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Antje Szillat — Die Tiefen deines Herzens

Antje Szillat - Die Tiefen deines Herzens23.Oktober 2015

Rich­tig gute Unter­hal­tung für ent­spann­te, roman­ti­sche Lese­stun­den hat die deut­sche Auto­rin Ant­je Szil­lat geschrie­ben: “Die Tie­fen dei­nes Her­zens”. Jetzt neu als Taschen­buch! Ein Roman über Lie­be, das Erwach­sen­wer­den und ver­wir­ren­de Gefüh­le. Ein wirk­lich sehr emp­feh­lens­wer­tes und beein­dru­ckend erzähl­tes Buch! Für Jugend­li­che ab 14 und jun­ge Erwach­se­ne.

Als 7-Jäh­ri­ge hat sich Leni gewünscht auch ein­mal in das tol­le Baum­haus ihrer neu­en Nach­barn zu dür­fen. Der ein Jahr älte­re Felix, des­sen Mut­ter ihn und sei­nen Vater ein­fach im Stich gelas­sen hat­te, hat sich dort sein Nest ein­ge­rich­tet. Mit­hil­fe einer Bestechung in Form von Süßig­kei­ten bekam sie schließ­lich Zugang — der Beginn einer wun­der­ba­ren Freund­schaft! Heu­te ist Leni 17 und Felix ist noch immer ihr bes­ter Freund. Doch gera­de als sich zwi­schen ihnen plötz­lich mehr zu ent­wi­ckeln scheint und sie sich eines Abends das ers­te MalWeiterlesen!

Alice Oseman — Solitaire

Alice Oseman Solitaire15.September 2015

Die eng­li­sche Auto­rin Ali­ce Ose­man war 17 Jah­re alt, als sie “Soli­taire” schrieb, und noch Schü­le­rin. Sie erzählt die Geschich­te eines äußerst pes­si­mis­ti­schen Mäd­chens. Ein Roman über das Anders­sein, über Freund­schaft und das Lebens­ge­fühl einer Online­ge­ne­ra­ti­on. Vol­ler Zynis­mus und Welt­schmerz. Sehr authen­tisch und äußerst unter­halt­sam! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, die mal kei­ne 0–8-15-Geschichte lesen wol­len. Und für Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Vic­to­ria Spring, die nur Tori genannt wer­den will, ist wahr­lich kei­ne Opti­mis­tin. Eher im Gegen­teil. “Viel­leicht soll­te ich gleich dazu­sa­gen, dass ich mir stän­dig über alle mög­li­chen Sachen den Kopf zer­bre­che und mir Din­ge vor­stel­le, die mich trau­rig machen.” (Zitat aus “Soli­taire” S.12). Sie hasst Men­schen und die Ober­fläch­lich­keit von Teen­ager­ge­sprä­chen ödet sie an. Über­haupt gibt es sehr vie­les, das sie nicht mag. Ihre ein­zi­ge Freun­din Rebec­ca ist da eine Aus­nah­me. Becky, die immer ver­sucht, sie in die Grup­pe der ande­ren zu inte­grie­ren. “Ich bestel­le eine zucker­freie Zitro­nen­li­mo­na­de und las­se dann den Blick den Tisch ent­lang­wan­dern. Die ande­ren unter­hal­ten sich, es wird gelacht, und das macht mich irgend­wie trau­rig, so als wür­de ich sie von drau­ßen durch eine schmut­zi­ge Fens­ter­schei­be beob­ach­ten.” (Zitat aus “Soli­taire” S.49) Doch Tori fühlt sich als Außen­sei­te­rin und will eine blei­ben. Das Leben lang­weilt… Weiterlesen!

Janne Teller — Alles, worum es geht

Janne Teller Alles worum es geht1.Juli 2015

Lese­fut­ter für alle Fans von Jan­ne Tel­ler: Die däni­sche Auto­rin hat mit “Alles, wor­um es geht” dies­mal eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung her­aus­ge­ge­ben. Gewohnt ekla­tant und zum Nach­den­ken anre­gend spricht sie über ver­schie­dens­te The­men: Gewalt, Aus­gren­zung, Frem­den­hass, Vor­ur­tei­le, kul­tu­rel­le Differenzen/Unterschiede, Aus­beu­tung, Todes­stra­fe und Behin­de­rung. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14.

