Schlagwort Archiv: Carlsen

Die Schafgäääng: Lamm über Bord

Christine und Christopher Russell Die Schafgäääng: Lamm über Bord2.Juli 2015

Ein Hoch auf die Schaf­gä­ääng — Band 3 ist nun als Taschen­buch erschie­nen: “Die Schaf­gä­ääng: Lamm über Bord” von den bri­ti­schen Auto­ren Chris­ti­ne und Chris­to­pher Rus­sell. Vor­le­se- und Selbst­le­se­spaß für die gan­ze Fami­lie! Eine kun­ter­bun­te Mischung aus Aben­teu­er­ge­schich­te, Komö­die und Kri­mi. “Glenn­kill” meets “Shaun das Schaf”. Für Kin­der ab 9 Jah­re. Alle drei Bän­de sind auch völ­lig unab­hän­gig von­ein­an­der zu lesen! Du kennst die fünf Krie­ger­scha­fe noch nicht? Na, dann wird es höchs­te Zeit!

Hier ein all­ge­mei­ner Über­blick über die Her­de: Da gibt es zum einen Linux, ein Lin­coln-Lang­woll­schaf­bock, der wun­der­bar komisch rap­pen kann. Oxo, ein mäch­ti­ger Oxford-Schaf­bock, der meis­tens nur ans Fres­sen denkt. Sal­ly, ein Sou­th­down-Schaf, die ab und zu selt­sa­me Ein­ge­bun­gen hat und die Ein­zi­ge, die die “Bal­la­de vom Vlies” (Schaf­pro­phe­zei­un­gen) aus­wen­dig kennt. Jas­mi­ne, ein hüb­sches, klei­nes Jacobs­schaf, die zudem noch super­ei­tel und stets um ihr Aus­se­hen bemüht ist. Und zum Schluss den Jüngs­ten der Grup­pe: Will, das wali­si­sche Bal­wen­lamm. Er ist sehr intel­li­gent und ver­steht sogar die Spra­che der Men­schen, weil er in der Küche sei­ner Besit­ze­rin Ida White (einer älte­ren Dame) und ihres Enkels Todd auf­wach­sen durf­te. Zusam­men leben die Scha­fe auf der Epping­ham Farm. In “Lamm über Bord” ver­las­sen Ida White und Todd die Farm, um einen Ver­wand­ten in Aus­tra­li­en zu besu­chen. Die fünf Scha­fe kom­men wäh­rend­des­sen bei Idas Schwes­ter Rose unter, die am Meer lebt. Dort geht es ihnen zunächst noch recht gut, sie haben genug zu fres­sen, einen schö­nen Stall und auch ihre neue Besit­ze­rin ist ganz freund­lich zu ihnen. Bis sie alle plötz­lich ein selt­sa­mes Weiterlesen!

Sara Pennypacker — Der Sommer der Eulenfalter

Sara Pennypacker Der Sommer der Eulenfalter30.Mai 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Sara Pen­ny­packer hat mit “Der Som­mer der Eulen­fal­ter” ein rich­tig schö­nes Buch geschrie­ben. Eine Geschich­te über Freund­schaft, Zusam­men­halt und den Wunsch nach einer rich­ti­gen Fami­lie. Aber auch über die Stär­ke zwei­er Mäd­chen, über sich hin­aus­zu­wach­sen. Behut­sam und sen­si­bel erzählt. Ein ganz beson­de­rer, wirk­lich loh­nens­wer­ter Roman mit einem bezau­bern­den Cover. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 11-jäh­ri­ge Stel­la wohnt schon seit fast zwei Mona­ten bei ihrer Groß­tan­te Loui­se. Der Schwes­ter ihrer ver­stor­be­nen Groß­mut­ter. Ihre Mut­ter, die ein ruhe­lo­ses Wesen hat, ist mal wie­der abge­taucht. Schon öfters ist sie ein paar Tage ein­fach weg­ge­we­sen und hat Stel­la allei­ne gelas­sen, aber jetzt hat sich das Jugend­amt ein­ge­schal­ten und Stel­la ist nach einem kur­zen Auf­ent­halt in einem Heim zu ihrer Groß­tan­te gekom­men. Die­se wohnt auf Cape Cod, einer Halb­in­sel im Süd­os­ten von Mas­sa­chu­setts, direkt am Meer. Dort hat Loui­se ein paar klei­ne Feri­en­hüt­ten, die sie im Som­mer ver­mie­tet. Schon frü­her hat auch Stel­las Mut­ter eini­ge Zeit bei ihrer Groß­tan­te gelebt. Von ihrem Auf­ent­halt zeu­gen die vie­len Blau­beer­sträu­che, die sie mit Loui­se damals ange­pflanzt hat. Die Blau­bee­ren, die Stel­las Mut­ter geliebt hat und die auch Stel­la liebt. Als Sie­ben­jäh­ri­ge hat sie ihrer Mut­ter ein­mal eine Ket­te mit auf­ge­fä­del­ten Blau­bee­ren geschenkt. “Sie hat­te die Ket­te den gan­zen Tag getra­gen, obwohl ihre Blu­se davon Fle­cken bekam, sie hat­te gesagt, sie füh­le sich damit wie ver­zau­bert.” (Zitat aus “Der Som­mer der Eulen­fal­ter”, S.11) Für das Mäd­chen ist es nicht ein­fach die­ses stän­di­ge Ver­las­sen­wer­den. Als dann eines Tages Loui­se plötz­lich tot in ihrem Fern­seh­ses­sel sitzt, ist dies für sie beson­ders tra­gisch. Vor allem als … Weiterlesen!

