Schlagwort Archiv: Fischer

Marlene Röder — Cache

Marlene Röder - Cache3.August 2016

Cache” ist der neu­es­te Roman der deut­schen Auto­rin Mar­le­ne Röder, die für ihre vor­he­ri­gen Wer­ke mit eini­gen (klei­ne­ren) Prei­sen aus­ge­zeich­net wor­den ist. In ihrem aktu­el­len Titel erzählt sie die Geschich­te einer Suche. Die nach einem ver­schwun­de­nen Jun­gen und zugleich die nach der Wahr­heit. Und einem Mäd­chen zwi­schen zwei Jun­gen. Mit dabei das The­ma Geo­caching, über das im Jugend­buch bis­her kaum geschrie­ben wur­de! Inter­es­sant und kurz­wei­lig. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ber­lin. Die 16-jäh­ri­ge Tür­kin Ley­la ist seit eini­ger Zeit mit Max zusam­men, dem Sohn aus gutem Hau­se, dem Vor­zei­ge­schü­ler und Mus­ter­sport­ler, der mit sei­nen Freun­den zuletzt auf Spa­ni­en für den nächs­ten Schwimm­wett­kampf trai­niert hat. Max’ Eltern mögen das Mäd­chen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund nicht beson­ders. Ley­las jün­ge­re Schwes­ter Gün­ay hin­ge­gen mag Max nicht wirk­lich. Äußerst ange­tan ist das klei­ne Mäd­chen hin­ge­gen von Red, den die bei­den Schwes­tern vor zwei Mona­ten an einer Bahn­hal­te­stel­le ken­nen­ge­lernt haben. Er hat ihnen und Max auch das Geo­caching bei­ge­bracht: “Ihr kennt doch Schnit­zel­jagd, oder? Geo­caching funk­tio­niert so ähn­lich. Im Inter­net gibt es extra Sei­ten, auf denen Weiterlesen!

Lara Schützsack — Und auch so bitterkalt

Lara Schützsack Und auch so bitterkalt18.Mai 2016

Lara Schütz­sack hat mit “Und auch so bit­ter­kalt” ein ganz beson­de­res Buch geschrie­ben. Die Geschich­te zwei­er Schwes­tern. Eine Fami­li­en­ge­schich­te? Viel mehr als das: Das Psy­cho­gramm einer beson­de­ren Bezie­hung. Ein Tanz auf dem Draht­seil. Rikant, fas­zi­nie­rend und extra­va­gant! Ein Lese-High­light. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Erzählt wird die Geschich­te kom­plett aus der Per­spek­ti­ve von Mali­na, Lucin­das jün­ge­rer Schwes­ter. Sie ver­ehrt Lucin­da, lauscht ihren aus­ge­dach­ten Geschich­ten über das Fan­ta­sie­land Tenebri­en, macht bei all ihren aus­ge­fal­le­nen Vor­schlä­gen mit (wie zum Bei­spiel auf der kaput­ten Eisen­bahn­brü­cke lie­gen und in den Him­mel schau­en). Doch Lucin­da ist kein gewöhn­li­ches Mäd­chen. Neben ihrer Fan­ta­sie und ihrer eige­nen Art zu den­ken, hat sie auch eine dunk­le Sei­te. Eine, die sie nie­man­dem zei­gen will. Stun­den­lang… Weiterlesen!

Estelle Laure — Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

Laure Estelle - Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance22.März 2016

Ein rich­tig schö­nes, far­ben­fro­hes Cover bie­tet “Gegen das Glück hat das Schick­sal kei­ne Chan­ce” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Estel­le Lau­re sei­nen Lesern. Ein Roman über das Allein­ge­las­sen wer­den in einer Fami­lie, uner­war­te­te Ver­ant­wor­tung und eine noch viel uner­war­te­te­re Lie­be. Unter­halt­sam und bewe­gend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