Ins­ge­samt sind es acht Geschich­ten, mit denen Jan­ne Tel­ler ihre Leser kon­fron­tiert. Sie dazu ein­lädt, sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Und das muss man. Denn die Auto­rin wickelt die Leser um ihre Fin­ger. Sie erzählt, sie umgarnt und endet dann abrupt. Sie pro­vo­ziert, scho­ckiert und lässt einen den Kopf schüt­teln. Aber sie macht dies auf bril­lan­te Wei­se!Weiterlesen!

Jane Casey — Sommer am Abgrund

Jane Casey Sommer am Abgrund29. Mai 2015

Das Cover von “Som­mer am Abgrund” der iri­schen Kri­mi­au­to­rin Jane Casey weckt schnell die Neu­gier­de und ist inter­es­sant gemacht. Dahin­ter ver­birgt sich ein Roman (sie­he Cover­auf­druck), den man wohl eher als Psy­cho­thril­ler ein­ord­nen wür­de und den unge­klär­ten Tod eines jun­gen Mäd­chens zum The­ma macht. Mit einer echt taf­fen Prot­ago­nis­tin, jeder Men­ge Span­nung und ein wenig Roman­tik. Ein ech­ter Page­tur­ner und die idea­le Feri­en­lek­tü­re! Für Mäd­chen ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Jess wur­de von ihrem Freund betro­gen und ihre Mut­ter hat gera­de eine Schei­dung hin­ter sich. Zeit für ein biss­chen Abstand. Das schien sich zumin­dest Jess’ Mut­ter gedacht zu haben, die auf ein­mal die Som­mer­fe­ri­en in ihrem Hei­mat­ort ver­brin­gen möch­te, den sie zuvor jah­re­lang gemie­den hat. War­um auf ein­mal jetzt nach Port Sen­ti­nel, ein klei­nes (fik­ti­ves) Kaff am Meer? Nie zuvor hat Jess die Fami­lie ihrer Mut­ter ken­nen­ler­nen dür­fen. Doch die Geheim­nis­se schei­nen nicht abzu­rei­ßen. Denn Freya, Jess unbe­kann­te Cou­si­ne, ist vor einem Jahr gestor­ben. Sie ist von einer Klip­pe gestürzt. Selbst­mord? Ein Unfall? Mord? Die Umstän­de ihres Todes wur­den nieWeiterlesen!

Louis Jensen — 33 Cent um ein Leben zu retten

Louis Jensen 33 Cent um ein Leben zu retten1.März 2015

Der däni­sche Autor Lou­is Jen­sen hat mit “33 Cent um ein Leben zu ret­ten” einen Roman geschrie­ben, von dem man defi­nitv sagen kann: die­ses Buch muss­te geschrie­ben wer­den! Eine Geschich­te über ehr­li­ches Mit­ge­fühl, aus­ufern­de Selbst­lo­sig­keit und Gerech­tig­keit. Bewe­gend, radi­kal und auf­rüt­telnd. Nicht nur für Jugend­li­che ab 14, son­dern auch (und beson­ders!) für Erwach­se­ne.

Es braucht genau 33 Cent, um den Hun­ger eines Kin­des in Afri­ka einen Tag lang zu stil­len. Ledig­lich 33 Cent. Das erfährt der 14-jäh­ri­ge, däni­sche Ich-Erzäh­ler des Buches, des­sen Name nicht genannt wird, in der Schu­le. Das ver­än­dert sein Leben. Er beschließt für Gerech­tig­keit zu sor­gen. Wenn die Erwach­se­nen das schon nicht hin­krie­gen, dann eben er. Er trifft eine neue Rege­lung, die ihm gestat­tet nur noch jeden zwei­ten Tag in die Schu­le zu gehen. Sei­ne Leh­rer fin­den das nicht gut, bewir­ken aber nichts. Der Rek­tor for­dert ihn eben­falls zum Gespräch: “Was ist los?”, frag­te er. “Weil die ster­ben, des­halb”, sag­te ich (Zitat aus “33 Cent um ein Leben zu ret­ten). Und er muss zum Schul­psy­cho­lo­gen. Der Jun­ge rich­tet eine KHK ein, eine Kas­se für hun­gern­de Kin­der. Dort hin­ein kommt sein Taschen­geld. Doch das reicht nicht. Er fängt anWeiterlesen!

Raquel J. Palacio — Wunder

Raquel J. Palacio Wunder1.Januar 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Raquel J. Pala­cio hat “Wun­der” geschrie­ben und damit ihren Lesern eben­falls ein enor­mes Lese-“wunder” beschert: Ein anrüh­ren­des, außer­ge­wöhn­li­ches Buch über inne­re Schön­heit und Freund­schaft. Ein Plä­doy­er für mehr Mensch­lich­keit, Tole­ranz und Her­zens­wär­me. Lese­tipp für Erwach­se­ne, Jugend­li­che und Kin­der ab 10 Jah­ren. Her­aus­ra­gend!!