Dawn O’Porter — Papierfliegerworte

Dawn O'Porter - Papierfliegerworte15.Mai 2015

Dawn O’Porter hat mit “Papier­flie­ger­wor­te” ein ganz beson­de­res Buch geschrie­ben, das die Geschich­te einer Freund­schaft in den 90ern erzählt. Zwei Mäd­chen, die so unter­schied­lich wie Tag und Nacht sind und doch eine trau­ri­ge Gemein­sam­keit haben: sie ken­nen bei­de den Schmerz eines Ver­lus­tes. Ein Roman nicht nur über Freund­schaft und schwie­ri­ge Fami­li­en­ver­hält­nis­se, son­dern auch über das Ver­zei­hen, das Sich­selbst­fin­den und Erwach­sen­wer­den. Äußerst berüh­rend und ein­dring­lich erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Guern­sey. Eine klei­ne Insel vor der fran­zö­si­schen Küs­te. Gera­de mal 11km lang und 6,5km breit. Hier kennt jeder jeden und hier leben die 15-jäh­ri­gen Mäd­chen Flo und Renée. Die Som­mer­fe­ri­en haben soeben ein Ende gefun­den und die Schu­le hat wie­der begon­nen. Gera­de Renée sehnt sich sehr danach wie­der dort­hin zu gehen: “Ich kann es kaum erwar­ten, wie­der in der Schu­le zu sein. Der Weg dort­hin erfüllt wie immer sei­nen Zweck. Ich nen­ne es gern mei­ne täg­li­che Evo­lu­ti­on. Ich ver­las­se das Haus mit hän­gen­dem Kopf und kom­me mit hoch­ge­reck­tem Kinn und Lust auf ein biss­chen Spaß in der Schu­le an.” (Zitat aus “Papier­flie­ger­wor­te”, Sei­te 16ff) Ihr Zuhau­se ist bei ihren Groß­el­tern, seit ihre Mut­ter vor acht Jah­ren an Krebs gestor­ben ist und ihr Vater, der mit dem qual­vol­len Tod sei­ner Frau nicht fer­tig wur­de, Renée und ihre jün­ge­re Schwes­ter Nell ver­las­sen hat. Nell lei­det offen­sicht­lich an einer Ess­stö­rung und redet kaum mit Renée, ihr Groß­va­ter ist jäh­zor­nig, und ihre Groß­mut­ter scheint auch all­mäh­lich durch­zu­dre­hen. “Mei­ne Fami­lie kommt mir vor wie vier straff gespann­te Gum­mi­bän­der, die jeden Moment Weiterlesen!