New Jer­sey. Die 17-jäh­ri­ge Lucil­le hat es nicht gera­de leicht. Ihr Vater wohnt nicht mehr bei ihnen zu Hau­se. Und jetzt hat ihre Mut­ter ein­fach ihren Kof­fer gepackt und ist abge­hau­en. “Sie sag­te, sie wol­le den Kopf frei­krie­gen, sich sam­meln, und sei bald wie­der zurück.” (Zitat aus “Gegen das Glück hat das Schick­sal kei­ne Chan­ce” S.36) Sie hat Lucil­le und ihrer klei­nen, neun­jäh­ri­gen Schwes­ter Wren einen vol­len Kühl­schrank und ein wenig Geld da gelas­sen. Spä­tes­tens zum Schul­an­fang woll­te sie wie­der da sein. Doch die zwei Wochen sind vor­bei und ihre Mut­ter ist immer noch nicht wie­der da. Schon beim Abschied war… Weiterlesen!

Sharon M. Draper — Out of my mind: Mit Worten kann ich fliegen

Sharon M. Draper - Out of my mind Mit Worten kann ich fliegen

23.Februar 2016

Nor­ma­ler­wei­se begin­ne ich eine Rezen­si­on ganz anders, aber bei “Out of my mind: Mit Wor­ten kann ich flie­gen” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Sharon M. Dra­per muss ich eine Aus­nah­me machen. Ich lese in der Woche im Durch­schnitt zwei bis drei Bücher, im Jahr unge­fähr 120 Titel. Davon bekom­men nur maxi­mal 1–3 Bücher im Jahr einen Ehren­platz im Regal. “Mit Wor­ten kann ich flie­gen” wird die­ses Jahr (bezieht sich auf die Hard­co­ver­aus­ga­be, März 2014) einen davon erhal­ten! Ein aus­ge­spro­chen berüh­ren­der Roman. Eine Geschich­te, die — und das ist mir wirk­lich noch nie pas­siert — mir sogar beim Lesen die Freu­den­trä­nen in die Augen getrie­ben hat — und mir auch nach dem Ende der Lek­tü­re so schnell nicht aus dem Kopf gegan­gen ist. Ich schrei­be dies sel­ten, aber die­ses Buch ist defi­ni­tiv eines, das gele­sen wer­den soll­te ! Für Jugend­li­che allen Alters (frü­hes­tens ab 11 Jah­ren) und beson­ders für Erwach­se­ne.

Melo­dy ist elf Jah­re alt. Sie kann nicht allei­ne essen, nicht auf Toi­let­te gehen, nicht lau­fen und vor allem nicht spre­chen. Sie lei­det schon seit frü­h­ers­ter Kind­heit an einer zereb­ra­len Kin­der­läh­mung und muss in einem Roll­stuhl fest­ge­schnallt wer­den. Das Leben für sie und ihre Eltern ist nicht immer ein­fach. Doch Melo­dy ist ein erstaun­li­ches Kind. Sie ist super intel­li­gent, hat ein foto­gra­phi­sches Gedächt­nis und liebt die Magie der Wör­ter, auch wenn sie selbst nur ein­zel­ne Lau­te von sich geben kann. Von vie­len wird sie schlicht­weg unter­schätzt und für dumm gehal­ten. Vor­ur­tei­le und Ableh­nung prä­gen… Weiterlesen!

