Schlagwort Archiv: Beltz & Gelberg

Cecily von Ziegesar — Dark horses

Cecily von Ziegesar Dark horses27.Februar 2017

Dark hor­ses” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin (mit den deut­schen Adels­wur­zeln) Ceci­ly von Zie­ge­sar ist — nach ihrer Erfolgs­rei­he “Gos­sip Girl”ein in sich abge­schlos­se­ner Roman. Eine Geschich­te über Ver­lust, Schuld, Eifer­sucht und die Freund­schaft zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Pferd. Wer hier eine 0–8-15-Pferdegeschichte ver­mu­tet, der wird rasch eines Bes­se­ren belehrt wer­den. Düs­ter, unheil­voll und gran­di­os erzählt! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Mer­ritt ist durch den Tod ihrer Groß­mut­ter völ­lig aus der Bahn gewor­fen wor­den. Sie hat wochen­lang in der Schu­le gefehlt, ihre Ter­mi­ne beim Psy­cho­lo­gen ein­fach nicht wahr­ge­nom­men und ist auf ihrer neu­en Schu­le immer mehr zur Außen­sei­te­rin gewor­den: “Gran-Jo war der wich­tigs­te Mensch in mei­nem Leben gewe­sen und mit einem Mal war sie nicht mehr da. Tat mir ja leid, dass ich mei­ne Trau­er um sie nicht so abstel­len konn­te.” (Zitat S.13) Mer­ritt betrinkt sich und schmeißt irgend­wel­che Schmerz­ta­blet­ten ein, um sich zu betäu­ben. So auch am Abend vor dem anste­hen­den Col­le­ge-Ein­stu­fungs­test. Wäh­rend des Tests am nächs­ten Tag steht sie dann ein­fach auf und geht. Geht zum Haus ihrer ver­stor­be­nen Groß­mut­ter und deren eben­falls toten Pferd Noble. Alles übers Rei­ten und über Pfer­de, das hat ihre Groß­mut­ter ihr bei­ge­bracht. Bis sie bei einem Unfall Weiterlesen!

Lena Hach — Nichts wünsche ich mir mehr

Lena Hach - Nichts wünsche ich mir mehr12.Februar 2017

Die deut­sche Auto­rin Lena Hach hat mit “Nichts wün­sche ich mir mehr” einen Roman über ein abso­lu­tes Tabu­the­ma im Jugend­buch geschrie­ben: Alope­zie. Den krank­haf­te Ver­lust der Haa­re am gan­zen Kör­per. Die­ses Schick­sal ereilt ein jun­ges Mäd­chen, des­sen Leben kom­plett aus den Fugen gerät, nach die­ser scho­ckie­ren­den Dia­gno­se. Eine authen­tisch erzähl­te Geschich­te übers Anders­sein, unheim­lich berüh­rend geschrie­ben. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ber­linFür die 16-jäh­ri­ge Katha­ri­na, genannt Katha, ist auf ein­mal alles anders gewor­den. “Ich ver­su­che ein Grin­sen. In letz­ter Zeit fällt es mir schwer, die Mund­win­kel hoch­zu­zie­hen. Es schmerzt in den Wan­gen, als wür­de ich geknif­fen. Frü­her war das anders, frü­her war ich anders. Lus­tig. Nicht so sar­kas­tisch. Spon­tan. Nicht so zöger­lich.” (Zitat S.5) Denn sie hat auf ein­mal eine kreis­run­de, kah­le Stel­le auf ihrem Kopf. Ihre Haa­re fal­len aus! Kathas Bru­der hat es zuerst bemerkt und sie noch damit auf­ge­zo­gen, dass sie eine Glat­ze bekä­me. Doch die Dia­gno­se der Ärz­te, zu denen ihre Mut­ter sie panisch hin­schleppt, ist ein­deu­tig: Alope­zie. Sie wird nach und nach Weiterlesen!

