Schlagwort Archiv: Koma

Patricia Schröder — Blind Walk

Patricia Schröder Blind walk12.September 2016

Blind Walk” von der deut­schen Auto­rin Patri­cia Schrö­der ist ein sou­ve­rän erzähl­ter Thril­ler über das Über­le­ben einer Grup­pe in der wil­den Natur, Ver­trau­en und Miss­trau­en und einer unheil­vol­len Gefahr, die ihnen droht. Unter­halt­sam und fes­selnd geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Lida und ihr drei Jah­re älte­rer Freund Jesper neh­men an einem soge­nann­ten “Blind Walk” teil. Aus­ge­setzt mit­ten in der Natur ver­su­chen sie sich mit nur weni­gen Hilfs­mit­teln und in einer Grup­pe von Frem­den zurück in die mensch­li­che Zivi­li­sa­ti­on zu schla­gen. Ihre Mut­ter hat Lida ange­lo­gen. Sie wür­de bei einer Freun­din über­nach­ten. Zudem muss Jesper die Ver­ant­wor­tung für sie über­neh­men, da sie noch nicht voll­jäh­rig ist und an dem Event sonst nicht teil­neh­men dürf­te. Vier Mäd­chen und drei Jungs umfasst die Grup­pe. Vor den ande­ren behaup­tet Jesper Lida sei sei­ne Cou­si­ne, weil das sonst die Grup­pen­dy­na­mik stö­re. Und auch sonst ver­hält er sich irgend­wie merk­wür­dig. Doch dann über­schla­gen sich plötz­lich die Ereig­nis­se. Der Ver­an­stal­ter, der sie im Wald aus­ge­setzt hat, taucht auf. Tot. Einer der Jungs … Weiterlesen!

Megan Miranda — Splitterlicht

Megan Miranda Splitterlicht1. Okto­ber 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Megan Miran­da hat mit “Split­ter­licht” einen Thril­ler mit einem Hauch Myste­ry geschrie­ben. Das Buch, das sogleich durch sein schö­nes, glit­zern­des Cover her­vor­sticht, erzählt die Geschich­te eines Mäd­chens, das nach einem Nah­tod­erleb­nis eine über­na­tür­li­che Fähig­keit ent­wi­ckelt hat. Sie kann den bevor­ste­hen­den Tod eines Men­schen erah­nen… unter­halt­sam, span­nend und auch ein wenig roman­tisch! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Die 17-jäh­ri­ge Del­a­ney ist ihrem bes­ten Freund Decker über das Eis eines zuge­fro­re­nen Sees gefolgt. Nach­dem er schon längst das ande­re Ufer erreicht hat, ist sie noch immer auf dem See, stol­pert und bricht ein. “Ich schlug um mich, immer und immer wie­der, aber das Was­ser war zäh wir Sirup und das Eis dick und hart wie Stahl. In mei­ner Panik schluck­te ich Unmen­gen eis­kal­tes Was­ser. Ich hus­te­te und schluck­te und hus­tet und schluck­te, bis sich der Druck auf mei­ner Brust blei­schwer anfühl­te und mei­ne Arme und Bei­ne nicht mehr in der Lage waren, sich zu bewe­gen.” (Zitat aus “Split­ter­licht” S.15) Decker und die ande­ren aus ihrer gemein­sa­men Cli­que ret­ten sie. Jedoch sind es ins­ge­samt elf Minu­ten, die sie unter Was­ser blieb. Elf Minu­ten! Eigent­lich ist es unmög­lich… Weiterlesen!

