Mut­ter samt Toch­ter Pol­ly sich in ihre Fami­lie drän­gen. Auch die Bezie­hung der Schwes­tern ver­än­dert sich. Vio­la erlebt ihre ers­te gro­ße Lie­be, ver­heim­licht sie aber vor Isol­te. Und dann ist da noch das Unaus­ge­spro­che­ne, das Schreck­li­che, das Weiterlesen!

Johanna Rosen — Liberty Bell: Das Mädchen aus den Wäldern

Johanna Rosen Liberty Bell Das Mädchen aus den Wäldern2.Juni 2014

Der Thril­ler “Liber­ty Bell: Das Mäd­chen aus den Wäl­dern” von Johan­na Rosen soll laut Are­na Ver­lag sowohl Erwach­se­ne, als auch Jugend­li­che ab 14 Jah­ren anspre­chen. Das tut der Titel in der Tat. Doch wer ver­birgt sich hin­ter dem Pseud­onym der “renom­mier­ten deut­schen Schrift­stel­le­rin, die 1969 gebo­ren wur­de und seit 1993 mit gro­ßem Erfolg Bücher ver­öf­fent­licht”? Hier­bei han­delt es sich um die bekann­te Rea­li­ty-Auto­rin Jana Frey, die nun ein­fach mal eine ande­re Ziel­grup­pe errei­chen will. War­um nicht?

Ame­ri­ka. Das 17-jäh­ri­ge Mäd­chen, namens Liber­ty Bell, gibt einer Grup­pe von Jungs eini­ge Rät­sel auf, als die­se bei einem Aus­flug in die Wäl­der auf sie tref­fen. Sie ist nackt, spricht kaum und scheint dort schon seit lan­ger Zeit allei­ne zu leben. Ernes­to, ein Jun­ge der Grup­pe spricht sie schließ­lich an und fin­det mehr über sie her­aus. Und doch kann er es nicht ver­hin­dern, dass einer sei­ner Freun­de das fas­zi­nie­ren­de Mäd­chen an sei­nen Cou­sin ver­rät, der … Weiterlesen!

Lucy Christopher — Kiss me, kill me

Lucy Christopher Kiss me, kill me5.Februar 2014

Kiss me, kill me” der bri­tisch-aus­tra­li­schen Auto­rin Lucy Chris­to­pher ist genau­so geschrie­ben wie ein Thril­ler sein soll­te: es star­tet span­nend von Anfang an und führt sei­ne Leser unauf­halt­sam auf ein furio­ses Fina­le zu. Da macht das Lesen Freu­de! Ein Span­nungs­ro­man über Mord, gefähr­li­che Spie­le und fal­sche Wahr­hei­ten. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Emi­lys Vater steht unter Mord­ver­dacht. Er — ein ehe­ma­li­ger Sol­dat, der unter einer post­trau­ma­ti­schen Stö­rung lei­det — hat ein jun­ges Mäd­chen aus dem Wald getra­gen. Ash­lee. Erwürgt. Laut Gerichts­me­di­zin wur­de sie erwürgt. Vor Gericht plä­diert er für Tot­schlag in Fol­ge eines Flash­backs. Die­se hat­te er schon häu­fi­ger. Aber Emi­ly kann nicht glau­ben, dass ihr Vater wirk­lich dazu fähig ist, einen Men­schen zu töten. Doch nicht ihr Vater! Sie beschließt auf eige­ne Faust sei­ne Unschuld zu bewei­sen. Dabei gerät sie… Weiterlesen!

Antje Babendererde — Isegrim

Antje Babendererde Isegrim18.September 2013

Die deut­sche Auto­rin Ant­je Baben­der­er­de lie­fert für all ihre Fans nun end­lich wie­der neu­en Lese­stoff: “Ise­grim”. Ein Thril­ler über Natur, Mord und eine dörf­li­che Idyl­le, in der nichts so ist, wie es scheint. Die Auto­rin schreibt das ers­te Mal nun nicht über India­ner, — eine The­ma­tik, die ihre ver­gan­ge­nen Roma­ne aus­zeich­ne­te — son­dern kehrt zurück zu ihren deut­schen Wur­zeln, in den Thü­rin­ger Wald. Ein sehr gelun­ge­nes Lese­er­leb­nis! Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14.

Die 16-jäh­ri­ge Jola lebt mit ihren Eltern am Ran­de des Thü­rin­ger Wal­des. In einem win­zi­gen Kaff namens Alten­win­kel, einem Dorf, in dem jeder jeden kennt und nicht gera­de der Bär steppt. Jolas Vater ist Förs­ter und ihre Mut­ter Schrift­stel­le­rin und Angst­pa­ti­en­tin — es gibt Tage, an denen sie das Haus nicht mehr ver­lässt oder alle mit ihren übe­trie­be­ne Sor­gen und Ängs­ten in Bedrän­gis bringt. Des­halb flüch­tet Jola auch ger­ne in “ihren” Wald, den sie kennt wie ihre Wes­ten­ta­sche. Aber in letz­ter Zeit hat sie wie­der­holt das Gefühl, beob­ach­tet zu wer­den. Bis sie auf einen geheim­nis­vol­len Jun­gen mit­ten im Wald trifft, in Beglei­tung eines rie­si­gen Schä­fer­hun­des. Doch — und das rea­li­siert Jola vol­ler Fas­zi­na­ti­on — ist die­ses Tier kein Hund, son­dern ein ech­ter Wolf! Das wird im Dorf für Unmut sor­gen, des­sen ist sich Jola sicher. Und erneut die Ängs­te ihrer Mut­ter schü­ren, die beson­ders her­vor­tra­ten, als vor fünf JahrenWeiterlesen!

Ursula Poznanski — Saeculum

Ursula Poznanski Saeculum17.Juni 2013

Sae­cu­lum” ist das neu­es­te Taschen­buch der öster­rei­chi­schen Auto­rin Ursu­la Pozn­an­ski. Der Frau, die 2011 den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis in der Kate­go­rie “Preis der Jugend­ju­ry” mit ihrem Thril­ler “Ere­bos” gewann. Ihr neu­er Thril­ler zieht schon mit dem schwar­zen Buch­block (bezieht sich auf die Bro­schur­aus­ga­be) und dem düs­te­ren Cover die Bli­cke auf sich. Eine Geschich­te über ein Rol­len­spiel im Wald, das außer Kon­trol­le zu gera­ten scheint. Span­nend!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren geeig­net. Und auch Erwach­se­nen sehr zu empfehlen.

Es sind ins­ge­samt sech­zehn Jugend­li­che, die für fünf Tage die ech­te Welt hin­ter sich las­sen und in einem ver­las­se­nen, weit abge­le­ge­nen Wald wie im 14. Jahr­hun­dert (Jahr­hun­dert =Sae­cu­lum) leben und ein soge­nann­tes Live-Rol­len­spiel spie­len wol­len. Bas­ti­an hat kei­ner­lei Ahnung wie die­ses Spiel ablau­fen wird. Er hat sich von San­dra über­re­den las­sen — einem Mäd­chen, in das er ein wenig ver­liebt ist. Doch dann ver­schwin­den plötz­lich nacheinander… Weiterlesen!