August ist anders als ande­re Kin­der. Durch einen äußerst, äußerst sel­te­nen Gen­feh­ler hat er seit Geburt ein Gesicht, das sehr defor­miert ist. Sei­ne Augen sit­zen etwas tie­fer, unge­fähr auf Wan­gen­hö­he, sei­ne Ohren haben die Form klei­ner Blu­men­kohl­rös­chen und ein Kinn hat er erst durch eine Ope­ra­ti­on erhal­ten. Bis­her ist August nur zu Hau­se von sei­ner Mut­ter unter­rich­tet wor­den, doch nun — im Alter von 10 Jah­ren — darf er das ers­te Mal in die Schu­le gehen. Bei einer pri­va­ten Füh­rung wäh­rend der Feri­en, zu der sich neben dem Direk­tor auch ein paar ande­re Schü­ler bereit erklärt haben, bekommt August die Schu­le gezeigt. Natür­lich beginnt der ers­te Schul­tag mit Getu­schel und vie­len Bli­cken in sei­ne Rich­tung, doch August fin­det zwei Freun­de: Sum­mer und Jack, die ihn so mögen und akzep­tie­ren wie er ist. Doch dann belauscht August eines Tages ein Gespräch zwi­schen… Weiterlesen!

Lotte Kinskofer — Wach auf und schrei!

Lotte Kinskofer Wach auf und schrei!20.Dezember 2014

Wach auf und schrei!” der deut­schen Auto­rin Lot­te Kin­sko­fer fällt sogleich schon durch sein schön gestal­te­tes Cover auf. Der Thril­ler, des­sen Set­ting zu gro­ßen Tei­len im Kran­ken­haus ist, beschäf­tigt sich mit Freund­schaft, selt­sa­men Unfäl­len und einer über allem schwe­ben­de Bedro­hung. Soli­de erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­re.

Miri­am und Kim sind bei­de 16. In einem Sport­ver­ein haben sie die drei Jah­re älte­re, wun­der­schö­ne Lau­ra ken­nen­ge­lernt. Zusam­men sind sie unzer­trenn­lich. Sie lie­ben die Klet­te­rei und unter­neh­men häu­fig klei­ne Tou­ren in die Ber­ge. Alles ändert sich, als Lau­ra eines Tages die Trep­pe hin­un­ter­fällt und nach einem Kampf um Leben und Tod schließ­lich im Wach­ko­ma liegt. Hen­ry, ihr Freund, küm­mert sich rüh­rend um Lau­ra. Auch Miri­am und Kim besu­chen die Freun­din immer wie­der, die auf nichts zu reagie­ren scheint. Doch dann erlei­det Kim auf einer eigent­lich simp­len Berg­tour Weiterlesen!

Lisa Desrochers — A little too far

Lisa Desrochers A little too far26.November 2014

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Lisa Des­ro­chers beschert ihren Lesern eine Lie­bes­ge­schich­te, die mit sehr viel Ero­tik auf­war­tet: “A litt­le too far” ist die Geschich­te einer jun­gen Kunst­stu­den­tin, die sich selbst und die Lie­be ent­deckt — beson­ders jene, die eigent­lich ver­bo­ten sind. Rei­ße­risch, lei­den­schaft­lich und flott erzählt.Simo­ne Elke­les” für Fort­ge­schrit­te­ne;-) Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Lexie ist 20 Jah­re alt. Als sie fünf­zehn war, hat sie ihren Stief­bru­der Trent das ers­te Mal geküsst. Sie und ihn hat schon immer eine inni­ge Bezie­hung ver­bun­den. Sie waren wir bes­te Freun­de und konn­ten sich alles erzäh­len. Seit damals ist nichts mehr zwi­schen ihnen pas­siert, aber eine gewis­se Anzie­hungs­kraft, die von ihrem attrak­ti­ven Stief­bru­der aus­geht, kann Lexie nicht leug­nen. Jetzt fünf Jah­re spä­ter steckt das jun­ge Mäd­chen mit­ten im Lie­bes­kum­mer. Ihr Freund, mit dem sie über drei Jah­re zusam­men war, hat sie mehr­fach betro­gen und das schmerzt. Nach einem erneu­ten Wie­der­se­hen mit ihm, ist Lexie völ­lig am Boden zer­stört, weil sie merkt, dass sie noch immer Gefüh­le für ihn hegt. Trost fin­det sie bei Trent und es kommt erneut zu einer uner­war­te­ten Annä­he­rung zwi­schen… Weiterlesen!