Antonia Michaelis: Paradies für alle

Antonia Michaelis Paradies für alle3.August 2015

Die bekann­te, deut­sche Kin­der- und Jugend­buch­au­to­rin Anto­nia Michae­lis hat 2013 ihren ers­ten Roman in einem bel­le­tris­ti­schen Ver­lag vor­ge­legt, der jetzt frisch als Taschen­buch erschie­nen ist: “Para­dies für alle” beschäf­tigt sich mit Unge­rech­tig­keit, Ver­gäng­lich­keit und der außer­ge­wöhn­li­chen Visi­on eines Kin­des: dem Wunsch nach einem Para­dies. Ein unheim­lich ergrei­fen­des, phi­lo­so­phi­sches Buch, vol­ler Atmo­sphä­re und einer schö­nen, beson­de­ren Spra­che. Abso­lu­ter Lese­tipp!! Für Erwa­che­ne und Jugend­li­che ab 16.

Der 9-jäh­ri­ge David ist nach der Schu­le nicht nach Hau­se gekom­men. Viel­leicht ist er noch bei Freun­den, ver­mu­tet sei­ne Mut­ter Lovis, eine Künst­le­rin, die sich in letz­ter Zeit nicht all­zu viel um ihn küm­mern konn­te, weil sie eine Aus­stel­lung vor­be­rei­tet. Ihr Mann ist Arzt in einer Kli­nik und meis­tens erst spät zu Hau­se. Nach­dem alle Freun­de durch­t­e­le­fo­niert sind und auch die Poli­zei ein­ge­schal­ten wur­de, kommt spät abends plötz­lich der Anruf: David liegt nach einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß mit einem Auto im Kran­ken­haus. Der Unfall ereig­ne­te sich jedoch auf der Auto­bahn! Was hat er dort gewollt? Jetzt liegt er mit schwe­ren Ver­let­zun­gen im Koma und nie­mand weiß, ob er jemals wie­der auf­wa­chen wird. Lovis beschließt her­aus­zu­fin­den, was in ihrem Sohn vor sich gegan­gen ist und fin­det eine geheim­nis­vol­le Klad­de unter Davids Bett. Dar­in sein Werk­statt­be­richt über ein beson­de­res Pro­jekt. Denn David war dabei ein Para­dies zu schaf­fen. Lovis beschließtWeiterlesen!

Lotte Kinskofer — Wach auf und schrei!

Lotte Kinskofer Wach auf und schrei!20.Dezember 2014

Wach auf und schrei!” der deut­schen Auto­rin Lot­te Kin­sko­fer fällt sogleich schon durch sein schön gestal­te­tes Cover auf. Der Thril­ler, des­sen Set­ting zu gro­ßen Tei­len im Kran­ken­haus ist, beschäf­tigt sich mit Freund­schaft, selt­sa­men Unfäl­len und einer über allem schwe­ben­de Bedro­hung. Soli­de erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­re.

Miri­am und Kim sind bei­de 16. In einem Sport­ver­ein haben sie die drei Jah­re älte­re, wun­der­schö­ne Lau­ra ken­nen­ge­lernt. Zusam­men sind sie unzer­trenn­lich. Sie lie­ben die Klet­te­rei und unter­neh­men häu­fig klei­ne Tou­ren in die Ber­ge. Alles ändert sich, als Lau­ra eines Tages die Trep­pe hin­un­ter­fällt und nach einem Kampf um Leben und Tod schließ­lich im Wach­ko­ma liegt. Hen­ry, ihr Freund, küm­mert sich rüh­rend um Lau­ra. Auch Miri­am und Kim besu­chen die Freun­din immer wie­der, die auf nichts zu reagie­ren scheint. Doch dann erlei­det Kim auf einer eigent­lich simp­len Berg­tour Weiterlesen!

Andreas Steinhöfel — Anders

Andreas Steinhöfel Anders17.November 2014

Andre­as Stein­hö­fel, bekannt durch „Rico, Oskar und die Tie­fer­schat­ten“ (ab 10, Deut­scher Jugend­li­te­ra­tur­preis 2009, Kate­go­rie Kin­der­buch) und „Die Mit­te der Welt“ (ab 13) hat ein neu­es Buch für Jugend­li­che geschrie­ben: „Anders“. Ein Roman über das Ver­ges­sen, die Ver­än­de­rung einer Per­sön­lich­keit nach einem Unfall und dem Ver­such zu ver­ste­hen. Sprach­lich bril­lant erzählt. Mit fan­tas­ti­schen Illus­tra­tio­nen von Peter Schös­sow. Für Jugend­li­che ab 12 und Erwach­se­ne.

