Schlagwort Archiv: Trauer

Clare Furniss — Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

Clare Furniss Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb24.Juli 2016

Ein wirk­lich bezau­bern­des Buch hat die eng­li­sche Auto­rin Cla­re Fur­niss geschrie­ben: „Das Jahr, nach­dem die Welt ste­hen blieb“. Ein sowohl trau­ri­ger, als auch hoff­nungs­vol­ler Roman. Eine Fami­li­en­ge­schich­te über einen plötz­li­chen Tod und den Beginn eines neu­en Lebens. Mit­ten­drin eine Jugend­li­che, die mit all dem zurecht kom­men muss und auch die Lie­be für sich ent­deckt. Sehr gefühl­voll und herz­er­wär­mend erzählt! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Pearl ist am Boden zer­stört. Ihre Mut­ter ist gestor­ben. Ganz uner­war­tet und plötz­lich. Bei der Geburt ihrer Schwes­ter Rose kam sie ums Leben. Nun ist nichts mehr so wie es war. In ihrer Trau­er zieht das jun­ge Mäd­chen sich immer mehr zurück. Mit ihrer bes­ten Freun­din Mol­ly möch­te sie sich kaum mehr tref­fen. Von ihrem Stief­va­ter fühlt sie sich abge­lehnt. Er scheint das Baby mehr zu mögen als sie. Über­haupt kann Pearl mit Rose nichts anfan­gen. Denn wenn sie nicht wäre, wäre ihre Mut­ter jetzt nicht tot. Doch dann muss Pearl eine Zeit lang auf das Baby auf­pas­sen, weil ihr Vater wie­der arbei­ten gehen muss und noch kei­ne Betreu­ung gefun­den hat. Das stellt Pearl vor eine gro­ße Her­aus­for­de­rung…

Das Jahr, nach­dem die Welt ste­hen blieb“ wird kom­plett aus Pearls Per­spek­ti­ve erzählt. Es ist ein­ge­teilt in meh­re­re Mona­te und umfasst ein gan­zes Jahr. Trotz ihrer wider­sprüch­li­chen Gefüh­le … Weiterlesen!

Jan De Leeuw — Eisvogelsommer

Jan De Leeuw - Eisvogelsommer17.März 2016

Eis­vo­gel­som­mer” von dem bel­gi­schen Auto­ren Jan De Lee­uw ist ein Roman über Ver­lust, den Schmerz der Trau­er und des Los­las­sens. In einer poe­ti­schen, meis­ter­haf­ten Spra­che und aus einer ganz beson­de­ren Per­spek­ti­ve erzählt. Für Leser anspruchs­vol­ler, außer­ge­wöhn­li­cher Geschich­ten. Ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Nie­der­lan­de. Der 15-jäh­ri­ge Tho­mas ist bei einem Unfall ums Leben gekom­men. Zurück­ge­las­sen hat er sei­nen altern­den, lang­sam dement wer­den­den Groß­va­ter, den gro­ßen Geschich­ten­er­zäh­ler: “Der Mann ist talen­tiert, das lässt sich nicht leug­nen. Die Art, wie jemand dir die Hand gibt oder bloß sei­nen Hut trägt, genügt ihm, um dir das gan­ze Leben die­ses Men­schen zu erzäh­len. Gib ihm ein Sand­korn und er erfin­det ein Schloss, zeig ihm eine Wim­per und er erzählt dir eine Fami­li­en­sa­ga.” (Zitat aus “Eis­vo­gel­som­mer” S.48) Zurück­ge­las­sen hat er auch sei­ne Eltern. Sei­nen Vater, den gro­ßen Schwei­ger, der mit der Trau­er um ihn bes­ser zurecht­zu­kom­men scheint als sei­ne Mut­ter. Sie möch­te sich auf ein­mal schei­den las­sen, sieht kei­nen Sinn mehr in ihrem Leben und ver­sinkt in der Bedeu­tungs­lo­sig­keit. Ihr ein­zi­ger Mit­tel­punkt ist ihr ver­stor­be­ner Sohn, des­sen Zim­mer sie… Weiterlesen!

