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Graham Gardner — Im Schatten der Wächter

Graham Gardner - Im Schatten der Wächter 7.Mai 2017

Für sein Erst­lings­werk “Im Schat­ten der Wäch­ter” wur­de der bri­ti­sche Autor Gra­ham Gard­ner 2005 zu Recht mit dem Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis aus­ge­zeich­net (Preis der Jugend­ju­ry). Anläss­lich des 70-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums des Ver­lags Frei­es Geis­tes­le­ben erscheint das Buch nun in einem neu­en Gewand. Eine Geschich­te über Gewalt, Mob­bing und die Mecha­nis­men von Macht. Ein her­aus­ra­gen­des, span­nungs­ge­la­de­nes Buch, das man nahe­zu in einem Zug ver­schlin­gen möch­te. Ein­dring­lich und tief­grün­dig geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Elli­ot lebt in stän­di­ger Angst. Und die­se Angst hört ein­fach nicht auf. Auch nicht jetzt, an sei­ner neu­en Schu­le. Jetzt nach dem Umzug sei­ner Fami­lie. Denn Elli­ot wur­de an sei­ner alten Schu­le aufs Übels­te gemobbt: “Es fing mit Klei­nig­kei­ten an. Ein Tritt in sei­ne Fer­sen, als er den Flur ent­langlief. Ein Schlag auf den Hin­ter­kopf im Klas­sen­zim­mer. […] Er wuss­te nicht, war­um man ihn aus­er­wählt hat­te. Viel­leicht, weil er allein war. Viel­leicht weil er klein und mager war. […] Viel­leicht, weil es ihn über­haupt gab.” (Zitat S.31) Es war sein gro­ßes Glück, dass sei­ne Fami­lie nun Weiterlesen!

Michael Gruenbaum & Todd Hasak-Lowy — Wir sind die Adler: Eine Kindheit in Theresienstadt

Michael Gruenbaum Todd Hasak-Lowy Wir sind die Adler Eine Kindheit in Theresienstadt6.Mai 2017

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Todd Hasak-Lowy hat gemein­sam mit Micha­el Gru­en­baum des­sen Lebens­ge­schich­te nach­er­zählt: “Wir sind die Adler: Eine Kind­heit in The­re­si­en­stadt”. Der auto­bio­gra­fi­sche Roman schil­dert die Erleb­nis­se eines jüdi­schen Kin­des, das in Prag auf­wächst und nicht nur in das Ghet­to abge­scho­ben wird, son­dern schließ­lich auch im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger The­re­si­en­stadt lan­det. Ein ergrei­fen­des, erschüt­tern­des Zeug­nis einer Zeit zwi­schen Kind­heit und Erwach­sen­wer­den, beglei­tet von Ter­ror, Aus­gren­zung und Hass. Aber auch ein Bericht über jene Men­schen, die trotz allem Schwe­ren uner­bitt­lich für Respekt und Mensch­lich­keit unter­ein­an­der gekämpft haben. Das Buch ist zwar in einem Ver­lag für Erwach­se­ne erschie­nen, wur­de vom Autor aller­dings auch bewusst für ein jün­ge­res Publi­kum geschrie­ben”…mit die­sem Roman wird die Geschich­te zum ers­ten Mal so erzählt, dass sie auch jene Leser anspricht, die jetzt das glei­che Alter haben wie ich damals.” (Zitat S.14) Somit ist “Wir sind die Adler: Eine Kind­heit in The­re­si­en­stadt” für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und für Erwach­se­ne geeig­net.

1939. Prag. Es gibt so vie­le Din­ge, die der 8-jäh­ri­ge Micha­el, genannt Mischa, nicht ver­steht. War­um sein Vater, ein ange­se­he­ner Anwalt, plötz­lich nicht mehr arbei­ten darf. War­um sie in der Stra­ßen­bahn auf ein­mal nur noch hin­ten sit­zen dür­fen. War­um sei­ne jüdi­sche Fami­lie die meis­ten Restau­rants und Hotels nicht mehr betre­ten darf. War­um es ihm und sei­ner Schwes­ter Mari­et­ta sogar unter­sagt wird auf eine Schu­le und in ein öffent­li­ches Schwimm­bad zu gehen. Und was ist mit Mischas … Weiterlesen!