Regina Dürig — 2 12 Gespenster

Regina Dürig 2 1/2 Gespenster30. Janu­ar 2017

Der Peter-Härt­ling-Preis 2015 ging an die deut­sche Auto­rin Regi­na Dürig und ihren anonym ein­ge­reich­ten Roman “2 12 Gespens­ter”, der bei Bel­tz & Gel­berg ver­öf­fent­licht wur­de. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Ein geheim­nis­vol­ler Roman über einen Frem­den, der sich Ein­tritt in eine Fami­lie ver­schafft und die­se nicht mehr ver­las­sen möch­te. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwach­se­ne, die tief­schich­ti­ge Lite­ra­tur mögen und auch bereit sind sich mit dem Gele­se­nen aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Die 16-jäh­ri­ge Joan­na sitzt mit ihren Eltern in einem Café, als sie mit­be­kom­men, wie ein jun­ger Mann (viel­leicht zwei bis drei Jah­re älter als Joan­na) am Neben­tisch sei­ne drei Stü­cke Kuchen nicht bezah­len kann. Lilia­ne, die Bedie­nung, for­dert ihn auf zur Bank zu gehen, doch der Mann, der abge­se­hen von den Augen Heath Led­ger ähnelt, meint, dass dort auch nichts zu holen sei. “Willst du nicht noch mal in dei­nem Ruck­sack schau­en, ob du irgend­wo zehn Euro hast?”, fragt Lilia­ne. “Eigent­lich lie­ber nicht”, sagt er.” (Zitat aus “2 12 Gespens­ter”, S. 8). Und so begleicht Joan­nas Vater Domi­nik kur­zer­hand die Rech­nung des Frem­den, wofür er sofort Ärger mit Ines, sei­ner Frau, bekommt. Die­se for­dert den undank­ba­ren Mann, der sich Leo nennt, dazu auf, die 12,80€ für den Kuchen am nächs­ten Mon­tag in der Domi­niks Dru­cke­rei abzu­ar­bei­ten. Joan­na, die von Leo mit den roten Cow­boy­stie­feln und dem glatt­ge­stri­che­nen Haa­ren irgend­wie fas­zi­niert ist, ist über­rascht, dass er … Weiterlesen!

Danielle Vega — Survive the night

Danielle Vega Survive the night10.August 2016

Sur­vi­ve the night” ist das neu­es­te Buch der ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­le­rin Dani­el­le Vega. Dass ihre Mut­ter ihr als Kind kei­ne Mär­chen vor­ge­le­sen, son­dern Ste­phen-King-Roma­ne nach­er­zählt hat, merkt man auch ihrem aktu­el­len Roman, der mit Hor­ror­ele­men­ten gespickt ist, deut­lich an. Eine Geschich­te über eine außer­ge­wöhn­li­che Par­ty, Dro­gen und Freund­schaft. Fluo­res­zie­rend, extra­va­gant und dämo­nisch. Für ner­ven­star­ke Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Casey war zwei­ein­halb Mona­te in einer Ent­zugs­kli­nik. Wegen Tablet­ten­sucht. Seit einem Foul beim Fuß­ball­spiel hat sie ein kaput­tes Knie und des­we­gen Schmerz­mit­tel ver­schrie­ben bekom­men. Tablet­ten, die sie süch­tig gemacht haben. “Der Abend, an dem ich in die Ent­zugs­kli­nik gebracht wur­de, ist immer noch ein wei­ßer Fleck in mei­ner Erin­ne­rung. Ich weiß nichts mehr von dem, was gesche­hen ist, aber Sha­na sag­te, ich sei ohn­mäch­tig gewor­den […] Mei­ne Eltern sind nur aus­ge­flippt, weil ich bewusst­los war, aber mein Arzt sagt, dass so etwas kei­ne Sel­ten­heit ist. War kei­ne gro­ße Sache.”(Zitat S.11) Jetzt machen alle ein Dra­ma dar­um. Auch mit ihren Fuß­ball­freun­din­nen fühlt es sich nicht mehr nor­mal an. Man redet hin­ter ihrem Rücken über sie. “Ich bin es so leid, dass alle mich anse­hen, als wäre ich eine Bom­be, die jeden Augen­blick explo­die­ren kann.” (Zitat S.10) Die Ein­zi­ge, die Casey völ­lig nor­mal Weiterlesen!