Andy Mulligan — Der zweite Kopf des Richard Westlake

Andy Mulligan Der zweite Kopf des Richard Westlake16.Dezember 2014

Ein total abge­fah­re­nes, rich­tig coo­les Buch hat der bri­ti­sche Autor Andy Mul­ligan geschrie­ben: “Der zwei­te Kopf des Richard West­la­ke” macht genau das zum The­ma, was der Titel beein­hal­tet. Eine fik­ti­ve Abnor­ma­li­tät, die den All­tag eines Jun­gen im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes völ­lig auf den Kopf stellt. Anders, fas­zi­nie­rend, nach­denk­lich machend. Zudem rich­tig span­nend und flüs­sig zu lesen! Idea­le Lek­tü­re fur Jungs, die eigent­lich nicht so ger­ne oder so viel lesen. Auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­ver­stel­lung sehr gut geeig­net. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Richard West­la­ke ist 11 Jah­re alt, als er eines Mor­gens einen selt­sa­men Kloß in sei­nem Hals fühlt. Außer­dem hat er Fie­ber. Der Arzt ver­mu­tet zunächst noch eine Erkäl­tung, bis er die selt­sa­me Schwel­lung an sei­ner Luft­röh­re bemerkt. Richard bekommt auch schlecht Luft. Sofort und sicher­heits­hal­ber schickt der Arzt den Jun­gen ins Kran­ken­haus. Und tat­säch­lich, was in den dar­auf­fol­gen­den Stun­den mit Richard geschieht, das geht über alles hin­aus, was eine Erkäl­tung für Sym­pto­me je mit sich brin­gen könn­te: dem inzwi­schen bewusst­lo­sen Jun­gen wächst ein zwei­ter Kopf! Die Eltern sind total geschockt, auch Richard selbst kann es nicht fas­sen. Was geschieht da mit ihm? Der neue Kopf kann… Weiterlesen!

Donna Freitas — Wie viel Leben passt in eine Tüte?

 Donna Freitas Wie viel Leben passt in eine Tüte?1.November 2014

Neu als Taschen­buch ist der außer­ge­wöhn­li­che Titel “Wie viel Leben passt in eine Tüte?” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Don­na Frei­tas erschie­nen. Ein wun­der­schö­nes Buch, das berüh­ren wird — über Abschied und Tod, Lie­be und Lust, das Leben wie­der zu genie­ßen! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und inter­es­sier­te Erwach­se­ne. Emp­feh­lens­wert!

Das Leben der nun 16-jäh­ri­gen Rose hat sich voll­kom­men ver­än­dert, seit ihre Mut­ter an Krebs gestor­ben ist. Sie geht nicht mehr auf Par­tys, sie hat das Cheer­lea­ding abge­bro­chen. Sie mag kei­ne Musik mehr hören, weil sie dann nur noch trau­rig ist. Und in der Bezie­hung zu ihrem Freund Chris, dem erfolg­rei­chen Quar­ter­back der Schu­le, läuft auch nicht mehr alles rund. Rose mag sei­ne Berüh­run­gen nicht mehr, kann sei­ne Nähe manch­mal nicht ertra­gen. Ihr älte­rer Bru­der Jim lebt nicht mehr bei ihnen zu Hau­se, er stu­diert bereits. Des­halb muß Rose sich auch noch allein um ihren Vater küm­mern, der von Zeit zu Zeit zu viel Alko­hol trinkt und völ­lig betrun­ken und trau­rig nach Hau­se kommt. Kurz nach der Beer­di­gung hat Rose bereits das klei­ne Tüt­chen in dem Klei­der­schrank ihrer Mut­ter gefun­den, auf dem ihr Name steht: Roses Sur­vi­val Kit. Dar­in befin­den sich ver­schie­de­ne Gegen­stän­de und ein Brief. Mit fol­gen­der Anwei­sung: “[…]viel­leicht kann ich dir etwas mit­ge­ben, das dir hilft, dich lang­sam wie­der an das Leben zu gewöh­nen, nach­dem ich fort bin. Für die Din­ge, dich ich dir ein­ge­packt habe, gibt es kei­ne bestimm­te Rei­hen­fol­ge. Es sind ein­fach nur Gegen­stän­de, von denen ich mir wün­sche, dass du sie dir genau ansiehst, dar­über nach­denkst und sie nie­mals ver­lierst, mei­ne gelieb­te Toch­ter[…].” In der Tüte lie­gen Weiterlesen!