Das neue Thema des Monats Mai: Holocaust…

Im Zwei­ten Welt­krieg…

Michael Gruenbaum Todd Hasak-Lowy Wir sind die Adler Eine Kindheit in Theresienstadt…wur­de die Ver­trei­bung und Ver­nich­tung von Juden von den Natio­nal­so­zia­lis­ten offi­zi­ell mit den Wor­ten die “End­lö­sung der Juden­fra­ge” umschrie­ben. In ganz Euro­pa wur­den Men­schen jüdi­schen Glau­bens in Ghet­tos und Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger gebracht. Unzäh­li­ge muss­ten dort ihr Leben las­sen. Auch in der Jugend­li­te­ra­tur set­zen sich vie­le Bücher mit die­sem The­ma aus­ein­an­der. Sie erzäh­len fik­ti­ve oder auch wah­re Geschich­ten aus jener Zeit. Wol­len in Erin­ne­rung rufen, was war und davor war­nen, dass so etwas nie wie­der pas­sie­ren darf. Sie zei­gen Ter­ror und Schre­cken, aber auch … Weiterlesen!

Sharon E. McKay — Die letzte Haltestelle

Sharon E. McKay Die letzte Haltestelle28.April 2017

Die letz­te Hal­te­stel­le” von der kana­di­schen Auto­rin Sharon E. McK­ay ist ein his­to­ri­scher Roman, der wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs in den Nie­der­lan­den spielt. Eine Geschich­te über ein jüdi­sches Mäd­chen auf der Flucht, zwei uner­war­tet muti­ge Brü­der, Zivil­cou­ra­ge und Mensch­lich­keit in Zei­ten des Schre­ckens. Ver­se­hen mit vie­len Zeich­nun­gen. Bewe­gend und alters­ge­recht für Kin­der ab 9 Jah­ren erzählt.

1942. In den Nie­der­lan­den. Die 6-jäh­ri­ge Bea­trix ist auf der Flucht mit ihrer Mut­ter. Die bei­den sind Juden und haben es seit der Beset­zung der Deut­schen äußerst schwer, denn “Die Natio­nal­so­zia­lis­ten hass­ten vor allem die Juden. Die Nazis glaub­ten, die Juden trü­gen die Schuld am gro­ßen Unglück der Welt.” (Zitat aus “Die letz­te Hal­te­stel­le” S.20) Jetzt hat Bea­trix’ Mut­ter einen Tipp bekom­men, wer ihre Toch­ter bei sich auf­neh­men und schüt­zen kön­ne. Sie müs­sen nur ein paar Häu­ser­blocks weit lau­fen und fünf Hal­te­stel­len mit der Stra­ßen­bahn fah­ren. Dort erwar­tet sie eine Frau mit grü­nem Hut, die Bea­trix in Sicher­heit brin­gen soll. Doch die Mut­ter erreicht die­se Hal­te­stel­le nie. Denn ein Sol­dat steigt unter­wegs zu und kon­trol­liert die Papie­re der Insas­sen. Bea­trix’ Mut­ter nimmt er gleich mit, als er sieht, dass sie Jüdin ist. Ehe er das Kind eben­falls auf­for­dern kann mit ihm zu kom­men und abzu­trans­por­tie­ren, mischt sich uner­war­tet ein … Weiterlesen!

Kerry Drewery — Marthas Widerstand

Kerry Drewery Marthas Widerstand26.April 2017

Mart­has Wider­stand” von der bri­ti­schen Auto­rin Ker­ry Dre­we­ry ist der ers­te Teil einer dys­to­pi­schen Tri­lo­gie. Ein rich­tig gut geschrie­be­nes Buch über den Kampf um Gerech­tig­keit, ein neu­es Rechts­sys­tem, das auf Volks­ab­stim­mung beruht, Mani­pu­la­ti­on und die Rebel­li­on eines tap­fe­ren, jun­gen Mäd­chens. Dra­ma­tisch und packend erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Mar­tha stammt aus den “Krat­zern”, “der unter­pri­vi­le­gier­ten Gegend, die all­ge­mein, als >die Wol­ken­krat­zer< bekannt ist, benannt nach den Hoch­häu­sern, die dort errich­tet wur­den, um der Woh­nungs­not ent­ge­gen­zu­wir­ken…” (Zitat S.32 aus “Mart­has Wider­stand”) Seit dem Tod ihrer Mut­ter ist sie ein Wai­sen­kind und muss selbst Geld ver­die­nen, um in der Woh­nung blei­ben zu kön­nen und nicht in ein Pfle­ge­heim abge­scho­ben zu wer­den. Doch jetzt sitzt Mar­tha hin­ter Git­tern. Weil sie den Mord an Pai­ge Jack­son gestan­den hat, einer Berühmt­heit aus Rea­li­ty­shows und von Wohl­tä­tig­keits­ver­an­stal­tun­gen. Und weil sie in einem Rechts­staat lebt, der kei­ner mehr ist, weil sämt­li­che Gerich­te abge­schafft wur­den, stimmt nun das Volk Weiterlesen!