Melvin Burgess — Kill all enemies

Melvin Burgess Kill all enemies4.April 2015

Ein neu­er Mel­vin Bur­gess. “Kill all enemies” ist der Titel eines Romans des bri­ti­schen Auto­ren, der sich mit zer­rüt­te­ten Fami­li­en­ver­hält­nis­sen, Gewalt, Gerech­tig­keit und der Hoff­nung auf ein bes­se­res Leben aus­ein­an­der­setzt. Roh und derb und gleich­zei­tig sen­si­bel erzählt, wenn man hin­ter die Fas­sa­de die­ser drei Jugend­li­chen schaut, aus deren Sicht berich­tet wird. Aus­drucks­stark! Abge­fah­ren. Anders. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Bil­lie ist wie­der­holt von der Schu­le geflo­gen. Oft gerät sie in Schlä­ge­rei­en. So viel Wut ist dann in ihr, dass sie ein­fach explo­diert. Eigent­lich woll­te sie sich auf der neu­en Schu­le zurück­hal­ten, doch dann haben Riley und sei­ne Cli­que einen über­ge­wich­ti­gen Jun­gen geär­gert und in den Schwitz­kas­ten genom­men. “Na los, Bil­lie. Du bist dran! Gib’s ihm!” […] “So viel­leicht?”, frag­te ich. Und box­te Riley voll auf die Nase. Bäng. Er ging zu Boden. Jetzt drauf mit dem Stie­fel. Bäng, bäng, bäng. Dann muss­te sich sei­ne Freun­din, Jess oder wie sie heißt, ein­mi­schen, also krieg­te sie auch was ab — bäng!, ein­mal voll auf die Zäh­ne. Auch sie ging zu Boden, alles war voll Blut.” (Zitat aus “Kill all enemies”, Sei­te 8). Das Schlimms­te für Bil­lie ist jedoch nicht mehr zu ihrer Fami­lie zu gehö­ren. Um ihre alko­hol­kran­ke Mut­ter und ihre Geschwis­ter hat sie sich immer geküm­mert, hat sich schon als Zehn­jäh­ri­ge um den gan­zen Haus­halt gesorgt und dar­um, dass ihre Geschwis­ter etwas zu essen auf dem Tisch hat­ten, wenn ihre Mut­ter mal wie­der “unpäss­lich” war. Bis ein Nach­bar sie beim Jugend­amtWeiterlesen!

Kai Meyer — Asche und Phönix

Kai Meyer Asche und Phönix30.Januar 2015

Der bekann­te, deut­sche Fan­ta­sy-Autor Kai Mey­er hat wie­der ein neu­es Buch geschrie­ben: “Asche und Phö­nix”. Über die Schat­ten­sei­ten von Reich­tum und Erfolg und das Leben am Ran­de der Gesell­schaft. Über eine geheim­nis­vol­le Macht und eine gro­ße Lie­be. Die­ser fan­tas­ti­sche Roman hat alles, was es braucht, um gut zu unter­hal­ten! Für Jugend­li­che ab 15 (Jungs und Mäd­chen) und Erwach­se­ne.

Der jun­ge Par­ker Cale ist ein Star. Als Schau­spie­ler hat er in der erfolg­rei­chen “Gla­mour”-Tri­lo­gie mit­ge­wirkt, die sein Vater pro­du­ziert hat und wird nun von den Mäd­chen nur noch krei­schend ange­him­melt. Par­ker ist süch­tig nach Erfolg. Den­noch wagt er es sich auf einer Pres­se­kon­fe­renz gegen sei­nen Vater und des­sen Fil­me zu stel­len. Auf der ver­früh­ten Rück­fahrt zum Hotel trifft er in sei­ner Sui­te auf die jun­ge Ash, die sich als Zim­mer­mäd­chen aus­gibt, aber eigent­lich nur sei­ne Geld­bör­se zuvor heim­lich um meh­re­re Dol­lar­schei­ne erleich­tert hat. Par­ker, der sie durch­schaut hat, lässt sich auf ihr Spiel, wegen eines Inter­views gekom­men zu sein, ein und for­dert nur eines von ihr: sie möge ihn unge­se­hen aus dem Hotel brin­gen. Auf der Flucht vor … Weiterlesen!