Katie Kacvinsky — Dylan & Gray

Katie Kacvinsky Dylan & Gray15.August 2014

Bekannt wur­de die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Katie Kacvin­sky durch ihren dys­to­pi­schen Roman “Die Rebel­li­on der Mad­die Free­man”. Ihr neu­es­tes Buch “Dylan & Gray” ist nun als Taschen­buch erschie­nen, eine Lie­bes­ge­schich­te, zwei­er völ­lig gegen­sätz­li­cher Cha­rak­te­re, die zudem noch viel Lebens­weis­heit bie­tet. Schön und unter­halt­sam erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren zu emp­feh­len.

Sie heißt Dylan und sie ist völ­lig anders als die ande­ren. Obwohl der jun­ge Gray nicht gera­de behaup­ten kann beson­ders vie­le Mäd­chen zu ken­nen. Er ist ein Ein­zel­gän­ger, hat momen­tan kei­ne Freun­de und zeigt auch sonst ungern sei­ne Gefüh­le. Musik hören, stun­den­lang Gitar­re spie­len und ein­fach abhän­gen, das macht er am liebs­ten. Bis er eines Tages Dylan ken­nen­lernt, das ver­rück­te, auf­ge­weck­te Mäd­chen, das einen Som­mer­kurs in Foto­gra­phie in sei­ner Hei­mat­stadt Phoe­nix belegt hat und ein­fach so auf dem häss­li­chen Asphalt sei­ner Schu­le liegt und mit einem gera­de­zu alter­tüm­lich aus­se­hen­den Foto­ap­pa­rat zwei klei­ne Geckos abzu­lich­ten ver­sucht. Dylan ist spon­tan und sagt, was sie denkt, ohne sich dar­um zu sche­ren, was ande­re von ihr den­ken. Und gera­de das zieht Gray irgend­wie an. Als sie ihn bit­tet, ihr nach der Schu­le die Stadt zu zei­gen, lässt er sich dar­auf ein und lernt ein Mäd­chen ken­nen, das sei­ne gan­ze Welt ver­än­dert…

Erzählt wird die Geschich­te in 26 Kapi­teln und abwech­selnd aus der Sicht von Dylan und Gray. Gera­de die­se unter­schied­li­chen Betrach­tungs­wei­sen machen das Buch… Weiterlesen!

Beate Dölling — Je mehr ich dir gebe

Beate Dölling Je mehr ich dir gebe18.Februar 2014

Mit einem beein­dru­ckend schö­nen Cover fällt der Roman der deut­schen Auto­rin Bea­te Döl­ling Je mehr ich dir gebe” sofort ins Auge. Die Auto­rin erzählt eine Geschich­te über Ver­lust, Trau­er, Lie­be und Beses­sen­heit. Mit (für ein Jugend­buch) rela­tiv viel Ero­tik. Daher für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Er ist ihre gro­ße Lie­be: Jonas. Doch ein töd­li­cher Motor­rad­un­fall reißt ihn aus Juli­as Leben. Wie soll sie ohne ihn wei­ter­le­ben? Eine Welt bricht für das jun­ge Mäd­chen zusam­men. Halt gibt ihr vor allem Kol­ja, der sich als bes­ter Freund von Jonas vor­stellt und den sie erst nach der Beer­di­gung wirk­lich ken­nen­lernt. Eine Lie­bes­be­zie­hung ent­steht zwi­schen ihnen. Kol­ja macht es nicht ein­mal etwas aus, wenn sie sich durch ihn Jonas näher fühlt. Er befür­wor­tet es sogar,… Weiterlesen!