Margit Ruile — Dark Noise

Margit Ruile Dark Noise23.April 2017

Die deut­sche Auto­rin Mar­git Rui­le hat mit “Dark Noi­se” einen Thril­ler geschrie­ben, der es in sich hat! Eine Geschich­te über tota­le Über­wa­chung, die unge­heu­er­li­chen Mög­lich­kei­ten der Bild­re­tu­sche und eine geheim­nis­vol­le Unter­grund­grup­pe. Brand­ak­tu­ell und unter­halt­sam. Ein Buch, das nach­denk­lich macht. Beson­ders gut geeig­net für Jungs ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Zafer führt ein Leben in Abge­schie­den­heit. Er arbei­tet als Bild­re­tusch­eur und ver­lässt sei­ne Woh­nung nur dann, wenn es unbe­dingt sein muss. Er mag kei­ne Leu­te um sich her­um und erhält nur ab und zu Besuch von sei­ner klei­nen Schwes­ter. “Er hass­te die Stra­ßen mit den vie­len Men­schen, die U-Bah­nen, das Gedrän­gel. So vie­le Details, so vie­le Klei­nig­kei­ten. Ohren, Augen, Kör­per, Bewe­gun­gen, Haa­re. Per­fekt erschaf­fen. […] Manch­mal ertapp­te er sich dabei, dass er sich wünsch­te, die Sze­ne in der U-Bahn anzu­hal­ten, um sie sich etwas genau­er anzu­se­hen.” (Zitat aus “Dark Noi­se” S.9) Sein Com­pu­ter, sein Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm — das ist sei­ne Welt. Sein Reich, in dem er sich wohl fühlt und in dem er krea­tiv sein kann: “Nur vor sei­nem Rech­ner war er sicher. Hier konn­te er alles tun, die Zeit ver­lang­sa­men, sich in ihr vor und zurück bewe­gen, und vor allem konn­te er Weiterlesen!

Liz Coley — Scherbenmädchen

Liz Coley Scherbenmädchen21.April 2017

Scher­ben­mäd­chen“ von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Liz Coley ist ein Thril­ler, der an die Sub­stanz geht. Ein hef­ti­ges Buch über Ent­füh­rung, Ver­drän­gung und die Spal­tung einer Per­sön­lich­keit. Beson­ders in Frank­reich ein gro­ßer Best­sel­ler. Hoch­gra­dig fes­selnd und ver­stö­rend. Nichts für Zart­be­sai­te­te. Aber wahr­lich eines der bes­ten Bücher, das ich die­ses Jahr gele­sen habe! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Angie ist 13 Jah­re alt, als sie in einem Pfad­fin­der­zelt­la­ger mor­gens zum Pin­keln in den Wald geht. Sie wird nie mehr in das Lager zurück­keh­ren. Denn im Unter­holz war­tet jemand auf sie, der sie zu ent­füh­ren wagt. Dann plötz­lich fin­det sich Angie auf der Stra­ße wie­der, die zum Haus ihrer Eltern führt. In der Hand hat sie eine Tüte mit Klei­dungs­stü­cken, die sie nicht kennt. Was ist pas­siert? Angie kann sich an nichts mehr erin­nern.

Angie, wo… Wo bist du gewe­sen?“ „Das weißt du doch.“ Wie­der zog sich ihr Magen schmerz­haft zusam­men. „Zel­ten?“ Die Art, wie ihre Eltern sie anstarr­ten, mach­te ihr das Atmen schwer. „Zel­ten“, sag­te sie noch ein­mal ent­schlos­sen. Dad kam die Trep­pe her­un­ter. „Zel­ten“, wie­der­hol­te er. „Zel­ten?“ Sei­ne Stim­me wur­de schrill. Weiterlesen!

Nicola Yoon — Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon - Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt20.April 2017

Du neben mir und zwi­schen uns die gan­ze Welt” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Nico­la Yoon läuft bald im Kino an und ist pas­send dazu jetzt als Taschen­buch erschie­nen. Ein Roman über eine sel­te­ne Immun­krank­heit, durch die ein jun­ges Mäd­chen ihr Leben lang ihr Haus nicht ver­las­sen hat und eine uner­war­te­te Lie­be. Gefühl­voll, roman­tisch, humor­voll — ange­rei­chert mit einem Sam­mel­su­ri­um an Noti­zen und Zeich­nun­gen. Die­ses Buch kann sich defi­ni­tiv sehen las­sen, sowohl optisch (bezieht sich auf die Hard­co­ver-Aus­ga­be, sie­he unten), als auch inhalt­lich! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Seit 17 Jah­ren hat Made­li­ne ihr Haus nicht ver­las­sen. Jetzt hat sie gera­de ihren 18.Geburtstag gemein­sam mit ihrer Mut­ter und mit Car­la, ihrer per­sön­li­chen Voll­zeit­kran­ken­schwes­ter, gefei­ert. Das Mäd­chen lei­det unter einer äußerst sel­te­nen Immun­krank­heit: Im Grun­de bin ich all­er­gisch gegen die Welt. Alles kann einen Anfall aus­lö­sen. Es könn­ten die Che­mi­ka­li­en im Putz­mit­tel sein, mit dem der Tisch abge­wischt wur­de, den ich gera­de berührt habe. Es könn­te das Par­füm von irgend­wem sein. Oder das exo­ti­sche Gewürz in mei­nem Essen. […] Mei­ne Mom sagt, dass ich als Klein­kind ein paar­mal bei­na­he gestor­ben wäre.” (Zitat aus “Du neben mir und zwi­schen uns die gan­ze Welt”, S.12) Men­schen sieht sie so gut wie nie. Sie wird per Inter­net unter­rich­tet. Nur sehr sel­ten kommt ein Leh­rer zu ihr ins Haus. Denn jeder, der hin­ein will, muss durch eine Sicher­heits­schleu­se und sich dekon­ta­mi­nie­ren las­sen. Frem­de müs­sen ihre Krank­heits­ge­schich­te… Weiterlesen!