Mir ist nicht gut. Darf ich nach Hau­se gehen?“ Damit fing alles an. An sei­nem elf­ten Geburts­tag ver­lässt Felix Win­ter die Schu­le eher und wird auf dem Nach­hau­se­weg von der Deko­ra­ti­on einer hin­ab­rut­schen­den, leuch­ten­den Elf, die sein Vater gera­de auf dem Dach befes­ti­gen woll­te, am Kopf getrof­fen. Als er ver­letzt noch zur Gara­gen­ein­fahrt läuft, weil er dort das Auto sei­ner Mut­ter hört, wird Felix aus­ge­rech­net von die­ser auch noch ange­fah­ren. Dar­auf­hin lan­det er im Koma, das er erst nach 263 Tagen wie­der ver­las­sen wird. Als er erwacht, ist es für alle wie ein Wun­der. Doch Felix ist anders, als er vor­her war. Auf ein­mal … Weiterlesen!

Hannah Harrington — Speechless

Hannah Harrington - Speechless

27.November 2013

Ein Buch, hin­ter dem mehr steckt, als man erwar­tet, ist “Speech­less” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Han­nah Har­ring­ton. Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, das ein Schwei­ge­ge­lüb­de ablegt und deren Welt sich kom­plett dadurch ver­än­dert. Fas­zi­nie­rend, glaub­wür­dig und gleich­zei­tig sogar echt roman­tisch! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Chel­sea liebt es zu trat­schen. Doch dann bringt sie durch ihre Gesprä­chig­keit nicht nur einen Jun­gen ins Gefäng­nis, son­dern einen ande­ren indi­rekt sogar ins Koma. Jetzt ist Schluss mit Reden. Sie legt ein Schwei­ge­ge­lüb­de ab. Das fin­den nicht alle toll. Sie — die mitt­ler­wei­le Opfer von Mob­bing gewor­den ist — muss ganz neu anfan­gen. Ihre alten Freun­de mei­den sie und erst all­mäh­lich merkt Chel­sea, was ihr wirk­lich wich­tig ist und was für ein Mensch sie sein will…Weiterlesen!

Angela Mohr — Wach auf, wenn du dich traust

Angela Mohr Wach auf, wenn du dich traust1.Juni 2013

Die Stutt­gar­ter Auto­rin Ange­la Mohr hat mit “Wach auf, wenn du dich traust” einen unheim­lich span­nen­den Thril­ler über die The­men Zivil­cou­ra­ge, Mob­bing und die schnell ent­ste­hen­de Eigen­dy­na­mik in Grup­pen geschrie­ben. Die­ses Buch kann ich wirk­lich emp­feh­len! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Per­fekt auch als Schul­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung geeig­net.

Vor zwei Jah­ren ist Jen­ny mit ihren Eltern von der Stadt aufs Land gezo­gen. Sie woh­nen nun in einem alten, äußerst reno­vie­rungs­be­dürf­ti­gen Fach­werk­haus, das einer Dau­er­bau­stel­le gleicht. Viel Geld ist nicht da, aber trotz­dem darf Jen­ny für eine Woche in ein Zelt­la­ger fah­ren. Sie hat zwar schon eine Freun­din in dem klei­nen Dorf gefun­den, trotz­dem erhofft sie sich durch die Fahrt in das Feri­en­camp noch mehr Anschluss zu krie­gen. Mar­kus — der Lei­ter des Camps — will mit ihnen sogar ein Jugend­zen­trum bau­en, wenn sie sich in der Zeit gut betra­gen. Das wür­de für Jen­ny noch mehr Kon­tak­te knüp­fen und Zusam­men­halt in der Grup­pe bedeu­ten. Außer­dem hat sie sich unglück­lich in einen Jun­gen aus ihrer Schu­le ver­liebt und braucht drin­gend Ablen­kung. Ange­kom­men im Camp fällt Jen­ny jedoch auf, dass vor allem Finn — einer der Teil­neh­mer — von Mar­kus beson­ders hart behan­delt wird. Stän­dig muss er sich fie­se Anspie­lun­gen von dem Lei­ter anhö­ren, die… Weiterlesen!