Dianne Touchell — Zwischen zwei Fenstern

Dianne Touchell - Zwischen zwei Fenstern12.Dezember 2014

Zwi­schen zwei Fens­tern” von der aus­tra­li­schen Auto­rin Dian­ne Tou­chell ist ein kunst­voll gestal­te­tes Buch, wel­ches Geheim­nis­se unter dem Schutz­um­schlag und im Buch­in­nen­de­ckel ver­birgt. Es erzählt von Lie­be, Fami­lie, Nähe und Distanz. Es ist scho­nungs­los und anders. Beson­ders. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Er nennt sie Maud, weil er ihren Namen nicht kennt. Sie nennt ihn Cree­py, weil ihn alle so unheim­lich fin­den. Er ist ein Außen­sei­ter, ver­sucht in der Schu­le nicht auf­zu­fal­len. Sie lei­det an Tri­chotil­lo­ma­nie, das heißt, sie reißt sich stän­dig Haa­re aus. Am Kopf, an den Augen, in der Scham­ge­gend. Maud und Cree­py woh­nen gegen­über von­ein­an­der. Er beob­ach­tet sie oft durchs Fens­ter. Er hat sich in sie ver­liebt. Wür­de es aber nie wagen, ihr sei­ne Lie­be zu geste­hen. Sei­ne Eltern geben ihm ein schlech­tes Bei­spiel eines Ehe­le­bens vor, wel­ches eher einem Rosen­krieg gleicht. Sei­ne Mut­ter trinkt tags­über stän­dig heim­lich Alko­hol. Sein Vater rich­tet den Hund ab, um ihm im Kampf gegen sei­ne Frau als Waf­fe zu miss­brau­chen. Doch an dem Tag, an dem Cree­py beob­ach­tet, wie Mauds Vater dem Mäd­chen eine Ohr­fei­ge ver­passt, nimmt er das ers­te Mal mit einem geschrie­ben Schild Kon­takt zu ihr auf. Und das ver­än­dert alles…… Weiterlesen!

Andreas Steinhöfel — Anders

Andreas Steinhöfel Anders17.November 2014

Andre­as Stein­hö­fel, bekannt durch „Rico, Oskar und die Tie­fer­schat­ten“ (ab 10, Deut­scher Jugend­li­te­ra­tur­preis 2009, Kate­go­rie Kin­der­buch) und „Die Mit­te der Welt“ (ab 13) hat ein neu­es Buch für Jugend­li­che geschrie­ben: „Anders“. Ein Roman über das Ver­ges­sen, die Ver­än­de­rung einer Per­sön­lich­keit nach einem Unfall und dem Ver­such zu ver­ste­hen. Sprach­lich bril­lant erzählt. Mit fan­tas­ti­schen Illus­tra­tio­nen von Peter Schös­sow. Für Jugend­li­che ab 12 und Erwach­se­ne.

Mir ist nicht gut. Darf ich nach Hau­se gehen?“ Damit fing alles an. An sei­nem elf­ten Geburts­tag ver­lässt Felix Win­ter die Schu­le eher und wird auf dem Nach­hau­se­weg von der Deko­ra­ti­on einer hin­ab­rut­schen­den, leuch­ten­den Elf, die sein Vater gera­de auf dem Dach befes­ti­gen woll­te, am Kopf getrof­fen. Als er ver­letzt noch zur Gara­gen­ein­fahrt läuft, weil er dort das Auto sei­ner Mut­ter hört, wird Felix aus­ge­rech­net von die­ser auch noch ange­fah­ren. Dar­auf­hin lan­det er im Koma, das er erst nach 263 Tagen wie­der ver­las­sen wird. Als er erwacht, ist es für alle wie ein Wun­der. Doch Felix ist anders, als er vor­her war. Auf ein­mal … Weiterlesen!

Cristina Moracho — Zwillingssterne

Cristina Moracho Zwillingssterne15.November 2014

Zwil­lings­ster­ne“ von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Cris­ti­na Mor­a­cho ist erschie­nen im neu­en Ver­lag Königs­kin­der, ein Imprint bei Carl­sen. Über eine selt­sa­me (Schlaf-)Krankheit, das Erwach­sen­wer­den und die ers­te gro­ße Lie­be. Sen­si­bel erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Althea und Oli­ver ken­nen sich schon seit sie sechs Jah­re alt sind. Wie Bru­der und Schwes­ter sind sie zusam­men auf­ge­wach­sen. Sie leben in Wilming­ton (North Caro­li­na). Jetzt sind die bei­den 16 Jah­re alt. Althea ist sport­lich, liebt das Lau­fen und ist eher der bur­schi­ko­se Typ. Oli­ver schwärmt von der Astro­no­mie. Er lebt bei sei­ner Mut­ter, die zu viel raucht und schon Wit­we ist. Er ist ein sozia­ler Mensch, hat eini­ge Freun­de. Althea fie­len sozia­le Kon­tak­te immer schwe­rer. Ihr reicht Oli­ver, ihr bes­ter Freund, für den sie jedoch zuneh­mend Gefüh­le ent­wi­ckelt. War­um merkt er denn nichts? Auf einer Par­ty, auf die Oli­ver sie zerrt, beschlie­ßen sie ein Spiel zu spie­len: Sie wol­len zu allem „Ja“ sagen. Das hat unge­ahn­te Kon­se­quen­zen und endet tor­kelnd und betrun­ken unter einem Baum in ihrem Gar­ten, unter dem sie sich das ers­te Mal küs­sen. Sind sie jetzt zusam­men? Hat Oli­ver sich auch in sie ver­liebt? Fra­gen über Fra­gen drän­gen sich auf in Althea. Und aus­ge­rech­net jetzt schläft er wie­der ein. Oli­ver lei­det unter einer rät­sel­haf­ten Krank­heit, die… Weiterlesen!