Hilary Freeman — Mein schönes falsches Leben

Hilary Freeman Mein schönes falsches Leben15.April 2017

Ein inter­es­san­tes Buch hat die bri­ti­sche Auto­rin Hil­ary Free­man geschrie­ben: “Mein schö­nes fal­sches Leben” über ein Mäd­chen, das mor­gens erwacht und auf ein­mal ein ganz ande­res ihr völ­lig unbe­kann­tes Leben zu füh­ren scheint. Ist sie in einem Par­al­lel­uni­ver­sum gelan­det? Oder hat sie gar den Ver­stand ver­lo­ren? Tauch ein in Ellas Welt und in eine Geschich­te, die sich so flott und unter­halt­sam liest, dass man das Buch kaum aus den Hän­den legen möch­te! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Lon­don. Die 17-jäh­ri­ge Ella staunt nicht schlecht, als sie eines Mor­gens erwacht und neben sich im Bett eine Wand erfühlt, die dort eigent­lich nicht sein soll­te. Und war­um sind ihre Zim­mer­wän­de plötz­lich rosa­far­ben? Auch die Möbel und ihre per­sön­li­chen Gegen­stän­de sind nicht so, wie sie sie in Erin­ne­rung hat­te. Und Ellas Haa­re sind auf ein­mal so lang, dass sie sich zu einem Pfer­de­schwanz zusam­men­bin­den las­sen? Irgend­et­was stimmt hier nicht. “Viel­leicht soll­te ich mich ein­fach wie­der ins Bett legen, die Augen schlie­ßen und ver­su­chen, mich zu ent­span­nen. Und in ein paar Minu­ten wache ich dann auf und alles ist wie­der nor­mal.” (Zitat S.15) Doch lei­der pas­siert dies nicht. Und es wird noch schlim­mer: ihre Mut­ter hat plötz­lich … Weiterlesen!

Fabio Geda & Marco Magnone — Staubgeboren: Die Stadt der Vergänglichen

Fabio Geda Marco Magnone Staubgeboren: Die Stadt der Vergänglichen10.April 2017

Die ita­lie­ni­schen Auto­ren Fabio Geda und Mar­co Magno­ne haben mit “Staub­ge­bo­ren: Die Stadt der Ver­gäng­li­chen” einen dys­to­pi­schen Roman geschrie­ben, der in das West-Ber­lin der 70er ent­führt. Und eine Welt ent­ste­hen lässt, in der sämt­li­che Erwach­se­ne auf­grund einer Virus­er­kran­kung ver­stor­ben sind. Kin­der und Jugend­li­che — ganz auf sich allein gestellt. Ein Buch über den dro­hen­den Tod, über Mut, Zusam­men­halt und vor allem Soli­da­ri­tät. Unter­halt­sam und bewe­gend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

1978. West-Ber­lin. Chris­ta, Nora und Brit­ta leben auf der Pfau­en­in­sel in einem Schloss “…in einer Stadt ohne Strom, ohne Men­schen, die sich küm­mern. In einer Stadt, in der seit zwei Jah­ren nichts mehr funk­tio­niert: Sie beginnt zu ver­fal­len, wie in Zeit­lu­pe Stück für Stück.” (Zitat aus “Staub­ge­bo­ren: Die Stadt der Ver­gäng­li­chen” S.38) Dort haben sie sich mit einem Hau­fen ande­rer Mäd­chen — sie nen­nen sich die “Havel­grup­pe” — zusam­men­ge­fun­den, nach­dem das töd­li­che Virus ihnen ihre Eltern und Ange­hö­ri­gen genom­men hat. Vor drei Jah­ren ist es erst­mals auf­ge­tre­ten und auch sie wird es … Weiterlesen!