Louisa Reid — Jeden Tag ein bisschen mehr

Louisa Reid Jeden Tag ein bisschen mehr22.Oktober 2015

Jeden Tag ein biss­chen mehr” von der eng­li­schen Auto­rin Loui­sa Reid ist ein rich­tig schö­ner Schmö­ker. Eine Geschich­te über ein jun­ges Mäd­chen, das an einer namen­lo­sen Krank­heit lei­det, über das Anders­sein, das Erwach­sen­wer­den und das Frei­sein. Und die Geschich­te einer auf­kei­men­den Lie­be. Opu­lent (560 Sei­ten!), atmo­sphä­risch und inten­siv. Mit einer teils sehr poe­ti­schen Spra­che. Ich habe schon lan­ge kein Buch mehr gele­sen, das so ergrei­fend geschrie­ben ist. Die­se Auto­rin (“In dei­nem Licht und Schat­ten”) darf ein­fach kein Geheim­tipp mehr blei­ben! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Audrey, ihr fünf­jäh­ri­ger Bru­der Peter und ihre Mut­ter zie­hen in ein abge­le­ge­nes Haus in einer noch abge­le­ge­ne­ren Klein­stadt. “Ich weiß nicht, was ich erwar­tet hat­te, […] Aber die­ses Haus mit sei­nen schar­fen Kan­ten und lee­ren Fens­tern erin­ner­te mich an mit Paket­band ver­kleb­te Schach­teln, weg­ge­pack­tes Leben, stau­big und ster­bend. Immer­hin war der Gar­ten schön, sep­tem­ber­grün und gol­den. Und der blaue Him­mel erstreck­te sich nach allen Sei­ten ins Unend­li­che.” (Zitat aus “Jeden Tag ein biss­chen mehr” S.16/17). Der Umzug ist ein Neu­an­fang. Ein Ver­such, die Ver­gan­gen­heit zu ver­ges­sen. Eine neue Schu­le. Neue Nach­barn. Neue Fra­gen und weni­ge Ant­wor­ten. Das stellt auch der jun­ge Leo bald fest, der seit Kur­zem bei sei­ner Tan­te neben­an lebt. Audrey redet nicht viel. Mit ihrem klei­nen Bru­der ist sie am liebs­ten für sich. Und doch ist Leo von die­sem Mäd­chen irgend­wie fas­zi­niert. Sein The­ra­peut hat ihm gera­ten, sich … Weiterlesen!

Christine Seifert — Profile: Die Prognose

Christine Seifert Profile: Die Prognose15.Oktober 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Chris­ti­ne Sei­fert hat mit “Pro­fi­le: Die Pro­gno­se” einen Roman geschrie­ben, der sich der span­nen­den Fra­ge stellt: was wäre, wenn ein Pro­gramm berech­nen könn­te, wel­che Per­son zum nächs­ten Straf­tä­ter wer­den wird? Vor dem Hin­ter­grund eines Amok­laufs erzählt die Auto­rin die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens, deren Schu­le zur Test­schu­le gewor­den ist. Inter­es­sant, aber mit erzäh­le­ri­schen Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Okla­ho­ma. Die 16-jäh­ri­ge Daph­ne ist mal wie­der die Neue an der Schu­le. Schon die neun­te Schu­le: nach zig Umzü­gen mit ihrer Mut­ter, einer Neu­ro­wis­sen­schaft­le­rin, hat sie Erfah­rung mit dem Ein­ge­wöh­nen. Doch an der Quiet High erwar­tet sie plötz­lich etwas völ­lig Unge­wöhn­li­ches: sie gerät mit­ten in einen Amok­lauf hin­ein! Glück­li­cher­wei­se befin­det sie sich gera­de in einem fens­ter­lo­sen Neben­raum des Che­mie­la­bors, als der Täter den Raum stürmt. “Mei­ne Angst wächst, weil ich nicht sehen kann, was alle sehen kön­nen. Wäre es nicht bes­ser, wenn ich die Augen des Amok­läu­fers sehen könn­te, den Lauf der Waf­fe, die Angst in den Augen des Mäd­chens, das so laut schreit, das ich mei­ne eige­nen Gedan­ken nicht mehr höre?” (Zitat aus “Pro­fi­le: Die Pro­gno­se”, S.18). Jes­se, ein Mit­schü­ler, der vor der Türe steht, bit­tet sie instän­dig im Raum zu blei­ben. Bis er schließ­lich zu ihr her­ein­kommt, in der Hoff­nung, dass der Amok­läu­fer sie nicht bemerkt. Doch das tut er… Weiterlesen!