Karen Foxlee — Das nachtblaue Kleid

Karen Foxlee Das nachtblaue Kleid7. März 2016

Das nacht­blaue Kleid“ von der aus­tra­li­schen Auto­rin Karen Fox­lee besticht nicht nur durch sein bemer­kens­wer­tes Cover, son­dern auch durch die beson­de­re Spra­che, die sich wie ein „blau­er“ Faden durch den Roman zieht. Die Geschich­te über das Nähen eines außer­ge­wöhn­li­chen Klei­des, über Freund­schaft und das Ver­schwin­den eines Mäd­chens. Geheim­nis­voll, exo­tisch, anders und auf jeden Fall lesens­wert! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Aus­tra­li­en. Im Jah­re 1986. Ein klei­ner Ort an der Küs­te. Hier sind die 15-jäh­ri­ge Rose und ihr rast­lo­ser Vater mit ihrem Wohn­wa­gen gelan­det. Hier auf einem Cam­ping­platz geht das Leben für das trau­ri­ge Mäd­chen, das sich am liebs­ten die Fin­ger­nä­gel schwarz anmalt, wei­ter. Der Vater ist Alko­ho­li­ker,die Zei­ten, in denen er trinkt, wech­seln sich mit den nüch­ter­nen Pha­sen ab. Eine Hass­lie­be ver­bin­det ihn mit sei­ner Toch­ter. Die Mut­ter ist schon vor Jah­ren gestor­ben und im Meer ums Leben gekom­men. Dunk­le Gedan­ken schreibt Rose in ihr klei­nes Notiz­buch. Freun­de möch­te sie lie­ber kei­ne. Mensch­li­che Nähe behagt ihr nicht beson­ders. Doch dann lernt sie die quir­li­ge Pearl ken­nen, mit der sie zusam­men in die Schu­le geht. Pearl plap­pert meist ohne Ende, schreibt nur mit bun­ten Filz­stif­ten und träumt von Russ­land, in dem sie ihren leib­li­chen Vater ver­mu­tet. Aber vor allem träu­men Pearl und ihre Mit­schü­le­rin­nen von… Weiterlesen!

Katarina von Bredow — Ich will endlich fliegen, so einfach ist das

Katarina von Bredow Ich will endlich fliegen, so einfach ist das7.März 2016

Ich will end­lich flie­gen, so ein­fach ist das” von der belieb­ten, schwe­di­schen Auto­rin Kata­ri­na von Bre­dow lässt den Leser ein­tau­chen in eine Welt von ers­ter Lie­be, ers­tem Mal, alten und neu­en Freund­schaf­ten und alles, was zum Erwach­sen­wer­den sonst noch so dazu­ge­hört! Sen­si­bel und gleich­zei­tig ein­fach mit­rei­ßend erzählt. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwach­se­ne, die sich zurück­er­in­nern möch­ten;-)

Ven­de­la ist fünf­zehn und das ers­te Mal so rich­tig ver­liebt. Nils sorgt für flat­tern­de Gefüh­le in ihrem Bauch. Doch ist er wirk­lich an ihr inter­es­siert? So wie sein Freund Lukas an Ven­de­las bes­ten Freun­din Ton­ja? Die Zwei haben gera­de ihr ers­tes Mal zusam­men erlebt und sind nun wohl zusam­men. Das könn­te aller­dings auch die Freund­schaft zwi­schen Ven­de­la und Ton­ja, die sich schon seit Ewig­kei­ten ken­nen, ver­än­dern. Gibt es Ton­ja und Lukas bald nur noch im Dop­pel­pack? Dann gibt es da auch noch Sil­ja, die Neue in der Klas­se. Sie ist frech, nicht auf den Mund gefal­len und pro­vo­ziert auch mal ger­ne. Ihre unbe­re­chen­ba­re Art ver­wirrt Ven­de­la, zieht sie… Weiterlesen!