Heike Eva Schmidt — Moorseelen

Heike Eva Schmidt Moorseelen20.März 2013

Moor­see­len” von der deut­schen Auto­rin Hei­ke Eva Schmidt ist ein span­nen­der, in sich abge­schlos­se­ner Thril­ler über jugend­li­che Pro­ble­me, dem Seh­nen nach Frei­heit und den gefähr­li­chen Fän­gen einer Sek­te, getarnt als freie Kom­mu­ne auf dem Land. Äußerst unter­halt­sam und flüs­sig zu lesen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Die 16-jäh­ri­ge Feli­ne hat sich mit ihrem Leh­rer ange­legt und nun einen Ver­weis erhal­ten. Das gibt wie­der Ärger zu Hau­se. Mit ihrem Vater ver­steht sie sich ohne­hin nicht mehr. Seit ihre Mut­ter vor eini­ger Zeit bei einem Auto­un­fall gestor­ben ist, ist ihr Ver­hält­nis schwie­rig gewor­den. Zumal er schon nach nur vier Mona­ten eine Bezie­hung mit sei­ner Sekre­tä­rin ein­ge­gan­gen ist, die nun auch noch schwan­ger ist! Als Feli­ne den attrak­ti­ven Zeno und sei­ne Freun­de in einem Stadt­park ken­nen­lernt, ist sie sofort Feu­er und Flam­me die Grup­pe, die dort Bas­tel­ar­bei­ten und Ein­ge­mach­tes ver­kauft hat, in ihre freie Kom­mu­ne aufs Land zu beglei­ten. Dort ist alles so anders. Sie fühlt sich wohl und gebor­gen, so glück­lich wie schon lan­ge nicht mehr. Doch sie muss zurück nach Ber­lin. Aber nach­dem Feli­ne erneut hef­tig mit ihrem Vater und sei­ner Neu­en anein­an­der­ge­rät, packt sie ihre Sachen und flüch­tet dau­er­haft in die Kom­mu­ne. Das Leben dort ist zu Anfang noch sehr gewöh­nungs­be­dürf­tig. Sie ste­hen alle um fünf Uhr mor­gens auf, essen unge­nieß­ba­ren… Weiterlesen!

Daniel O. Bachmann — Die Schüler von Winnenden

Daniel O. Bachmann Die Schüler von Winnenden20.Februar 2013

Es gibt vie­le Bücher, die man mit einer gesun­den Distanz lesen kann — man weiß: okay, das hier ist fik­tiv, das könn­te zwar so oder so ähn­lich pas­sie­ren, aber es ist zu weit weg, um inten­si­ve Gefüh­le zu hin­ter­las­sen. Bei die­sem Buch “Die Schü­ler von Win­nen­den”, geschrie­ben von sechs Schü­lern und einer Leh­re­rin, ist es jedoch nahe­zu unmög­lich distan­ziert zu blei­ben, denn das hier, das ist WIRKLICH pas­siert. Der Roman basiert auf den wah­ren Ereig­nis­sen des 11. März 2009, dem Tag des Amok­laufs, durch wel­chen die klei­ne Stadt Win­nen­den eine leid­vol­le Bekannt­heit erlang­te, die man kei­ner Stadt und sei­nen Bewoh­ner je wün­schen möch­te. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die Schü­ler von Win­nen­den” ist in der Rei­he “Unser Leben” im Are­na Ver­lag erschie­nen (in Zusam­men­ar­beit mit Dani­el Oli­ver Bach­mann) und umfasst die Erleb­nis­se und Erin­ne­run­gen vor, wäh­rend und nach dem Amok­lauf an der Albert­vil­le-Real­schu­le in Win­nen­den. Es wird aus sich abwech­seln­den Per­spek­ti­ven erzählt, wobei stets der Name der betrof­fe­nen Per­son mit einem Zitat am Anfang steht. Die Schü­ler das sind: Jen­ni­fer Schrei­ber (15), Stef­fen Sai­ler (15), Marie Bader (16), Anna­bell Scho­ber (11), Pia Sell­mai­er (8) und die Leh­re­rin Marie-Lui­se Braun, wobei die Namen teil­wei­se geän­dert wur­den und die Alters­an­ga­be sich auf das dama­li­ge Alter bezieht. Die geschil­der­ten Ereig­nis­se wir­ken dadurch noch umso hef­ti­ger, da die Erzäh­ler auch den Tag vor dem Amok­lauf schil­dern. Was sie in ihrer Fami­lie unter­nom­men haben, wie sie abends bei­spiels­wei­se noch ein Fuß­ball­spiel im Fern­se­hen sahen oder für eine bevor­ste­hen­de Klau­sur ler­nen muss­ten. Wie sie zur Schu­le gin­gen, was im Unter­richt behan­delt wur­de. Wie sie die ers­ten Schüs­se … Weiterlesen!