Marie-Aude Murail — 3000 Arten Ich liebe dich zu sagen

Marie-Aude Murail 3000 Arten Ich liebe dich zu sagen 30.April 2015

Mal wie­der ein neu­es Buch der fran­zö­si­schen Best­sel­ler­au­to­rin Marie-Aude Murail: “3000 Arten Ich lie­be dich zu sagen” ist ein Roman über die Lei­den­schaft zum Thea­ter, die Schau­spie­le­rei, Freund­schaft und amou­rö­se Ver­hält­nis­se. Gewohnt humor­voll erzählt mit lie­bens­wert skiz­zier­ten Figu­ren. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und ange­hen­de Schau­spie­ler;-)

In der sieb­ten Klas­se machen sie das ers­te Mal Bekannt­schaft mit dem Thea­ter: die zwei Jun­gen Bas­ti­en und Nevil­le und das Mäd­chen Chloé. Ihre ein wenig durch­ge­knall­te Fran­zö­sisch­leh­re­rin Madame Plan­tié nimmt sie mit in ein Thea­ter. Das löst Unter­schied­li­ches bei den Drei­en aus und nimmt jeden auf sei­ne eige­ne Wei­se gefan­gen. In der ach­ten Klas­se wer­den sie zwar in jeweils unter­schied­li­che Klas­sen gesteckt, sehen sich aber in der Thea­ter-AG, an der sie alle unab­hän­gig von­ein­an­der teil­neh­men, wie­der. Danach ist nur noch Chloé an der Schu­le, das Leben trennt die drei von­ein­an­der und führt sie durch eini­ge Zufäl­le wie­der zusam­men: Jah­re spä­ter in einer Schau­spiel­schu­le. Doch dann kommt ihnen die Lie­be in den Weg. Bas­ti­en ist an Chloé inter­es­siert, die jedoch hegt Gefüh­le für Nevil­le…Weiterlesen!

Tanya Stewner — Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb

Tanya Stewner Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb22.März 2015

Tan­ja Stew­ner erzählt in „Der Som­mer, in dem die Zeit ste­hen­blieb“ eine Lie­bes­ge­schich­te wie das schö­ne, roman­tisch gestal­te­te Cover ver­spricht, aber eine, die defi­ni­tiv anders ist. Eine Lie­be zu einem jun­gen Mann, der nicht aus die­ser Zeit zu sein scheint. Flott und pfif­fig erzählt. Mit viel uner­war­te­te Tie­fe. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Juli ist ein Kopf­mensch durch und durch. In der Schu­le schreibt sie nur Best­no­ten. Am liebs­ten ana­ly­siert sie alles genaus­tens. Ihren kom­pli­zier­ten Gedan­ken­gän­gen kann lei­der nicht immer jeder fol­gen und so ist sie trotz bes­ter Freun­din Who­o­pie eher eine Außen­sei­te­rin. Auf eine Par­ty wur­de sie noch nie ein­ge­la­den. Dabei hofft sie doch ver­geb­lich auf solch einer ein­mal ihrem Traum­prin­zen zu begeg­nen. Dass sie die­sen tat­säch­lich auf ihrer Lich­tung, auf der sie sich immer zurück­zieht, wenn sie allei­ne sein will, trifft, hät­te Juli nie gedacht. Anja­no heißt er. Er trägt selt­sa­me Klei­dung, spricht einen noch viel selt­sa­me­ren Dia­lekt und kann mit man­chen Wör­tern, die sie sagt, gar nichts anfan­gen. Cola kennt er nicht, einen Schraub­ver­schluss, noch nie gese­hen. Ver­wirrt wirkt er. Und doch bezau­bernd schön. Ein Traum­typ eben. Juli ist hin und weg. Doch, nach­dem auch Anja­no wie­der gegan­gen ist, macht sie eine äußerst merk­wür­di­ge Ent­de­ckung. Egal wie oft sie… Weiterlesen!