Nicole Boyle Rødtnes — Wie das Licht von einem erloschenen Stern

Nicole Boyle Rodtnes Wie das Licht von einem erloschenen Stern7. März 2016

Wie das Licht von einem erlo­sche­nen Stern” von der däni­schen Auto­rin Nico­le Boyle Rødt­nes ist ein Roman über ein The­ma, das es so im Jugend­buch noch nie gab: Apha­sie. Der Ver­lust von Spra­che. Die Haupt­fi­gur kann nach einem Unfall weder lesen, schrei­ben, noch spre­chen. Ein authen­ti­sches, sehr ein­dring­lich erzähl­tes Buch über ein Mäd­chen, das unge­wollt zur Außen­sei­te­rin wird. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Die 17-jäh­ri­ge Vega ist auf einer Par­ty gestürzt. Sie ist in ein Schwimm­be­cken gefal­len und hat sich den Kopf ange­schla­gen. Ertrun­ken. Man muss­te sie wie­der­be­le­ben. “Ich kam in einem Kran­ken­haus­bett zu mir. Gehirn­blu­tung. Sprach­zen­trum beschä­digt. Apha­sie. Die Ärz­te haben immer wie­der ver­sucht, mir das zu erklä­ren. Mei­ne Spra­che ist zer­bro­chen. Wenn ich den Mund öff­ne, kommt nur ein Wör­ter­wirr­war her­aus.” (Zitat aus “Wie das Licht von einem erlo­sche­nen Stern” S.8) Mitt­ler­wei­le ver­steht Vega wie­der, was die ande­re um sie her­um sagen, doch sie selbst kann — bis auf ein­zel­ne Wör­ter — kaum mehr spre­chen. Lesen geht etwas, schrei­ben über­haupt nicht. Wenn ihr Freund Johan ihr eine Nach­richt schreibt, kann sie … Weiterlesen!

Johanna Nilsson — Hass gefällt mir

Johanna Nilsson Hass gefällt mir26.Februar 2016

Die schwe­di­sche Auto­rin Johan­na Nils­son hat mit “Hass gefällt mir” einen Roman geschrie­ben, der mit (Cyber-) Mob­bing und der damit ver­bun­de­nen Eigen­dy­na­mik von Grup­pen und Selbst­jus­tiz aus­ein­an­der­setzt. Äußerst rea­li­täts­nah und erschre­ckend. Hef­tig. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Bor­län­ge. Schwe­den. Die 15-jäh­ri­ge Jon­na fühlt sich eher als Außen­sei­te­rin, die ver­sucht nicht auf­zu­fal­len, um nicht zum “Hack­ob­jekt des Schul­jah­res” (Zitat aus “Hass gefällt mir” S.12) zu wer­den. Denn Gemobbt wer­den, das “…ist kein Ver­gnü­gen. Da muss man jeder­zeit mit Zusam­men­stö­ßen beim Hal­len­ho­ckey rech­nen oder Klo­schüs­sel­tau­fe bei gedrück­tem Spül­knopf. Oder man muss dafür ble­chen, dass man nicht ver­kloppt wird, und kann nie sicher sein, dass das Rad nicht einen Plat­ten hat.” (Zitat S.12). Vor unge­fähr vier Mona­ten hat sie jedoch die wun­der­schö­ne Glo­ria ken­nen­ge­lernt, die zwar beim Kas­ten­sprin­gen im Schul­sport eine Nie­te ist, aber genau­so ein gro­ßer Bücher­fan ist wie Jon­na. Glo­ria hat sogar einen eige­nen Blog, den jedoch nur Jon­na liest. Und sie ist ver­liebt in den coo­len Robin aus der Par­al­lel­klas­se, den Star der Schu­le. Beliebt sind die bei­den Mäd­chen nicht unbe­dingt: sie ran­gie­ren… Weiterlesen!