Lauren Oliver — Pandemonium

Lauren Oliver Pandemonium26.September 2014

Nach “Deli­ri­um”, das 2011 mit dem Bux­te­hu­der Bul­le aus­ge­zeich­net wur­de, geht die Amor-Tri­lo­gie der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Lau­ren Oli­ver wei­ter! Band zwei ist nun neu als Taschen­buch erschie­nen und heißt “Pan­de­mo­ni­um” . Er ent­führt den Leser erneut in eine Welt in der Zukunft, in der die Lie­be als Krank­heit gilt. Die­ser dys­to­pi­sche Roman ist für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren geeig­net und für All-Age-Leser.

Lena hat es über den elek­tri­schen Zaun geschafft, doch Alex ist hin­ter ihr zurück­ge­blie­ben. Schwer ver­letzt schleppt sie sich durch die “Wild­nis”, dem Gebiet der Inva­li­den, die ihr als Kind wie Mons­ter beschrie­ben wur­den. Als sie schließ­lich zusam­men­bricht und dem Tode nah ist, wird sie jedoch genau von die­sen geret­tet und in deren Gemein­schaft auf­ge­nom­men. Die jun­ge Raven — auf die alle in dem Stütz­punkt hören — küm­mert sich lie­be­voll um sie und pep­pelt Lena wie­der auf. Armut herrscht in die­sem Sek­tor auf der ande­ren Sei­te der Gren­ze. Es gibt kein flie­ßen­des Was­ser und auch zu Essen momen­tan wenig. Seit Lenas Flucht… Weiterlesen!

Cath Crowley — Lieder eines Sommers

Cath Crowley - Lieder eines Sommers - Carlsen19.Juli 2014

Die aus­tra­li­sche Auto­rin Cath Crow­ley hat einen wun­der­schö­nen Com­ing-of-Age-Titel geschrie­ben: „Lie­der eines Som­mers“. Über Freund­schaft, ers­te Lie­be und den Wunsch dazu zu gehö­ren. Ein Roman vol­ler Musik und mit viel Tie­fe. Sprach­lich teil­wei­se sehr poe­tisch! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Char­lot­te, genannt Char­lie, fährt mal wie­der mit ihrem Vater aufs Land. Es ist kurz vor Weih­nach­ten und in Aus­tra­li­en brennt die Son­ne som­mer­lich vom Him­mel. Sie besu­chen ihren Groß­va­ter, der nun nach dem Tod sei­ner Frau, dort allein einen klei­nen Laden betreibt. Char­lie liebt die Musik, immer mit einem Lied im Ohr treibt sie durchs Leben. Sie spielt Gitar­re und kom­po­niert selbst. Nur öffent­li­che Auf­trit­te scheut sie. Wie jedes Jahr trifft sie auch wie­der auf Rose, ihren Freund Luke und Dave, für den sie schon seit Ewig­kei­ten schwärmt. Doch sie ist kein Teil die­ser Grup­pe, Rose scheint Char­lie nicht zu mögen und anstatt sich die Zeit über zu amü­sie­ren, bleibt Char­lie lie­ber für sich. Auch Zuhau­se in der Schu­le hat sie zwar eine bes­te Freun­din, doch seit sich ein drit­tes Mäd­chen zu ihnen gesellt hat, ist Char­lie meist außen vor. Über­ra­schen­der­wei­se scheint es die­ses Jahr zumin­dest in den Feri­en anders zu sein: Rose spricht sie an und fragt, ob sie nicht etwas mit ihnen unter­neh­men will. War­um tut sie das? Char­lie macht sich dar­über kaum Gedan­ken, genießt es den Drei­en – und vor allem Dave – näher zu sein. Aber Rose bie­tet ihr die Freund­schaft nicht umsonst an. Sie hat einen Hin­ter­ge­dan­ken. Denn sie will… Weiterlesen!