Lilly Lindner — Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Lilly Lindner Was fehlt, wenn ich verschwunden bin3.März 2015

Ein zutiefst ergrei­fen­des Buch und zugleich ihr ers­tes Jugend­buch hat die deut­sche Auto­rin Lil­ly Lind­ner geschrie­ben: “Was fehlt, wenn ich ver­schwun­den bin”. Über die Bezie­hung zwei­er Schwes­tern, die ein­an­der alles bedeu­ten, über die Geschich­te einer Mager­sucht, über Wort­ge­wand­heit und Klug­heit und über die Sehn­sucht ver­stan­den zu wer­den. Trau­rig und humor­voll zugleich. Mit Tief­gang und einer Spra­che, die so außer­ge­wöhn­lich schön ist, dass man sich am liebs­ten die Sät­ze sei­ten­wei­se bunt anma­len möch­te. Ein Lese­er­leb­nis, das sich den­fi­nitv lohnt! Nicht nur für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, son­dern auch für Erwach­se­ne.

Ber­lin. Pho­be ist neun Jah­re alt. In ihrer Fami­lie ist nichts mehr so wie es war. Denn ihre gro­ße Schwes­ter April ist nicht mehr da. Die 16-jäh­ri­ge ist in einer Kli­nik wegen Mager­sucht, wobei Pho­be noch nicht so ganz ver­ste­hen kann, was genau das ist. Aber eines weiß sie: sie ver­misst ihre Schwes­ter ganz schreck­lich! “Mei­ne lie­be, lie­be April — wenn du nur bald gesund wirst und end­lich wie­der bei uns bist. Ohne dich sind wir näm­lich nicht ganz. […] Eine hal­be Mama. Ein hal­ber Papa. Und nur noch ein klei­nes Stück ich. Ohne dich bin ich näm­lich nicht ein­mal halb.” (Zitat aus “Was fehlt, wenn ich ver­schwun­den bin”, S. 38). Und des­halb schreibt Phoebe ihrer Schwes­ter mit größ­tem Eifer Brie­fe. Mona­te­lang. Ohne jemals… Weiterlesen!

Kiera Cass — Selection

Kiera Cass Selection19.Januar 2015

Selec­tion” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Kie­ra Cass ist der ers­te Teil einer Tri­lo­gie. Ein dys­to­pi­scher Roman über Klas­sen­un­ter­schie­de, Armut und einem ganz beson­de­ren Cas­ting. Ein traum­haf­tes, mär­chen­haf­tes, aber auch rebel­li­sches Buch — eine Mischung aus “Aschen­put­tel” und “Die Tri­bu­te von Panem” (aber ohne Gewalt). Roman­tisch und packend erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Eine Welt in der Zukunft. Die Men­schen wer­den in ein Kas­ten­sys­te­me nach Zah­len ein­ge­teilt. Die Zah­len 1–8 wer­den hier­bei ver­ge­ben, von reich bis arm. Die Fami­lie der 17-jäh­ri­gen Ame­ri­ca ist auf eine 5 ein­ge­stuft und hat oft finan­zi­el­le Eng­päs­se. Auch die Kin­der müs­sen mit­ar­bei­ten, so schreibt es das Gesetz vor. Ihre klei­ne Schwes­ter May und ihr Vater malen Bil­der, die sie zum Ver­kauf anbie­ten und Ame­ri­ca und ihre Mut­ter hal­ten sich mit Musik­auf­trit­ten über Was­ser. Zwei älte­re Geschwis­ter sind bereits aus­ge­zo­gen und nur Ame­ri­cas klei­ner Bru­der Gerad hat noch kein künst­le­ri­sches Talent ent­deckt.
Als eines Tages das Königs­haus des Lan­des Illeá, in dem sie leben, zu einem Cas­ting auf­ruft, um für den Prin­zen eine Frau zu fin­den, kommt für ihre Fami­lie alters­mä­ßig nur Ame­ri­ca in Fra­ge. Nur wider­wil­lig lässt sich das Mäd­chen von ihrer Mut­ter über­zeu­gen, dar­an teil­zu­neh­men. Schließ­lich liebt Ame­ri­ca bereits… Weiterlesen!