Katja Brandis — Freestyler

Katja Brandis Freestyler22.Februar 2016

End­lich wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Auto­rin Kat­ja Bran­dis:Free­sty­ler” heißt ihr neu­es Werk und ent­führt sei­ne Leser in die Welt des Leis­tungs­sports im Jah­re 2030 und erzählt die Geschich­te einer jun­gen Sprin­te­rin, die von Olym­pia träumt. Neben Leis­tungs­druck und Opti­mie­rung durch künst­li­che Kör­per­tei­le in einer fort­schritt­li­che­ren Zeit, kom­men auch die The­men Behin­de­rung und den Preis, den man für Erfolg zu zah­len hat, zur Spra­che. All das hat Kat­ja Bran­dis in einen wirk­lich loh­nens­wer­ten und fas­zi­nie­ren­den (Science-Fiction-)Roman ver­packt, der sich sehr fes­selnd liest. Ein Buch, das defi­ni­tiv nicht lang­wei­len wird! Für Jungs und Mäd­chen ab 14 Jah­ren. Und Erwach­se­ne.

Mün­chen. Die 17-jäh­ri­ge Johan­na Laris­sa, genannt Jola, übt flei­ßig für den nächs­ten Wett­be­werb. Sie ist im Natio­nal­ka­der und wird von ihrer Trai­ne­rin Hei­ke mit einer Grup­pe ande­rer Sprin­ter auf dem Olym­pia­ge­län­de trai­niert. Lau­fen ist ihre Lei­den­schaft. Und Jola ist gut. “Wenn du so wei­ter­machst, muss ich dich wohl zur Welt­meis­ter­schaft anmel­den”, mein­te Hei­ke […] Welt­meis­ter­schaft. Das Wort vibrier­te durch sie hin­durch, als hät­te jemand sie an den Schul­tern gepackt und durch­ge­schüt­telt. Dann brei­te­te sich in ihr eine gol­de­ne Wär­me aus, die sich bis in die Fin­ger­spit­zen zog. Das war ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zur Olym­pia­de und von der träum­te sie schon so lan­ge.(Zitat aus “Free­sty­ler” S.38) Manch­mal ist Jola ein wenig abge­lenkt. Fami­liä­re Pro­ble­me… Weiterlesen!

Karen Foxlee — Ophelia und das Geheimnis des magischen Museums

Karen Foxlee Ophelia und das Geheimnis des magischen Museums

21.November 2015

Ophe­lia und das Geheim­nis des magi­schen Muse­ums” von der aus­tra­li­schen Auto­rin Karen Fox­lee ist ein bezau­bern­der, mär­chen­haf­ter Roman über ein Mäd­chen, das eigent­lich nicht an Magie glaubt und einen Jun­gen aus einer ande­ren Welt aus dem Bann der bösen Schnee­kö­ni­gin befreit. Fan­ta­sie­voll. Fas­zi­nie­rend. Und feder­leicht wie die Flo­cken in einer Schnee­ku­gel. Für Lieb­ha­ber ganz beson­de­rer Geschich­ten. Von 9 Jah­ren bis zum 99. Lebens­jahr;-)

Die 11-jäh­ri­ge Ophe­lia und ihre älte­re Schwes­ter Ali­ce sind ihrem Vater in eine namens­lo­se Stadt gefolgt, in der es immer­zu schneit. Ihr Vater ist Spe­zia­list für Schwer­ter und darf für das Muse­um eine Aus­stel­lung mit eben jenen orga­ni­sie­ren. Der Aus­flug in die Stadt soll den Mäd­chen ein wenig Abwechs­lung brin­gen, sie seit dem Tod ihrer Mut­ter vor drei Mona­ten aus ihrem zu still gewor­de­nen All­tag rei­ßen. Der Vater möch­te, dass die bei­den auf Ent­de­ckungs­tour im Muse­um gehen, dass sie Schlitt­schuh lau­fen und den Win­ter genie­ßen. Er selbst ist mit sei­ner Aus­stel­lung voll­auf beschäf­tigt. Doch Ali­ce möch­te lie­ber düs­te­re, depres­si­ve Musik über ihre Kopf­hö­rer hören und hat kei­ne Zeit für ihre klei­ne Schwes­ter. So streift Ophe­lia allei­ne durch das rie­sen­gro­ße, geheim­nis­vol­le Muse­um. “Ophe­lia hielt sich nicht für mutig, aber sie war neu­gie­rig. Sie war genau die Art Mäd­chen, das nicht an einem gol­de­nen Schlüs­sel­loch vor­bei­ge­hen konn­te, ohne hin­durch­zu­schau­enWeiterlesen!