Elizabeth Scott — Between love and forever

Elizabeth Scott - Between love and forever24.Dezember 2012

Bet­ween love and fore­ver” ist das neue Buch von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Eliza­beth Scott, die ein her­vor­ra­gen­des Gespür für das Gefühls­le­ben Jugend­li­cher hat. Ein Roman über eine Bezie­hung zwi­schen zwei Schwes­tern, über Eifer­sucht, Selbst­wert­ge­fühl und eine ers­te Lie­be. Für Jugend­li­che ab 14.

Die 17-jäh­ri­ge Abby hält nicht viel von sich. Sie fühlt sich häss­lich, unge­liebt und unbe­ach­tet. Was kein Wun­der ist, da sie stets im Schat­ten ihrer drei Jah­re älte­ren Schwes­ter Tess lebt. Die­se ist wun­der­schön, intel­li­gent, hat zahl­lo­se Ver­eh­rer und wird ein­fach von jedem geliebt. Wie soll man denn da dage­gen ankom­men? Abby pro­biert es schon gar nicht mehr. Das Herz hat sie sich bereits ein­mal bre­chen las­sen — denn Jack war eigent­lich an Tess inter­es­siert und nicht an ihr, wie sie letzt­end­lich hat schmerz­lich fest­stel­len müs­sen. Doch nun ist Tess nach einem Auto­un­fall ins Koma gefal­len und nichts ist mehr wie vor­her. Und Abby ver­sucht alles, um sie wie­der… Weiterlesen!

Alison McGhee — Ich lebe lebe lebe

Alison McGhee Ich lebe lebe lebe1. Okto­ber 2012

Ich lebe lebe lebe” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Ali­son McG­hee ist ein Roman über Ver­lust, Trau­er und das Leben, das trotz­dem wei­ter­geht. Sen­si­bel und sprach­lich bemer­kens­wert erzählt. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Es ist einen Monat her, seit Rose und ihre Schwes­ter Ivy einen Auto­un­fall hat­ten. Ein ent­ge­gen­kom­men­der Truck ist in einer Kur­ve in sie hin­ein­ge­rast. Rose ist nichts pas­siert, aber die älte­re Ivy liegt seit­dem im Koma. Wann wird sie wie­der auf­wa­chen? Wird sie je wie­der auf­wa­chen? Rose, die jeden Tag an ihrem Bett wacht und war­tet, muss nun wie­der zur Schu­le gehen. “Du kannst ja nach dem Unter­richt wie­der­kom­men”, sagen die Schwes­tern. Aber wie kann das Leben ohne sie ein­fach so wei­ter­ge­hen? In der Schu­le reden die ande­ren über sie. Ivy wäre eine leben­di­ge Lei­che, man wür­de sich ja nur nicht trau­en die Gerä­te abzu­stel­len. Den­noch gibt es Men­schen, die trotz allem für Rose da sind. Tom zum Bei­spiel, den sie schon seit Kind­heits­ta­gen kennt. Und der Nach­bar Wil­liam T., der sich schon seit län­ge­rer Zeit um die Fami­lie küm­mert. Aber was braucht Rose wirk­lich? Sind die flüch­ti­gen One-Night-Stands, … Weiterlesen!