Alison McGhee — Ich lebe lebe lebe

Alison McGhee Ich lebe lebe lebe1. Okto­ber 2012

Ich lebe lebe lebe” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Ali­son McG­hee ist ein Roman über Ver­lust, Trau­er und das Leben, das trotz­dem wei­ter­geht. Sen­si­bel und sprach­lich bemer­kens­wert erzählt. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Es ist einen Monat her, seit Rose und ihre Schwes­ter Ivy einen Auto­un­fall hat­ten. Ein ent­ge­gen­kom­men­der Truck ist in einer Kur­ve in sie hin­ein­ge­rast. Rose ist nichts pas­siert, aber die älte­re Ivy liegt seit­dem im Koma. Wann wird sie wie­der auf­wa­chen? Wird sie je wie­der auf­wa­chen? Rose, die jeden Tag an ihrem Bett wacht und war­tet, muss nun wie­der zur Schu­le gehen. “Du kannst ja nach dem Unter­richt wie­der­kom­men”, sagen die Schwes­tern. Aber wie kann das Leben ohne sie ein­fach so wei­ter­ge­hen? In der Schu­le reden die ande­ren über sie. Ivy wäre eine leben­di­ge Lei­che, man wür­de sich ja nur nicht trau­en die Gerä­te abzu­stel­len. Den­noch gibt es Men­schen, die trotz allem für Rose da sind. Tom zum Bei­spiel, den sie schon seit Kind­heits­ta­gen kennt. Und der Nach­bar Wil­liam T., der sich schon seit län­ge­rer Zeit um die Fami­lie küm­mert. Aber was braucht Rose wirk­lich? Sind die flüch­ti­gen One-Night-Stands, … Weiterlesen!

Lisa Schroeder — In Liebe, Brooklyn

Lisa Schroeder In Liebe, Brooklyn20.Januar 2012

In Lie­be, Brook­lyn” der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Lisa Schro­eder ist eine Geschich­te über einen Ver­lust und des­sen Aus­wir­kun­gen. Das Buch ist optisch gese­hen mit dem klei­nen For­mat ein rich­ti­ger Hin­gu­cker. Es passt her­vor­ra­gend in jede Hand­ta­sche und hat mich sofort an die eben­falls sehr schön gestal­te­ten Son­der­aus­ga­ben des Fischer-Ver­lags erin­nert. Emp­feh­len wür­de ich die­ses rund­her­um gelun­ge­nes Buch jun­ge Erwach­se­nen und Jugend­li­chen ab 12 Jah­ren.

Brook­lyn und Nico besit­zen lei­der eine sehr unschö­ne Gemein­sam­keit. Sie haben bei­de einen gelieb­ten Men­schen ver­lo­ren: Luc­ca, der bei einem Auto­un­fall ums Leben gekom­men ist. Für Nico war er der Bru­der. Und für Brook­lyn die gro­ße Lie­be. Nun ein Jahr spä­ter bringt sich Luc­cas bes­ter Freund Gabe um. Er war am Steu­ers des Unfall­wa­gens geses­sen und hat­te über­lebt. Brook­lyn, die auch mit Gabe befreun­det war, trifft dies tief. Auch kann sie noch immer nicht mit dem Ver­lust von Luc­ca nicht umge­hen. Sie schreibt ihm täg­lich Brie­fe, die sie nie abschickt. Doch jetzt bekommt sie auch noch Alb­träu­me, in denen… Weiterlesen!