Donna Freitas — Wie viel Leben passt in eine Tüte?

 Donna Freitas Wie viel Leben passt in eine Tüte?1.November 2014

Neu als Taschen­buch ist der außer­ge­wöhn­li­che Titel “Wie viel Leben passt in eine Tüte?” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Don­na Frei­tas erschie­nen. Ein wun­der­schö­nes Buch, das berüh­ren wird — über Abschied und Tod, Lie­be und Lust, das Leben wie­der zu genie­ßen! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und inter­es­sier­te Erwach­se­ne. Emp­feh­lens­wert!

Das Leben der nun 16-jäh­ri­gen Rose hat sich voll­kom­men ver­än­dert, seit ihre Mut­ter an Krebs gestor­ben ist. Sie geht nicht mehr auf Par­tys, sie hat das Cheer­lea­ding abge­bro­chen. Sie mag kei­ne Musik mehr hören, weil sie dann nur noch trau­rig ist. Und in der Bezie­hung zu ihrem Freund Chris, dem erfolg­rei­chen Quar­ter­back der Schu­le, läuft auch nicht mehr alles rund. Rose mag sei­ne Berüh­run­gen nicht mehr, kann sei­ne Nähe manch­mal nicht ertra­gen. Ihr älte­rer Bru­der Jim lebt nicht mehr bei ihnen zu Hau­se, er stu­diert bereits. Des­halb muß Rose sich auch noch allein um ihren Vater küm­mern, der von Zeit zu Zeit zu viel Alko­hol trinkt und völ­lig betrun­ken und trau­rig nach Hau­se kommt. Kurz nach der Beer­di­gung hat Rose bereits das klei­ne Tüt­chen in dem Klei­der­schrank ihrer Mut­ter gefun­den, auf dem ihr Name steht: Roses Sur­vi­val Kit. Dar­in befin­den sich ver­schie­de­ne Gegen­stän­de und ein Brief. Mit fol­gen­der Anwei­sung: “[…]viel­leicht kann ich dir etwas mit­ge­ben, das dir hilft, dich lang­sam wie­der an das Leben zu gewöh­nen, nach­dem ich fort bin. Für die Din­ge, dich ich dir ein­ge­packt habe, gibt es kei­ne bestimm­te Rei­hen­fol­ge. Es sind ein­fach nur Gegen­stän­de, von denen ich mir wün­sche, dass du sie dir genau ansiehst, dar­über nach­denkst und sie nie­mals ver­lierst, mei­ne gelieb­te Toch­ter[…].” In der Tüte lie­gen Weiterlesen!

Yves Grevet — Méto: Die Welt

Yves Grévet - Méto: Die Welt1.September 2014

Méto: Die Welt” von dem fran­zö­si­schen Auto­ren Yves Gré­vet ist der drit­te Band der Tri­lo­gie um den jun­gen Méto, jetzt als Taschen­buch erschie­nen und lie­fert nun auf alle offe­nen Fra­gen aus den vori­gen Büchern eine Ant­wort. Die — wie sich nun zwei­fels­frei her­aus­stellt — dys­to­pi­sche Rei­he über Macht, Unter­drü­ckung und dem Drang nach Frei­heit bringt den Leser erneut außer Atem. Emp­feh­lens­wert ist die­se Rei­he defi­ni­tiv nicht nur für Jugend­li­che ab 13, son­dern auch für Erwach­se­ne.

Méto, der nun wie­der in Gefan­gen­schaft des Hau­ses ist, muß sich quä­len­den Ver­hö­ren stel­len. Jovis, der Vater von Remus und Romu­lus will alles über sei­ne Zeit bei den abge­schnit­te­nen Ohren wis­sen. Nach­dem der Herr des Hau­ses ihn über­all absicht­lich als Ver­rä­ter prä­sen­tiert hat, damit er nir­gend­wo mehr Anschluss fin­det, wird er Mit­glied einer Eli­te­ein­heit. Dort absol­viert Méto eine har­te Aus­bil­dung, die gegen Ende auch Auf­trä­ge zum Fest­land beinhal­tet. End­lich erfährt er mehr über “Die Welt”. Doch eigent­lich ist in ihm nur ein Wunsch auf­recht­ge­blie­ben: mit sei­nen Freun­den und Eva von der Insel zu flie­hen…Weiterlesen!